Nach einer Woche Hollywood ist der deutsche Schauspielstar Daniel Brühl „nun auch froh, dass der Zirkus erst mal ein Ende hat. Dieser Award-Marathon ist auch anstrengend“, sagte der 35-Jährige gegenüber GALA (Ausgabe 5/14). Bei gleich drei großen Preisverleihungen (Golden Globe, Critics‘ Choice, SAG) war Brühl für seine Rolle als Niki Lauda in „Rush“ nominiert. Gewinnen konnte er jedoch keinen der Awards.
In einem Satz erwähnt worden zu sein wie Tom Hanks oder Robert Redford, hätten ihn stolz gemacht, so Brühl. Dennoch sehne er sich jetzt „nach Normalität, nachdem ich in den vergangenen fünf Monaten ständig auf Achse war. Immer nur im Flieger um die Welt hetzen und in Hotelzimmern leben, da kann man irgendwann nicht mehr. Mir ist bewusst geworden, dass mir mein Privatleben wichtiger ist als der ganze Hollywood-Trubel.“
Der Heller-Altar im geöffneten Zustand, 1507-1509, Albrecht Dürer (1471–1528).
Noch bis 2. Februar 2014 präsentiert das Städel Museum den wohl bedeutendsten deutschen Renaissancekünstler Albrecht Dürer (1471–1528) in einer umfassenden Sonderausstellung. Diese umfasst insgesamt über 280 Werke, darunter etwa 200 Arbeiten von Albrecht Dürer selbst.
Insgesamt zeigt die Präsentation das Schaffen des deutschen Meisters in der ganzen Breite und Vielfalt seiner künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten. Zu sehen sind Tafel- und Leinwandbilder, Handzeichnungen, Blätter in unterschiedlichen druckgrafischen Techniken sowie von Albrecht Dürer verfasste und illustrierte Bücher.
Dürers fortwährende Auseinandersetzung mit den Werken seiner deutschen, niederländischen und italienischen Künstlerkollegen ist zentrales Thema der Frankfurter Altmeisterausstellung, die Dürers Arbeiten in den historischen Kontext ihrer Entstehung stellt. Hierfür ergänzen Arbeiten von Vorläufern, Zeitgenossen und Schülern wie Martin Schongauer, Hans Baldung Grien, Hans von Kulmbach, Jacopo deʼ Barbari, Giovanni Bellini, Joos van Cleve oder Lucas van Leyden das groß angelegte Ausstellungsprojekt.
Ananas-Kokos-Milchreis mit Exotenspieß (laktosefrei) Foto: Wirths PR
Ananas-Kokos-Milchreis mit Exotenspieß (laktosefrei)
(für 4 Personen)
125 g Milchreis
0,5 l laktosefreie Vollmilch
2 Ananas
2 EL Kokosraspel
1 EL Zucker
300 g Früchte (z. B. Ananas, Banane, Kiwi, Papaya, rote Trauben)
Die Milch erhitzen, den Milchreis in die kochende Milch einrühren und nach Packungsanweisung kochen lassen, dabei häufiger umrühren. Die Ananas quer halbieren, einen Teil des Fruchtfleisches herauslösen und in kleine Stücke schneiden. Nach Beendigung der Kochzeit Ananasstücke und Kokosraspel unter den Milchreis heben. Den Milchreis mit geschlossenem Deckel auf der noch warmen Herdplatte weitere 10 Minuten ausquellen lassen und danach mit Zucker süßen. Die Ananashälften mit dem Ananas-Kokos-Milchreis füllen. Für die Fruchtspieße das Obst in große Stücke schneiden, abwechselnd auf vier große Spieße stecken und mit dem Milchreis servieren.
Pro Person: 257 kcal (1076 kJ), 7,1 g Eiweiß, 4,7 g Fett, 45,6 g Kohlenhydrate
Plötzlich bekam Miran nicht mehr richtig Luft und magerte in kurzer Zeit auf 18 Kilo ab. Der Zehnjährige musste schnellstmöglich operiert werden. In akuter Lebensgefahr schwebend wurde das Kind aus dem Nordirak schließlich in das Universitätsklinikum Bonn eingeliefert. Aufgrund einer bakteriellen Infektion war seine Mitralklappe bereits fast vollständig zerstört. Daher implantierten Ärzte in einem Noteingriff eine künstliche Herzklappe – mit Erfolg. Miran ist inzwischen wieder wohlauf.
Miran litt auf einmal unter Atemnot und konnte nur noch im Sitzen schlafen. Seine Herzklappe zwischen linkem Vorhof und linker Herzkammer hatte sich entzündet. Rasch vermehrten sich die Bakterien und die Infektion breitete sich in kürzester Zeit immer weiter über die Mitralklappe aus. Dabei zerstörte sie das Gewebe der beiden Klappensegel, die daher nicht mehr richtig schlossen. „Bei jedem Herzschlag floss bei unserem kleinen Patienten mit Sauerstoff angereichertes Blut aus der linken Herzkammer wieder zurück in den linken Vorhof. Es staute sich sogar bis in die Lunge zurück“, sagt Prof. Dr. Johannes Breuer, Leiter der Kinderkardiologie am Universitätsklinikum Bonn. So war das Herz von Miran plötzlich enorm überlastet.
Herzfehler blieb lange unerkannt
Obwohl der Zehnjährige stark abnahm – zum Schluss wog er nur noch 18 Kilogramm – und der schnelle Takt seines bereits stark vergrößerten Herzens durch die Rippen sichtbar war, blieb das vorliegende Herzproblem trotz zahlreicher Untersuchungen unerkannt. Denn im Nordirak herrscht ein Mangel an qualifizierten und spezialisierten Ärzten. „Es gibt dort viele Kinder, bei denen ein Herzfehler nicht entdeckt wird“, sagt Kinderherzchirurg Dr. Bahman Esmailzadeh, Oberarzt an der Klinik für Herzchirurgie des Universitätsklinikums Bonn. So gehen die beiden Bonner Ärzte davon aus, dass Miran bereits seit seiner Geburt einen Herzfehler hatte. Anders als in Deutschland wurde dieser jedoch nicht frühzeitig behandelt. An der fehlgebildeten Herzklappe konnten sich so die Bakterien gut ansiedeln und die schnell verlaufende Endokarditis, eine Entzündung der Herzinnenhaut, bei dem Zehnjährigen auslösen. Erst ein Arzt in Sulaymaniyah, einer Stadt im Nordirak, erkannte bei einer Herzultraschall-Untersuchung die Gefahr in der Miran bereits schwebte.
Rettung in letzter Minute
Für Mirans Vater war sofort klar, dass sein Sohn schnellstmöglich in Deutschland operiert werden sollte. Doch ein Visum zu bekommen war nicht so einfach: „Ich hoffe, dass dies für andere, die dringend medizinische Hilfe benötigen, in Zukunft leichter wird.“
Etwa vier Wochen nachdem es Miran plötzlich sehr schlecht ging, traten er und sein Vater die Reise nach Bonn an. Laut den beiden Bonner Ärzten war es ein Wunder, dass der Zehnjährige überhaupt den Flug überstanden hat. Sofort nach seiner Ankunft im Universitätsklinikum Bonn kam er auf die Intensivstation. „Es fehlte nicht viel und wir hätten ihn reanimieren müssen“, sagt Prof. Breuer. Kurz darauf wurde er von einem Team um Kinderherzchirurg Esmailzadeh operiert: „Üblicherweise rekonstruieren wir bei Kindern die Herzklappe. Doch bei unserem Patienten waren die Segel der Mitralklappe durch die bakterielle Infektion schon weitestgehend zerstört, weshalb wir eine künstliche Klappe implantieren mussten.“
Auf dem Programm steht der Kölner Zoo
Der Zehnjährige hat die Operation gut überstanden. „Ganz über den Berg ist er noch nicht. Dafür ist sein Herz durch die vorherige enorme Belastung noch sehr geschwächt“, sagt Prof. Breuer. Doch seine Bonner Ärzte sind zuversichtlich, dass er mit Hilfe von Medikamenten und regelmäßigen Untersuchungen in der nordirakischen Großstadt Erbil mit relativ guter medizinischer Versorgung, in naher Zukunft wieder mit seinen Freunden Fußball spielen kann. Nach der Zeit des Bangens ist sein Vater enorm erleichtert: „Ich freue mich, dass mein Sohn weiterleben kann wie andere Kinder auch.“ Jetzt steht für Vater und Sohn erst einmal ein kleiner Urlaub in Deutschland an. Miran freut sich bereits sehr auf einen Besuch im Kölner Zoo.