Kategorie-Archiv: Neu

Grundlagen des ökologischen Landbaus

Im Jahr 2012 arbeiteten in Deutschland 5,6 Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe nach Regeln des ökologischen Landbaus. Für die nach wie vor steigende Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln reicht ihre Anbaufläche von etwas über einer Million Hektar jedoch nicht aus. Für konventionell wirtschaftende Landwirte kann der ökologische Landbau also eine Alternative sein. Aber was bedeutet eigentlich ökologisch zu produzieren? Das aktualisierte aid-Heft „Ökologischer Landbau – Grundlagen und Praxis“ gibt auf diese Frage erste Antworten.

Ausgehend von den Grundprinzipien des ökologischen Landbaus beschreibt es die Produktionsweisen im Pflanzenbau und in der Tierhaltung. Praktische Beispiele informieren über mögliche Fruchtfolgen und die mechanische Beikrautregulierung. Die Gegenüberstellung von Bio-Betrieben und konventionellen Betrieben ermöglicht einen Vergleich von Produktionskosten, Produktpreisen und Arbeitszeitaufwand. Außerdem werden Absatzbedingungen und Vermarktungswege für Bio-Produkte vorgestellt.

Neu hinzugekommen sind praxisnahe Betriebsreportagen jeweils mit den Schwerpunkten Schweinemast, Ackerbau oder Milchproduktion.
www.aid.de

aid-Heft „Ökologischer Landbau – Grundlagen und Praxis“
www.aid-medienshop.de

„Zeche Eimerweise“

Die Dauerausstellung Zeche Eimerweise im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall. Foto: LWL/Hudemann
Die Dauerausstellung Zeche Eimerweise im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall.
Foto: LWL/Hudemann

Warum entwickelten sich Kleinzechen sogenannte Kohlenzwerge? Welche Arbeitsbedingungen herrschten auf den Kleinzechen? Wie war die technische Ausstattung dieser Lilliput-Zechen? Diesen Fragen gehen Besucher am Sonntag, 26. Januar, im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall nach. Um 14.30 Uhr lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zur Führung ein durch die Wittener Dauerausstellung rund um die Kleinzechen an der Ruhr.

Zwischen 1945 und 1976 entstanden im Ruhrgebiet über 1000 Kleinzechen. Der Unternehmer Karl Hopp und seine Zeche „Ingeborg“ mit dreibeinigem Fördergerüst sind ein Beispiel aus der vielfältigen Geschichte der Kleinzechen. Zusammen mit Fotos und Dokumenten anderer Zechen wird damit eine fast vergessene Phase des Bergbaus greifbar. Das LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall geht in seiner Dauerausstellung der spannenden Geschichte der Kleinzechen auf den Grund. Im Zentrum stehen die Nachbildung einer typischen Kleinzeche sowie viele Interviews von Zeitzeugen.

Die offene Sonntagsführung ist im Museumseintritt enthalten (Erwachsene: 3 Euro, Kinder: 1,50 Euro Familienkarte: 7,50 Euro).

LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall

Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Nachtigallstr. 35
58452 Witten
Karte und Routenplaner

Einsatz von Biokraftstoffen technisch kein Problem

Trotz Energiewende hat der Einsatz von Pflanzenölen mit 20.000 Tonnen und Biodiesel mit 70.000 Tonnen als Reinkraftstoff für Fahrzeuge in der Land- und Forstwirtschaft in 2007 den Zenit überschritten. Die Veränderung der politischen Rahmenbedingungen hat den Verbrauch von Pflanzenöl und Biodiesel als Reinkraftstoff seitdem auf nahezu Null gebracht, so Ronny Winkelmann von der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR). Das war Anlass für die Union zur Förderung von Öl- und Proteinpflanzen (UFOP) auf ihrer Berliner Fachtagung über Perspektiven für Biokraftstoffe in der Land- und Forstwirtschaft, die Forderung nach einem Marktanreizprogramm zu stellen.

Vor 25 Jahren war es ein großes Thema in der Landwirtschaft, den Rohstoff für die eigenen Maschinen von den eigenen Äckern zu gewinnen. Ölkrise, Stilllegungsflächen und sich ausweitender Rapsanbau, der seine Qualitäten als Öl-, Futter- und Nahrungspflanze ausspielen konnte, haben damals auf den bayerischen Versuchsanstalten zur Einführung der ersten Pflanzenöl- und RME-Traktoren geführt, so Dr. Edgar Remmele vom Technologie- und Förderzentrum in Straubing (TFZ). Bis 1994 hatten die Traktoren bereits 35.000 Betriebsstunden oder umgerechnet 500.000 Kilometer Straßenfahrt erfolgreich hinter sich gebracht.

Eine der ersten Erkenntnisse aus den Versuchen war der Bedarf für eine Qualitätssicherung. Mit der „Weihenstephaner Erklärung“ wurde ein Vorgänger für die heute bestehenden Normen der Biokraftstoffe festgehalten. Mittlerweile sind die Kraftstoffe auch mit Additiven, die biologisch abbaubar und nicht wassergefährdend sind, winterfest. Die Bayerische Staatsregierung hat die Vorgabe erlassen, wenn immer möglich Pflanzenöltraktoren an den Versuchsstandorten anzuschaffen.

Die Pflanzenöl-Motoren-Flotte umfasst heute 13 Traktoren, die alle Abgasnormen von I bis IV erfüllen. Sie haben bislang 260.000 Liter konventionellen Dieselkraftstoff ersetzt, 500 Tonnen Treibhausgase eingespart und wegen des verwendeten Rapsöls, dessen eiweißhaltiger Schrot in den Futtertrog landet, 450.000 Kilogramm Importfutter ersetzt.

Die Maschinen werden wissenschaftlich untersucht. So wurden in einem Beispiel Ablagerungen an einem Kolben gefunden, die sich aber aus der Mitverbrennung von Motorenöl in der Brennkammer ergaben. Nicht nur dieses Problem wurde gelöst. Remmele kommt nach 25 Jahren Forschung, Tests und Normung zu einem eindeutigen Ergebnis: Dem technischen Einsatz von Biokraftstoffen in der Land- und Forstwirtschaft steht nichts im Wege. Sie erfüllen alle Ansprüche an die Umwelt, den Klima- und Ressourcenschutz und tragen zur Versorgungssicherheit bei. „Es fehlt nur an der Aufbruchstimmung.“
Roland Krieg, www.aid.de

Wer wird der erste „Shopping King“ von Berlin?

Shopping Queens aufgepasst – jetzt kommen die Kings! Vom 27. bis 31. Januar kämpfen zum ersten Mal in der Geschichte der Styling-Doku fünf mode- begeisterte Männer täglich um 15 Uhr um die begehrte „Shopping Queen“-Krone. Star-Designer Guido Maria Kretschmer ist mindestens genauso aufgeregt wie die fünf „Shopping Kings“ in spe: „Ich find‘ das echt super, dass wir eine Männerrunde haben – wie toll ist das denn überhaupt? Das hab ich ganz vergessen, dass es so viele verschiedene Typen gibt.“

Diese „verschiedenen Typen“ müssen sich in der Hauptstadt Berlin beweisen. Unter dem Motto „Herr der Ringe – Finde das perfekte Outfit für deinen Heiratsantrag“ und zu den gleichen Bedingungen wie bei den Damen müssen Sebastian, Moody, Lutz, Thommy und Markus den idealen Look kreieren. Jedoch geht es nicht nur um große Mode, sondern auch um große Gefühle: Einer der Kandidaten stellt seiner Liebsten am Catwalk tatsächlich die große Frage! Ob es ein „Ja“ gibt und wer seinen Heiratsantrag modisch am besten inszeniert, zeigt VOX vom 27. bis 31. Januar täglich um 15 Uhr.

Und unterschiedlicher könnten die fünf Männer wirklich nicht sein:

Jungunternehmer Sebastian eröffnet die modische Männerrunde. Der 25-Jährige liebt es eher locker-leger – ohne Sneakers und vor allem ohne Cappy geht bei dem Berlin-Mitte-Jungen gar nichts. Daher greift Sebastian auch zielgerichtet nach Teilen, die so auch schon in seinem Schrank hängen könnten. In Sachen Kopfbedeckung sorgt Sebastian aber noch für eine große Überraschung. Guido ist von Anfang an von der Männerrunde begeistert: „Ich finde das einfach toll! Ich meine, herzlich willkommen bei ‚Shopping Queen‘. Das ist doch so eine tolle Sendung!“.

An Tag zwei begrüßt Exmodel Moody in Berlin-Wedding die Zuschauer, die ihn bereits in einer vergangenen „Shopping Queen“-Folge sehen konnten – damals allerdings als Verkäufer in einem der angesteuerten Shops. Jetzt steht der 38-Jährige als Kandidat im Mittelpunkt. Guido setzt große Hoffnungen in den Berliner: „Ich glaube, dass der am leichtesten mit Mode spielen kann und auch sein Mannsein richtig einsetzt.“ Moodys Shopping-Begleiter kommt zwar zu spät, aber das scheint dem modischen Gelingen keinen Abbruch zu tun: „Die sind gut, die sind ein super eingespieltes Team. Ich mein‘, wenn das manchmal unsere Mädels so hinkriegen würden, dann wäre ich begeistert – das sag ich dir ganz ehrlich“, so Guido. Kann Moody auch seine vier Mitstreiter überzeugen?

Der dritte Mann im Bunde ist das Berliner Original Lutz, der einen sehr speziellen Modestil hat: Von Tangas über Glitzergürtel bis hin zum Rotfuchsmantel ist alles dabei. „Also bei Kleidung ist für mich sehr wichtig, dass man immer uffällt. Ick möchte immer jerne uffallen“, verkündet Lutz mit seiner sympathischen Berliner Schnauze. Star-Designer Guido Maria Kretschmer ist sofort Lutz-Fan: „Der Mantel, ich könnt‘ schreien! Das Dekolletee, die Goldkette und diese blauen Terrence-Hill-Augen.“ Gemeinsam mit seinem „Schätzchen“ Conny stürmt der 53-Jährige den Berliner Ku’damm. Während seine Liebste nur die Zusammenstellung des perfekten Outfits im Kopf hat, kann Lutz nur an eines denken: den Heiratsantrag. Der Technische Berater will nach seinem Gang auf dem Catwalk die große Frage stellen: „Ick hatte jetzt zwee Tage Zeit, darüber nachzudenken und hab hin- und herüberlegt. Ick denke mir, eigentlich is dit eine Fügung, die von höherer Stelle kommen muss und ick werde ihr heute einen Heiratsantrag machen.“ Aber wird Conny tatsächlich „Ja“ sagen oder vom Laufsteg flüchten?

Am vierten Tag versucht das androgyne Model Markus zunächst festzulegen, ob er das Motto eher feminin oder maskulin auslegen wird. Seine Konkurrenten und auch Guido wünschen sich eine männliche Umsetzung und damit die größere Überraschung von dem 25-Jährigen: „Ich hätte ihn sehr gerne mal in so einem Jungen-Ding gesehen. Ich glaube, das hätte die anderen auch umgehauen“, so Guido. Aber mit dem Kauf von High Heels ist das Thema vom Tisch, was für Guido und die anderen Kandidaten natürlich absolut in Ordnung ist: „Die werden auch beides mögen und finden das sogar auch interessant, was so ein Junge alles machen kann“, stellt Guido fest. Wird der Star-Designer Recht behalten?

Am Finaltag heißt es: Bühne frei für Thommy! „Der könnte auch Schlagersänger sein“, stellt Guido Maria Kretschmer sofort fest, als er Thommy sieht. Und tatsächlich: Der 30-jährige Heilerziehungspfleger liebt seinen Job zwar, träumt aber insgeheim von einer Karriere als Schlagersänger. Thommy ist sehr stilbewusst und mag es konservativ-schick. Guido würde ihn gerne auch mal in einem anderen Look bewundern: „Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass er auch sehr gut elegant aussehen würde, weil er ein guter und auch ein hübscher Kerl ist.“ Shopping-Begleiter Fabio bringt Thommy regemäßig auf den Boden der finanziellen Tatsachen zurück. Dennoch werden Zeit und Budget immer knapper und es sieht so aus, als würde Thommy seinen Antrag barfuß machen müssen.

Wer der „Herr der Ringe“ und somit der erste „Shopping King“ in der Geschichte von „Shopping Queen“ wird, zeigt VOX vom 27. bis 31. Januar, täglich um 15 Uhr.

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