Kategorie-Archiv: Neu

Deutsche aus Russland – Geschichte und Vergangenheit

Am 6. Februar 2014 eröffnet Landrat Frithjof Kühn mit Heinrich Zertik, Mitglied des Deutschen Bundestages, um 16.00 Uhr im Foyer des Siegburger Kreishauses die Wanderausstellung „Deutsche aus Russland – Geschichte und Gegenwart“, zu der auch interessierte Besucherinnen und Besucher herzlich eingeladen sind.

„Wurzeln schlagen und die Gesellschaft stärken“, das ist der Leitsatz unter dem die Ausstellung stattfindet. In Schaubildern, Filmen und auf Tafeln wird das wechselvolle Schicksal der Russlanddeutschen veranschaulicht und ihre Historie und die kulturellen Verknüpfungen mit dem riesigem Land Russland dargestellt. Die Besucherinnen und Besucher werden von den Projektleitern Jakob Fischer und Josef Schleicher, selbst Deutsche aus Kasachstan und Russland, mit einer Power-Point-Präsentation in die Ausstellung eingeführt und können danach an Hand von Kurzfilmen und interessanten Dokumentationen einen Einblick in die Geschichte dieses Volkes bekommen.

Die Ausstellung ist Teil eines bundesweiten Integrationsprojekts und wird vom Bundesministerium des Innern, Berlin, und vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Nürnberg, gefördert.

In der Zeit vom 7. Februar 2014 – 28. Februar 2014 wird die Wanderausstellung im Foyer des Siegburger Kreishauses gezeigt. Sie kann während der Öffnungszeiten der Kreisverwaltung (montags von 6.45 Uhr – 18.00 Uhr, dienstags – donnerstags von 6.45 Uhr – 17.00 Uhr und freitags von 6.45 Uhr – 13.00 Uhr) besichtigt werden.

Falls Besucherinnen und Besucher sich für eine Führung durch die Ausstellung interessieren oder Rückfragen zu der Ausstellung haben, können Sie sich an die Projektleiter der Ausstellung wenden:
Jakob Fischer, Tel. 0171 – 40 34 329, E-mail: fischer.russlanddeutsche@t-online.de;
Josef Schleicher, Tel. 0176 – 29 47 73 53, E-mail: schleicher@rikon.com;

Darüber hinaus gibt es weitere Informationen zur Ausstellung im Internet unter
www.deutscheausrussland.de

Schnelle Rezepte: Spaghetti-Omelette

Schnelle Rezepte: Spaghetti-Omelette Foto: Wirths PR
Schnelle Rezepte: Spaghetti-Omelette
Foto: Wirths PR

Schnelle Rezepte: Spaghetti-Omelette
(für 4 Personen)

200 g Spaghetti
20 g Salz
6 Eier
Salz
Pfeffer
100 g gekochter Spinat
2 EL gehackte Petersilie
30 g Parmesan
50 g Butter
100 g gekochter Schinken
125 g Mozzarella

Die Spaghetti in 2 l kochendem, gesalzenen Wasser in 8-10 Minuten kernig-weich kochen. In ein Sieb schütten und abtropfen lassen. Die Eier mit Salz und Pfeffer gründlich verquirlen und den abgetropften, fein geschnittenen Spinat und die Petersilie hinzufügen.

Die abgekühlten „al dente“ gekochten Spaghetti und den Parmesan gründlich mit der Eiermasse vermischen. Die Hälfte der Butter in einer großen Eisenpfanne oder einer kunststoffbeschichteten Pfanne erhitzen. Die Hälfte der Spaghetti-Eimasse hinein geben. Schinken und Mozzarella in Streifen schneiden und auf das Nudel-Ei-Gemisch in die Pfanne streuen. Mit der restlichen Omelette-Masse bedecken, braten lassen, bis sich eine braune Kruste gebildet hat und auf einen Teller gleiten lassen. Die restliche Butter in die Pfanne geben und die Omelette auch von der anderen Seite goldbraun braten. Sofort auftragen.

Pro Person: 531 kcal (2222 kJ), 34,1 g Eiweiß, 26,6 g Fett, 38,6 g Kohlenhydrate

Schnelle Rezepte: Pellkartoffeln mit Quarkdips, Leinöl und Kürbiskernöl

Pellkartoffeln mit Quarkdips, Leinöl und Kürbiskernöl
(für 4 Personen)

Schnelle Rezepte: Pellkartoffeln mit Quarkdips, Leinöl und Kürbiskernöl Foto: Wirths PR
Schnelle Rezepte: Pellkartoffeln mit Quarkdips, Leinöl und Kürbiskernöl
Foto: Wirths PR

1 kg Kartoffeln
1 TL Salz
1 TL Kümmel
2 Zwiebeln
500 g Magerquark
100 g Joghurt
4 EL Leinöl
1/2 Bund Schnittlauch
1 EL Zitronensaft
Pfeffer
1 Beet Kresse
2 EL Kürbiskernöl

Kartoffeln mit Salz und Kümmel als Pellkartoffeln kochen. Die Zwiebeln abziehen und fein reiben. Den Quark mit Joghurt und 4 EL Leinöl cremig rühren, anschließend die Zwiebeln unterheben. Den Quark in 3 Portionen teilen. Für den Schnittlauchquark den Schnittlauch kalt abbrausen, gut abtropfen lassen und in Röllchen schneiden, unter den Quark mischen, mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Für den Kressequark die Kresse mit einer Schere abschneiden, kalt abbrausen, gut abtropfen lassen und unter die zweite Portion Quark heben. Mit Pfeffer und Salz würzen. Die Quarkdips mit den Kartoffeln auf Tellern anrichten, dabei die dritte Portion Quark mit dem Kürbiskernöl füllen.

Pro Person: 426 kcal (1783 kJ), 23,3 g Eiweiß, 16,6 g Fett, 43,5 g Kohlenhydrate

„Landwirten gehen bald die Pflanzenschutzmittel aus“

Der deutschen Landwirtschaft droht in den nächsten fünf Jahren ein massiver Verlust bewährter Pflanzenschutzmittel. In wichtigen Ackerkulturen wie Weizen wären Pflanzenkrankheiten nur noch eingeschränkt oder in extremen Fällen gar nicht mehr zu bekämpfen. Hintergrund dafür ist das 2009 von der Europäischen Union beschlossene sogenannte Pflanzenschutzpaket, mit dem die Zulassung und Anwendung von Pflanzenschutzmitteln komplett neu geregelt wurde, erläuterte der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) kürzlich in Berlin.

„Nach etwas über vier Jahren Pflanzenschutzpaket müssen wir ernüchtert feststellen: die Bürokratie ist gestiegen, die Behörden sind überlastet und Innovationen werden behindert statt befördert. Und noch düsterer ist der Blick nach vorne: wenn die EU bei der Ausgestaltung des neuen Rechts ohne Rücksicht auf die landwirtschaftliche Praxis vorgeht, droht bis Ende des Jahrzehnts ein massiver Verlust an wirksamen Lösungen im Pflanzenschutz. Um diese Verluste durch neue Produkte auszugleichen, sind die regulatorischen Hürden zu hoch und die Zeit zu knapp“, erklärte Dr. Helmut Schramm, Präsident des IVA.

Ein Expertenteam des IVA hat Szenarien erarbeitet, die beziffern sollen, was mögliche Wirkstoff-Verluste in Folge der EU-Zulassungsverordnung 1107/2009 für die in Deutschland zugelassenen Pflanzenschutzmittel in wichtigen Anbaukulturen bedeuten würden.

Die Ergebnisse haben selbst die Fachleute überrascht: Es droht, dass von den zehn heute meistverkauften Getreidefungiziden neun aus dem Markt verschwinden würden; gerade einmal ein Viertel der heute eingesetzten Produkte wäre Ende des Jahrzehnts noch übrig. Auch bei Mitteln gegen Krautfäule in Kartoffeln würde die Zahl der in Deutschland verfügbaren Pflanzenschutzmittel halbiert. Bei den Kartoffelherbiziden wäre in etwa fünf Jahren ebenfalls nur noch die Hälfte der Produkte auf dem Markt, wodurch die Probleme zur Vermeidung von Resistenzen weiter verschärft würden.

„Zahlreiche bewährte Wirkstoffe stehen in den kommenden Jahren zur Wiederzulassung an. Wenn die EU-Kommission bei den Kriterien für die sogenannten endokrinen Disruptoren wissenschaftliche Maßstäbe für die Risikobewertung außer Acht lassen und die Belange der Landwirtschaft keine Berücksichtigung finden würden, steht zu befürchten, dass wichtige Produkte vom Markt gefegt werden könnten. Für diese Situation gibt es keinen Plan B, da die Verluste durch neue, innovative Produkte nicht ausgeglichen werden könnten“, so Schramm weiter. In Europa dauert die Entwicklung eines neuen Pflanzenschutzwirkstoffs im Durchschnitt zehn Jahre und erfordert Investitionen von rund 200 Millionen Euro.

Während das Agribusiness weltweit boomt und sich die Ausgaben für Forschung und Entwicklung zwischen 1995 und 2013 mehr als verdoppelt haben, gehen die Investitionen in neue Pflanzenschutzmittel für den europäischen Markt zurück. So sind in der EU die Forschungsausgaben nach einer Untersuchung der Beratungsgesellschaft Phillips McDougall zwischen 2000 und 2010 sogar um 15 Prozent gesunken. Die Autoren der Studie erklären diesen Rückgang vor allem mit den im weltweiten Vergleich besonders hohen regulatorischen Hürden in Europa.

„Die EU hat zuletzt viel dazu beigetragen, das Klima für Investitionen in neue Pflanzenschutzmittel zu verschlechtern, etwa indem bewährte Insektizide aus kurzfristigen politischen Erwägungen vom Markt genommen wurden. Aber auch die Behörden leiden unter den neuen administrativen Anforderungen und der Unsicherheit. So stauen sich derzeit noch fast 200 Zulassungsanträge bei den deutschen Behörden – Anträge für Pflanzenschutzmittel, die somit der Landwirtschaft nicht zur Verfügung stehen. Das System steuert auf den Kollaps zu“, kritisierte Schramm.

www.iva.de

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...