Kategorie-Archiv: Neu

Wie wirkt Alkohol auf Leber und Seele?

Das regelmäßig stattfindende Patientenkolloquium „Uni-Medizin für Sie – Mitten im Leben“ geht 2014 weiter – aufgrund der sehr großen Resonanz im ersten Jahr. Unter dem Motto „Die Leber, der Alkohol und Seele“ lädt das Universitätsklinikum Bonn zum ersten Informationsabend der neuen Staffel ein. Die Vorträge geben einen Überblick über die Folgen eines übermäßigen Alkoholkonsums. Die kostenlose Veranstaltung findet am Donnerstag, 16. Januar, ab 18 Uhr im Hörsaal des Biomedizinischen Zentrums (BMZ), Sigmund-Freud-Straße 25, auf dem Venusberg statt.

In Deutschland sind ungefähr 1,3 Millionen Menschen alkoholabhängig. Doch nur etwa jeder Zehnte nimmt eine Therapie in Anspruch. Zudem sind viele gefährdet, denn der Übergang von einem „normalen“ über einen gefährlichen Konsum und dann zur Abhängikeit von Alkohol ist fließend. Meistens werden die Organschäden lange nicht bemerkt. Im Übermaß schädigt dieses Zellgift langfristig die inneren Organe; besonders betroffen ist davon die Leber. Haben sich ein Missbrauch oder eine Abhängigkeit entwickelt, sind diese häufig schwer zu behandeln.

Im Rahmen des Patientenkolloqiums weisen Prof. Dr. Christian P. Strassburg, Direktor der Medizinischen Klinik I, und Prof. Dr. Thomas Schläpfer, stellv. Direktor der Klink für Psychiatrie und Psychotherapie, auf die große Bedeutung des Themas hin. Zum einen klären sie über die körperlichen Folgeschäden von Alkoholkonsum auf, zum anderen erläutern sie die Auswirkungen von Alkohol auf die Psyche. Zudem geben sie einen Überblick über die Behandlungsmöglichkeiten. Nach den Vorträgen besteht die Möglichkeit, Fragen an die Referenten zu stellen.

Familienhund und Sportskanone

Der Labrador Retriever zählt mittlerweile – nicht nur hierzulande – zu den beliebtesten Rassehunden. Und wer einmal auf diesen Hund gekommen ist, möchte nie wieder einen anderen Vierbeiner an seiner Seite.

Die erfahrene Hundeexpertin Katharina Schlegl-Kofler stellt in dem GU Tierratgeber Labrador Retriever diese liebenswerte Hunderasse näher vor und erläutert, was bei Anschaffung, Ernährung, Pflege und Erziehung eines Labradors zu beachten ist.

1877_Labrador_UM_korr.ps, page 1 @ Preflight_2 ( Blindtext_KlappSie suchen einen Hund, der möglichst unkompliziert in seiner Haltung und Pflege ist? Der sich als freundlicher Familienhund genauso eignet wie als sportlicher Begleiter? Und natürlich soll er noch gut aussehen und die Herzen von Freunden und Verwandten im Sturm erobern. Dann ist ein Labrador Retriever genau der Richtige für Sie! Zu Recht steht dieser vielseitige Vierbeiner auf der Beliebtheitsskala der Rassehunde ganz oben.

Die Hundeexpertin Katharina Schlegl-Kofler, die selbst lange Zeit Labrador Retriever züchtete, erzählt Interessantes zur Entstehung dieser noch recht jungen Rasse und stellt die verschiedenen Zuchtlinien und Farbschläge vor. Zudem erklärt sie, worauf man beim Kauf eines Retrievers besonders achten sollte und wie man einen seriösen Züchter erkennt. Zahlreiche Ratschläge aus der Praxis helfen, dass der Hund gesund und glücklich bleibt. Natürlich dürfen damnützliche Infos zur sinnvollen Beschäftigung nicht fehlen. Die ausführlichen Erziehungstipps reichen von der Grunderziehung des Welpen bis hin zum umfangreichen Apportiertraining dieses liebenswürdigen Jagdhundes.

Neben den bewährten Extras wie Verhaltensdolmetscher, GU-Leserservice und den 10 GUErfolgstipps gibt es weitere Sonderseiten wie „Auf einen Blick“, „Tut gut – besser nicht“, „SOS – was tun?“, auf denen für den schnellen Zugriff knapp und anschaulich wichtige und interessante Fakten zum Labrador Retriever vermittelt werden.

Katharina Schlegl-Kofler hält und züchtete selbst Labrador Retriever, die sie erfolgreich auf Apportier-Prüfungen und jagdlich führt. Die anerkannte Expertin für artgerechte Hundehaltung beschäftigt sich schon lange intensiv mit den Vierbeinern und ihrer Erziehung und Ausbildung. In ihrer Hundeschule finden Hundehalter tatkräftige Hilfe. Sie hat bei Gräfe und Unzer bereits mehrere erfolgreiche Ratgeber zum Thema veröffentlicht.

Katharina Schlegl-Kofler
Labrador Retriever
64 Seiten, mit ca. 90 Farbfotos.
Format: 16,5 x 20 cm, Softcover mit Klappen
Preis: 7,99 € (D) / 8,30 € (A) / 11,90 sFr
ISBN 978-3-8338-1877-6

„The Green Prince“ eröffnet das Sundance Film Festival

Ein Filmstill aus dem Dokumentarfilm "The Green Prince" von Filmemacher Nadav Schirman Foto: hr/A-Still Films GmbH
Ein Filmstill aus dem Dokumentarfilm „The Green Prince“ von Filmemacher Nadav Schirman
Foto: hr/A-Still Films GmbH

Am 16. Januar 2014 wird der von der Hessischen Filmförderung (HFF) geförderte Film „The Green Prince“ von Filmemacher Nadav Schirman den Wettbewerb der internationalen Kinodokumentarfilme auf dem bevorstehenden Sundance Film Festival in Utah eröffnen und seine Weltpremiere feiern.

Das Sundance Film Festival in Utah, USA, gilt als eine der wichtigsten Plattformen für unabhängige amerikanische und internationale Produktionen. Das Festival findet vom 16. bis 26. Januar 2014 zum 30. Mal statt.

Der fesselnde Dokumentarfilm „The Green Prince“ ist eine deutsch-israelisch-britische Koproduktion von Regisseur Nadav Schirman („In the Dark Room“) und dem Oscar-prämierten Produzenten Simon Chinn („Man on Wire“, „Searching for Sugar Man“) und John Battsek („One Day in September“).

„The Green Prince“ ist ein Thriller, wie ihn nur das wahre Leben schreibt. Der Film erzählt die Geschichte eines der wichtigsten Agenten des israelischen Geheimdienstes – sein Deckname: „The Green Prince“. Der „grüne Prinz“ wird angeheuert, um seine eigene Familie und seine eigenen Leute über ein Jahrzehnt lang auszuspionieren. Die verhängnisvolle Beziehung mit seinem Agentenführer steht im Mittelpunkt dieser ergreifenden Geschichte über Terror, Verrat und Freundschaft – über alle Grenzen hinweg.

Der Film wurde produziert von der in Frankfurt und München ansässigen A-List Films GmbH in Koproduktion mit der Telepool GmbH und der Londoner Passion Pictures und Red Box Films, sowie in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk.

Das ändert sich für Autofahrer in 2014

Punktereform, Bußgelder, Warnwestenpflicht und Kfz-Steuer – das neue Jahr bringt für den Autofahrer einige Änderungen.

Die wohl wichtigste Neuerung im Verkehrsrecht ist zweifelsohne das neue Punktesystem, das am 1. Mai 2014 in Kraft tritt. Gleichzeitig gibt es einige Veränderungen bei den Bußgeldern.

Das neue Punktesystem stellt Verkehrssicherheit in den Vordergrund

Am 1. Mai tritt die Punktereform in Kraft. Dann startet das neue Fahreignungsregister. Statt der Skala von 1 bis 7 Punkten gibt es je nach Schwere des Vergehens 1, 2 oder 3 Punkte.

Die Eintragungsgrenze steigt von 40 auf 60 Euro. Der Führerschein ist dann bei 8 und nicht wie bisher bei 18 Punkten weg. Neu ist, jeder Verstoß verjährt für sich, die Tilgungsfrist der alten Einträge wird nicht mehr automatisch durch einen neuen Eintrag verlängert.

Im Fahreignungsregister eingetragen werden:
– Ordnungswidrigkeiten ab einer Geldbuße von 60 Euro (vorher 40 Euro)
– Verkehrsstraftaten (z. B. Trunkenheit am Steuer, Fahren ohne Fahrerlaubnis, unerlaubtes Entfernen vom Unfallort oder Gefährdung des Straßenverkehrs)

Bei den Punkten sieht es folgendermaßen aus:
– Ordnungswidrigkeiten werden mit einem Punkt (z. B. Handy, Geschwindigkeitsüberschreitungen bis 30 km/h) belegt,
– grobe Ordnungswidrigkeiten mit Fahrverbot mit zwei Punkten (Geschwindigkeitsüberschreitung 31 – 40 km/h, zu geringer Abstand (weniger als 1/5 des Tachowertes bei über 130 km/h), rote Ampel länger als eine Sek.) geahndet,
– und Straftaten mit Entziehung der Fahrerlaubnis mit drei Punkten belegt (Alkohol über 1,1 Promille).

Dauer des Eintrags
Je nach Schwere des Verstoßes gilt eine Tilgungsfrist von 2 1/2, 5 oder 10 Jahren. Die Fristen sind starr, jede Eintragung wird nach Ablauf der Frist automatisch gelöscht:
– Ordnungswidrigkeiten: 2,5 Jahre Tilgungsfrist
– Grobe Ordnungswidrigkeiten mit Regelfahrverbot: 5 Jahre Tilgungsfrist
– Straftat mit Entziehung der Fahrerlaubnis: 10 Jahre Tilgungsfrist (die Frist beginnt erst mit Neuerteilung der Fahrerlaubnis)

Neuer Bußgeldkatalog
Mit dem neuen Punktesystem gibt es auch zum 1. Mai 2014 Änderungen im Bußgeldkatalog: Teurer werden beispielsweise das Benutzen des Mobiltelefons während der Fahrt oder die Nutzung von Sommerreifen bei Eis und Schnee. Statt bisher 40 Euro ist man künftig mit 60 Euro dabei. Das gleiche zahlt, wer an unübersichtlichen Stellen parkt, Rettungsfahrzeuge behindert oder ein liegen gebliebenes Fahrzeug nicht richtig kenntlich macht. Wer dem Haltezeichen eines Polizisten nicht Folge leistet, die Vorfahrt oder Rotlicht nicht beachtet, muss 70 Euro statt 50 Euro überweisen.

Verschärfung des CO2 Grenzwertes: Mehr Kfz-Steuer für hohe Abgaswerte

Eine weitere Verschärfung des CO2 Grenzwertes wird für Fahrzeuge mit der Erstzulassung 1. Januar 2014 wirksam. Der Grenzwert sinkt für Neuwagen von 110 auf 95 Gramm je Kilometer. Damit wird für alle neu zugelassenen Autos, die diese Grenzwerte nicht erreichen, eine höhere Kfz-Steuer fällig: und zwar je Gramm 2 Euro.

Ab Juli 2014 Warnwestenpflicht in Deutschland

Ab 1. Juli muss in allen in Deutschland zugelassenen Pkw, Lkw und Bussen mindestens eine, der europäischen EN471-Norm entsprechende, Warnweste vorhanden sein. Motorräder bleiben davon ausgenommen.

Der ADAC empfiehlt allerdings, für jeden Insassen eine solche Weste mitzuführen, sie griffbereit im Innenraum zu verstauen und im Notfall die Weste vor dem Aussteigen aus dem Auto anzulegen.

Lichtpflicht in der Schweiz

Ab 01. Januar 2014 gilt in der Schweiz (ganzjährig) die Lichtpflicht am Tag für alle Fahrzeuge. Ausgenommen sind Fahrzeuge, die vor dem 1. Januar 1970 erstmals zugelassen wurden.

Zulässig sind Tagfahrleuchten oder (falls diese nicht vorhanden sind) das Abblendlicht.
Wer ohne Licht in eine Kontrolle gerät, muss mit einem Bußgeld von 40 Schweizer Franken (rund 33 Euro) rechnen.

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