Reise: Fidji

Eine Reise zu den schönen, exotischen Fidji-Inseln

Eiweißpflanzen anbauen und verwerten: Fachgespräch auf der IGW 2014

Eiweißpflanzen fördern die Bodenfruchtbarkeit, liefern Futtermittel und sind klimaschonend. Das sind nur einige Gründe, warum das aus Südamerika importierte Sojaschrot durch heimische Eiweißquellen ersetzt werden sollte. Wie das von statten gehen kann, diskutieren hochrangige Teilnehmer aus Politik, Landwirtschaft und Umweltverbänden am 18. Januar 2014 auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Im Fachgespräch werden der Anbau und die Verwertung von Eiweißpflanzen vorgestellt und diskutiert: Praktiker berichten über ihre Erfahrungen im Anbau und in der Fütterung. Es wird gezeigt, dass der Anbau von Leguminosen wirtschaftlich sein kann. Vertreter des Lebensmittelhandels bekunden ihr großes Interesse an diesen Produkten aber kritische Stimmen verweisen auf die internationalen Verflechtungen im Welthandel.

Es wird also spannend. Das Programm finden Sie unter www.aid.de/termine/igw.php.

Das Fachgespräch ist eine Kooperationsveranstaltung des Kuratoriums für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft (KTBL), dem Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) und dem aid infodienst, gefördert vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.

www.aid.de

Fachkraft Agrarservice: Ein junger Beruf hat sich etabliert

Landwirtschaftliche Dienstleistungen im Bereich Pflanzenproduktion und Landtechnik anbieten – das ist das Aufgabenspektrum einer Fachkraft Agrarservice. Obwohl die Ausbildung erst seit einigen Jahren möglich ist, hat sich dieser junge Beruf bereits fest etabliert.

Das aid-Heft „Berufsbildung Fachkraft Agrarservice“ informiert über die dreijährige Ausbildung, in der Kenntnisse zum fachgerechten Führen und Instandhalten von landwirtschaftlichen Maschinen, zur Bodenbearbeitung und im Pflanzenbau vermittelt werden. Neben Umweltschutz und Qualitätssicherung spielt auch der Bereich Kundenberatung und Kundenservice in diesem Beruf eine wichtige Rolle.

Bedingt durch Vegetationsverlauf, Witterung und Anforderungen der Kunden ist die tägliche Arbeit einer Fachkraft Agrarservice sehr abwechslungsreich. Zunehmend entwickeln sich auch Tätigkeitsfelder außerhalb der Landwirtschaft, beispielsweise im kommunalen Bereich.

Das Heft erläutert die schulischen und persönlichen Voraussetzungen, die Jugendliche mitbringen sollten. Es stellt den Ablauf der Ausbildung dar, beschreibt die Tätigkeitsfelder und zeigt Perspektiven auf, zum Beispiel die Fortbildung zum Agrarservicemeister/-in. Wichtige Adressen und Ansprechpartner sowie weiterführende Recherchequellen sind aufgeführt.

www.aid.de

aid-Heft „Berufsbildung Fachkraft Agrarservice“
Bestell-Nr.: 1527, ISBN 978-3-8308-1104-6, Preis: 2,00 Euro (Rabatte ab 10 Heften), zzgl. einer Versandkostenpauschale von 3,00 Euro gegen Rechnung
www.aid-medienshop.de

Tiere als Co-Therapeuten

Dass Hunde oder Pferde sich positiv auf Menschen auswirken können, ist nicht neu. Sie werden vielfach in der Therapie von Kranken, Behinderten oder Verhaltensauffälligen eingesetzt. Aber auch Schweine, Rinder, Schafe und Ziegen haben Talente und vielfache Fähigkeiten, die gezielt in der Therapie eingesetzt werden können.

In Österreich hat das Kuratorium für Landtechnik und Landentwicklung (ÖKL) seit 2003 umfassende Tests durchgeführt. Aus den positiven Ergebnissen hat sich eine qualifizierte Dienstleistung mit eigenem Zertifizierungssystem entwickelt: „Tiergestützte Pädagogik – Therapie – soziale Arbeit am Bauernhof“. Möglichkeiten der tiergestützten Intervention gibt es in erzieherisch-pädagogisch-therapeutischen Praxisfeldern.

An die Betriebe werden hohe Anforderungen gestellt. Lehrgangsteilnehmer müssen eine Kombination aus landwirtschaftlicher Qualifikation und profunder pädagogischer, therapeutischer oder sozialer Qualifikation nachweisen. Das erfordert die Arbeit mit sensiblen Zielgruppen. Der Lehrgang des ÖKL umfasst 404 Unterrichtsstunden inklusive Praktikum. Es wird vermittelt wie landwirtschaftliche Nutztiere gezielt in Therapien eingesetzt werden können. Der Schwerpunkt der Ausbildung liegt auf der Praxis – die Praxisblöcke finden auf zertifizierten Bauernhöfen statt.

Inzwischen gibt es in Österreich 20 ÖKL-zertifizierte Bauernhöfe. 60 Teilnehmer haben den Lehrgang erfolgreich absolviert und die Nachfrage nach dieser Qualifizierung nimmt zu. Über das Angebot des ÖKL und den Zertifikatslehrgang berichtet die aid-Fachzeitschrift B&B Agrar ausführlich in ihrer Dezember-Ausgabe.

Weitere Informationen:
www.aid.de/fachzeitschriften/bub/bubonline/bub_aktuell_dezember_2013.php

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… wissen, was grade angesagt ist

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