Landschaftspark Hoheward – Toller Ausflugstipp

Toller Ausblick: Nach dem anstrengenden Aufstieg auf den Doppelbockförderturm erwartet die Teilnehmer dieser tolle Blick über das Vest. Foto: Besucherzentrum Hoheward / Hertener Stadtwerke

Toller Ausblick: Nach dem anstrengenden Aufstieg auf den Doppelbockförderturm erwartet die Teilnehmer dieser tolle Blick über das Vest. Foto: Besucherzentrum Hoheward / Hertener Stadtwerke

Morgens um 10 Uhr ist schon
eine Menge los

10.000 Besucher und 5.000 Buchungen im Jahr 2012 – die Angebote des Besucherzentrums Hoheward sind beliebt. Sowohl Touristen als auch Einheimische erkunden den Landschaftspark, ob zu Fuß oder auf dem Segway. Hinter dem Erfolg des Besucherzentrums steckt die Arbeit von Ludmilla Gutjahr und ihrem Team.

Morgens um 10 Uhr ist schon eine Menge los im Besucherzentrum Hoheward. Drei Mitarbeiterinnen kümmern sich um die Anfragen der Besucher. Ludmilla Gutjahr, die Leiterin des Besucherzentrums, telefoniert im Nebenraum. Sie kümmert sich um fast alles. Organisiert Veranstaltungen, überlegt sich neue Strategien und Angebote für die Besucher.

Die Segways sind bei Besuchern sehr beliebt. Foto: Besucherzentrum Hoheward / Hertener Stadtwerke
Die Segways sind bei Besuchern sehr beliebt. Foto: Besucherzentrum Hoheward / Hertener Stadtwerke

Das ehemalige Tourismusbüro liegt am Fuß der Halde Hoheward. Bei den angebotenen Führungen, Segway-Touren und Zechenexpeditionen erforschen Interessierte den Landschaftspark Hoheward. Er umfasst die Halden Hoheward und Hoppenbruch, die Zeche Ewald und den Stadtteilpark Recklinghausen-Hochlarmark. Ludmilla Gutjahr und ihre „Damen“, wie sie sie gerne nennt, sitzen in der ehemaligen Lohn- und Lichthalle auf dem Zechengelände. Zwei weitere Mitarbeiter beraten die Besucher am neu eröffneten Informationspunkt an der Drachenbrücke auf Recklinghäuser Seite.

Besonders begehrt sind die Segway- und Radtouren. Neben geführten Touren bietet das Besucherzentrum auch die individuelle Ausleihe von City-Räder oder Pedelecs an. So können Interessierte den Landschaftspark auf eigene Faust erkunden. Die Hertener Stadtwerke sind unter anderem Sponsorenpartner des Besucherzentrums und haben dem Team acht Segways und acht Pedelecs zur Verfügung gestellt. Seit 2011 radeln Besucher damit zum Beispiel unter dem Motto „Unter Strom“ bis zum Umspannwerk Recklinghausen. Ludmilla Gutjahr freut sich über die Unterstützung der Hertener Stadtwerke. Die Zweirad-Touren werden von Touristen und Einheimischen gut angenommen. Für 58 Euro düsen die Teilnehmer auf den Segways mit intuitiver Steuerung und unter professioneller Anleitung auf die Halde. Wer eine Stadtwerke-Card besitzt, zahlt nur 52 Euro. Die Elektroroller werden mit klimafreundlichem hertenstrom betrieben.

Ludmilla Gutjahr ist die Leiterin des Besucherzentrums.Foto: Besucherzentrum Hoheward / Hertener Stadtwerke
Ludmilla Gutjahr ist die Leiterin des Besucherzentrums.Foto: Besucherzentrum Hoheward / Hertener Stadtwerke

Das Gelände lässt sich auch zu Fuß erkunden. Die Besteigung des Doppelbockförderturms – das ist das Highlight der Zechenexpedition. Anderthalb Stunden lang führt ein Guide die Ewald-Fans von der Schwarzkaue über das Zechengelände bis zum Förderturm. Der anstrengende Aufstieg wird dann mit einem fesselnden Ausblick über das Vest belohnt.

Das Besucherzentrum ist ganzjährig geöffnet. Die Hauptsaison läuft von April bis Oktober. An sechs Tagen in der Woche beraten Ludmilla Gutjahrs Mitarbeiterinnen die Gäste. Auch jetzt, in den Sommerferien, können Kinder die Angebote des Besucherzentrums ausprobieren. „Sonne, Mond & Sterne“, „Kohlennase“ oder eine Geocaching-Tour – alle Führungen sind kindgerecht gestaltet und mit einem Lerneffekt verbunden. Die kleinen Besucher erleben zum Beispiel „Physik zum Anfassen“ während der Astronomieführung. Bei der Zechenführung erklärt ihnen ein Guide, was es mit dem Strukturwandel auf Ewald auf sich hat.

Vom Tourismusbüro zum Besucherzentrum

Jährlich rund zehntausend Menschen kommen ins Besucherzentrum, das bis Anfang 2013 „Tourismusbüro Herten“ hieß. Die neue Namensgebung ergab sich durch die Konstellation der Kooperationspartner. Ab dem 1. Januar 2012 fielen die Zuschüsse für das Tourismusbüro weg. Die Anlaufstelle auf Ewald sollte aber auf jeden Fall erhalten bleiben. Der Regionalverband Ruhr (RVR) und die Städte Herten und Recklinghausen entschieden sich dazu, zum 1. Januar 2013 die touristische Vermarktung für den Emscher Landschaftspark durch das Besucherzentrum zu übernehmen.

Neben den angebotenen Touren und Wanderungen organisieren die Mitarbeiter des Besucherzentrums auch individuelle Veranstaltungen. „Wir vermitteln fast alles“, sagt Ludmilla Gutjahr und lacht, weil sie an die Anfrage mit dem Nikolaus denken muss. „Eine Kundin brauchte dringend einen Nikolaus für ihre Enkel. Also haben wir ein Kostüm gekauft und einen unserer Gästeführer gefragt. Der hat sofort zugesagt“, erzählt sie. Teamarbeit wird groß geschrieben. „Ich bin sehr froh, dass meine ‚Damen‘ und ich so ein tolles Team sind!“ freut sich die Leiterin. Der Zusammenhalt untereinander ist wichtig, denn demnächst stehen wieder größere Veranstaltungen an – zum Beispiel das Lichtkunstprojekt „Speed of light“.

Öffnungszeiten

Hauptsaison (April – Oktober): Dienstag bis Sonntag, 10 – 18 Uhr, auch an Feiertagen

Infopunkt an der Drachenbrücke (bis 31. Oktober 2013): Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 10 – 18 Uhr

Cholesterin: Die richtigen Öle für die Küche

Bei hohen Blutfett- bzw. Cholesterinwerten muss verstärkt auf die Fettzufuhr geachtet werden. Dies gilt natürlich auch schon vorbeugend. Tierische Fette sollten auf ein Minimum reduziert werden, stattdessen sollte man zu hochwerti­gen pflanzlichen Ölen greifen. Für die kalte Küche sind hier vor allem Olivenöl und Rapsöl, möglichst kaltgepresst, zu empfehlen.

Diese beiden Öle ent­halten reichlich einfach ungesättigte Fettsäuren. In puncto Omega-3-Fettsäuren hat Rapsöl sogar die Nase vorn. Gut sind auch Sonnenblumenöl, Leinöl und Weizenkeimöl. Zum Erhitzen sollten raffinierte Pflanzenöle, möglichst keine Kalt­gepressten, verwendet werden, da sie wesentlich hitzestabiler sind.
Quelle: www.wirthspr.de

Cholesterinarme-Rezepte

 

Hungrig im Supermarkt: Mehr Kalorien im Einkaufswagen

Wer mit Heißhunger in den Supermarkt geht, greift offenbar häufiger zu kalorienreichen Lebensmitteln und lässt gesündere Alternativen wie Obst und Gemüse im Regal liegen. Das hat eine Studie von Wissenschaftlern der Cornell University Ithaca, New York, ergeben. 150 Menschen waren daran beteiligt.

Für den ersten Teil der Untersuchung verpflichteten sich 68 Probanden, in den fünf Stunden vor dem Experiment nichts zu essen. Jeder Zweite bekam anschließend einen kohlenhydratreichen Snack, bis sich ein Sättigungsgefühl einstellte. Dann sollten die Teilnehmer, hungrig oder gesättigt, nachmittags in einem simulierten Onlineshop einkaufen. Im Sortiment waren sowohl kalorienarme (Obst, Gemüse, Hähnchenbrust) als auch kalorienreichere Lebensmittel (Süßigkeiten, salzige Snacks, rotes Fleisch). Für jedes kalorienreiche Produkt gab es eine gesündere Alternative, und der Preis war nicht angegeben.

Außerdem gingen die Wissenschaftler in einen Supermarkt und untersuchten die Einkäufe von weiteren 82 Personen zu unterschiedlichen Tageszeiten. Es wurde jeweils das Verhältnis von kalorienarmen zu kalorienreichen Produkten bestimmt. Frühere Studien hatten gezeigt, dass das Hungergefühl bei den meisten Menschen am Spätnachmittag (zwischen 16 und 19 Uhr) stärker ausgeprägt ist als Mittags oder am frühen Nachmittag (von 13 bis 16 Uhr).

Beide Untersuchungen bestätigten, dass selbst kurze Fastenperioden die Kaufentscheidung beeinflussen können. Bei Heißhunger fiel die Wahl häufiger auf kalorienreiche Produkte wie Fastfood und süße Snacks, es landeten aber insgesamt nicht mehr Lebensmittel im Einkaufswagen. In den späten Nachmittagsstunden waren die Besorgungen demnach weniger ausgewogen als um die Mittagszeit. Vermutlich führt das Hungergefühl dazu, dass das Gehirn stärker auf Lebensmittel mit einem hohen Brennwert reagiert. Um ungesunden Kaufentscheidungen vorzubeugen, wird empfohlen, vor dem Einkauf eine Kleinigkeit zu essen.

Heike Kreutz, www.aid.de

Altersunterschied bei Paaren im Durchschnitt vier Jahre

Rund 4 Jahre betrug im Durchschnitt der Altersunterschied bei zusammen lebenden Paaren in Deutschland im Jahr 2012. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war der Altersunterschied bei Ehepaaren mit 3,9 Jahren etwas niedriger als bei nichtehelichen Lebensgemeinschaften (4,5 Jahre).

www.destatis.de

 

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