Gemüsepfanne Italia (cholesterinarm)

Gemüsepfanne Italia (cholesterinarm) Foto: Wirths PR
Gemüsepfanne Italia (cholesterinarm)
Foto: Wirths PR

Gemüsepfanne Italia
(für 4 Personen)

1000 g frisches Gemüse wie z.B. Romanesco, Porree, Möhren, Staudensellerie, Erbsen, Bohnen, Champignons oder 750 g fertige Sommergemüse-Mischung (TK)
Salz
2 EL Olivenöl
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1/2 Bund Petersilie
Salz
Pfeffer
Muskat
1 Tasse Gemüsefond oder Gemüsebrühe
250 g Mozzarella
einige Blättchen Basilikum

Das Gemüse waschen und putzen. Den Romanesco in Röschen teilen, Porree in Ringe, Möhren, Sellerie und Champignons in Scheiben schneiden. Das Gemüse knapp mit Salzwasser bedecken und 12 Minuten garen. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebel und Knoblauchzehe schälen, fein würfeln und in dem heißen Öl andünsten.

Die Petersilie waschen, abtropfen lassen und fein wiegen. Das Gemüse abgießen, in die Pfanne geben und mit Salz, Pfeffer, Muskat und Petersilie würzen. Den Gemüsefond angießen und alles nochmals 8 Minuten dünsten lassen, dabei mehrmals umrühren. Mozzarella in Scheiben schneiden und auf das Gemüse legen. Das Ganze zugedeckt weitere 4-5 Minuten dünsten, bis der Käse zerläuft. Mit Petersilie bestreut servieren. Dazu schmecken Röstkartoffeln.

Pro Person: 300 kcal (1256 kJ), 18,4 g Eiweiß, 18,2 g Fett, 13,1 g Kohlenhydrate, 29 mg Cholesterin

Rohkostsalat mit Bergkäse

Rohkostsalat mit Bergkäse Foto: Wirths PR
Rohkostsalat mit Bergkäse
Foto: Wirths PR

Rohkostsalat mit Bergkäse
(für 4 Personen)

2 Möhren
1 kleiner Kohlrabi
1 Stängel Bleichsellerie
1/2 Salatgurke
1 rote Paprika
1/2 Bund Radieschen
1 Apfel
120 g Bergkäse
75 g Walnusshälften
8 EL Sonnenblumenöl
4 EL Weinessig
Pfeffer
Salz

Das Gemüse waschen und putzen. Möhren in dünne, den Kohlrabi in etwas dickere Stifte, Bleichsellerie in Scheibchen, Salatgurke in Scheiben und Paprika in dünne Ringe schneiden. Die Radieschen vierteln, den Apfel von Stielansatz und Kerngehäuse befreien und in Spalten schneiden.

Alles auf vier großen Salattellern anrichten. Den Bergkäse darüber hobeln und mit Walnusskernen garnieren. Aus Sonnenblumenöl und Weinessig ein Dressing zubereiten, mit Pfeffer und Salz abschmecken und über den Salat träufeln.

Pro Person: 483 kcal (2021 kJ), 14,3 g Eiweiß, 41,3 g Fett, 12,8 g Kohlenhydrate

Lebendiges Gemüse: Auch nach der Ernte funktioniert die innere Uhr noch

Bestimmte Obst- und Gemüsearten sind offenbar auch nach der Ernte noch lebendig und richten ihre Stoffwechselaktivitäten noch für kurze Zeit nach dem Tag-Nacht-Rhythmus. Der Nährstoffgehalt ist je nach Tageszeit unterschiedlich. Das ist das Resultat einer US-amerikanischen Studie, die im Fachblatt „Current Biology“ veröffentlicht wurde.

In früheren Studien hatten die Wissenschaftler bereits festgestellt, dass sich bei der Ackerschmalwand (Arabidopsis thaliana) die Menge eines bestimmten Pflanzenhormons im Laufe des Tages ändert. Dieses Hormon koordiniert die Produktion von Pflanzeninhaltsstoffen, darunter auch Abwehrsubstanzen gegen Fraßschädlinge. Diese Senfölglykoside werden in der Morgendämmerung reichlich gebildet, dann wenn auch bestimmte Raupen besonders aktiv sind.

Die Ackerschmalwand gehört zur Familie der Kreuzblütler und ist eng mit dem Gemüsekohl (Brassica oleracea) verwandt. Daher lag es nahe zu prüfen, ob auch bei dieser Kulturpflanze die Menge an Senfölglykosiden im Tagesverlauf schwankt. Dazu wurden nicht die Pflanzen auf dem Acker, sondern abgeschnittene Stücke des Kohls untersucht. Pflanzen bestehen aus Blättern, Früchten und Wurzeln. Diese Einheiten können zumindest für kurze Zeit auch getrennt überleben, Licht wahrnehmen und ihren Stoffwechsel danach ausrichten. Da die Zellen aktiv bleiben, müsste auch die innere Uhr funktionieren.

Für die Experimente wurden in einer abgedichteten Kammer Hell-Dunkel-Zyklen simuliert, die entweder dem normalen Tag-Nacht-Rhythmus entsprachen oder entgegengesetzt waren. Nach drei Tagen wurden die Raupen eines Nachtfalters zu den Kohlstücken gegeben und untersucht, wie viel sie fraßen und wie stark sie zunahmen. Das Resultat: War der Kohl an einen normalen Tag-Nacht-Rhythmus gewöhnt, fraßen die Raupen weniger und hatten eine geringere Größe. Dieser Effekt nahm allerdings mit der Zeit ab und war nach einer Woche Lagerung kaum noch festzustellen. Auch andere Gemüse- und Obstarten wie Salat, Spinat, Möhren und Heidelbeeren hatten weniger Fraßschäden, wenn der tägliche Hell-Dunkel-Wechsel zur richtigen Zeit ablief.

Auch auf den Nährstoffgehalt wirkt sich der Hell-Dunkel-Rhythmus aus. Kurz vor oder nach Beginn der hellen Phase enthielt der Kohl laut Studie besonders viele Nährstoffe. Demnach wäre es sinnvoll, das Gemüse nicht im dunklen Kühlschrank aufzubewahren, sondern einem normalen Tag-Nacht-Rhythmus auszusetzen. Auch für die Praxis dürften die Ergebnisse interessant sein, wenn es um den optimalen Zeitpunkt für die Ernte und Konservierung von Gemüse und Obst geht.

Heike Kreutz, www.aid.de

Düngeverordnung mit großem Änderungsbedarf

Trotz beachtlicher Fortschritte in den vergangenen zwanzig Jahren werden zentrale, mit der Düngegesetzgebung verfolgte Umweltziele im Agrarbereich Deutschlands nach wie vor nicht erreicht. Das ist die Einschätzung der Wissenschaftlichen Beiräte für Agrarpolitik und für Düngungsfragen beim Bundeslandwirtschaftsministerium und des Sachverständigenrates für Umweltfragen (SRU).

In ihrer Stellungnahme zur Novellierung der Düngeverordnung halten sie fest, dass die Einhaltung maximaler nationaler Stickstoffsalden von +80 kg N pro Hektar und Jahr noch lange nicht in Sicht sei. Darunter leide nicht nur die Qualität der Oberflächen- und Grundgewässer, auch die biologische Vielfalt werde dadurch deutlich beeinträchtigt. Das zentrale Steuerungsinstrument zur Sicherstellung einer guten fachlichen Praxis der Düngung und der Reduktion von Nährstoffüberschüssen aus der Landwirtschaft sei die Düngeverordnung, die auch das zentrale Element des Aktionsprogramms Deutschlands zur Erfüllung der Vorgaben der Nitratrichtlinie darstelle. Eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe habe bereits 2012 – wie auch die EU – eindeutigen Änderungsbedarf festgestellt.

In verschiedenen Bereichen halten die Beiräte und der SRU noch weiter reichende Maßnahmen für erforderlich. Dazu gehörten eine Änderung des Düngegesetzes dahingehend, dass es zur guten fachlichen Praxis gehört, die Düngung am Bedarf der Pflanzen und des Bodens so auszurichten, dass Gefahren für den Naturhaushalt weitestgehend vermieden werden. Auch die Verbesserung der Regelungen zur Erstellung von Nährstoffvergleichen sei angesagt. Mittelfristig sollte eine flächenbezogene Hoftorbilanzierung zur Kontrolle der Umweltverträglichkeit des Stickstoff- und Phosphat-Managements verpflichtend werden.

Britta Klein, www.aid.de

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… wissen, was grade angesagt ist

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