Bauernstuten

Bauernstuten Foto: Wirths PR
Bauernstuten Foto: Wirths PR

Bauernstuten
(ergibt 3 Brote à 500 g)

1 kg Weizenmehl Type 1050
1 Päckchen (42 g) Hefe
50 g Butter
20 g Salz
0,6 l lauwarmes Wasser

Mehl in eine Schüssel geben. In die Mitte eine Mulde drücken, die Hefe hineinbröckeln und mit etwas lauwarmem Wasser zu einem Vorteig verrühren. Einige Minuten gehen lassen. Restliches Wasser, Butter und Salz zugeben. Alles zu einem glatten Teig verkneten. Gut gehen lassen, dabei bilden sich wichtige Enzyme sowie Geschmacksstoffe.

Anschließend den Teig in drei gleichgroße Stücke teilen, diese nochmals durchkneten, zu einem Brotleib formen und  auf ein gemehltes Backblech setzen. Nochmals 30 Minuten gehen lassen. Im vorgeheizten Backofen bei 220 °C 15 Minuten anbacken, dann bei 200 °C weitere 30 Minuten fertig backen.

Ein Brot enthält: 1.265 kcal (5293 kJ), 41,4 g Eiweiß, 19,8 g Fett, 229,0 g Kohlenhydrate

Geschlossene Ökofonds: Fast alle Fonds fielen im Test durch

Die Stiftung Warentest fällt ein vernichtendes Urteil zu den derzeit angebotenen geschlossenen Ökofonds: Von 24 untersuchten Wind- oder Solarfonds sind zwei „ausreichend“ und acht „mangelhaft“. Weitere 14 Fonds sind bereits in der Konstruktion so riskant, dass sich eine Detailprüfung erübrigt. Kein einziger Fonds ist aktuell empfehlenswert, so die November-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest.

Bei geschlossenen Ökofonds beteiligen sich private Investoren meist über viele Jahre als Kommanditisten an Solar- und Windparks. Dafür werden ihnen jährliche Renditen zwischen fünf und zehn Prozent in Aussicht gestellt. Was gut klingt, ist ziemlich riskant. 14 Fonds gingen schon in der Vorprüfung k.o., häufigster Grund war das Blindpoolrisiko: Dabei steht ein Teil der Investitionsobjekte beim Verkauf der Fondsanteile an Anleger noch gar nicht fest. Auch Kredite in Fremdwährungen oder Ratensparkonzepte für Kleinanleger waren im Test wegen des hohen Risikos Ausschlusskriterien.

Von den zehn Fonds, die schließlich noch in die Detailprüfung kamen, lautet das Urteil bei den meisten „Mangelhaft“. Bei den Prognosen haben sie oft zu schöne Zahlen angesetzt, Liquiditätsrücklagen und Instandhaltungskosten knapp kalkuliert und Kosten für Anschlusskredite eher tief angesetzt.

Neun der zehn Fonds reißen außerdem die 60-Prozent-Grenze für Fremdkapital, die seit dem 22. Juli 2013 gesetzlich gilt. Für die untersuchten Fonds gilt das Gesetz zwar noch nicht, da sie vorher aufgelegt wurden. Eine Kreditaufnahme von mehr als 60 Prozent birgt für Anleger jedoch erhebliche Risiken, da die Kredite auch dann zurückgezahlt werden müssen, wenn die Geschäfte schlecht laufen. Dann erhalten Anleger weniger oder gar keine Ausschüttungen. Im schlimmsten Fall erleiden sie einen Totalverlust.

Der ausführliche Test Geschlossene Ökofonds erscheint in der November-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest (ab 16.10.2013 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/oekofonds abrufbar.

Deutsche kaufen am liebsten Rapsöl: Gesund und vielseitig

Noch vor fünfzehn Jahren war Rapsöl in der heimischen Küche weitestgehend unbekannt. Inzwischen ist es das mit Abstand beliebteste Speiseöl in Deutschland, informiert die Union zur Förderung von Öl- und Proteinpflanzen (UFOP). Jeder Bürger hat im Jahr 2012 rund 0,9 Liter Rapsspeiseöl verbraucht. Insgesamt gingen 74,4 Millionen Liter über die Ladentheke. Das entspricht einem Marktanteil von knapp 39 Prozent. Sonnenblumenöl lag mit einem Anteil von 31 Prozent (59,7 Mio. l) auf dem zweiten Platz, gefolgt von Olivenöl mit immerhin 18 Prozent (34,4 Mio. l).

Rapsöl ist besonders gesund – vor allem für Herz und Kreislauf, da es ein sehr ausgewogenes Fettsäuremuster hat. Es enthält zu rund 60 Prozent einfach ungesättigte Ölsäure und zu knapp 30 Prozent mehrfach ungesättigte Fettsäuren wie alpha-Linolensäure. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind lebensnotwendig, da der Körper sie nicht selbst herstellen kann.

In der Küche ist Rapsöl vielseitig verwendbar. Das raffinierte Öl ist bis zu einer Temperatur von 180 °C hitzestabil und daher zum Kochen, Backen, Dünsten, Braten und Frittieren geeignet. Es ist geschmacks- und geruchsneutral und unterstreicht das Aroma von frischen Zutaten. Für Salatdressing und Marinade, Dipp und Pesto ist das kaltgepresste Rapsöl mit dem nussigen Geschmack ideal. Mit einem Marktanteil von nur 11 Prozent ist es noch wenig verbreitet.

Raps ist die wichtigste heimische Ölpflanze. Sie wird auf rund 1,4 Millionen Hektar Fläche angebaut. Die Erträge können auf sehr guten Standorten bis zu 5 Tonnen pro Hektar erreichen. Bei einem Ölgehalt von rund 43 Prozent können daraus über 2.000 Liter Rapsöl erzeugt werden. Es wird zu Speiseöl oder zu Biodiesel weiterverarbeitet. Da das Rapsöl einen hohen Eiweißgehalt hat, entstehen bei der Ölgewinnung auch noch große Mengen Futtermittel wie Rapskuchen und Rapsschrot.

Heike Kreutz, www.aid.de

Weitere Informationen:
http://fnl.de/daten-fakten/greenfacts.html
aid-Heft „Speisefette“, Bestell-Nr. 61-1012, Preis: 3,50 Euro, www.aid-medienshop.de

 

Auberginen: Kalorienarme Orientale

Auberginen sind ideal für die leichte Sommerküche und können abwechslungsreich zubereitet werden. Das kalorienarme Fruchtgemüse schmeckt zu Couscous, als gegrillte Antipasti, in Gemüsespaghetti und zu Lasagne. Bekannt ist die orientalische Auberginenpaste Babaganoush mit Sesammus, Knoblauch und Zitronensaft. Der cremige Dip passt gut zu Gemüse, Lamm und Baguette. Die „Eierfrucht“ kann man auch mit Hackfleisch, Reis, Bulgur oder Gemüse füllen. Dazu wird das Gemüse einfach halbiert, das Fruchtfleisch herausgetrennt, mit der Füllung gemischt und herzhaft mit Käse überbacken. Das milde bis leicht pikante Aroma der Aubergine passt gut zu Fleisch, Fisch, Meeresfrüchten und mediterranen Zutaten wie Olivenöl und Feta. Zudem darf das fleischige Gemüse in Mittelmeerklassikern wie Ratatouille und Moussaka nicht fehlen.

Wer Aubergine ohne Schale zubereiten möchte, kann sie entweder schälen oder wie Tomaten brühen. Es ist auch möglich, sie im Ofen für 20 Minuten bei 200 °C zu grillen und anschließend die blasige Haut mit einem Messer abzuziehen. Mit ein paar Spritzern Zitronensaft oder Öl bleibt das Fruchtfleisch auch beim Kochen schön weiß. Roh sollte die Aubergine nicht gegessen werden, da sie den schädlichen Inhaltsstoff Solanin enthalten kann. Übelkeit und Magen-Darm-Beschwerden können die Folge sein.

Auberginen sind vermutlich in Ostasien beheimatet. Die ursprüngliche Aubergine war gelblich-weiß gefärbt und erinnerte an ein Hühnerei – daher auch der Name „Eierfrucht“. Sie sind Nachtschattengewächse (Solanaceae) und eng mit Tomaten und Kartoffeln verwandt. Die Haut ist meist rot- bis schwarzviolett gefärbt, glatt, fest und glänzend. Im weißen Fruchtfleisch befinden sich weiche Kerne, die mitgegessen werden können. Das Gemüse besteht zu über 90 Prozent aus Wasser und ist daher äußerst kalorienarm. Es enthält B-Vitamine, Folsäure und ist reich an Mineralstoffen wie Kalium.

Nur reife und frische Auberginen gehören in den Einkaufskorb. Frische Früchte erkennt man an der glatten, glänzenden Haut und dem knackigen grünen Stiel. Ist sie reif, gibt die Schale auf leichten Daumendruck etwas nach. Weist das Fruchtfleisch braune Flecken auf, ist das Gemüse zu lange gelagert worden oder überreif.

Heike Kreutz, www.aid.de

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