Preise und Mieten für 100 Städte und Kreise

Wer zurzeit ein Haus oder eine Wohnung kaufen möchte, kann aufgrund der niedrigen Zinsen eine günstige Finanzierung abschließen. Doch welchen Preis ist eine Immobilie wert? Für mehr Transparenz im Immobilienmarkt sorgt das neue Spezialheft „Immobilien“ der Stiftung Warentest. Es gibt einen detaillierten Überblick für 100 Städte und Kreise über Kaufpreise und Mieten von Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern. Über 13 Groß- und Universitätsstädte wird in ausführlichen Portraits berichtet.

Titel_LayoutDie Stiftung Warentest hat die Übersichten für das Sonderheft mit der Expertise des Verbandes deutscher Pfandbriefbanken erstellt. Dessen Tochter vdpResearch begann vor zehn Jahren eine umfangreiche Datenbank aufzubauen, in der mittlerweile mehr als 900 000 Immobilienkäufe ausgewertet wurden.

Zahlreiche Preise und Mieten wurden erfasst und nach Lage und Ausstattung analysiert. Käufer des Spezialheftes „Immobilien“ erhalten neben einem kompetenten Überblick über den deutschen Immobilienmarkt auch einen Gutschein, um eine individuelle Online-Bewertung einer Immobilie ihrer Wahl durchzuführen.

Neben übersichtlichen Tabellen und Grafiken gibt es im Heft Informationen rund ums Recht und einen Serviceteil mit vielen wichtigen Adressen.

Das Finanztest Spezial „Immobilien“ hat 146 Seiten und ist seit dem 07.10.2013 zum Preis von 10,00 € im Zeitschriftenhandel erhältlich oder kann online unter www.test.de/immobilien bestellt werden.

Wassersaurier aus Dallas stellt Wissenschaft vor Rätsel

Die Extremitäten des Dallasaurus erinnern noch stark an die eines landlebenden Tieres. Dennoch scheint er kein schlechter Schwimmer gewesen zu sein – zumindest zeigen das aktuelle Knochenanalysen. Möglicherweise wurde die Echse zudem viel länger als gedacht – nicht nur 1,5, sondern 4 bis 6 Meter. Grafik: Southern Methodist University
Die Extremitäten des Dallasaurus
erinnern noch stark an die eines landlebenden Tieres. Dennoch scheint er kein schlechter Schwimmer gewesen zu sein – zumindest zeigen das aktuelle Knochenanalysen. Möglicherweise wurde die Echse zudem viel länger als gedacht – nicht nur 1,5, sondern 4 bis 6 Meter. Grafik: Southern Methodist University

Der so genannte „Dallasaurus“ war möglicherweise dreimal so groß wie bisher gedacht. Darauf deuten zumindest Knochenuntersuchungen hin, die Forscher der Universität Bonn zusammen mit Kollegen aus Schweden, Frankreich und den USA durchgeführt haben. Demnach stammen die heute bekannten Fossilfunde eventuell sämtlich von ein- bis zweijährigen Jungtieren. Bislang galt Dallasaurus mit 1,5 Metern Länge als einer der kleinsten Wassersaurier. Ausgewachsen könnte er aber tatsächlich eine Länge von vier bis sechs Metern erreicht haben. Auch in anderer Hinsicht stellen die Knochenfunde aus dem US-amerikanischen Dallas die Wissenschaftler vor Rätsel.

Dallasaurus gehört zur Gruppe der Mosasaurier, die vor 98 bis 66 Millionen Jahren lebten. Die größten Mosasaurier erreichten eine Länge von 15 Metern. Viele von ihnen waren gefährliche Räuber. Mosasaurier waren Wasserbewohner; sie stammen aber von landlebenden Vorfahren ab. Von Dallasaurus existieren bislang nur drei nicht vollständig erhaltene fossile Skelette. Sie alle wurden im texanischen Dallas County gefunden. Viele Mosasaurier waren gute Schwimmer. Dallasaurus dagegen war weniger gut an ein Leben im Wasser angepasst: Seine Gliedmaßen ähnelten denen einer landlebenden Echse wie etwa des heutigen Comodo-Warans. Anders als Landtiere hatte Dallasaurus aber kein Becken, an dem die Hinterextremitäten hingen. Daher gilt er als fehlendes Bindeglied („Missing Link“) der Evolution.

Dafür sprach auch seine geringe Größe: Großwüchsige Tiere haben meist eine hohe Stoffwechselrate und müssen entsprechend viel Nahrung zu sich nehmen. Ein vergleichsweise ineffizienter Schwimmer wie Dallasaurus war dagegen vermutlich kein besonders guter Jäger und konnte nur selten auf einen reich gedeckten Tisch hoffen – zumindest im Vergleich zu den besser an die aquatische Lebensweise angepassten Mosasauriern.

Die neuen Untersuchungsergebnisse zeichnen nun aber ein differenzierteres Bild des Wassersauriers aus Dallas. „Die Mikrostruktur ihrer Knochen spricht dafür, dass die bislang gefundenen Dallasaurier Jungtiere waren“, erklärt Dr. Alexandra Houssaye von der Universität Bonn. „Die fossilen Knochen befinden sich wahrscheinlich in ihrem zweiten Wachstumszyklus. Wenn diese Interpretation stimmt, waren die Tiere bei ihrem Tod also erst zwei Jahre alt.“ Die Echsen könnten dann ausgewachsen eine Länge von vier bis sechs Metern erreicht haben. Bislang war man von maximal 1,5 Metern ausgegangen.

Merkwürdiger Knochenmix

Dallasaurus verfügte zudem über einen äußerst ungewöhnlichen Knochenmix: Seine Rippen und Oberschenkelknochen waren im Zentrum hohl und damit ähnlich gebaut wie die heutiger Landlebewesen. Seine Wirbel waren dagegen wie ein Schwamm von vielen kleinen Höhlungen durchsetzt – diese spongöse Knochenform ist für Wasserbewohner typisch. Seine Oberarmknochen schließlich wiesen kaum Höhlungen auf, sie waren kompakt.

„Diese Mischung verschiedener Bauweisen ist einzigartig“, betont Houssaye. „Bislang dachten wir, dass in jedem Tier entweder nur kompakte oder nur spongöse Knochen vorkommen.“ Interessant sind vor allem die spongösen Wirbel: Sie sprechen dafür, dass Dallasaurus schon gut an ein Leben im Wasser angepasst war. Die kompakten Oberarmknochen sind dagegen eher ein Merkmal ineffizienter Schwimmer. Die hohe Dichte kompakter Knochen stabilisiert nämlich die Körperausrichtung im Wasser, ohne dass dazu Schwimmbewegungen nötig wären. „Insgesamt schließen wir jedoch aus unseren Knochenanalysen, dass Dallasaurus ein dynamischerer Schwimmer war als bislang gedacht“, sagt Houssaye. Der Titel „Missing Link“ ist dem Wassersaurier also noch keineswegs sicher. Houssaye hofft nun auf weitere Mosasaurier-Funde, die bessere Einblicke in die Evolution dieser Tiergruppe erlauben.

Publikation: Microanatomical and Histological Features in the Long Bones of Mosasaurine Mosasaurs (Reptilia, Squamata) – Implications for Aquatic Adaptation and Growth Rates; PLOS ONE, http://dx.plos.org/10.1371/journal.pone.0076741

Medikamente: Heimliche Nährstoffräuber

Um die gewünschte Wirkung zu erzielen, greifen Medikamente mitunter tief in den Stoffwechsel des Körpers ein. Nicht selten beeinträchtigen diese dabei auch die Aufnahme, Funktion oder Verstoffwechselung von Vitaminen und Mineralstoffen. Besonders bei einer Langzeittherapie können mehr oder weniger spezifische Mangelanzeichen auftreten. Allerdings ist nur wenigen bewusst, dass diese Symptome von einer medikamentenbedingten Nährstoffunterversorgung herrühren können.

Die zur Behandlung von Bluthochdruck eingesetzten Angiotensin-Rezeptorblocker können das Geschmacksempfinden für bitter und sauer verändern. Verantwortlich hierfür ist möglicherweise eine vermehrte Zinkausscheidung verbunden mit einem Zinkmangel innerhalb der Zellen. Die gleichzeitige Gabe von Thiaziddiuretika verstärkt diesen Effekt zusätzlich. Erschwerend liegen neben dem Bluthochdruck häufig auch Erkrankungen wie Diabetes oder eine chronische Herzinsuffizienz vor, die ebenfalls den Zinkstoffwechsel beeinträchtigen. Symptome wie Geschmacksstörungen, eine schlechte Wundheilung oder eine verstärkte Infektanfälligkeit können auf eine behandlungsbedürftige Zinkunterversorgung verweisen. Der Blutspiegel gibt hingegen nur vage Auskunft über den Versorgungsstatus.

Protonenpumpenhemmer wie Omeprazol gehören zu den am häufigsten verordneten Medikamenten. Bedenklich dabei ist, dass eine Vielzahl der Patienten Magensäurehemmer rein prophylaktisch und ohne erkennbare medizinische Notwendigkeit schluckt. Durch die verringerte Säurebildung steigt der pH-Wert im Magen, wodurch weniger Vitamin B12 aus den Speisen freigesetzt wird. Das Risiko einer Unterversorgung besteht besonders bei Senioren, bei denen die Vitamin B12-Verwertung bereits altersbedingt gestört ist. Nach jahrelanger Therapie können durchaus neurologische Symptome auftreten. Gleichzeitig beeinträchtigt der Säuremangel im Magen auch die Aufnahme von Vitamin C und Eisen aus der Nahrung.

Ein kleiner Teil der Patienten, die zur Behandlung ihres hohen Cholesterinspiegels Lipidsenker einnehmen, leiden unter Muskelschmerzen und Krämpfen. Zu den Ursachen der Statin-bedingten Myopathie existieren weitgehend nur Theorien. Neuere Forschungsergebnisse deuten jedoch auf eine Interaktion zwischen Nährstoffen und Medikament hin. So finden sich in Muskelzellen von Patienten mit Statinmyopathie unter anderem niedrigere Gehalte an Coenzym Q10, einer vitaminähnlichen Substanz, die an der Energiebereitstellung im Muskel beteiligt ist. Ebenso sind häufig niedrige Vitamin-D-Spiegel nachweisbar. Im Gegenzug verschwinden die Muskelbeschwerden bei einem Großteil der Betroffenen durch Gabe von Vitamin D-Präparaten wieder.

Quelle: Samaras D et al.: Effects of widely used drugs on micronutrients: a story rarely told. Nutrition; 29(4):605-10: 2013

www.fet-ev.eu

Bandnudeln auf chinesische Art (cholesterinarm)

Bandnudeln auf chinesische Art (cholesterinarm) Foto: Wirths PR
Bandnudeln auf chinesische Art (cholesterinarm) Foto: Wirths PR


Bandnudeln auf chinesische Art
(cholesterinarm)
(für 4 Personen)

250 g Bandnudeln, eifrei
1 große Zwiebel
2 EL Sesamöl
400 g Hühnerbrustfilet
2 EL Sake
125 ml Brühe
1 rote Paprikaschote
1 grüne Paprikaschote
1 kleine Dose Champignons
1 kleine Dose junge Erbsen
1/2 Dose Bambussprossen
1/2 Glas Bohnenkeime
1 Msp. Sambal Oelek
3 EL Sojasauce
Pfeffer
Currypulver
2 EL Cashewkerne

Bandnudeln nach Packungsanweisung garen, abgießen und abtropfen lassen. Zwiebel abziehen und würfeln, in Sesamöl andünsten. Hähnchenbrustfilet waschen, abtupfen, in Streifen schneiden, zu den Zwiebeln geben und anbraten. Mit Sake ablöschen, Brühe zugießen. Paprikaschoten halbieren, putzen, waschen und würfeln. Zusammen mit dem abgetropften Gemüse in die Pfanne geben. Zehn Minuten dünsten lassen. Mit Sambal Oelek, Sojasauce, Pfeffer und Curry pikant abschmecken. Bandnudeln zugeben und kurz mit erhitzen. Cashewkerne ohne Fett in einer Pfanne anrösten und vor dem Servieren über die Nudeln streuen.

Pro Person: 523 kcal (2.188 kJ), 36,4 g Eiweiß, 19,3 g Fett, 50,2 g Kohlenhydrate, 66 mg Cholesterin



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