Neue Spur im Fall Maddie führt nach Deutschland

Eine Spur im Fall der vor sechs Jahren verschwundenen Madeleine McCann könnte auch nach Deutschland führen.

Mehr als Essen: Symbol und Tradition jüdischer Feiertagsspeisen

Die kulinarische Tradition des Judentums spricht alle Sinne an: an der festlich gedeckten Tafel trifft sich die gesamte Familie, um der religiösen Fest- und Feiertage zu gedenken. Das jüdische Kalenderjahr hat viele Feier- und Festtage, die im Jahreslauf der Menschen jüdischen Glaubens fest verankert sind und die nach bestimmten Abläufen zelebriert werden. Die kulinarischen Traditionen, die neben dem sinnlichen Genuss auch das Zusammenkommen der gesamten Familie an einem Tisch bedeuten, sind dabei wichtiger Bestandteil.

Jetzt hatten Kreisarchivarin Dr. Claudia Maria Arndt und deren Mitarbeiterin Claudia Hess sowie Annette Hirzel, Schulpfarrerin des Siegburger Anno-Gymnasius, zum zweiten Mal interessierte Gäste ins Siegburger Museumscafe zu einem kulinarischen Abend „eingeladen“.

Die Menüfolge führte durch Rosch Haschana, den jüdischen Neujahrstag, und Chanukka, dem achttägigen Fest zum Gedenken an die Wiedereinweihung des zweiten Tempels in Jerusalem 164 v.Chr.: Zur Vorspeise gab es Kalte Beete Suppe, gefolgt von Latkes, zur Hauptspeise Fruchtige Hühnerbrust mit Zimmes, und als Dessert Sufganiot mit Apfel in Honig. Zum Abschluss wurde für Nicht – Autofahrende der Quittenbrand der Windecker Dorfbrennerei von Herrn Ginsberg gereicht, von dessen Verkaufserlös jeweils ein Euro an den Förderverein der Gedenkstätte fließt.

Während zu Rosch Haschana mit Honig Gesüßtes gereicht wird, um die Hoffnung auf ein gutes, süßes Jahr auszudrücken, werden zu Chanukka gerne in Öl gebratene Speisen zubereitet, in Erinnerung an das Öl, das im Tempel gefunden wurde und für acht Tage reichte. Besonders beliebt sind Krapfen oder Kartoffelpuffer, die mit Apfelmus und Sahne gegessen werden.

Die drei Referentinnen erläuterten den über 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmern kurz die Feier- und Festtage und beschrieben Bedeutung und Symbolik der typischerweise an diesen Tagen zubereiteten Speisen. Auch die jüdischen Speisegesetze wurden erklärt, wodurch auch klar wurde, weshalb in einer normalen Küche kein koscheres Essen zubereitet werden kann. Das Menü wurde wieder vom Team des Museumscafés, unter Anleitung von Harry Goltz, dem Pächter, frisch zubereitet und an den festlich gedeckten Tischen serviert.

Die Gäste waren begeistert, und eine Teilnehmerin sagte: „Es gibt doch noch mehr jüdische Feiertage. Ich hoffe, die Veranstaltung erfährt im kommenden Jahr eine Fortsetzung.“

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Immobilienkauf: Heizenergiekosten für Käufer unwichtig

In den Köpfen der Immobilienerwerber ist das Bewusstsein für den sparsamen Umgang mit Energie noch nicht angekommen. Dies ergab eine bundesweite Untersuchung von TÜV Rheinland zum Kaufverhalten bei Käufern von Wohnimmobilien. Demnach spielte nur für jeden fünften Käufer der Energieverbrauch überhaupt eine Rolle und für nur 4 Prozent der Befragten war dies ein kaufentscheidendes Kriterium.

„Es ist sehr erstaunlich, dass ein wesentlicher Betriebskostenfaktor wie die Kosten für Heizenergie bei der Kaufentscheidung konsequent ausgeblendet wird“, sagt Siegfried Seifert, Fachmann für Immobilienbewertung bei TÜV Rheinland anlässlich der Immobilienfachmesse Expo Real in München. Dabei können Belastungen nicht nur aus weiteren zukünftigen Steigerungen der Energiekosten resultieren. „Für Immobilienkäufer besteht, abhängig von den politischen Entwicklungen, durchaus in Modernisierungsrisiko“, gibt Seifert zu bedenken. „In der Vergangenheit hat es bereits Überlegungen gegeben, im Rahmen der EU-Energieeffizienzrichtlinie eine energetische Sanierungspflicht für Wohnimmobilien in der Europäischen Union einzuführen“, so der Experte.

Energieausweis wird selten vorgelegt

Auch der Energieausweis fristet im Rahmen des Eigentümerwechsels ein Schattendasein. Lediglich jeder fünfte Verkäufer legte den Energieausweis ungefragt vor, jeder zehnte auf Nachfrage. Dagegen bekamen rund zwei Drittel der befragten Käufer den Energieausweis gar nicht vorgelegt. „Damit erfüllt der Energieausweis seine Steuerungsfunktion in der Praxis bislang nicht“, so Seifert. Dabei ist der Energieausweis seit 2009 ein verbindliches Dokument, das bei Immobilientransaktionen und Vermietungen vorgelegt werden muss. Änderungen sind in Sicht: „Dies wird sich voraussichtlich ab 2014 mit der Novellierung der Energieeinsparverordnung ändern“, sagt Seifert. Der Experte warnt: „Die Nichtvorlage des Energieausweises könnte dann zur Ordnungswidrigkeit werden. Verkäufern und Vermietern drohen ein Bußgeld bis zu 15.000 Euro.“

Varianten beim Energieausweis

Auch wenn der Energieausweis vorgelegt wird, kommt erschwerend hinzu, dass es zwei verschiedene Varianten gibt: Der Bedarfsausweis zeigt die energetische Qualität der Gebäudehülle und der Anlagentechnik auf, während der Verbrauchsausweis lediglich den Energieverbrauch der Vorbesitzer abbildet – nutzerabhängige Abweichungen sind vorprogrammiert, so dass der tatsächliche Energiebedarf des Gebäudes hier gar nicht abgebildet wird. Laien sind bei der Bewertung der entstehenden Gesamtkosten oft überfordert. Dennoch sollte unter dem Aspekt der stetig steigenden Energiepreise der energetische Bauzustand Teil der Gesamtbewertung sein.

Wer beim Immobilienerwerb auf ein stabiles Fundament bauen möchte, sollte daher auf kompetente Beratung in Form eines Sachverständigen vertrauen. Fachleute können gravierende Mängel im Vorfeld des Kaufs feststellen und die möglichen zusätzlich anfallenden Investitionskosten realistisch einschätzen.

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