Stadtmuseum Wolfsburg: Ausstellungen und Veranstaltungen im November

Stadtmuseum, Remisen am Schloss Wolfsburg, Tel.: 05361/28 10 40 Mail: stadtmuseum@stadt.wolfsburg.de, Internet: www.wolfsburg.de/stadtmuseum Öffnungszeiten: Di-Fr 10-17 Uhr, Sa 13-18 Uhr, So 11-18 Uhr – EINTRITT FREI!

Kinderstühle © Stadtmuseum Wolfsburg
Kinderstühle © Stadtmuseum Wolfsburg

SONDERAUSSTELLUNG: Sonntag, 17. November 2013, bis Sonntag, 16. Februar 2014 „Kinderstühle aus der Sammlung Gisela Neuwald“ // Ausstellungseröffnung, Samstag, 16. November, 15 Uhr, Gartensaal Schloss Wolfsburg // Stühle im Museum – diesmal dienen sie nicht zum Ausruhen für fußmüde Besucher sondern sind überaus originelle Ausstellungsstücke: Im Stadtmuseums Schloss Wolfsburg präsentiert eine neue Sonderschau ab dem 16. November über 100 Kinderstühle aus der Sammlung von Gisela Neuwald.

Die Kinderstuhl-Liebhaberin, die ihre Jugend in Vorsfelde bei Wolfsburg verbrachte und heute in München lebt, sammelt die kleinen Möbelstücke seit Jahrzehnten mit Leidenschaft und Expertise. Ihre Kollektion reicht vom Biedermeier bis in die Gegenwart, sie umfasst Raritäten aus Afrika und Asien ebenso wie Designklassiker aus Deutschland oder Skandinavien. Zu sehen sind Kinderstühle aus bäuerlichen und bürgerlichen Haushalten, in strengen oder verspielten Formen, aus handwerklicher oder industrieller Produktion. So entsteht im Wolfsburger Stadtmuseum ein Panorama der Kinder-Sitzkultur im Wandel der Zeit – Erinnerungen an eigene Kindertage inklusive. Freier Eintritt!

Kutschenrad © Stadtmuseum Wolfsburg
Kutschenrad © Stadtmuseum Wolfsburg

SCHLOSS- UND STADTGESCHICHTE: Sonntag, 3. November, 11.15 Uhr „Museums-Frühschoppen“ – Unsere Stadt ist 75 Jahre alt // Ein Rundgang mit Museumsleiterin Dr. Bettina Greffrath durch die 75-jährige Stadtgeschichte Wolfsburgs. Freier Eintritt!
Dienstag, 12. November, 18.30 Uhr, Jagdsaal Schloss Wolfsburg
„Geschichten unterm Kutschenrad“ // Die Wolfsburger Schloss- und Stadtgeschichte wird von Experten in Vorträgen und Diskussionen mit dem Publikum näher erörtert. Freier Eintritt!

Heimatgefühle © Stadtmuseum Wolfsburg
Heimatgefühle © Stadtmuseum Wolfsburg

Donnerstag, 21. November, 18.30 Uhr „Heimatgefühle: Die Wolfsburger“ – Gespräch // Ziel der Reihe „Heimatgefühle: Die Wolfsburger“ ist es, auf die zentrale Bedeutung der Migrationsgeschichte in und für die Entwicklung der jungen Stadt Wolfsburg, die historisch bedingt eine Stadt der Zugewanderten ist, aufmerksam zu machen. In Gesprächsrunden, Vorträgen und Präsentationen von spezifischen Exponaten aus der Museumssammlung sollen einzelne Migrantengruppen, ihre Herkunftsgeschichten und Wege des Ankommens in Wolfsburg aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden. In der aktuellen Veranstaltung stehen Aussiedler aus der Volksrepublik Polen im Fokus. Freier Eintritt!

KINDERPROGRAMME: Donnerstag, 28. November, 18.00 – ca. 19.30 Uhr, Treffpunkt: Foyer im Stadtmuseum „Geisterstunde im Schloss Wolfsburg“ //Gespensterführung für Kinder zwischen 6 und 11 Jahren mit Gundula Zahr Schlossgeister auf der Wolfsburg – gibt es sie oder gibt es sie nicht? Den Legenden nach wandeln des Nachts die Weiße Frau und der Mönch mit der haarigen Hand durch Räume, Flure und Parkanlagen. Vielleicht begegnen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses gespenstischen Rundgangs einem dieser „Schlossbewohner“. Aber keine Sorge, die Kinder werden begleitet von der mutigen Gundula Zahr, die auch viel über die Geschichte der Wolfsburg zu berichten weiß. Nach all den Aufregungen unterwegs erwartet die tollkühnen jungen Schlossbesucher ein schaurig-süßes Ende der Geisterstunde.

Es wird eine Teilnahmegebühr von 5 Euro pro Kind erhoben. Anmeldungen zu den Museumsöffnungszeiten unter Telefon 05361-281040 oder Email: stadtmuseum@stadt.wolfsburg.de. Bitte Taschenlampen und gern auch gespenstische Kostüme mitbringen. Eltern achten bitte auf der Witterung angepasste Kleidung der Kinder!

Bindehautentzündung – Warum empfindliche Augen manchmal rot aussehen

Die Augen jucken, brennen, sind rot und morgens vielleicht sogar verklebt. Wer diese Beschwerden hat, leidet möglicherweise an einer Bindehautentzündung. Die unangenehme und nicht selten ansteckende Erkrankung kann verschiedene Ursachen haben. „Entgegen der weit verbreiteten Ansicht brauchen Betroffene aber längst nicht immer ein Antibiotikum“, sagt Dr. Steffen Hilfer, Augenarzt im AOK-Bundesverband.

Die intakte Bindehaut übernimmt wichtige Aufgaben im Auge: Die Schleimhaut sorgt dafür, dass die Lider auf dem Augapfel beweglich bleiben und das Auge mit einem Tränenfilm benetzt ist. Außerdem sind hier viele Abwehrzellen aktiv, die Krankheitserreger unschädlich machen. Durchdringen Erreger den Tränenfilm, reagiert die Bindehaut unwirsch: Sie rötet sich, juckt, brennt und bildet oft auch ein schleimiges oder wässriges Sekret, das morgens das Lid verklebt. Oft hat man auch das Gefühl, ein Sandkorn unterm Lid zu haben, das mit jedem Wimpernschlag übers Auge kratzt. Viele Betroffene werden lichtempfindlich.

Diese Symptome müssen nicht alle gleichzeitig auftreten. „Auch wenn jemand nur stark gerötete Augen hat, sollte er zum Arzt gehen“, sagt Hilfer. Denn hinter geröteten Augen können sich viele verschiedene Erkrankungen verbergen. Handelt es sich tatsächlich um eine Bindehautentzündung (Konjunktivitis), kann sie wiederum viele Ursachen haben: Dahinter können verschiedene Bakterien, Pilze und Viren genauso stecken wie allergische Reaktionen, Rauch, Staub oder zu wenig Tränenflüssigkeit. „Es ist wichtig, das herauszufinden, um die Bindehautentzündung richtig zu behandeln“, sagt Hilfer.

Kochsalzlösung statt Kamillentee

Die Augen mit Kamillentee zu waschen, das gilt bis heute bei vielen Betroffenen als hilfreich gegen Bindehautentzündung. Davon raten Augenärzte allerdings ab – und das gilt genauso für andere Heilkräuter, vor allem weil sie Allergien auslösen können. Besser ist es, gerötete Augen mit einer sterilen Kochsalzlösung aus der Apotheke zu säubern.

Am häufigsten ist im Alltag die sogenannte Reizkonjunktivitis. Dafür reicht es manchmal schon aus, wenn man im Auto das Gebläse zu stark aufs Auge richtet oder Rauch ins Auge gekommen ist. Stellt der Arzt dagegen tatsächlich eine Entzündung durch Bakterien oder Pilze fest, verschreibt er antibiotische Augentropfen. Gegen die zum Teil hoch ansteckende Bindehautentzündung mit Viren wäre ein Antibiotikum jedoch machtlos: Die virale Bindehautentzündung, die oft mit einem grippalen Infekt einher geht, klingt in der Regel nach einigen Tagen von selbst wieder ab.

„Manche Erreger sind aber deshalb so tückisch, weil sie sich extrem schnell weiter verbreiten“, sagt Hilfer. Weil die Augen jucken und brennen, reiben die Betroffenen sich die Augen, über den Händekontakt geben sie Viren schnell weiter. Wegen der hohen Ansteckungsgefahr sollten vor allem Kinder mit dieser Form der Bindehautentzündung einige Tage zu Hause bleiben, bis der Arzt wieder grünes Licht für Schule oder Kita gibt. Auch viele Pollen-Allergiker kennen die Bindehautentzündung aus eigener Erfahrung: Fliegen die Pollen, tränen die Augen, röten und entzünden sich.

Bei der sogenannten Rhinokonjunktivitis arbeiten Augenarzt und Allergologe gemeinsam daran, die Symptome zu lindern. Manchmal sind es aber auch nur zu trockene Augen vom langen Sitzen vorm Computer oder schlecht gereinigte Kontaktlinsen, die das Auge so stark belasten.

Nach Ursachen suchen

„Neben dem Gang zum Arzt sollte jeder, der mit geröteten Augen zu tun hat, selbst erforschen, woran es liegen könnte“, sagt Hilfer. In vielen Fällen können Menschen mit empfindlichen Augen dann einer Bindehautentzündung vorbeugen:

  • Tragen Sie eine Schutzbrille, wenn es staubig oder sehr hell ist.
  • Achten Sie bei Seife und Kosmetika darauf, dass Sie sie gut vertragen.
  • Vermeiden Sie zu langes Schauen auf den Computer und den Fernseher. Blinzeln Sie immer wieder zwischendurch, und machen Sie ab und zu eine kleine Sehpause statt sich die Augen zu reiben.
  • Als Kontaktlinsenträger sollten Sie darauf achten, dass Ihre Linsen immer penibel sauber sind.

Egal, was hinter den empfindlichen Augen steckt, ist eines immer ganz wichtig: Hygiene. Wer sich regelmäßig die Hände mit Seife wäscht, hält sich Unliebsames vom Auge fern. Besonders gilt das natürlich für Erreger. Wenn bekannt ist, dass jemand im eigenen Umfeld eine ansteckende Bindehautentzündung hat, sollte man auch keine gemeinsamen Handtücher und Waschlappen verwenden. „So kann jeder selbst etwas dafür tun, erst gar keine Bindehautentzündung zu bekommen“, sagt Hilfer.

Tipps zur Pflege und Wartung der Melkanlage

Die Melkanlage ist für Milcherzeuger das Handwerkszeug schlechthin. Umso wichtiger ist es für Praktiker, die Anlage regelmäßig zu pflegen und zu warten. Studien bestätigen, dass auftretende Probleme nur selten rein technische Ursachen haben, sondern oft das Ergebnis mangelhafter Pflege und Wartung sind – mit Folgen für die Tiergesundheit und die Wirtschaftlichkeit der Milcherzeugung. Denn fehlerhaft arbeitende Melkanlagen begünstigen die Entstehung von Euterentzündungen.

Milchviehhalter sollten deshalb einen Pflege- und Wartungsplan haben, auf dem alle wöchentlich, monatlich und jährlich anfallenden Arbeiten rund um die Melktechnik abgehakt werden. Dazu gehört z. B., einmal pro Jahr die gesamte Melktechnik durch den Kundendienst prüfen zu lassen. Darüber hinaus sollte jeder Milchviehhalter einmal wöchentliche alle Gummiteile auf Risse prüfen und die Sauberkeit der Zitzengummi-Kragen sowie der geöffneten Sammelstücke kontrollieren. Auch der hygienische Zustand der Kühleinrichtung und des Lagerbehälters sollte zur wöchentlichen Kontrolle gehören. Etwa einmal im Monat muss die Vakuumpumpe geprüft werden, bei der es vor allem auf eine ausreichende Keilriemenspannung und den Ölstand ankommt. Zudem sollte der Kessel der Pumpe alle vier Wochen entwässert werden. Ebenfalls monatlich müssen Regelventil, Vakuum- und Milchleitung sowie die Endeinheit gesäubert werden.

Besonders intensiv sind die Melkzeuge zu prüfen: Werden die Gummiteile porös? Bilden sich Ablagerungen? Sind Unregelmäßigkeiten an Lufteinlass und Anschlüssen zu erkennen? Auch die Pulsatoren sollte man alle vier Wochen reinigen und das Filterpapier erneuern. Besonders wichtig für den Hygienestandard der Anlage ist der Zustand der Reinigungsgeräte. Hier gilt es, mindestens einmal im Monat den allgemeinen Zustand, die korrekte Dosierung der Reinigungsmittel und die Temperatur beim Hauptspülgang im Blick zu behalten. Obwohl es mit größerem Aufwand verbunden ist, lohnt es sich zudem die gesamte Melkanlage alle sechs Monate komplett zu zerlegen und einer Generalreinigung zu unterziehen. Dabei sollten immer alle Zitzengummis, Dichtungen und sonstige Gummiteile ausgetauscht werden, unabhängig von ihrem Zustand.

Ein solcher Wartungsplan gilt für mittlere Anlagen mit einer durchschnittlichen Einsatzzeit von vier Stunden täglich. Bei Großanlagen, die zehn und mehr Stunden am Tag laufen, muss man dagegen deutlich kürzere Intervalle für Pflege und Wartung einkalkulieren. Weitere Hinweise erhält das aid-Heft „Eutergesundheit – Grundlage der Qualitätsmilcherzeugung“.

Jürgen Beckhoff, www.aid.de

Weitere Informationen:

aid-Heft „Eutergesundheit – Grundlage der Qualitätsmilcherzeugung“, Bestell-Nr. 1275, Preis: 4,00 Euro, http://www.aid-medienshop.de

Neues Online-Phänomen: Fashion Kids erobern das Netz

Was im Jahr 2012 als Instagram-Account für brasilianische Kindermode startete, hat sich binnen kurzer Zeit zum Online-Phänomen entwickelt.

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...

… wissen, was grade angesagt ist

Translate »