Fitnessplatte mit Matjes (für Diabetiker)

Fitnessplatte mit Matjes / Radieschensalat Foto: Wirths PR
Fitnessplatte mit Matjes / Radieschensalat
Foto: Wirths PR

Fitnessplatte mit Matjes / Radieschensalat
(für 1 Person)

Fitnessplatte mit Matjes
Endiviensalat
1 Gewürzgurke
1 kleiner Apfel
2 Frühlingszwiebeln
1 Stängel Bleichsellerie
125 g Matjesfilets nordische Art
1 kleine Zwiebel
1 Scheibe Schwarzbrot
2 Tassen Tee

Endiviensalat putzen, waschen, abtropfen lassen und streifig schneiden. Apfel vom Kerngehäuse befreien und in dünne Scheiben, das restliche Gemüse ebenfalls in Scheiben schneiden. Alles auf einer Platte anrichten. Matjes abtropfen lassen und auf die Apfelscheiben legen. Zwiebel schälen, in Ringe schneiden und über die Matjesfilets verteilen. Dazu Schwarzbrot Tee servieren.

439 kcal (1837 kJ), 21,0 g Eiweiß, 20,4 g Fett, 42,5 g Kohlenhydrate

 

Radieschensalat
1 Bund Radieschen
75 g Vollmilch-Joghurt
Zitronensaft
Salz
Pfeffer
2 EL Kresse und Radieschensprossen
1 Scheibe Roggen-Vollkornbrot

Radieschen putzen, waschen und in Scheiben schneiden. Joghurt mit Zitronensaft verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Unter die Radieschen haben, mit Kresse und Sprossen bestreuen. Dazu Brot essen.

159 kcal (665 kJ), 7,8 g Eiweiß, 3,2 g Fett, 24,2 g Kohlenhydrate

Bratäpfel mit Nussfüllung

Bratäpfel mit Nussfüllung Foto: www.weihnachtsmenue.de
Bratäpfel mit Nussfüllung
Foto: www.weihnachtsmenue.de

Bratäpfel mit Nussfüllung
(für 1 Person)

Bratapfel mit Quittenmus
1 säuerlicher Apfel
25 g gemahlene Haselnüsse
1 EL Kleie
1 EL Milch
2 TL Quittenmus
Zimt

Die gemahlenen Haselnüsse in einer Schüssel mit Kleie und Milch vermengen. Mit Quittenmus süßen und mit Zimt abschmecken. Apfel ausstechen, mit der Masse füllen und auf Backpapier setzen. Im vorgeheizten Ofen bei 180-200 °C 12-15 Minuten backen.

Pro Person: 211 kcal (883 kJ), 3,3 g Eiweiß, 11,5 g Fett, 21,5 g Kohlenhydrate

 

Bratapfel mit Rübenkraut
1 säuerlicher Apfel
25 g gemahlene Haselnüsse
1 EL Kleie
1 EL Milch
1 TL Rübenkraut
Zimt

Die gemahlenen Haselnüsse in einer Schüssel mit Kleie und Milch vermengen. Mit Rübenkraut süßen und mit Zimt abschmecken. Apfel ausstechen, mit der Masse füllen und auf Backpapier setzen. Im vorgeheizten Ofen bei 180-200 °C 12-15 Minuten backen.

Pro Person: 230 kcal (962 kJ), 3,5 g Eiweiß, 11,4 g Fett, 26,6 g Kohlenhydrate

Melli`s Bienenlehrpfad

Ab sofort lädt die Bienenkönigin „Melli von Hüppelrott“ Familien, Schulklassen, Kindergartengruppen und neugierige Erwachsene in ihre Bienen-Welt ein. Am Sonntag, 15. September 2013, wurde Melli´s Bienenlehrpfad in Eitorf offiziell durch Vizelandrat Rolf Bausch und Bürgermeister Dr. Rüdiger Storch eröffnet. Ebenfalls anwesend waren Walter Jacobs, Referatsleiter Tourismus im Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk, Uwe Schlömerich, Leiter Regionalforstamt Rhein-Sieg-Erft im Landesbetrieb Wald und Holz NRW und Brigitte Kohlhaas vom Projektbüro Naturregion Sieg, die den neuen Bienenlehrpfad vorstellten und insgesamt über den Qualitätswanderweg Natursteig Sieg informierten.

Von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr konnten auf der Festwiese am Hüppelröttchen Groß und Klein Wissenswertes, Interessantes und viel Neues über die Geheimnisse von Bienenvölkern erfahren. Angeboten wurden u.a. Wanderungen auf dem Bienenlehrpfad und Infostationen vom Forstamt Rhein-Sieg-Erft, dem Bienenzuchtverein Eitorf, der Biostation Rhein-Sieg und der Naturregion Sieg. Die Mitmachangebote, wie einem Bienen- und Waldquiz, Nägel klopfen, Bogenschießen, Wettsägen und Kinderschminken fanden ebenfalls reges Interesse. Der Heidschnucken -„Streichelzoo“ hat die Natur hautnah erleben lassen. Für das leibliche Wohl wurde natürlich auch gesorgt.

„Mit der Eröffnung von „Melli`s Bienenlehrpfad als neuer Erlebnisweg ist die Region Rhein-Sieg mit seinem Qualitätswanderweg Natursteig Sieg um eine Attraktion reicher“, sagte Vizelandrat Rolf Bausch und dankte allen Beteiligten für ihr großes Engagement.

Melli´s Bienenlehrpfad gehört zum Gesamtprojekt „Qualitätswanderweg Natursteig Sieg“. Seit 2010 arbeitet das Projektteam Naturregion Sieg, das sind die Städte Siegburg und Hennef, die Gemeinden Eitorf und Windeck, die Biologische Station Rhein-Sieg, das Regionalforstamt Rhein-Sieg-Erft und der Rhein-Sieg-Kreis, mit finanzieller Unterstützung der EU und des Landes Nordrhein-Westfalen daran, die touristische Attraktivität des Siegtales – besonders im stetig wachsenden Wandermarkt – zu erhöhen. Dazu wurden der Qualitätswanderweg Natursteig Sieg mit einer Länge von 115 Kilometern und 17 Erlebniswege als thematisch ausgerichtete Rundwanderwege mit ca. 190 Kilometer Länge markiert und beschildert, eine Vielzahl von Informationstafeln an den Bahnhöfen und den Wanderparkplätzen aufgestellt, Bänke und Rastplätze eingerichtet und mehr als 70 Gastronomie- und Hotelleriebetriebe in der Region zu „Qualitätsgastgebern Sieg“ zertifiziert.

Anfahrt:
Von Eitorf über die Asbacher Straße und Bergstraße nach Eitorf-Käsberg. Den Ort durchfahren über die Straße „Zum hohen Schaden“ bis zur abknickende Vorfahrtstraße. Dort links dem Hinweis „Wandergebiet Hüppelröttchen“ folgen. Nach ca. 800 m ist der Wanderparkplatz Melchiorweg erreicht. Von dort führen gelbe Hinweismarkierungen zum Lehrpfad.

Schielen bei Kindern

Wenn Säuglinge in den ersten Lebensmonaten gelegentlich schielen, ist das normal, weil sie die Bewegung beider Augen noch nicht richtig koordinieren können. Wenn ein Kleinkind jedoch ständig schielt, kann sich daraus eine Sehschwäche entwickeln. „Wird das Schielen rechtzeitig behandelt, lässt sich die Fehlstellung eines oder beider Augen korrigieren und eine Sehschwäche vermeiden“, sagt Dr. Christiane Roick, stellvertretende Leiterin des Stabs Medizin im AOK-Bundesverband.

Nach Angaben des Berufsverbandes der Augenärzte Deutschlands e.V. (BVA) schielen etwa vier Millionen Menschen in Deutschland. Bei ihnen schauen beide Augen bei der Fixierung eines Objekts nicht in die gleiche Richtung, was auch als Strabismus bezeichnet wird. Durch die Fehlstellung kommen die Bilder, die beide Augen liefern, im Gehirn nicht richtig zur Deckung. Dadurch ist keine räumliche Wahrnehmung mehr möglich, es entstehen störende Doppelbilder.

Schielendes Auge wird nicht benutzt

Um solche Doppelbilder zu vermeiden, unterdrückt das kindliche Gehirn die Bilder, die vom schielenden Auge gesendet werden. Die Folge: Das schielende Auge wird nicht benutzt, das Sehvermögen entwickelt sich nicht weiter. Ohne Behandlung entwickeln 70 bis 90 Prozent der Kinder, die schielen, eine einseitige Sehschwäche. „Wird diese sogenannte Amblyopie rechtzeitig entdeckt, lässt sie sich effektiv behandeln“, sagt Roick.

Schielen kann viele Ursachen haben. Neben einer möglichen erblichen Veranlagung gehören dazu Risikofaktoren, die während der Schwangerschaft oder Geburt auftreten. Oft liegen die Ursachen auch im Auge selbst. So können angeborene Brechungsfehler oder einseitige Linsentrübungen die Fehlstellung eines Auges auslösen. Doch auch Kinderkrankheiten mit hohem Fieber, Unfälle oder schwere seelische Krisen sind manchmal für das Schielen verantwortlich.

Ein Besuch bei einem Kinder- oder Augenarzt ist angezeigt, wenn ein Kind schielt oder wenn Eltern den Eindruck haben, dass es nicht gut sieht. Bei folgenden Auffälligkeiten sollten sie mit ihrem Nachwuchs ebenfalls einen Arzt aufsuchen:

  • Lidveränderungen oder einer Anomalie der Lider,

  • Trübungen der Hornhaut,

  • einer grau-weißlichen Pupille,

  • wenn das Kind ständig mit schräg gehaltenem Kopf schaut oder Dinge sehr nah ans Auge halten muss, um sie zu erkennen,
  • Augenzittern,

  • Lichtscheu,

  • abnormal großen Augen.

Oft ist die Fehlstellung eines Auges allerdings nicht deutlich sichtbar. Zudem ist in fast der Hälfte der Fälle nicht Schielen für eine Amblyopie verantwortlich, sondern eine Fehlsichtigkeit.

Früherkennungsuntersuchungen nutzen „Generell ist es wichtig, alle empfohlenen Früherkennungsuntersuchungen für Kinder zu nutzen“, rät AOK-Ärztin Roick. In den sogenannten U´s werden unter anderem auch die Augen untersucht, um Störungen frühzeitig zu erkennen.

Die Kosten für diese Untersuchungen übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen. In der „U 7a“ ist einer der Untersuchungsschwerpunkte das Erkennen von Sehstörungen. Die Vorsorgeuntersuchung richtet sich an Mädchen und Jungen, die ihr drittes Lebensjahr fast vollendet haben (34. bis 36. Lebensmonat). Schwächeres Auge fördern Stellt der Arzt fest, dass ein Kind schielt, ermittelt er zunächst die Ursache.

Eine passende Brille kann ein durch Fehlsichtigkeit bedingtes Schielen bei vielen Kindern zumindest verringern. Zur Behandlung einer Sehschwäche, die durch Schielen entstanden ist, deckt der Arzt das gesunde Auge in einem bestimmten Rhythmus mit einem Pflaster ab. Auf diese Weise lässt sich das schwächere Auge durch Training fördern. Verträgt ein Kind das Pflaster nicht, eignen sich Stoffkapseln zum Abdecken eines Auges. Bei Kindern, die eine Brille tragen, wird ein Brillenglas abgeklebt. „Wichtig ist, dass die Eltern das Training unterstützen“, sagt Roick.

Operation kann notwendig werden Wenn Kinder große Schwierigkeiten mit dem Augenpflaster haben, ist unter bestimmten Bedingungen auch eine Behandlung mit Augentropfen mit dem Wirkstoff Atropin möglich. Dadurch können Kinder mit dem gesunden Auge einige Stunden nicht mehr scharf sehen. Als Nebenwirkungen können jedoch erhöhte Lichtempfindlichkeit und Augenbrennen auftreten.

Ist der Schielwinkel zu groß, kann eine Operation an den Augenmuskeln notwendig werden. Das Risiko einer solchen Operation ist gering, die Erfolgsaussichten sind gut. In einigen Fällen kann jedoch eine Folgeoperation notwendig werden. „Es lohnt sich, Kinder beim Verdacht auf eine Sehstörung untersuchen und behandeln zu lassen“, sagt Roick.

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