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Gebratener Pfeffer-Thunfisch auf zweierlei Spargel mit Basilikum-Orangen-Hollandaise

Gebratener Pfeffer-Thunfisch auf zweierlei Spargel mit Basilikum-Orangen-Hollandaise Foto: Deutsches Weintor / Wirths PR
Gebratener Pfeffer-Thunfisch auf zweierlei Spargel mit Basilikum-Orangen-Hollandaise
Foto: Deutsches Weintor / Wirths PR

Gebratener Pfeffer-Thunfisch auf zweierlei Spargel mit Basilikum-Orangen-Hollandaise
(für 4 Personen)

4 Thunfischfilets à 150 g
300 g geschälter weißer Spargel
300 g geputzter grüner Spargel
1 Scheibe von einer unbehandelten Zitrone
2 EL Butter
150 g Butterschmalz
3 Eigelb
3 EL Spargelfond
Saft von einer 1/2 Orange
Salz
Pfeffer
3 Basilikumblätter, fein gehackt
Olivenöl
Steakpfeffer
1 Flasche Grauer Burgunder (Deutsches Weintor eG)

Den Spargel in kochendem Salzwasser mit der Zitronenscheibe und 1 EL Butter bissfest garen. Herausnehmen und abkühlen lassen. Den Kochfond zur Seite stellen. Das Butterschmalz schmelzen und lauwarm abkühlen lassen. Die Eigelbe mit 3 EL kaltem Spargelfond und dem Orangensaft in einer Schüssel über Wasserdampf weißschaumig aufschlagen. Die Eimasse nicht zu heiß werden lassen.

Das Butterschmalz erst tröpfchenweise, dann in einem dünnen Strahl vorsichtig unterschlagen. Alles mit Salz und Pfeffer abschmecken und die gehackten Basilikumblätter unterrühren. Den Spargel im Fond mit 1 EL Butter erwärmen. Den Thunfisch mit etwas Salz und reichlich Steakpfeffer bestreuen und in einer sehr heißen Pfanne in reichlich Olivenöl auf jeder Seite etwa 30 Sek. braten. Der Kern sollte noch roh sein. Den Thunfisch auf dem Spargel anrichten und die Hollandaise dazu servieren. Dazu schmeckt ein kühles Glas Grauer Burgunder.

Pro Person: 823 kcal (3443 kJ), 37,4 g Eiweiß, 73,4 g Fett, 2,9 g Kohlenhydrate

Das schmeckt zu Thunfisch und Spargel!

Kellermeister Jürgen Grallath von der Winzergenossenschaft Deutsches Weintor eG empfiehlt zu diesem Spargelgericht einen trockenen Grauen Burgunder.Der Graue Burgunder aus der Erfolgsserie „Exclusiv trocken“ der Pfälzer Winzergenossenschaft Deutsches Weintor eG ist ein idealer Wein für Frühling und Sommer. Die Trauben dieses eleganten, trockenen Weines wachsen begünstigt vom mediterranen Klima der Pfalz und werden in Ilbesheim zu charaktervollen trockenen Weinen in besonderer Qualität veredelt.

Der Graue Burgunder von Deutsches Weintor ist ein gehaltvoller, würziger Wein mit voller Frucht und geschmeidiger Note. Sein Bukett erinnert an süße Honigmelonen. Probieren Sie den samtigen und charmanten Pfälzer zu gebratenem Thunfischfilet mit Spargel.
Der Graue Burgunder von Deutsches Weintor eG ist im Lebensmitteleinzelhandel erhältlich.
Linktipp: www.weintor.de

Ökologische Sauenhaltung: Gute Ergebnisse mit Kleegrassilage

(aid) – Die in der Milchviehhaltung bewährte totale Mischration (TMR) hat auch bei der Fütterung von tragenden Sauen in ökologischer Haltung Potenzial. Das ist das Ergebnis einer Studie der Universität Kassel, die im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und anderer Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) umgesetzt wurde.

Die Wissenschaftler führten dabei Fütterungsversuche mit 69 tragenden Sauen durch, die in drei Gruppen unterteilt wurden. Während die Kontrollgruppe ausschließlich Kraftfutterrationen erhielt, wurde einer zweiten Gruppe Kraftfutter in Kombination mit Kleegrassilage ad libitum vorgelegt und einer dritten eine TMR aus Kraftfutter und Kleegrassilage im Verhältnis 3:1. Die Sauen der beiden Versuchsgruppen wiesen dabei gegenüber der Kontrollgruppe keine Unterschiede bezüglich Körperkondition und Reproduktionsleistung auf. Sauen, die eine TMR erhielten, verbrachten zudem signifikant mehr Zeit mit der Futteraufnahme als die Tiere der Kontrollgruppe und zeigten darüber hinaus längere Ruhephasen. Die Futtervorlage einer TMR erforderte im Vergleich zur Standardfütterung in der Kontrolle keinen höheren Zeitaufwand. In der anschließenden Laktationsphase nahmen die Sauen aller drei Gruppen vergleichbare Kraftfuttermengen auf.

Die TMR-Fütterung erfordert weniger Anbaufläche und geringeren Arbeitsaufwand für die Produktion der Kleegrassilage im Vergleich zur Variante mit kombinierter Fütterung. Als Nachteil der TMR-Variante werteten die Wissenschaftler allerdings die zusätzlichen Maschinenkosten, die vor allem durch die Anschaffung eines Futtermischwagens entstehen. So lag der Mehraufwand für eine TMR mit Kleegrassilage gegenüber den reinen Kraftfutterrationen in der Kontrollgruppe insgesamt bei 96 Euro pro Sau und Jahr beim untersuchten 70-Sauen-Betrieb. Fazit der Wissenschaftler: Eine TMR in der Sauenhaltung kann in Bezug auf Leistung, Arbeitsaufwand und Tierverhalten empfohlen werden. Allerdings müssen die zusätzlichen Kosten, die für kleinere Betriebe höher sind als für Großbetriebe, weiter reduziert werden, um das Verfahren für die Praxis wirklich attraktiv zu machen.

Jürgen Beckhoff, www.aid.de

Pfirsiche, Nektarinen, Aprikosen: Sommerfrüchte für Süßes und Pikantes

(aid) – Im Spätsommer haben Pfirsiche, Nektarinen und Aprikosen Saison. Die Früchte schmecken nicht nur pur, sondern verfeinern auch zahlreiche Speisen. Verwendung können sie zum Beispiel finden im Obstsalat, im Sorbet, in der Konfitüre oder als Kompott. Ein leckeres Dessert sind gedünstete Pfirsiche mit Lorbeer und Minze oder Nektarinentarte mit Vanillecreme. An heißen Tagen sorgt auch ein Pfirsich-Buttermilch-Drink für Erfrischung. Dafür werden die Pfirsiche mit kochendem Wasser überbrüht, gehäutet und das Fruchtfleisch vom Stein gelöst. Anschließend mit Buttermilch, Honig und klein geschnittenen Basilikumblättern pürieren, mit Limettensaft abschmecken und in gekühlten Gläsern anrichten. Pikante Gerichte bekommen durch die Sommerfrüchte eine exotische Note. Zu Gegrilltem harmonieren zum Beispiel gedünstete Aprikosen, gewürzt mit Curry und Chilischoten.
Außerdem eignen sich die Früchte für ein herzhaftes Chutney, Aufläufe, Geflügelsalate und würzige Suppen.Botanisch gesehen gehören Aprikosen, Pfirsiche und Nektarinen zur gleichen Familie und Gattung: Rosaceae Prunus. Pfirsiche haben eine flaumig-weiche, samtartige Behaarung und sind aufgrund des hohen Wassergehalts sehr druckempfindlich. Eine regionale Spezialität ist der Weinbergpfirsich, der in den Steilhängen der Weinberge wächst. Es sind kleinwüchsige Bäume mit kleinen harten und stark bepelzten Früchten, die ein köstliches rotes Fruchtfleisch haben. Nektarinen dagegen sind unbehaart und haben ein festeres Fruchtfleisch als Pfirsiche. Der Wassergehalt ist niedriger und der Zuckergehalt höher. Manche Sorten schmecken süß wie Pfirsich, andere eher pikant-säuerlich. Aprikosen werden in Bayern und Österreich auch Marillen genannt. Sie sind flaumig-weich und enthalten besonders viel Beta-Carotin, die Vorstufe von Vitamin A.

Dieses Vitamin ist wichtig für eine gesunde Haut, das Sehvermögen und ein geregeltes Zellwachstum. Aprikosen und Nektarinen haben einen hohen Kaliumgehalt: So liefert eine große Nektarine mehr als ein Viertel des täglichen Bedarfs.Achten Sie beim Einkauf auf Qualität. Ausgereifte Früchte sind besonders reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Sie haben das meiste Aroma und verströmen einen angenehmen Duft. Im Kühlschrank ist das Obst einige Tage haltbar.

Heike Kreutz, www.aid.de

Schnecke: Nur drei Arten gehören zu Hauptschädlingen im Garten

(aid) – Schnecken gehören zusammen mit Tintenfischen und Muscheln zum Tierstamm der Weichtiere (Mollusca). Sie sind die artenreichste Klasse der Weichtiere und die einzige, die durch Bildung einer primitiven Lunge auch an Land lebende Arten hervorgebracht hat. Diese erkennt man an den zwei Paar einstülpbaren Tentakeln am Kopf, von denen das obere Paar an der Spitze mit Augen ausgestattet ist. Gut sehen können Schnecken vermutlich nicht, einfache Gegenstände können sie jedoch wahrnehmen und in verschiedene Richtungen blicken.

Der weiche Körper der Schnecken besteht neben dem Kopf aus einem abgeflachten muskulären Fuß und dem Eingeweidesack, der viele innere Organe enthält und teilweise von einer widerstandsfähigen Gewebeschicht – dem sogenannten Mantel – geschützt ist. Da sich die Schnecken mithilfe der Kriechsohle quasi auf dem Bauch kriechend fortbewegen, werden sie auch als Bauchfüßer oder „Gastropoden“ bezeichnet.Von etwa 43.000 Schneckenarten gehören rund 25.000 zu den Landlungenschnecken. Wiederum nur drei Arten kommen als Hauptschädlinge in Haus- und Kleingarten vor: Die Spanische Wegschnecke (Arion lusitanicus), die Gartenwegschnecke (Arion distinctus/Arion hortensis) und die Genetzte Ackerschnecke (Deroceras reticulatum).

Die Spanische Wegschnecke dürfte den meisten Gärtnern gut bekannt sein. Die braun bis orange gefärbte schlanke Nacktschnecke wird 70 bis 120 Millimeter lang und produziert beinah farblosen Schleim. Sie hat sich in den 1960er bis 1980er Jahren in Mitteleuropa explosionsartig verbreitet – wahrscheinlich begünstigt durch den verstärkten internationalen Warenverkehr.

Arion lusitanicus wird in der Regel ein Jahr alt und überwintert in den gemäßigten Breiten als Jungtier. Diese treten von September bis Juni auf, die erwachsenen Tiere von Juni bis November. Eier findet man von September bis Februar, bis zu 220 pro Gelege. Wer beim Umgraben im Frühjahr oder im Herbst auf Gelege, frühe Jugendstadien oder erwachsene Schnecken stößt, sollte sie absammeln und mit dem Hausmüll entsorgen.

Umgraben kann eine Ausbreitung von Nacktschnecken fördern. Die entstehenden Hohlräume zwischen den einzelnen Bodenstücken bieten Verstecke und leichten Zugang zu den Wurzeln. Ein feinkrümeliger Boden bietet dagegen weniger Unterschlupf. Gute Vermehrungsmöglichkeiten finden Schnecken auch in Komposthaufen. Diese sollten daher möglichst weit entfernt von den Gemüsekulturen aufgestellt werden. Übrigens: Ein Ausbreiten kann man durch gezieltes Gießen einzelner Pflanzen verringern, da Schnecken trockene Böden meiden. Das hilft darüber hinaus auch gegen Unkrautbewuchs.

Heike Stommel, www.aid.de

Weitere Informationen:
aid-Heft „Schadschnecken – Biologie, Arten und Bekämpfung“, Bestell-Nr. 61-1509,
www.aid-medienshop.de

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