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Oster-Brunch

Oster-Brunch Foto: www.ostermenue.de
Oster-Brunch
Foto: www.ostermenue.de

Oster-Brunch
(Rezepte für 4 Personen)

Ostern: Erst lange schlafen, dann mit den Kindern Ostereier suchen und anschließend in aller Ruhe gemütlich frühstücken. Überraschen Sie ihre Familie am Osterwochenende doch einmal mit einem richtig ausgiebigen Frühstück – mit allem Drum und Dran! Denn was gibt es Schöneres als ein ausführliches Frühstück, das wir uns bei gutem Wetter auf der Terrasse oder dem Balkon schmecken lassen? Da fühlt man sich fast wie im Urlaub…

Unser Osterfrühstück ist natürlich etwas aufwendiger als gewöhnlich und beinhaltet durchaus auch schnelle Pfannengerichte wie z.B. pikante Käsepfannkuchen, Lachs-Kanapees, Ostereier mit leckerem Kräuterdip und einen appetitlichen Obstteller mit würzigem Käse. Dafür bleibt mittags die Kü-che kalt.

Für das Sonntagsfrühstück brauchen wir: Croissants, Baguette, Toastbrot, süße Brotaufstriche wie Konfitüre, Marmelade und Manuka-Honig sowie eine Auswahl vitaminreicher Früchte wie z.B. Erdbeeren, Feigen, Kiwis und Trauben. Wer es gerne pikant mag, tischt Lachs und Kaviar, Brie oder Camembert, und vielleicht auch ein Gläschen Sekt auf. Hartgekochte Eier dürfen keinesfalls fehlen – schließlich ist Ostern. Dazu Kaffee, Tee sowie Fruchtsäfte und Ostern kann kommen!

Lachs-Kanapees

4 Scheiben Toastbrot
100 g Meerrettichquark
200 g Räucherlachs
1 hart gekochtes Ei
Dill
Petersilie
Ketakaviar zum Garnieren

Toastbrot leicht anrösten. Diagonal in Dreiecke schneiden und dick mit Meerrettich-Quark bestreichen. Das Ei in Scheiben schneiden. Die Brotdreiecke mit Räucherlachs und Eischeiben belegen. Mit Dillfähnchen, Petersilie und Ketakaviar garnieren.

Pro Person: 270 kcal (1130 kJ), 20,8 g Eiweiß, 14,8 g Fett, 12,8 g Kohlenhydrate

Gefüllte Eier mit Kräuter-Dip

4 hart gekochte Eier
75 g Kräuter-Crème fraîche
100 g Sahne Joghurt
Schnittlauchröllchen

Die hart gekochten Eier schälen und längs halbieren. Kräuter-Crème fraîche mit Joghurt cremig rühren, mit Schnittlauchröllchen bestreuen und zu den Eihälften servieren.

Pro Person: 181 kcal (758 kJ); 9,3 g Eiweiß, 15,0 g Fett, 2,4 g Kohlenhydrate

Pikante Camembert-Pfannkuchen

125 g Mehl
2 Eier
1 Prise Salz
Pfeffer
250 ml Vollmilch
2 EL Sojaöl
150 g Camembert
frisch gehackte Petersilie

Mehl, Eier und Milch zu einem Pfannkuchenteig verquirlen. Mit Salz und Pfef-fer würzen. Den Camembert entrinden und in Scheiben schneiden. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und darin nacheinander vier Pfannkuchen goldgelb ausbacken. Kurz bevor ein Pfannkuchen fertig ist, einige Scheiben Camembert auflegen, die Pfanne mit einem Deckel verschließen und den Camembert leicht anschmelzen lassen. Mit etwas Petersilie bestreut servieren.

Pro Person: 369 kcal (1543 kJ), 15,1 g Eiweiß, 23,0 g Fett, 23,9 g Kohlenhydrate

Wie zufrieden sind Öko-Erzeuger?

(aid) – So erfahren und erfolgreich ein Biolandwirt auch sein mag, früher oder später ist fast jeder Betriebsleiter auf eine fachliche Unterstützung durch Berater angewiesen. Insofern ist die Güte der Beratung für die Entwicklung des Ökolandbaus von großer Bedeutung. Doch wie steht es um die Qualität der Öko-Beratungsanbieter in Deutschland? Wie zufrieden sind die Bio-Erzeuger mit dem Beratungsangebot? Und wie viele Betriebsleiter nehmen überhaupt Beratung in Anspruch? Aufschluss hierüber gibt erstmals eine bundesweite Untersuchung der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde.

Um die Sicht der Beratungsnutzer zu erfassen und um Ansatzpunkte für die Verbesserung der Bio-Beratung zu finden, haben Wissenschaftler um Professor Horst Luley im Rahmen des Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) fast 600 Öko-Erzeuger befragt.

Rund 70 Prozent der Befragten haben sich in den Jahren 2011 bis 2013 beraten lassen. In der Befragung betonte eine große Mehrheit, dass sie mit dem Angebot der Beratungsanbieter insgesamt sehr zufrieden sei und ihr Betrieb von der Beratung profitiert habe – unabhängig davon ob, es sich um einen privaten Anbieter, eine Ringberatung, einen verbandlichen, staatlichen oder halbstaatlichen Beratungsträger handelte. In hohem Maße stimmten sie der Aussage zu, dass „die Berater ihres Beratungsanbieters auf die Situation des Betriebes eingehen“ und „ein gutes Preis-Leistungsverhältnis bieten“. Nur 17 Prozent der Befragten sahen in dieser Zeit für ihren Betrieb keinen Beratungsbedarf. Auch deshalb nicht, weil sie über langjährige Erfahrung verfügen und sich intensiv mit Kollegen austauschen können. Und nur drei Prozent versprechen sich von einer Beratung keine Hilfe oder wissen nicht, an wen sie sich für ihr Anliegen wenden sollen.

Grundsätzlich verstehen die Wissenschaftler Beratung „als eine auf den Betriebsleiter und den Öko-Betrieb zugeschnittene, individuelle, kommunikative Dienstleistung“. Gefragt sind also nicht nur Informationen, sondern passgenaue Lösungen. „Für den Beratungskunden zählt letztendlich, ob es ihm mithilfe der Beratung tatsächlich gelingt, seine subjektiv empfundenen Probleme zu lösen“, betont Luley. Dafür sei es wichtig, dass es auch auf der zwischenmenschlichen Ebene gut funktioniert. Dementsprechend hat die Befragung ergeben, dass es den ratsuchenden Betrieben nicht nur auf eine gute Qualifizierung der Berater ankommt. Für sie zählt zudem ein vertrauensvolles Verhältnis. Und dabei ist – vor allem für männliche Betriebsleiter – Kritik an ihrer Arbeitsweise seitens des Beraters durchaus erwünscht. Dagegen legen Betriebsleiterinnen verstärkt Wert darauf, dass ihnen der Berater verschiedene Alternativen zur Lösung ihres Problems aufzeigt.
Nina Weiler, www.aid.de

Weitere Informationen:

Der Abschlussbericht zum Forschungsprojekt „Beratung ökologisch wirtschaftender Erzeuger in Deutschland – Ihre Qualität aus Sicht der Nutzer und ihr Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe“ findet sich unter http://orgprints.org/27999/ eine Kurzfassung unter www.hnee.de/boewed

Karfreitagsmenü mit Doraden in Zitronenöl

Karfreitagsmenü mit Doraden in Zitronenöl Foto: www.ostermenue.de
Karfreitagsmenü mit Doraden in Zitronenöl
Foto: www.ostermenue.de

Karfreitagsmenü mit Doraden in Zitronenöl
(für 4 Personen)

Jakobsmuscheln auf Wurzelgemüse:
2 kleine Möhren
1 Petersilienwurzel
1 Frühlingszwiebel
1 Limette
8 Jakobsmuscheln
Salz
4 EL Sonnenblumenöl
100 ml Fischfond
Pfeffer

Das Gemüse waschen und putzen. Die Möhren und die Petersilienwurzel stif-teln, Frühlingszwiebel in sehr feine Streifen schneiden. 1/2 Limette in Scheiben schneiden, die restliche halbe Limette auspressen. Aus den Jakobsmuscheln das weiße Muskelfleisch und den roten Corail (Rogensack) heraustrennen und gut waschen. Mit dem Limettensaft beträufeln und leicht salzen. 2 EL Öl in einer Pfanne erhitzen und das Muschelfleisch dazugeben. Bei leichter Hitze etwa 2 Minuten braten, dann herausnehmen und warmstellen. 2 EL Öl in die Pfanne geben. Das Gemüse hineingeben, andünsten, mit dem Fischfond ablöschen und mit Pfeffer und Salz würzen. Das Gemüse mit einem Schöpflöffel aus der Pfanne nehmen, abtropfen lassen und mit den Jakobsmuscheln und einigen Limettenscheiben auf Tellern anrichten.

Pro Person: 146 kcal (611 kJ), 5,6 g Eiweiß, 11,0 g Fett, 5,7 g Kohlenhydrate

Krabbensuppe

1 Bund Suppengrün
1 Zwiebel
2 EL Sonnenblumenöl
200 ml Fischfond
400 ml heiße Milch
1 EL Weizenstärke
250 g Krabben
2 Eigelb
150 g Schmant
einige Zweige Kerbel
Pfeffer
Salz
1 TL Curry

Suppengrün putzen, waschen und in ganz kleine Würfel schneiden, die Zwiebel schälen und fein würfeln. 2 EL Öl in einem Suppentopf erhitzen und das Gemüse darin kräftig andünsten. Mit dem Fischfond angießen und aufkochen. Die heiße Milch zugießen. Die Weizenstärke in etwas Wasser lösen und die Suppe damit binden. Die Krabben zugeben, die Suppe 5 Minuten köcheln lassen, anschließend vom Herd nehmen. Die Eigelbe mit dem Schmant verrühren und an die Suppe geben, den Kerbel fein hacken. Die Krabbensuppe mit Pfeffer, Salz und Curry abschmecken und mit etwas Kerbel bestreut servieren.

Pro Person: 312 kcal (1306 kJ), 18,7 g Eiweiß, 21,8 g Fett, 10,3 g Kohlenhydrate

Doraden in Zitronenöl mit Kartoffeln

2 kleine Doraden (à 450-500 g)
Pfeffer
Salz
1 Zucchini
1 Fenchelknolle
1 kleine Aubergine
1 Fleischtomate
3 Schalotten
3 Knoblauchzehen
800 g Kartoffeln
7 EL Sonnenblumenöl
1 Zitrone
4 Zweige Thymian
500 ml Fischfond, ersatzweise Gemüsebrühe

Bis auf die Schwanzflossen alle Flossen der Doraden abschneiden. Die Fische schuppen und ausnehmen, mit kaltem Wasser gut abbrausen, anschließend trockentupfen und von innen und außen pfeffern und salzen. Das Gemüse putzen und waschen, Zucchini in Stücke, Fenchel in Spalten, Aubergine in Scheiben schneiden und diese nochmals halbieren. Fleischtomate mit heißem Wasser überbrühen, enthäuten, entkernen und in Spalten schneiden, Schalotten und Knoblauchzehen abziehen und fein würfeln. Die Kartoffeln schälen, vierteln, waschen und in Salzwasser garen. 1 EL Öl in einer Kasserolle erhitzen und das Gemüse darin andünsten. Zitrone entsaften, den Saft mit 3 EL Öl verrühren.

Die Doraden auf das Gemüse legen, innen und außen mit dem Zitronenöl bepinseln, anschließend mit den Thymianzweigen belegen. Den Fischfond angießen und aufkochen. Die Hitze reduzieren und die Kasserolle mit einem Deckel verschließen. Die Doraden ca. 30-35 Minuten garen, dabei mehrmals mit dem Fond übergießen. Inzwischen die gegarten Kartoffeln gut abtropfen lassen. 3 EL Öl in einer Pfanne erhitzen und die Kartoffeln darin goldbraun braten, pfeffern und salzen. Die Doraden mit dem Gemüse und den Kartoffeln anrichten.

Pro Person: 540 kcal (2260 kJ), 41,8 g Eiweiß, 25,4 g Fett, 35,9 g Kohlenhydrate

Gesamt pro Person: 998 kcal (4178 kJ), 65,8 g Eiweiß, 58,5 g Fett, 51,9g Kohlenhydrate

Den Tätern im Lebensmittelhandwerk auf der Spur

(aid) – Das Pferdefleisch in der Lasagne hat 2012 mit der Gründung eines europäischen Food Fraud Networks neue Aktivitäten ausgelöst, wie Ende Februar die 7. Food Safety Konferenz in Berlin zeigte.

„Fraud“ als Betrug und Täuschung kann vielfältige Formen annehmen. Dazu gehören unwillentlich eingebrachte polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe bei der Trocknung von Getreide über offenem Feuer bis Mengen- und Zutatentäuschungen. Olivenöl, Fisch und Bio-Produkte sind wegen hoher Gewinnspannen die am meisten verfälschten Lebensmittel, zeigte eine EU-Studie aus dem Jahr 2013, sagte Bernhard Kühnle, Abteilungsleiter für Lebensmittelsicherheit im Bundesernährungsministerium.

Nach seiner Einschätzung muss die Lebensmittelüberwachung für den Bereich der organisierten Kriminalität noch mitwachsen, um mit den internationalen Staatsanwaltschaften mithalten zu können. Das Food Fraud Network soll den Behörden dabei helfen.

Derzeit baut die Bundesregierung Strukturen auf, die von der Verbraucherschutzministerkonferenz 2013 eingefordert wurden. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) ist als Kontaktstelle für Food Fraud bereits benannt und hält wie beim Thema Lebensmittelwarnungen Kontakt nach Brüssel und zu den 16 Bundesländern. Ähnlich dem europäischen Schnellwarnsystem RASFF soll eine europäische Datenbank für Lebensmitteltäuschungen aufgebaut werden. Noch in 2015 wird nach Angaben Kühnles im Ernährungsministerium ein „Sachverständigenrat für Lebensmittelbetrug“ einberufen.

Basis für deren Arbeit sind Auswertungen des BVL zusammen mit der Berliner Hochschule für Recht und Wirtschaft, die zurückliegende Fälle analysiert haben. Es zeigte sich, dass es kein übergreifendes Muster gibt; jeder Fall war einzigartig.

Doch bestimmte Parameter können Hinweise geben, wie eine aktuelle Arbeit zeigt:

Fruchtfliegen haben die Olivenernte in Italien und Spanien regional um bis zu 50 Prozent einbrechen lassen. Die Preise sind schon deutlich gestiegen und das BVL tagte bereits mit den italienischen Behörden, weil die Gefahr von „gepanschtem“ Speiseöl in diesem Jahr besonders groß ist. Unter Einbezug der spanischen Kollegen steht die Prüfung von Olivenöl in diesem Jahr oben auf der Prüfungsagenda.

Was in diesem Rahmen auf die Labore zukommt, benennt Professor Andreas Hensel, Präsident des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) allgemein als „Lebensmittel-Integrität“. Die Zusammensetzung von Stabilisotopen wie Sauerstoff, Wasserstoff oder Kohlenstoff sind regional so eindeutig wie ein Fingerabdruck. Damit kann die genaue Herkunft eines Produktes ermittelt werden – eine Referenzdatenbank vorausgesetzt. In diese Richtung werde sich die Lebensmittelüberwachung mit europaweiten Referenzlaboren weiter entwickeln, prognostizierte Hensel.

Roland Krieg, www.aid.de

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