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Reiserücktrittsversicherung: Zwei Anbieter mit „sehr guten“ Tarifen

Wer frühzeitig eine Reise bucht, sollte auch eine Reiserücktrittsversicherung abschließen, denn bis zum geplanten Termin kann viel passieren. Gerade für Urlauber, die teuer verreisen oder mit Kindern unterwegs sind, lohnt sich der Schutz bei Reiserücktritt und -abbruch. Die Stiftung Warentest hat für die Februar-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest 97 Tarife untersucht und konnte die Angebote von zwei Versicherern mit „Sehr gut“ bewerten. Bei den anderen Anbietern reichten die Ergebnisse von „Gut“ bis „Ausreichend“.

Am besten ist ein Kombivertrag, der sowohl eine Reiserücktritts- als auch eine Reiseabbruchversicherung enthält. Dann sind auch zusätzliche Kosten abgedeckt, wenn Urlauber früher zurück fahren oder länger bleiben müssen. Kombiverträge sind etwa 20 Prozent teurer als Basisverträge ohne Versicherungsschutz bei Reiseabbruch. Bei teuren Reisen für 6.000 Euro sind mehr als 200 Euro fällig. Doch eine Umbuchung des Fluges oder eine Verlängerung der Reise kann viel teurer werden. Gut, wenn das ein Versicherer übernimmt.

Familienverträge sind günstiger, wenn Eltern und Kinder zusammen verreisen. Auch kinderlose Paare können einen Familientarif abschließen, meist reicht ein gemeinsamer Haushalt. Wollen Paare nur eine Einzelreise versichern, sollten sie ausrechnen, ob zwei Einzelverträge günstiger sind.

Der ausführliche Test Reiseversicherung ist in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest nachzulesen und ist unter www.test.de/reiseruecktritt abrufbar.

Ratenkredite umschulden: Wie Kreditnehmer von Niedrigzinsen profitieren können

Wer einen größeren Ratenkredit clever umschuldet, kann mehrere hundert Euro sparen, berichtet die Zeitschrift Finanztest in ihrer Februar-Ausgabe. Je höher die Restschuld und der ursprüngliche Zinssatz, umso mehr können Kreditnehmer von den derzeit niedrigen Zinsen profitieren.

Anleger ächzen, weil sie kaum noch lohnende Sparzinsen bekommen. Kreditnehmer können aber von dem derzeit niedrigen Zinsniveau profitieren. Das gilt nicht nur für Kunden, die neu einen Kredit aufnehmen. Auch wer bereits einen Ratenkredit hat, kann durch den Wechsel in ein günstigeres Angebot Geld sparen.

Ein Wechsel des Ratenkredits wird umso lukrativer, je höher die Restschuld und je höher die Differenz zwischen altem und neuem Kreditzins ist. Wer beispielsweise vor drei Jahren einen Kredit von 10.000 Euro zu 8,9 Prozent mit einer Laufzeit von sechs Jahren aufgenommen hat, spart 278 Euro, wenn er auf einen Kredit mit 5 Prozent Zins wechselt.

Für wen sich die Umschuldung lohnt und welche Fallstricke man bei den Banken umgehen sollte, erläutert der ausführliche Artikel Ratenkredite in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de/thema/konsumentenkredite.

Karl der Große auf dem Tafelberg

Die Grabungen in der Stiftskirche 1990. Foto: LWL
Die Grabungen in der Stiftskirche 1990.
Foto: LWL

Hoch oben auf dem Tafelberg von Obermarsberg, mit Diemel und Glinde zu Füßen, thronte einst die sächsisch-fränkische Eresburg. Schon Karl der Große soll hier 785 zusammen mit seiner Familie das Osterfest begangen haben. Wer heute nach Obermarsberg (Hochsauerlandkreis) kommt, der sieht von dem einstigen Machtsymbol allerdings kaum etwas. Die Altertumskommission beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat jetzt in ihrer Reihe „Frühe Burgen in Westfalen“ das Heft „Die Eresburg“ herausgegeben.

Karl der Große hat sich seinerzeit das Fest einiges kosten lassen. Karolingischen Schriftquellen zufolge benötigte er drei Eroberungsversuche, um die Eresburg in fränkischen Besitz zu bringen. „Diese Tatsache und die hervorragende Lage der Burg lassen erahnen, welch herrschaftliches Machtsymbol die Eresburg einst gewesen sein muss“, erklärt LWL-Archäologin Dr. Eva Cichy.

Zu den mittelalterlichen Metallfunden auf dem Tafelberg gehören dieser Ohrring und dieser Griffel, ein Schreibwerkzeug, mit dem auf Wachs- oder Schiefertäfelchen geritzt wurde. Foto: LWL/Brentführer
Zu den mittelalterlichen Metallfunden auf dem Tafelberg gehören dieser Ohrring und dieser Griffel, ein Schreibwerkzeug, mit dem auf Wachs- oder Schiefertäfelchen geritzt wurde.
Foto: LWL/Brentführer

Sie hat sich auf Spurensuche begeben, um die Geheimnisse um die Eresburg und die Nutzung des Tafelbergs zu lüften. Dabei trat Erstaunliches zutage: die Hinweise reichen bis in die Jungsteinzeit zurück. Hinzu kommen archäologische Funde von der Römischen Kaiserzeit bis zum Hochmittelalter. Ein digitales Geländemodell veranschaulicht die ungewöhnliche Form des Tafelbergs. Seine außergewöhnliche Lage dürfte mit ein Grund dafür sein, warum die Eresburg bereits seit Anfang des 20. Jahrhunderts die Forschung fasziniert. Der lange und noch immer nicht abgeschlossene Weg hin zu einem Gesamtbild von Nutzung, Macht und Einfluss der Eresburg wird in dem 40-seitigen Heft beschrieben.

Das Heft ist direkt bei der LWL-Altertumskommission, den archäologischen Museen des LWL und über den örtlichen Buchhandel erhältlich.

Eva Cichy
Die Eresburg, Marsberg-Obermarsberg, Hochsauerlandkreis

Heft 36 der Reihe „Frühe Burgen in Westfalen“,
40 Seiten, 20 Abbildungen, ISSN 0939-4745,
UVP 3,50 Euro zzgl. Porto und Verpackungspauschale

Das neue Heft aus der Reihe "Frühe Burgen in Westfalen" der LWL-Altertumskommission betrachtet die Eresburg aus historischer und archäologischer Sicht. Foto: LWL
Das neue Heft aus der Reihe „Frühe Burgen in Westfalen“ der LWL-Altertumskommission betrachtet die Eresburg aus historischer und archäologischer Sicht.
Foto: LWL

Bezug: Altertumskommission für Westfalen,
An den Speichern 7, 48157 Münster,
Telefon: 0251/591-8990,
Email: altertumskommission@lwl.org

Altertumskommission für Westfalen
An den Speichern 7
48157 Münster
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Die Stadt Borken trauert um Josef Ehling

Nachruf

Am 19. Januar 2014 verstarb im Alter von 78 Jahren der Altbürgermeister und Ehrenringträger der Stadt Borken Josef Ehling.

Josef Ehling war von 1975 bis 1979 und von 1984 bis 1999 Mitglied des Rates der Stadt Borken. Darüber hinaus war er von 1984 bis 1999 ehrenamtlicher Bürgermeister der Stadt Borken. In dieser Zeit hatte er zahlreiche weitere Ehrenämter inne und vertrat die Belange der Stadt Borken in verschiedenen kommunalpolitischen Gremien.

© Stadt Borken
© Stadt Borken

Des Weiteren war Josef Ehling von 1964 bis 1975 Mitglied des Kreistages im Kreis Borken und von 1975 bis 1979 Ortsvorsteher des Stadtteils Borken.

Josef Ehling war einer der Initiatoren und Förderer der Borkener Städtepartnerschaften. Er unterzeichnete 1987 die Partnerschaftsverträge mit Albertslund in Dänemark und mit der Whitstable Twinning Association in England. 1997 folgten die Verträge mit Bolków in Polen, Mölndal in Schweden und Grabow in Mecklenburg-Vorpommern. Als Vorsitzender und späterer Ehrenvorsitzender des Partnerschaftsvereins Borken e.V. war er auch nach seiner Amtszeit aktiv an der Ausgestaltung der partnerschaftlichen Beziehungen beteiligt. Dabei lag ihm die Vermittlung von persönlichen Kontakten immer besonders am Herzen.

Nach der Wiedervereinigung 1990 wurde unter Josef Ehling die Stadt Grabow beim Aufbau kommunaler Strukturen durch die Stadt Borken unterstützt. Hierfür wurde er 2002 mit der Ehrenbürgerschaft für sein außerordentliches Wirken zum Wohle der Stadt Grabow geehrt.

In seiner politischen Tätigkeit ging es Josef Ehling immer um Borken. Er nutzte seine Prägekraft und seinen Gestaltungswillen für die positive Entwicklung seiner Heimatstadt.

In Anerkennung seines selbstlosen Einsatzes und unermüdlichen Wirkens sowie seiner besonderen Verdienste um das Wohl und Ansehen der Stadt Borken, wurde Josef Ehling am 01.10.1999 der Ehrenring der Stadt Borken verliehen.

Die Stadt Borken wird Josef Ehling ein ehrendes Gedenken bewahren.

Borken, 21. Januar 2014

Rolf Lührmann, Bürgermeister – Im Namen des Rates und der Verwaltung der Stadt Borken

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