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Drei Regionen, beste Weine – Kenner kommen auf ihre Kosten

Genießer aufgepasst: ADAC Reisen lädt „Zu edlen Tropfen ins Elsass, Burgund und Jura“ ein, acht Tage wird fachkundig verkostet auf der Weinreise von Kaysersberg (Elsass) über Nuit-Saint-Georges (Burgund) nach Lons-le-Saunier in der Franche-Comté nahe der Grenze zur Westschweiz (insgesamt 434 Kilometer). In den gemütlichen Dörfern des Elsass wie Kaysersberg, Riquewhir, Ribeauvillé können bekannte Keller aufgesucht und Weißweine wie Edelzwicker und Riesling probiert werden.

Auf der Panoramastraße Route des Crètes mit Blick auf die Bergwelt der Vogesen fahren die Teilnehmer im eigenen Wagen weiter ins Burgund, zur Côte de Nuits mit ihren Weltklasseweinen wie Romanée-Conti und Corton-Charlemagne. Im Hospice de Beaune, Namensgeber für Weine, die den freien Markt meist gar nicht erreichen, wurden seit dem 15. Jahrhundert Kranke gepflegt und Arme gespeist. Im Weingut Domaines Famille Picard im Château de Chassagne-Montrachet nehmen alle Gäste an einer Burgunder-Weinprobe teil.

Auf der Weinstraße des Jura zwischen Saint Amour und Salin-les-Bains wartet das kleinste, aber älteste Weinbaugebiet Frankreichs darauf, entdeckt zu werden. Im Winzerstädtchen Arbois können die berühmten Gelb- und Strohweine des Jura und beste Comté-Käse degustiert werden. Das Golf & Hotel Resort Val de Sorne in Lons-le-Saunier verwöhnt Gäste mit einer Flasche Jura-Wein pro Zimmer. Wiederholer erhalten drei Prozent Rabatt.

Architekturelite zu Gast in Münster

Ein Werk von Kuehn Malvezzi: Das Bet- und Lehrhaus auf dem Petriplatz in Berlin; ein Ort der Begegnung zwischen Christen, Juden und Muslimen auf den Fundameten der ältesten Kirche Berlins. Foto: Kuehn Malvezzi Visualisierung: David Abbonacci
Ein Werk von Kuehn Malvezzi: Das Bet- und Lehrhaus auf dem Petriplatz in Berlin; ein Ort der Begegnung zwischen Christen, Juden und Muslimen auf den Fundameten der ältesten Kirche Berlins. Foto: Kuehn Malvezzi/Visualisierung: David Abbonacci

Der Rijksbouwmeester, der niederländische Reichsbaumeister, ist ein weltweit einzigartiges Amt. Als unabhängiger Berater der Regierung betreut er Projekte, wacht über sämtliche architektonischen Entwicklungen und kann sich überall einmischen – gefragt oder ungefragt. Seit 200 Jahren bestimmt er das Aussehen der Niederlande. Prof. Jo Coenen, ehemaliger Rijksbouwmeester der Niederlande, ist einer der Gäste der bereits zum siebten Mal stattfinden Veranstaltungsreihe „Architektur im Kontext“, zu der der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und der Bund Deutscher Architekten (BDA) einladen.

Ein identitätsstiftendes Zeichen im Stadtbild: Der Uhrenturm des LWL-Landeshauses in Münster. Foto: LWL/Djahanschah
Ein identitätsstiftendes Zeichen im Stadtbild: Der Uhrenturm des LWL-Landeshauses in Münster. Foto: LWL/Djahanschah

„Wir haben uns in diesem Jahr das Schwerpunktthema Identität in Verbindung mit regionaler Baukultur gesetzt, da es eine Kernaufgabe des LWL ist, die kulturelle Identität Westfalen-Lippes zu erforschen, zu bewahren und weiterzuentwickeln. Mit den Impulsen, die uns die bundesweit und zum Teil international tätigen Architekten nach Münster bringen, leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Sensibilisierung für die gesellschaftliche Bedeutung vergangener, gegenwärtiger und zukünftiger Baukultur“, erklärt LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch.

Der Vorsitzende des BDA Münster- Münsterland, Rainer Maria Kresing, ergänzt: „Ich freue mich, dass wir mit diesem erfolgreichen Kooperationsprojekt unterschiedliche Architekturphilosophien vorstellen können, um damit die vielfältigen Aspekte des kontextbezogenen Bauens zu beleuchten und diese zur Diskussion zu stellen. Die Werkpräsentationen werden den städtebaulichen Lösungsansatz sowie die historische Bezugnahme auf die vorgefundene Situation aufzeigen, darüber hinaus aber auch eine gesellschaftlich-kulturelle Verortung der gewählten baulichen Lösung vornehmen.“

Zu Gast beim Eröffnungsabend sind Prof. Carsten Roth aus Hamburg und Johannes Kuehn aus Berlin. Das Büro „Kuehn Malvezzi“ ist vor allem bekannt durch seine Kulturbauten. „In unserem Entwurfsprozess versuchen wir die geschichtlichen Strukturen des Ortes zu erfassen und diese in ihrer zeitlichen Bedingtheit zu denken. Wir tragen eine Verantwortung unseren nachkommenden Generationen gegenüber, sich in unseren Städten und Gebäuden einrichten zu können“, erläutert Johannes Kuehn seine Planungsphilosophie. „Dabei hängt es wesentlich von der Weitsicht unserer Planung ab, ob und in welchem Maße dies möglich sein wird. Entscheidend ist hierbei nicht nur die technische Durchführbarkeit, sondern zu allererst die kulturelle Relevanz, die sich aus der Qualität unserer Bauten ergibt“, so Kuehn weiter.

Ein Werk von Prof. Carsten Roth: Columbia TWINS2 in Hamburg. Foto: Klaus Frahm, arturimages Architektur
Ein Werk von Prof. Carsten Roth: Columbia TWINS2 in Hamburg.
Foto: Klaus Frahm, arturimages Architektur

Im Anschluss erläutert Prof. Carsten Roth sein Werk unter dem Gesichtspunkt von Kontext und Identität. Sein Büro hat für innovative Bauten internationale Anerkennung bekommen. „Um Bauvorhaben zu hochwertigen Ergebnissen zu führen, muss das gestalterische Experiment in Verbindung mit höchsten Qualitätsansprüchen in der konstruktiven Umsetzung gedacht werden“, beschreibt Prof. Carsten Roth seine Arbeitsweise.

Termine:
20. Januar, 19 Uhr
Begrüßung durch LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch
Johannes Kuehn vom Büro „Kuehn Malvezzi“ aus Berlin
Prof. Carsten Roth vom Büro „Carsten Roth Architekt“ aus Hamburg

10. Februar, 19 Uhr
Dr. Burkhard Spinnen, Schriftsteller aus Münster
Christian Brückner vom Büro „Brückner und Brückner Architekten“ aus Tirschenreuth,Würzburg

10. März, 19 Uhr
Roland Gruber vom Büro „nonconform architektur vor Ort“ aus Wien (Österreich)
Prof. Jo Coenen vom Büro „JCAU Architects & Urbanists“ aus Amsterdam (Niederlande)

24. März, 19 Uhr
Prof. Arno Brandlhuber vom Büro „brandlhuber+“ aus Berlin
Stefan Marte vom Büro „Marte.Marte Architekten“ aus Weiler (Österreich)

Ort:
Plenarsaal des LWL-Landeshauses in Münster (Freiherr-vom-Stein-Platz 1)

Hinweis:
Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt.

Hintergrund:
Eine zentrale Aufgabe der LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen ist es, die interdisziplinäre Fachwelt und die interessierte Öffentlichkeit für die gebaute Umwelt in Westfalen-Lippe zu sensibilisieren. Mit verschiedenen Veranstaltungen und regelmäßigen Vorträgen, Tagungen und Exkursionen setzt der LWL Impulse zur (fach-) öffentlichen Diskussion über Fragen der Denkmalpflege, der Landschafts- und Baukultur in Westfalen-Lippe.

LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen
Fürstenbergstr. 15
48147 Münster
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SchulKinoWochen NRW in 101 Kinos gestartet

Eröffnungsfilm der 7. SchulKinoWochen NRW: "Das Mädchen Wadjda" Foto: Neue Visionen
Eröffnungsfilm der 7. SchulKinoWochen NRW: „Das Mädchen Wadjda“
Foto: Neue Visionen

Zur besten Unterrichtszeit ins Kino gehen – diesem Beispiel folgen ab heute unzählige Klassen in ganz Nordrhein-Westfalen bei den siebten SchulKinoWochen NRW, die bis zum 5. Februar in 101 Kinos in 78 Städten stattfinden. Die Veranstalter von „Vision Kino – Netzwerk für Film- und Medienkompetenz“ und „Film + Schule NRW“, einer gemeinsamen Initiative des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) und des NRW-Schulministeriums, freuen sich über mehr als 60.000 Anmeldungen von Schülerinnen und Lehrern.

Da die SchulKinoWochen NRW sowohl vom Schulministerium als auch vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport (MFKJKS) gefördert werden, übernahm es in diesem Jahr Ute Schäfer, NRW-Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, dem Filmvorführer im Kino sweetSixteen in Dortmund das Zeichen „Film ab“ zu geben und damit die 7. SchulKinoWochen NRW zu eröffnen.

Anschließend sahen sich rund 100 Schüler gemeinsam den preisgekrönten Film „Das Mädchen Wadjda“ an und erfuhren bei einem Filmgespräch mit Lutz Reitemeier, dem Kameramann des Eröffnungsfilms, spannende Hintergründe zu den Dreharbeiten des ersten Spielfilms aus Saudi-Arabien. Schäfer betonte noch einmal die Bedeutung solcher Begegnungen mit Filmschaffenden, die ihr Ministerium seit Jahren regelmäßig fördert.

„Pädagogisch und künstlerisch wertvolle Filme können den Unterricht wunderbar bereichern. Sie machen im besten Fall neugierig oder betroffen und werfen Fragen auf. Das ist immer eine gute Voraussetzung, um Jugendliche zu motivieren, sich mit der Geschichte hinter der Geschichte zu befassen, sich zu informieren oder gar zu engagieren. Außerdem ermöglichen gute Filme den Blick in andere Lebenswelten und damit neue Perspektiven“, sagte Schäfer.

Über 50 Filmgespräche werden im Rahmen der SchulKinoWochen NRW angeboten, unter anderem mit den Regisseuren Alexander Biedermann („Hacker“) und Ralf Breier („Die Familie mit den Schlittenhunden“), den Produzenten Bettina Brokemper („Hannah Arendt“) und Boris Schönfelder („Die Abenteuer des Huck Finn“), sowie weiteren Filmschaffenden von der Maskenbildnerin bis zum Synchronregisseur.

Unter dem Motto „Mit Filmen sehen lernen“ greift das besucherstärkste medienpädagogische Projekt des Landes mit über 130 Filmen eine große Bandbreite der Unterrichtsinhalte auf. Zahlreiche Filme werden auch in der Originalfassung oder im Original mit Untertiteln angeboten und eignen sich somit auch für den Fremdsprachenunterricht.

In einigen Städten finden zudem gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung Kinoseminare mit renommierten Medienpädagogen sowie Lehrerfortbildungen zur Filmanalyse im Unterricht statt. Alle weiteren Informationen zum Programm der SchulKinoWochen NRW unter http://www.schulkinowochen.nrw.de

Hintergrund

Die SchulKinoWochen NRW werden veranstaltet von „Vision Kino – Netzwerk für Film und Medienkompetenz“ und von „Film + Schule NRW“, einer gemeinsamen Initiative des NRW-Schulministeriums und des LWL-Medienzentrums für Westfalen. „Vision Kino“ ist eine gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung der Film- und Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen. Sie wird unterstützt von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Filmförderungsanstalt, der Stiftung Deutsche Kinemathek, sowie der „Kino macht Schule“ GbR, bestehend aus dem Verband der Filmverleiher e.V., dem HDF Kino e.V., der Arbeitsgemeinschaft Kino – Gilde deutscher Filmkunsttheater e.V. und dem Bundesverband kommunale Filmarbeit e.V. Die Schirmherrschaft über „Vision Kino“ hat Bundespräsident Joachim Gauck übernommen. Kooperationspartner der SchulKinoWochen NRW sind das NRW-Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, die filmothek der jugend nrw, die kommunalen Medienzentren in NRW und http://www.spinxx.de, das Onlineportal für junge Medienkritik.

Kontakt: Projektbüro Schulkinowochen NRW beim LWL-Medienzentrum für Westfalen, Telefon: 0251 591-3055, Mail: presse.schulkinowochen@lwl.org
http://www.schulkinowochen.nrw.de

LWL-Medienzentrum für Westfalen
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Urlaub im Wohnmobil

Das ist Urlaub: Zum Beispiel die Route ändern, weil man Lust dazu hat. Ein Wohnmobil macht’s möglich, und der Spezialist für den mobilen Urlaub, ADAC Reisen, hält für seine Kunden etliche Schmankerl bereit, die den Geldbeutel schonen. Gäste, die die USA im Moturis RV and Camping World Wohnmobil erfahren möchten, können sich zwischen allen Stationen für günstige Einwegmieten entscheiden. Wiederholungstäter erhalten 300 Meilen kostenlos zu ihrer Buchung dazu. 100 Meilen pro Tag sind im Grundpreis eingeschlossen. Meilen-Pakete können zugekauft werden. Früh buchen bringt Vorteile, nämlich fünf Prozent Ermäßigung.

Für Familien, die das Reisen im Wohnmobil genießen, hält ADAC Reisen ein Special bereit, das die Reisekasse wirklich entlastet: Wer mit Kindern unter 16 Jahren bucht, erhält fünf Prozent Ermäßigung auf die Fahrzeugpreise. Das macht Ferienlaune! Wer seine rollende Ferienwohnung mindestens 21 Tage lang bucht, zahlt fünf Prozent weniger, ab 42 Miettagen kann man sich über zehn Prozent Nachlass freuen. Und die VIP-Versicherung befreit von der Selbstbeteiligung im Schadensfall, inklusive Reifen, Glas und Unterboden. Beim All-inclusive-Angebot sind unbegrenzte Meilen eingeschlossen.

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