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Tommy Jauds „Resturlaub“

Bestseller-Autor Tommy Jaud („Vollidiot“) stürzt auch in der Verfilmung seines zwei-ten Buches den männlichen Protagonisten in eine amüsante Identitätskrise. Besonderes Highlight in „Resturlaub“: „switch“-Ikone Martina Hill in einer Nebenrolle. SAT.1 zeigt „Resturlaub“ am Dienstag, 7. Januar 2014, um 20:15 Uhr zum ersten Mal im Free-TV.

Selbstfindung für Anfänger: Tommy Jauds "Resturlaub"  Foto: © SAT.1
Selbstfindung für Anfänger: Tommy Jauds „Resturlaub“
Foto: © SAT.1

„Der Humor von ‚Resturlaub‘ ist nicht gerade distinguiert, eher physisch. Und das ist richtig lustig, dank eines bemerkenswerten Maximilian Brückners, der sein komödiantisches Talent voll ausleben kann und sich als deutscher Ben Stiller empfiehlt.“ (Sandra Zistl, FOCUS Online)

– Für die Verfilmung von „Resturlaub“ schrieb Tommy Jaud auch das
Drehbuch. – „Vollidiot“ wurde im Jahr 2007 ebenfalls verfilmt – mit
Oliver Pocher in der Hauptrolle. – Ironischerweise führt
Hauptdarsteller Maximilian Brückner ein sehr bodenständiges und
heimatverbundenes Leben in einem Dorf in Oberbayern.

Inhalt: Pitschi (Maximilian Brückner) wünscht sich ein neues Leben: Seine Freunde sind Langweiler, der Marketing-Job in einer Provinz-Brauerei ist festgefahren, und zu allem Überfluss wünscht sich Freundin Biene (Mira Bartuschek) neben dem anstehenden Hausbau auch noch ein gemeinsames Kind. Nach einem Streit auf der Hochzeit seines besten Freundes Arne (Stephan Luca) verspricht er ihr volltrunken, sie im Mallorca-Urlaub zu schwängern. Doch am Flughafen bekommt Pitschi dann doch noch kalte Füße. Kurzent-schlossen täuscht er einen Überfall vor, bei dem ihm angeblich der Pass gestohlen wird. So muss Biene allein fliegen. Pitschi nutzt die Gunst der Stunde und flüchtet nach Buenos Aires, um endlich ein ausgelassenes Party-Leben mit heißen Frauen zu führen. Anfänglich läuft alles nach Plan. Doch schon bald erkennt er, was er in seiner Heimat zurückgelassen hat …

„Resturlaub“ Am Dienstag, 7. Januar 2014, um 20:15 Uhr Zum ersten Mal im Free-TV

70. Geburtstag Harun Farock

„Für mich ist Edward Snowden ein großer Held! Hoffentlich bleiben die Enthüllungen nicht folgenlos! Es zeigt sich, dass man den Widerstand gegen skandalöse Praktiken organisieren muss.“ Harun Farocki, einer der profiliertesten zeitgenössischen Dokumentarfilmer und Filmkünstler in Deutschland, stellt sich in einem Interview mit 3sat auf die Seite des Whistleblowers. Kritische Reflexionen zu Gesellschaft und Politik, ungewöhnliche Themenwahl, detaillierte Beobachtungen und messerscharfe Analysen verbinden sich bei ihm mit einer souveränen, künstlerischen Bildsprache zwischen Medienkunst und Filmtheorie. Mit acht Filmen, darunter die Erstausstrahlung „Ernste Spiele“, gratuliert 3sat am Samstag, 11., und Sonntag, 12. Januar, dem Dokumentaristen zum 70. Geburtstag am 9. Januar.

Den Auftakt der Filmreihe macht am Samstag, 11. Januar 2014, 23.05 Uhr, die Erstausstrahlung von „Ernste Spiele“. Der Film beruht auf vier Videoinstallationen, die unter anderem im New Yorker Museum of Modern Art zu sehen waren. „Die vier Folgen von ‚Ernste Spiele‘ waren von Anfang so verfasst, dass man sie sowohl auf einer Leinwand als auch auf mehreren Leinwänden oder Bildschirmen nebeneinander zeigen kann“, so Farocki, für den es wichtig ist, „dass es so viele bewegte Bilder in der Kunstwelt gibt. So kommt es zu neuen Sichtweisen, Kunstgeschichtler etwa haben in den letzten Jahren angefangen, über Filme zu schreiben“, sagt der Künstler. Drehort von „Ernste Spiele“ war Fort Lewis, ein Trainingscenter der amerikanischen Armee für Soldaten in der Nähe von Seattle, die auf Einsätze in Krisenherden vorbereitet oder von dort traumatisiert zurückkommen. Harun Farocki war bei Gesprächen von Psychologen mit Soldaten dabei und konnte den Ablauf der Behandlung beobachten. Direkt im Anschluss, um 23.50 Uhr, folgt der Dokumentarfilm „Erkennen und Verfolgen“, in dem es um die Bildsprache während des Golfkriegs von 1991 geht.

Weitere Filme von Harun Farocki sind am Sonntag, 12. Januar, zu sehen: Um 11.25 Uhr der 1997 auf der „documenta X“ uraufgeführte Film „Stilleben“, in dem Farocki Werbefotografen vorstellt. In „Die führende Rolle“, um 12.20 Uhr, montiert er Fernsehbilder aus Archivmaterial von der Maueröffnung aus Ost und West. In der Nacht zum Montag steht um 2.40 Uhr „Auge/Maschine“ auf dem Programm. Darin geht Farocki der Frage nach, wie militärische Bildtechniken auch im zivilen Bereich Anwendung finden. „Der Auftritt“ um 3.05 Uhr, verfolgt die minutiös geplante Vorstellung einer Werbekampagne. „Zum Vergleich“ entlarvt um 3.45 Uhr anhand eines simplen Ziegelsteins den Zusammenhang zwischen Technik, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Zum Abschluss ist um 4.45 Uhr Farockis aktueller Film „Sauerbruch Hutton Architekten“ zu sehen, in dem er die Arbeitsweise eines Architekturbüros vom Konzeptentwurf bis zur Bauabnahme darstellt.

Nur wenige Hobbysportler zeigen ihre Leistungen im Web

Kaum ein Breitensportler trainiert mehr ohne Hightech-Geräte wie Sportarmbändern oder Smartphones mit speziellen Apps, um so seine Leistung zu messen und zu verbessern. Doch nur ein kleiner Teil macht diese Daten auch öffentlich. Rund 4 Prozent aller Hobby-Sportler teilen ihre Sportdaten über soziale Netzwerke mit Freunden oder Bekannten. Das sind rund 2,5 Millionen Personen. Weitere 8 Prozent (4,5 Millionen) können sich vorstellen, das zu tun. Das ergab eine repräsentative Verbraucherumfrage im Auftrag des Hightech-Verbandes BITKOM. „Das Teilen von Trainings- oder Wettkampfleistungen kann dazu beitragen, die Motivation von Hobby-Sportlern zu erhöhen und selbst gesetzte Ziele zu erreichen“, sagt Timm Hoffmann vom BITKOM. Vor allem jüngere Sportler nutzen solche Sport-Communitys im Web. In der Altersgruppe von 14 bis 29 Jahren teilen bereits 9 Prozent der Sportler ihre Leistungen, weitere 10 Prozent können sich das vorstellen.

Laut Umfrage treiben 82 Prozent aller Deutschen ab 14 Jahre zumindest gelegentlich Sport. Das sind 58 Millionen Menschen. 38 Prozent der Sportler nutzen beim Training oder im Wettkampf ein Smartphone oder herkömmliches Handy, jeder vierte einen MP3-Player (24 Prozent) bzw. ein Pulsmessgerät (23 Prozent) und jeder sechste (16 Prozent) ein Multifunktionsgerät, in dem Pulsmesser und Schrittzähler integriert sind. Reine Schritt- und Kalorienzähler setzen 8 Prozent ein. Mehr als jeder zweite Hobbysportler, der ein Smartphone beim Training nutzt, hat auf darauf Apps installiert, etwa um die gelaufene Strecke, die gefahrene Zeit oder die verbrauchten Kalorien zu erfassen.

Methodik: Das Meinungsforschungsinstitut Aris befragte im Oktober 2013 im Auftrag des BITKOM 1.005 Personen ab 14 Jahren, darunter 825 Personen, die gelegentlich Sport treiben. Alle Angaben sind repräsentativ

bitkom.org

Nusszopf und Apfelstrudel – tolle Rezepte

Lecker backen: Nusszopf und Apfelstrudel. Foto: Wirths PR
Lecker backen: Nusszopf und Apfelstrudel.
Foto: Wirths PR

Nusszopf und Apfelstrudel
(für 8 Personen)

Nusszopf

für den Teig:

500 g Mehl
1/2 Würfel frische Hefe
1/4 l lauwarme Milch
50 g Zucker
1 Ei
60 g Butter
Prise Salz

für die Füllung:

150 g gemahlene Haselnüsse
100 g Zucker
1/8 l Milch
5 EL Kaffeesahne
Zimt

Das Mehl in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Vertiefung drücken und die Hefe hineinbröckeln. Etwas lauwarme Milch und einen Teelöffel Zucker über die Hefe geben und diesen Vorteig zugedeckt etwa 15 Minuten gehen lassen. Die restlichen Zutaten dazugeben und den Teig gut durchkneten.

Zugedeckt an einem warmen Ort gut eine halbe Stunde gehen lassen. In der Zwischenzeit für die Füllung die Haselnüsse mit Zucker, Milch und der Kaffeesahne vermengen und mit Zimt abschmecken. Den Teig nochmals durchkneten und zu einem Rechteck ausrollen. Mit der Nuss-Füllung bestreichen und locker aufrollen.

Die gefüllte Teigrolle der Länge nach halbieren und die beiden Stränge mit der Schnittfläche nach oben miteinander verschlingen. Den Nusszopf auf ein gefettetes Backblech setzen und im vorgeheizten Backofen bei 200 °C ca. 40 Minuten backen.

Gesamt: 4050 kcal (16735 kJ), 105,8 g Eiweiß, 161,1 g Fett, 544,0 g Kohlenhydrate
 

Apfelstrudel

für den Strudelteig:

250 g Mehl
1 Ei
1 EL Butter
1/8 l lauwarmes Wasser
Prise Salz

für die Füllung:
1,5 kg Äpfel
250 g Apfelmus
2-3 EL Rosinen
100 g gestiftelte Mandeln
100 g Zucker

Mehl in eine Schüssel geben. Das Ei mit der Butter, dem lauwarmen Wasser und dem Salz gut verquirlen und mit dem Mehl verrühren. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche gut und lange kneten, einen Laib formen und diesen zugedeckt etwa 1 Stunde ruhen lassen.

In der Zwischenzeit für die Füllung die Äpfel schälen, vom Kerngehäuse befreien und in kleine Stücke schneiden. Mit Apfelmus, Rosinen, Mandeln und Zucker vermengen. Den Teiglaib auf einer bemehlten Arbeitsfläche ganz dünn ausrollen und mit der Füllung bestreichen. Den Strudel vorsichtig aufrollen und auf ein gefettetes Backblech setzen. Im vorgeheizten Backofen bei 200 °C etwa 40 Minuten goldbraun backen.

Gesamt: 3112 kcal (13270 kJ), 59,8 g Eiweiß, 82,6 g Fett, 532,4 g Kohlenhydrate

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