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Weitere Vorbereitungen für die Planung einer „Fischaufstiegsanlage“

Das Stauwehr in Ramsdorf. Foto: Kreis Borken
Das Stauwehr in Ramsdorf. Foto: Kreis Borken

Velen-Ramsdorf. Künftig soll die Bocholter Aa für Fische wieder komplett durchgängig sein. Dieses Ziel verfolgt der Kreis Borken im Zuge der Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie. Dazu plant er nun, eine „Fischaufstiegsanlage“ am Stau in Ramsdorf (Paulusstraße) zu bauen. Um weitere Erkenntnisse für die Planung zu gewinnen, lässt die Untere Wasserbehörde der Kreisverwaltung jetzt von der Firma GEOlogik aus Münster die Grundwasserverhältnisse im nahen Umfeld der vorhandenen Stauanlage untersuchen. Dabei werden auch verschiedene Stauhöhen simuliert. Der Kreis Borken ist selbst Staurechtsinhaber.

Im Umfeld der Stauanlage wurden bereits zehn Bodensondierungen und Grundwassermessstellen errichtet. Ab Mittwoch (18.03.2015) wird der Stauwasserspiegel an der Anlage langsam abgesenkt, um die Auswirkungen auf den lokalen Grundwasserspiegel zu ermitteln und um Erkenntnisse für eine Grundwasserhaltung während der Baumaßnahme zu erhalten. Die Bocholter Aa wird dann zum Wochenende wieder angestaut. Diese Maßnahmen hat der Kreis mit der Angelsportgemeinschaft Ramsdorf und der Stadt Velen abgestimmt.

Regionale Speisekarte bringt Gastronomen und Produzenten zusammen

www.muensterland-speisekarte.de
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GREVEN/MÜNSTER. Der Tisch beim Italiener ist schnell gebucht, wenn sich Freunde zu einem gemütlichen Abend treffen. Die regionale Gastronomie um die Ecke bleibt oft außen vor. Wie sich das ändern lässt, haben rund 40 Gastronomen und Produzenten der Aktion „Regionale Speisekarte: So schmeckt das Münsterland!“ am Donnerstag unter anderem bei einem Meinungs- und Erfahrungsaustausch in Münster diskutiert. Ziel war die bessere Vernetzung zwischen den heimischen Produzenten und den Gastronomiebetrieben.

Das Zusammentreffen zeigte: Das Interesse an Kontakten und Kooperationen ist groß. Oft hapert es aber an der Logistik: Der Produzent hat keine Zeit, seine Ware auszuliefern. Der Gastronom hat keine Zeit, um sie abzuholen. Eine Ausnahme ist da der Milchhof Große Kintrup in Münster, der ein funktionierendes Verteilernetz aufgebaut hat, und es am Donnerstag vorstellte. Um den Gastronomen ihr Angebot und neue Produkte zu präsentieren, hatten zudem zahlreiche Produzenten eine Auswahl ihrer Erzeugnisse mitgebracht, darunter Bio-Schnittkäse, Edelpilze und Korn.

Einen Einblick wie die benachbarte Region Niederrhein in der Vermarktung regionaler Produkte aufgestellt ist, gab Monika Stallknecht von der Geschäftsstelle der Genussregion Niederrhein e.V. nach der Begrüßung durch Michael Kösters, Vorstand des Münsterland e.V. Laut Stallknecht wächst die Nachfrage nach regionalen Produkten immer stärker. Die Mitglieder der Genussregion würden mittlerweile sogar als Programmpunkt für Veranstaltungen oder auf Wochenmärkten gezielt gebucht.
Zur Regionalen Speisekarte im Münsterland gehören aktuell 40 Gastronomiebetriebe und 90 Produzenten. Die Aktion bietet seit 2006 eine Plattform für den Austausch der beiden Gruppen an. Sie soll außerdem die Menschen in der Region anregen, die eigenen Konsumgewohnheiten zu hinterfragen und öfter heimische Waren zu kaufen.
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Jennifer Lopez: „Ich halte zum ersten Mal keine Ausschau nach Männern“

In dem Thriller „The Boy Next Door“ (Kinostart: 19. März) beginnt Jennifer Lopez eine Affäre mit ihrem Teenager-Nachbarn. Privat allerdings ist der Superstar derzeit zufriedener Single. „Ich halte zum ersten Mal keine Ausschau nach Männern, sondern konzentriere mich nur auf mich und meine Kinder“, sagt Lopez im Gespräch mit TV Movie (Heft 5/2015). „Es ist eine tolle Erfahrung, und ich bereue nichts.“

Eine Lehre, die sie aus ihren Beziehungen gezogen habe: „Sei zu 100 Prozent du selbst! Nur wer sich selbst liebt, kann jemand anderen wirklich lieben.“

Das Geheimnis ihrer Traumfigur? „Verdammt harte Arbeit“, lacht die 45-Jährige. „Ich mache viel Sport, ernähre mich gesund.“ Glück sei allerdings auch im Spiel. „Meine Mutter und meine Oma haben mir Top-Gene vererbt.“

Dass ältere Frauen, die jüngere Männer lieben, noch immer schief angeguckt werden, findet der Superstar völlig überholt. „Heute werden Frauen ab 40 immer attraktiver und interessanter“, sagt Jennifer Lopez. „Und sie haben Selbstvertrauen. Das macht sie für junge Männer so sexy!“

Matthias Schweighöfer: „Es macht viel Spass, ein Arschloch zu spielen!“

„Der Nanny“ (Kinostart: 26. März) heißt der neue Film von Matthias Schweighöfer, für den das Multitalent mal wieder als Produzent, Regisseur und Hauptdarsteller in Personalunion fungiert. „Das ist manchmal ganz schön schwer, da die Freizeit grandios auf der Strecke bleibt“, gesteht Schweighöfer im Gespräch mit der aktuellen TV Movie (Heft 7/2015). „Dieses Mal habe ich aber gern etwas zurückgesteckt, damit ich alles so umsetzen konnte, wie ich mir das vorgestellt habe.“

Die Idee für die Komödie sei durch seine Kinder (1 und 4 Jahre) entstanden. „Wir hatten eine Nanny!“, erzählt der Schauspieler. „Aber keine Sorge: Meine Kinder haben sie nicht vergrault.“

Im Film spielt Milan Peschel die männliche Nanny, die von zwei Chaos-Kids arg strapaziert wird. „Milan ist ja auch privat der Patenonkel meiner Kinder – das hat also sowieso gepasst. Eine Win-win-Situation!“, sagt Schweighöfer im TV Movie-Interview.

Er selbst spielt in dem Film einen gierigen Baulöwen. „Es macht erstaunlich viel Spaß, ein Arschloch zu spielen“, lacht der 34-Jährige. „Vor allem weil die Rolle auch für mich Neuland ist.“

Nach seinen Erfolgskomödien möchte sich Schweighöfer gerne an einem anderen Genre versuchen. „Ich würde wirklich gern ein Drama oder einen Arthouse-Film drehen. Und da ist auch schon etwas geplant …“ Der kommerzielle Erfolg sei dabei zweitrangig. „In erster Linie möchte ich einen Film machen, den ich mir in 50 Jahren noch ansehen und dann sagen kann: Haste jut jemacht!“

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