Kategorie-Archiv: Neu

Ein römischer Legionär

Er weiß so einiges zu berichten: der Legionär M. Crassus Fenestela Foto: LWL
Er weiß so einiges zu berichten: der Legionär M. Crassus Fenestela
Foto: LWL

Haltern (lwl). Er kann sich noch erinnern: Der römische Legionär M. Crassus Fenestela weiß genau, ob ein Leben als Legionär wirklich an die römischen Fleischtöpfe führte. Am Sonntag, 15.3., ist er im LWL-Römermuseum in Haltern am See zu Besuch. Und die Verpflegung in der Armee ist nur eines der Themen, zu denen der Legionär den Besuchern in voller Rüstung um 14 und 15 Uhr Rede und Antwort steht.

Der Angehörige der 19. Legion steht kurz vor seiner ehrenhaften Entlassung und plant seine Rückkehr ins Zivilleben. Er informiert aus erster Hand über die Vorzüge der römischen Armee, über Unterbringung und Besoldung der Legionäre, ihre Ausrüstung und Bewaffnung. Erwachsene und Kinder ab zehn Jahren erhalten einen Eindruck davon, wie vor 2000 Jahren der Alltag für Legionäre aussah, die in Haltern stationiert waren und von hier aus die Eroberung Germaniens betreiben sollten.

Die im Museum ausgestellten Funde erscheinen durch die Erzählungen und Erläuterungen des alten Haudegens in einem sehr persönlichen Licht und die mit ihnen verbundenen Menschen und deren Geschichten werden für einen Augenblick zum Leben erweckt.

Die Führung, die sich an Erwachsene und Kinder richtet, ist kostenlos. Es ist nur der reguläre Museumseintritt zu entrichten: 4 Euro für Erwachsene, 1,50 Euro für Kinder und Jugendliche (sechs bis 17 Jahre).

Termin:
M. Crassus Fenestela – Rundgang in römischer Begleitung
Sonntag, 15. März, 14 und 15 Uhr
Eintritt: Es ist der reguläre Museumseintritt zu entrichten: 4 Euro für Erwachsene, 1,50 Euro für Kinder und Jugendliche (sechs bis 17 Jahre)

Mehr Infos unter: http://www.lwl-roemermuseum-haltern.de

„Im Herzen Westfalens“

Die Soester Innenstadt mit Blick auf St. Patrokli, ca. 1926. Repro: LWL
Die Soester Innenstadt mit Blick auf St. Patrokli, ca. 1926.
Repro: LWL

Soest (lwl). Über viele Jahre hat das Stadtarchiv Soest historisches Filmmaterial aus der Bördestadt zusammengetragen. Das Material – meist Amateurfilme – ist nun erstmals öffentlich zugänglich und macht die Geschichte der alten Hansestadt lebendig. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat in Zusammenarbeit mit dem Verein für Geschichte und Heimat-pflege Soest sowie dem Stadtarchiv Soest den historischen Filmbestand aufbereitet und auf der DVD „Im Herzen Westfalens. Soest in historischen Filmen“ veröffentlicht.

Der LWL hat jetzt die DVD "Soest in historischen Filmen" herausgegeben. Foto: LWL
Der LWL hat jetzt die DVD „Soest in historischen Filmen“ herausgegeben.
Foto: LWL

In ihrem 35-minütigen Film beleuchtet Filmemacherin Andrea Wirtz die Entwicklung der Stadt Soest über mehrere Jahrzehnte. Die frühesten Bilder aus den 1920er Jahren zeigen das noch beschauliche Leben in der Stadt, die geprägt war von der Reichsbahn als dem wichtigsten Arbeitgeber und der Landwirtschaft im Umland. Mit der Machtergreifung und den Repressalien der Nationalsozialisten änderte sich das Leben in der Bördestadt. Aufmärsche und Hakenkreuze prägten das Gesicht Soests. Die folgenden Kriegszerstörungen veränderten das Stadtbild erheblich. Ein besonderer Schwerpunkt des Films liegt auf der Entwicklung Soests zur Zeit des „Wirtschaftswunders“. Die Einwohnerzahl verdoppelte sich innerhalb weniger Jahre auf über 40.000 und das kulturelle Leben konnte schnell an die Vielfalt vor dem Krieg anknüpfen. Ein Blick auf die weiteren Entwicklungen bis zu Beginn der 1980er Jahren rundet das Bild ab.

Früher - hier im Jahr 1951 - wie heute ein Anziehungs¬punkt für Soester und Touristen: die Allerheiligenkirmes. Foto: LWL/Klose
Früher – hier im Jahr 1951 – wie heute ein Anziehungs¬punkt für Soester und Touristen: die Allerheiligenkirmes.
Foto: LWL/Klose

Wirtz konnte auf rund 80 Filmdokumente des Soester Stadtarchivs zurückgreifen, die seit 2012 das Filmarchiv des LWL-Medienzentrums schließt und bewahrt. Zudem konnte sie auf die pro-fessionelle Bearbeitung des Filmstudios im LWL-Medienzentrum bauen, wie auch auf die fachliche Unterstützung des Stadtarchivs und des Vereins für Geschichte und Heimatpflege Soest. „Diese gelungene Kooperation steht beispielhaft für fast fünfzig historische Filmschätze, die in der Editionsreihe ‚Westfalen in historischen Filmen‘ neu herausgebracht wurden“, so Prof. Dr. Markus Köster, Leiter des LWL-Medienzentrums. „Filme sind eine faszinierende historische Quelle, anschaulich und unmittelbar ermöglichen sie die Begegnung mit Geschichte: mit längst vergangenen Zeiten, verschwundenen Gebäuden und Ortsbildern und nicht zuletzt mit den Menschen und ihrem Alltag im Wandel der Zeiten. Der historische Film ist damit ein einzigartiger Spiegel der kollektiven Erinnerung.“

Neben dem Hauptfilm stellt die DVD drei Filmdokumente im Original zur Verfügung: Den Stummfilm „Kennst du deine Heimat? Soest – die westfälische Hansastadt“ aus dem Jahr 1928, den Dokumentarfilm „Westfalens mittelalterliches Herz“ von 1952 und den Film „Sauster Kiämesse“. Die Amateuraufnahmen entstanden 1956 bis 1959 und zeigen Bilder von der Allerheiligenkirmes.

Im Herzen Westfalens
Soest in historischen Filmen

DVD mit Begleitheft, Preis 14,90 Euro,
Hauptfilm: 35 Min. s/w und Farbe; drei historische Filme: zusammen ca. 45 Min., s/w
Bezug: LWL-Medienzentrum für Westfalen, Fürstenbergstraße 14 in 48147 Münster,
E-Mail: medienzentrum@lwl.org, http://www.westfalen-medien.lwl.org

LWL-Einrichtung:
LWL-Medienzentrum für Westfalen

Glasperlen selbst machen

Es wird bunt: Glasperlen selbst machen! Foto: LWL/Siemann
Es wird bunt: Glasperlen selbst machen!
Foto: LWL/Siemann

Herne (lwl). Bis heute fasziniert die Herstellung von Glasperlen. Im LWL-Museum für Archäologie gibt es am Samstag (14.3.) mit dem Kreativseminar „Bunte Pracht – Glasperlen selbst gemacht“ eine Einführung in diese 3.500 Jahre alte Kunst. Von 13 bis 17 Uhr erkunden Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren die Technik des Glasperlenwickelns mit Kartuschenbrenner und ruhiger Hand.

Am Ende der Veranstaltung können die Teilnehmer ihre selbst gefertigten Glasperlen mit nach Hause nehmen. Die Kosten für das Seminar betragen 44 Euro pro Person, inklusive Material, zzgl. Museumseintritt.

Und auch am Sonntag (15.3.) gibt es im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) jede Menge zu sehen und zu tun: Um 14 und 16 Uhr findet die Führung durch die Dauerausstellung „gesucht. gefunden. ausgegraben.“ Statt. Und um 15 Uhr können sich Erwachsene und Kinder ans Ausgraben im „Fundort Grabungscamp“, der Mitmachausgrabung im Außengelände des Museums, machen.

Aufgrund der hohen Nachfrage ist eine vorherige telefonische Anmeldung während der Öffnungszeiten unter Tel. 02323 94628-0 oder -24 zu empfehlen.
Die Öffnungszeiten des Museums sind: Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr
Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr und Samstag, Sonntag, Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr.

Termin:
Samstag, 14.3.
Bunte Pracht – Glasperlen selbst gemacht, 13 bis 17 Uhr
Kreativseminar für Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren
Kosten: 44 Euro pro Person, inklusive Material, zzgl. Museumseintritt

Sonntag, 15.3.
„gesucht. gefunden. ausgegraben.“, 14 Uhr und 16 Uhr
Führung durch die Dauerausstellung
Museumseintritt: 5 Euro für Erwachsene, 2 Euro für Kinder und Jugendliche (6 bis 17 Jahre) und 11 Euro für Familien

Fundort GrabungsCAMP, 15 Uhr
Mitmachausgrabung im Außengelände des Museums
Kosten: 7 Euro für Erwachsene, 3,60 Euro für Kinder und Jugendliche, 15 Euro für Familien

Mehr Infos: http://www.lwl-landesmuseum-herne.de

Biologischer Pflanzenschutz

(aid) – Die Bedeutung des biologischen Pflanzenschutzes nimmt seit Jahren stetig zu. Die Methoden sind umweltschonend und weitgehend unbedenklich für Anwender und Verbraucher. Einige Verfahren sind seit Jahrzehnten in der land- und gartenbaulichen Praxis fest verankert. In manchen Regionen werden zum Beispiel bei Gurken und Tomaten in Unterglaskulturen fast ausschließlich biologische Methoden zur Schädlingsbekämpfung genutzt. Möglichkeiten des biologischen Pflanzenschutzes sind die Schonung und Förderung vorhandener Nützlinge, die Einbürgerung von Nutzorganismen und die Freilassung von gezüchteten Nutzorganismen.

Die Neuauflage des aid-Heftes „Biologischer Pflanzenschutz“ beschreibt ausführlich die zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zur Bekämpfung von tierischen Schädlingen, den Einsatz von Pheromonen als biotechnisches Verfahren im Obst- und Weinbau und schließlich die biologischen Methoden zur Verhütung und Bekämpfung von Pflanzenkrankheiten.

Was jeder Einzelne zur Schonung und Förderung von Nützlingen tun kann wird ebenso erläutert wie die Möglichkeiten des spezifischen Einsatzes von Nützlingen in verschiedenen Kulturen. Praktiker erhalten Tipps zu Anwendungsmöglichkeiten, Ausbringmethoden und Ausbringmengen von Nützlingen und Mikroorganismen.

Ausführlich werden die Einsatzmöglichkeiten von Trichogramma-Schlupfwespen in Freiland-Kulturen behandelt, aber auch die Bekämpfung der wichtigsten Schädlinge in Unterglaskulturen wie zum Beispiel Weiße Fliege, Spinnmilben, Blattläusen oder Thripsen. Neu aufgenommen wurde die Bekämpfung von vorratsschädigenden Motten und ein Kapitel erläutert die mikrobiologische Schädlingsbekämpfung mit Bacillus thuringiensis-Präparaten.

Bezugsquellen für Nützlinge und mikrobiologische Präparate, Adresslisten von Herstellern von Gelb- und Blautafeln sowie amtlichen Auskunftsstellen für Pflanzen- und Vorratsschutz und weiterführende Literatur- und Internethinweise ergänzen das Heft.
www.aid.de

aid-Heft „Biologischer Pflanzenschutz“

Bestell-Nr. 1030, ISBN 978-3-8308-1178-7, Preis: 4,00 Euro (Rabatte ab 10 Heften), zzgl. einer Versandkostenpauschale von 3,00 Euro gegen Rechnung

aid infodienst e. V., Heilsbachstraße 16, 53123 Bonn
Telefon: 038204 66544, Telefax: 0228 8499-200
E-Mail: Bestellung@aid.de, Internet: www.aid-medienshop.de

www.aid.de/shop/shop_detail.php?bestellnr=1030

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