Kategorie-Archiv: Neu

Gwyneth Paltrow ist die „Beste Schauspielerin International“

Hollywood-Star Gwyneth Paltrow scheint die Schauspielerei in die Wiege gelegt worden zu sein: Ihre Mutter Schauspielerin, ihr Vater Regisseur und ihr Patenonkel kein geringerer als Steven Spielberg. Mit 19 Jahren ist sie das erste Mal an der Seite von John Travolta in „Shout“ zu sehen. Erstmals aufmerksam werden Kritiker, als sie 1995 im Thriller „Sieben“ neben Morgan Freeman und Brad Pitt brilliert.

Dann folgt der internationale Durchbruch als „Viola“ in „Shakespeare in Love“. Für diese Rolle erhält sie den Golden Globe und den Oscar als „Beste Schauspielerin“. Mit Matt Damon und Jude Law steht sie in „Der talentierte Mister Ripley“ vor der Kamera. Unvergessen ist ihre Rolle in „Schwer verliebt“, wo die zarte, blonde Amerikanerin mit Hilfe eines Fatsuits vor der Kamera plötzlich „130 liebenswerte Kilos“ wog.

„Gwyneth Paltrow hat in mehr als 30 Kinoproduktionen mitgespielt. Sie beherrscht nahezu jedes Genre im Filmgeschäft – sie kann Action, sie beherrscht Komödie und Tragödie“, so die HÖRZU. „Sie verzaubert mit ihrer natürlichen Schönheit und besticht durch eine enorme Wandlungsfähigkeit.“ Dafür wird sie als „Beste Schauspielerin International“ mit der GOLDENEN KAMERA ausgezeichnet.

Neben Robert Downey jr. eroberte sie als „Pepper Potts“ die Herzen der „Iron Man“-Fans. Im letzten Jahr lief bereits der dritte Teil der erfolgreichen Comic-Verfilmung und der begeisterte Millionen Kinobesucher weltweit. Die Action-Komödie „Mortdecai“ hat sie gerade mit Johnny Depp in London abgedreht. Doch mehr als zwei Filme im Jahr möchte Gwyneth Paltrow nicht drehen, da sie möglichst viel Zeit mit ihren Kindern verbringen möchte.

Ihr Vorname bedeutet übersetzt „vom Glück verwöhnt“ – und Gwyneth Paltrow scheint es gefunden zu haben, sowohl beruflich als auch privat. Denn neben dem Job als Mutter und herausragende Schauspielerin bringt sie Kochbücher heraus und etablierte ihren Blog „goop.com“ als weltweit erfolgreiches Lifestyle-Magazin. Zudem engagiert sich Gwyneth Paltrow bei dem Wohltätigkeitsprojekt „STAND UP TO CANCER“ im Kampf gegen Krebs und setzt sich für Bildung und gesunde Ernährung bei Kindern ein.

Die 49. Verleihung der GOLDENEN KAMERA von HÖRZU findet am heutigen Samstag, den 1. Februar 2014, erstmals im Hangar 6 und 7 des ehemaligen Flughafens Tempelhof in Berlin statt. Das ZDF überträgt die von Michelle Hunziker und Hape Kerkeling moderierte Gala heute live ab 20:15 Uhr.

Rührei ohne Ei: Neue Produkte für Veganer

US-amerikanische Wissenschaftler haben ein Rührei für Veganer entwickelt, das kein tierisches Eiweiß enthält. Es besteht aus einer proteinhaltigen Masse, die sich beim Erhitzen verfestigt. Das Unternehmen Hampton Creek Foods in San Francisco hat bereits eine Mayonnaise ohne Ei auf den US-amerikanischen Markt gebracht, in diesem Jahr werden eifreie Kekse folgen. Die Produkte sollen nicht nur ein Angebot für Veganer sein, sondern eine Alternative für jeden Konsumenten bieten. Ein wichtiger Vorteil sei, dass die Ei-Ersatzprodukte kein Cholesterin enthalten und eine bessere Umweltbilanz haben.

Hühnereier haben ganz spezielle Eigenschaften. So ist das im Eigelb enthaltene Lecithin ein Emulgator, der das Mischen von Öl und Wasser ermöglicht. Bei der Zubereitung des Rühreis gerinnt das Ei, ist aber noch cremig und locker. Es ist nicht einfach, ein Produkt mit ähnlichen Eigenschaften zu entwickeln. Die Lebensmittelforscher haben intensiv gesucht und eine Mischung aus elf verschiedenen proteinhaltigen Pflanzen gefunden. Dabei handelt es sich vor allem um Bohnen, die in dieser Kombination vergleichbare Eigenschaften und damit eine ähnliche Konsistenz und Geschmack wie ein Rührei aufweisen.

Auch in Deutschland sind etwa in Bioläden oder Reformhäusern Ei-Ersatzprodukte erhältlich. Sie bestehen häufig aus Mais-, Kartoffelstärke oder auch Tapiokamehl und werden mit Wasser angerührt. Sie können zum Beispiel für Bratlinge, Kuchen, Soßen und Pfannkuchen verwendet werden. Zur Herstellung von Rührei oder Spiegelei sind diese Produkte aber nicht geeignet. Stattdessen lässt sich mit verschiedenen Tofusorten, Kurkuma, Salz und Pfeffer einfach und schnell ein rühreiähnliches Gericht zubereiten.

Heike Kreutz, www.aid.de

Weitere Informationen:
hamptoncreekfoods.com/

Gute Konjunktur stärkt Steuerkraft von Kommunen und Kreisen

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) senkt den Hebesatz für die Landschaftsumlage in diesem Jahr von 16,4 auf 16,3 Prozent. Das hat am Donnerstag (30.1.) in Münster die Landschaftsversammlung der 106 Abgeordneten aus den 27 LWL-Mitgliedsstädten und -Kreisen mit großer Mehrheit beschlossen.

Ausgabenstruktur des LWL-Etats 2014 Grafik: LWL
Ausgabenstruktur des LWL-Etats 2014
Grafik: LWL

Zugleich verabschiedeten die Delegierten den Etat 2014 des Verbandes. Er hat ein Volumen von knapp drei (2,95) Milliarden Euro. Zum Haushaltsausgleich muss die so genannte Ausgleichsrücklage mit einem Betrag von rund 3,4 Millionen Euro in Anspruch genommen werden. Damit schmilzt diese Risiko- oder Schwankungsreserve des LWL von einst 325 Mio. Euro im Jahr 2010 weiter ab auf nur mehr 56 Mio. Euro im Jahr 2014.

Von seinen Mitgliedern wird der LWL trotz prozentual leicht sinkendem Hebesatz im laufenden Haushaltsjahr rund 84,5 Millionen Euro mehr einnehmen als 2013. Grund sind die dank guter Konjunktur gestiegenen Steuereinnahmen in den Kommunen und Kreisen. Dadurch erhöht sich die Bemessungsbasis, also die vor allem durch die Steuerkraft definierte „Umlagegrundlage“ bei der jeweiligen Mitgliedskörperschaft. Die Folge: Alle 27 LWL-Mitglieder zahlen mehr – zwischen 8,3 Millionen (Kreis Recklinghausen) und rund 307.000 Euro (Kreis Olpe). Und tragen damit dazu bei, den Sozialhilfeträger LWL bei den diesjährigen Kostensteigerungen von 119 Mio. Euro in der Behindertenhilfe zu entlasten.

Insgesamt nimmt der Verband zur Finanzierung seiner sozialen und kulturellen Aufgaben in ganz Westfalen-Lippe aus den ‚Mitgliedsbeiträgen‘ rund 1,87 Milliarden Euro ein (2013: 1,78 Milliarden). Hinzu kommen weitere Einnahmen zum Beispiel nach dem Gemeindefinanzierungsgesetz des Landes und aus weiteren Zuweisungen. Dem stehen bei den Ausgaben rund zwei Milliarden Euro (= rund 70 Prozent des Gesamtetats) gegenüber, die der LWL allein für die Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung zahlt.

Fehlfunktionen der Plazenta auf der Spur

Wissenschaftler der Universität Bonn haben mit ihren Kollegen aus Cambridge (England) eine Methode entwickelt, mit der sich Erkrankungen der Plazenta mithilfe von Stammzellen erforschen lassen. Sie werden aus den Zellen gewonnen, aus denen sich später auch die Plazenta entwickelt. Die Technologie nutzt nur hochreine Chemikalien. Damit ist eine Verunreinigung der Stammzellkulturen unter anderem durch Viren ausgeschlossen. Die Forscher sind zuversichtlich, mit dieser Technik die Stammzellen der menschlichen Plazenta isolieren und kultivieren zu können. Ziel ist, die molekularen Ursachen von Plazentadefekten zu erforschen, zu verstehen und zu behandeln. Die Ergebnisse sind nun im Fachjournal „Stem Cell Reports“ erschienen.

Ein eingespieltes Team: Prof. Dr. Hubert Schorle und Caroline Kubaczka vom Institut für Pathologie des Universitätsklinikums Bonn bei der Kontrolle der Zellkulturen. (c) Foto: Barbara Frommann/Uni Bonn
Ein eingespieltes Team:
Prof. Dr. Hubert Schorle und Caroline Kubaczka vom Institut für Pathologie des Universitätsklinikums Bonn bei der Kontrolle der Zellkulturen. (c) Foto: Barbara Frommann/Uni Bonn

Stammzellen aus der Plazenta – sogenannte Trophoblast Stammzellen – haben großes Potenzial für die Krankheitsforschung: An ihnen lassen sich etwa Fehlfunktionen der Plazenta untersuchen, die zum Beispiel zu mangelnder Ernährung des Fötus führen. „Kinder, die aufgrund einer solchen Erkrankung als Fötus zu klein sind, tragen ein erhöhtes Risiko, später an Übergewicht und Herzproblemen zu erkranken“, sagt Prof. Dr. Hubert Schorle von der Abteilung Entwicklungspathologie des Universitätsklinikums Bonn. Ein Ziel der Forscher ist es, nun aus humaner Plazenta solche Trophoblast Stammzellen zu gewinnen. Im Vergleich mit gesunden Trophoblasten wollen die Wissenschaftler an den Stammzellen untersuchen, welche Programme in der Entwicklung gestört sind. „Auf diesen Erkenntnissen aufbauend könnte den Föten dann mit geeigneten Therapien ein optimaler Start ins Leben ermöglicht werden“, blickt Prof. Schorle in die Zukunft.

Verunreinigungen können die Anzucht der Stammzellen stören

Bislang ist die Gewinnung von Stammzellen aus Trophoblasten beim Menschen noch nicht gelungen. „Dies liegt daran, dass die optimalen Nährbedingungen für die Kultur dieser Stammzellen unbekannt sind“, führt Erstautorin Caroline Kubaczka aus, Mitarbeiterin in Prof. Schorles Team. Nach herkömmlichen Techniken ist bei der Anzucht und Kultur der aus Trophoblasten gewonnenen Stammzellen vor allem Kälberserum erforderlich, welches je nach Charge hohen qualitativen und inhaltlichen Schwankungen unterliegt. Dies erschwert die Analyse der Stammzellkulturen und verhindert die Vergleichbarkeit der Daten unterschiedlicher Forschergruppen.

Optionen für neue Therapien

Das Forscherteam unter Federführung der Abteilung Entwicklungspathologie am Institut für Pathologie und unter Beteiligung des Life & Brain Zentrums am Universitätsklinikum Bonn sowie der Universität Cambridge (England) hat nun gezeigt, dass das Serum und sämtliche tierischen Komponenten durch zehn hochreine Chemikalien ersetzt werden können. „Wir konnten zeigen, dass damit Verunreinigungen ausgeschlossen sind, und diese Methode zu sicheren Ergebnissen in gleichbleibend hoher Qualität führt“, sagt Prof. Schorle. Die Wissenschaftler wollen als nächsten Schritt die Methode an Plazenta-Zellen von Patientinnen testen. „Dies könnte uns bei der Erforschung von Erkrankungen der Plazenta zu einem Durchbruch verhelfen und Optionen für neue Therapien eröffnen“, sagt der Forscher.

Aufenthalt an einer Top-Forschungsinstitution in Boston

Prof. Schorle arbeitet derzeit im Rahmen eines Forschungssemesters am M.I.T. – Whitehead Institute in Boston (USA), einem der Top-Institutionen für Lebenswissenschaften in der Welt. Bis Juni widmet er sich dort weiter der Stammzellforschung. „Ich bin sehr stolz, dass ich dieses Angebot bekommen habe“, sagt er. Für ihn ist es eine Rückkehr zu seinen Wurzeln: Vor rund 20 Jahren arbeitete er dort bereits als Postdoc.

Publikation: Derivation and maintenance of murine trophoblast stem cells under defined conditions, Fachjournal „Stem Cell Reports“, DOI: http://dx.doi.org/10.1016/j.stemcr.2013.12.013

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...