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Tofu-Tartar (cholesterinarm)

Tofu-Tartar (cholesterinarm) Foto: www.reformhaus-rezepte.de
Tofu-Tartar (cholesterinarm)
Foto: www.reformhaus-rezepte.de

Tofu-Tartar (cholesterinarm)
(für 4 Personen)

250 g Räucher-Tofu
1 Knoblauchzehe
2 TL thailändische süße Chilisauce
2 TL Sojasauce
2 EL Sesamöl
1/2 TL frisch geriebener Ingwer
200 g Zuckerschoten
2 kleine Möhren
1 kleine Zucchini
1/2 rote Paprika
1/2 gelbe Paprika
3 kleine Frühlingszwiebeln
2 reife Tomaten
2 EL Erdnüsse

Tofu in Würfel schneiden. Knoblauchzehe abziehen, zerdrücken und mit Chi-lisauce, Sojasauce, Öl und Ingwer verrühren. Die Sauce über die Tofuwürfel gießen, alles gut vermischen und 1 Stunde kühl stellen. Inzwischen die Zuckerschoten in etwas Salzwasser blanchieren. Die Möhren in feine Stifte, die Zucchini in kleine Würfel schneiden. Bei den Paprikaschoten die Kerne und die weißen Trennwände entfernen. Paprika in kleine Stücke, die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Die Tomaten einritzen und mit kochendem Wasser überbrühen, häuten, vierteln, Kerne und Stielansätze entfernen. Tomaten in kleine Würfel schneiden, die Erdnüsse grob hacken. Zuckerschoten und Möhren auf vier Teller geben, Tomaten, Zucchini, Zwiebeln und Paprika zu dem Tofu geben und alles vorsichtig vermengen. Auf den Tellern anrichten und mit den gehackten Erdnüssen bestreuen.

Pro Person: 247 kcal (1032 kJ), 16,0 g Eiweiß, 14,6 g Fett, 11,8 g Kohlenhydrate, Cholesteringehalt vernachlässigbar

Was ist eigentlich Tofu?

Der fettarme Tofu ist mit seinem hohen Anteil ungesättigter Fettsäuren die ideale kalorienar-me, mineralstoffreiche und zugleich cholesterinfreie Fleisch-Alternative. Er ist nicht nur bei Vegetariern und Milcheiweißallergikern, sondern zunehmend auch bei Feinschmeckern beliebt. Tofu wird seit über 2000 Jahren nach dem gleichen altbewährten Prinzip der Chinesen aus Sojabohnen hergestellt. Bei der Herstellung werden die Sojabohnen eingeweicht, püriert und mit Wasser gekocht.

Dabei werden verdauungshemmende Stoffe zerstört. Aus diesem Sojabohnen-Püree wird die „Sojamilch“ gewonnen, aus der dann wie bei der Quarkherstellung mit Hilfe von natürlichen Gerinnungsmitteln der Tofu gewonnen wird. Eine Delikatesse sind Tofu-Sorten wie Kräuter- oder Räucher-Tofu, die mit Gewürzen und weiteren Zutaten ge-schmacklich verfeinert die ideale Basis für die innovative vegetarische Küche bilden – ob für Salate, Rohkostplatten oder als würziger Brotbelag. Tofu gibt es im Reformhaus.

100 g Räucher-Tofu enthalten 147 kcal (612 kJ), 15,5 g Eiweiß, 8,5 g Fett, 2,0 g Kohlenhydrate

„Super-Photonen“ flackern wie eine Kerze

Nicht nur Kerzen flackern: Auch photonische Bose-Einstein-Kondensate ändern andauernd ihre Leuchtintensität. Physiker der Universität Bonn haben diese theoretisch vorhergesagte Eigenschaft der „Super-Photonen“ nun erstmals experimentell nachweisen können. Das Flackern lässt sich eventuell für optische Anwendungen nutzen. Die Ergebnisse werden nun in den „Physical Review Letters“ vorgestellt.

Die Intensität des "Super-Photons" schwankt umso stärker, je mehr Farbstoffmoleküle zur Kühlung eingesetzt werden. (c) AG Prof. Weitz/Uni Bonn
Die Intensität des „Super-Photons“
schwankt umso stärker, je mehr Farbstoffmoleküle zur Kühlung eingesetzt werden. (c) AG Prof. Weitz/Uni Bonn

Photonen sind winzige unteilbare Licht-Portionen. Unter geeigneten Bedingungen lassen sich viele tausend dieser „Licht-Atome“ zu einem Super-Photon verschmelzen. Physiker sprechen von einem photonischen Bose-Einstein-Kondensat. Man kennt derartige Kondensate von normalen Atomen. Theoretisch wurde zwar postuliert, dass sie sich auch aus Lichtpartikeln erzeugen lassen sollten. Ihre praktische Herstellung wurde aber lange für unmöglich gehalten. Als der Arbeitsgruppe um den Bonner Physiker Prof. Dr. Martin Weitz dieser Schritt Ende 2010 erstmals gelang, galt das in der Fachwelt als kleine Sensation.

Super-Photonen verhalten sich in vielen Aspekten wie Laserlicht. Mit einem wichtigen Unterschied: Laser strahlen sehr gleichmäßig. Photonische Bose-Einstein-Kondensate können dagegen flackern – so sagt es zumindest die Theorie voraus. Und exakt diese Voraussage konnten die Bonner Physiker nun experimentell bestätigen. „Die Intensität unserer Super-Photonen schwankt“, erläutert Prof. Weitz. „Mal leuchten sie stärker, mal weniger stark.“

Rasante Intensitäts-Änderung

Das Flackern einer Kerze lässt sich mit bloßem Auge sehen. Die Super-Photonen flackern dagegen extrem schnell: Ihre Intensität ändert sich viele hundert Millionen Mal pro Sekunde. „Das ist auch ein fundamentaler Unterschied zu atomaren Bose-Einstein-Kondensaten“, betont Prof. Weitz. Um Atome zu kondensieren, muss man sie sehr stark abkühlen und genügend von ihnen auf kleinem Raum konzentrieren. Wenn man das tut, werden sie plötzlich ununterscheidbar: Sie verhalten sich wie ein einziges riesiges „Superteilchen“. Solange dieses Superteilchen existiert, enthält es immer dieselbe Menge an Atomen.

In dieser Kammer wird das photonische Bose-Einstein-Kondensat erzeugt. (c) AG Prof. Weitz/Uni Bonn
In dieser Kammer
wird das photonische Bose-Einstein-Kondensat erzeugt. (c) AG Prof. Weitz/Uni Bonn

Die Herstellung eines Super-Photons funktioniert ganz ähnlich: Man sperrt eine Menge Photonen auf kleinem Raum zusammen und kühlt sie gleichzeitig ab. Die Kühlung erfolgt beispielsweise durch Zugabe von Farbmolekülen. Diese wirken wie kleine Eisschränke: Sie verschlucken „warme“ Lichtteilchen und spucken sie anschließend gekühlt wieder aus.

Auch wenn sich das Super-Photon bereits gebildet hat, dauert dieser Prozess an: Immer wieder kollidieren einzelne Lichtpartikel aus dem Super-Photon mit den Farbstoff-Molekülen, werden von ihnen verschluckt und anschließend wieder ausgespuckt. Das photonische Bose-Einstein-Kondensat besteht also in einem Moment aus 10.000 Lichtpartikeln, ein paar Milliardstel Sekunden später vielleicht nur noch aus 1.000 und wieder später aus 17.000. Diese starken Schwankungen beobachtet man aber nur, wenn sehr viele Farbstoff-Moleküle vorhanden sind.

Neue technologische Möglichkeiten

Das Flackern der Super-Photonen eröffnet eventuell auch neue technologische Möglichkeiten. Momentan wird bei der Erzeugung feiner Strukturen häufig Laserlicht eingesetzt. Licht besteht aus Wellen. Wenn man zwei Laserstrahlen übereinander legt, können sich diese Wellen addieren oder auslöschen – je nachdem, wie die Wellenberge und -täler aufeinander treffen. Dieses Phänomen nennt sich Interferenz; bei manchen technologischen Anwendungen ist es äußerst unerwünscht.

„Photonische Bose-Einstein-Kondensate interferieren deutlich weniger miteinander“, sagt Prof. Weitz. „Da die Höhe der Wellenberge ebenso wie die Tiefe der Täler schwankt, ist es sehr viel unwahrscheinlicher, dass sich ein Berg und ein Tal gegenseitig genau auslöschen.“

Publikation: Observation of grand-canonical number statistics in a photon Bose-Einstein condensate; Physical Review Letters (DOI: 10.1103/PhysRevLett.112.030401)

Griechische Rezepte: Überbackene Fleischtomaten

Griechische Rezepte: Überbackene Fleischtomaten Foto: Wirths PR
Griechische Rezepte: Überbackene Fleischtomaten
Foto: Wirths PR

Überbackene Fleischtomaten
(für 4 Personen)

250 g Hörnchennudeln
8 Fleischtomaten
1 Zwiebel
1 kleine Zucchini
2 EL Olivenöl
1 kleine Dose Mais
2 EL gehackte Petersilie
Salz
Pfeffer
Paprikapulver
Fett zum Einfetten
200 g Feta-Käse

Die Nudeln nach Packungsanweisung garen, abgießen und abtropfen lassen. Fleischtomaten waschen, Deckel abschneiden, aushöhlen und umgedreht ab-tropfen lassen. Zwiebel abziehen, Zucchini putzen, waschen, beides würfeln und im erhitzten Olivenöl ca. 5 Minuten dünsten. Nudeln, Mais und Petersilie zugeben und pikant abschmecken. Die Masse in die Fleischtomaten geben und diese in eine gefettete Auflaufform setzen. Feta-Käse würfeln und über die Tomaten streuen. Im vorgeheizten Backofen bei 200 °C (Gas Stufe 3) ca. 25 Minuten backen.

Pro Person: 508 kcal (2125 kJ), 21,7 g Eiweiß, 19,7 g Fett, 59,8 g Kohlenhydrate

Kontrollbarometer: Der Weg zu appetitlichen Restaurants, Schnellimbissen und Eisdielen

Verbraucher können gute Gastronomiebetriebe jetzt von weniger guten unterscheiden: Das neue Kontrollbarometer der Verbraucherzentrale NRW weist – zunächst für die Städte Duisburg und Bielefeld – den Weg zu appetitlichen Restaurants, Schnellimbissen und Eisdielen.

Gespeist aus den Ergebnissen der dortigen amtlichen Lebensmittelkontrolle zeigt die neue Appetitlich-App als Barometer in Ampelfarben auf dem Smartphone anschaulich an, wie es die Lokalität der Wahl mit Hygiene, Eigenkontrollen, Betriebsführung und Verbraucherinformation hält. Der nordrhein-westfälische Verbraucherschutzminister Johannes Remmel, Verbraucherzentralenvorstand Klaus Müller und Dr. Ralf Krumpholz, Dezernent für Umwelt-, Klimaschutz, Gesundheit und Verbraucherschutz der Stadt Duisburg, zeigten sich bei der Vorstellung zuversichtlich, dass das Kontrollbarometer mit seinem Blick hinter die Kulissen ein Win-win-Projekt für alle Beteiligten wird: Für Verbraucherinnen und Verbraucher, weil es verlässlich transparent macht, wie es in den Betrieben zugeht. Für Betriebe, weil es den Qualitätswettbewerb fördert. Und für die Landesregierung, weil es ein Baustein für mehr Qualität, Sicherheit und Transparenz im Lebensmittelbereich ist.

Wer essen geht, will, dass es schmeckt und dass es in den Küchen der Restaurants und Imbissbetriebe sauber zugeht. Erst wenn es bei der Hygiene und beispielsweise der Kennzeichnung von Lebensmitteln stimmt, spielen die Qualität des Essens oder das Preis-Leistungsverhältnis bei der Wahl des Gastronomiebetriebs eine Rolle.

„Verbraucherinnen und Verbraucher müssen sich auf die Einhaltung hygienischer Standards, korrekte Kennzeichnung sowie auf die Qualität von Lebensmitteln verlassen können. Die Ergebnisse unserer Lebensmittelüberwachung zeigen: Der weit überwiegende Teil der Gastronomie in Nordrhein-Westfalen arbeitet ehrlich, sauber und gut. Die schwarzen Schafe machen nur einen Bruchteil aus, können aber eine ganze Branche in Verruf bringen und führen zu Verunsicherungen bei Verbraucherinnen und Verbrauchern“, so Verbraucherschutzminister Johannes Remmel.

Mit dem Pilotprojekt „Kontrollbarometer“ lote die Landesregierung deshalb nun für die Städte Duisburg und Bielefeld Chancen und Akzeptanz eines Transparenzsystems über die Lebensmittelkontrollergebnisse aus.

„Entscheidungshilfe bei der Wahl von Restaurant oder Eisdiele waren die Kontrollergebnisse der Lebensmittelüberwachung bisher nicht, weil weder die Namen der Betriebe veröffentlicht wurden noch die Daten für Verbraucher einfach zugänglich waren“, erläutert NRW-Verbraucherzentralenvorstand Klaus Müller. Auf Grundlage des Verbraucherinformationsgesetzes schlägt die Verbraucherzentrale NRW deshalb jetzt die Brücke zwischen amtlichen Kontrolldaten und verständlicher Verbraucherinformation. „In den Städten Duisburg und Bielefeld haben wir bei den dortigen Lebensmittelüberwachungsämtern regelmäßige Auskünfte zur amtlichen Bewertung aller Restaurants, Gaststätten, Imbissbetriebe, Cafés und Eisdielen in Sachen Hygiene, Eigenkontrollen und Betriebsführung beantragt“, skizziert Müller die Daten- und Bewertungsgrundlage des Kontrollbarometers.

Je schlechter, desto mehr Minuspunkte – und zwar auf einer Skala von Null bis 80. Das Kontrollbarometer unterteilt dabei – symbolisiert als Pfeil mit den Ampelfarben – drei Gruppen: grün (Null bis 40 Punkte), wenn die Anforderungen „erfüllt“ sind, gelb (41 bis 60 Punkte), wenn die Anforderungen teilweise erfüllt werden und rot (61 bis 80 Punkte), wenn die Anforderungen nur unzureichend erfüllt werden. Wenn Arbeitsflächen verschmutzt oder Ungeziefer zu finden war, verdorbene Lebensmittel verarbeitet wurden oder die Speisekarte nicht korrekt über die in Produkten verwendeten Zusatzstoffe informierte, verschiebt sich das Barometer wegen der dafür zugeteilten Minuspunkte für diesen Betrieb von grün nach gelb und in seltenen Fällen auch nach rot.

„So schaffen wir auf einen Blick Transparenz und bieten die Möglichkeit, die bewerteten Betriebe zu vergleichen“, erläutert Klaus Müller, „die meisten Betriebe in Duisburg und Bielefeld liegen im grünen und gelben Bereich, nur bei einem Betrieb zeigt das Kontrollbarometer den roten Bereich an“, fasst der Verbraucherzentralenvorstand die bisherigen Ergebnisse zusammen.

Ins Kontrollbarometer sind die Kontrolldaten der Lebensmittelüberwachung seit dem 1. Juli 2012 eingeflossen. Zurzeit sind für Duisburg fast 600, für Bielefeld fast 400 Betriebe erfasst, das sind annähernd 60 Prozent aller Gastronomen in beiden Städten. Im wöchentlichen Rhythmus werden weitere Betriebe ergänzt und Bewertungen aktualisiert.

Zur verständlichen Entscheidungshilfe für Verbraucherinnen und Verbraucher wird das Kontrollbarometer, weil es als App aufs Smartphone kommt oder im Internetauftritt der Verbraucherzentrale NRW unter www.vz-nrw.de/appetitlich eingesehen werden kann. „Bevor ich in Duisburg und Bielefeld essen gehe, kann ich dort in der Suche den Namen von Pizzeria, Imbiss oder Restaurant eingeben und mir anzeigen lassen, ob der Betrieb bei den Kontrollkriterien im grünen Bereich liegt“, rät der Verbraucherzentralenvorstand, „Appetitlich“ unter den Favoriten abzuspeichern.

Allerdings: Nicht bewertet wird, wie das Essen schmeckt.

„Das Kontrollbarometer ist ein wichtiger Schlüssel, um Betriebe zu motivieren, Mängel abzustellen und im Wettbewerb um den Kunden mit guten Ergebnissen bei Hygiene, Eigenkontrollen, Betriebsführung und Verbraucherinformation zu punkten“, zeigte sich Dr. Ralf Krumpholz, Dezernent für Umwelt-, Klimaschutz, Gesundheit und Verbraucherschutz der Stadt Duisburg, von den Erfolgschancen überzeugt: „Außerdem stärkt das neue Angebot das Vertrauen der Verbraucher in die Betriebe, was sich wiederum positiv auf Umsatz und Kundenbindung auswirkt.“ Die Lebensmittelüberwachung in Duisburg unterstütze daher die transparente Darstellung von Kontrollergebnissen nach Kräften und hat für die Betriebe zudem Informationsveranstaltungen zum neuen Angebot angeboten.

Das Modell des Kontrollbarometers wurde auf Grundlage der Beschlüsse der Verbraucherschutzminister und -ministerinnen der Länder und der Landesregierung NRW vom Frühjahr 2011 entwickelt. Bundesweit wurde es aber bislang nicht in der Praxis getestet oder umgesetzt.

Duisburg und Bielefeld sind in Nordrhein-Westfalen Pilotstädte für die Realisierung des Kontrollbarometers. Nach Ende der Pilotphase 2014 wird eine Auswertung erfolgen und die Ausweitung auf andere Städte und andere Betriebsarten (Bäckereien, Metzgereien etc.) überlegt.

So kommt „Appetitlich“ zum Verbraucher:

Die Informationen können ab 5. Dezember 2013 per Smartphone oder PC abgerufen werden: Das Kontrollbarometer gibt es als kostenlosen Download im App-Store (für iPhones) oder bei Google Play (für Geräte mit Android Betriebssystem). Beim Aufruf am PC ist die Internetseite www.vz-nrw.de/appetitlich die richtige Adresse.

Stand: 05.12.2013

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