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Reis-Rezepte: Lammkoteletts mit Paprika-Tomaten-Reis

Reis-Rezepte: Lammkoteletts mit Paprika-Tomaten-Reis Foto: Wirths PR
Reis-Rezepte: Lammkoteletts mit Paprika-Tomaten-Reis
Foto: Wirths PR

Lammkoteletts mit Paprika-Tomaten-Reis
(für 4 Personen)

8 Lammkoteletts
3 Knoblauchzehen
1 Bund Petersilie
1/8 l Sonnenblumenöl
2 EL Balsamico
Pfeffer
200 g Reis
2 grüne Paprikaschoten
1 rote Paprikaschote
4 EL Sonnenblumenöl
2 Tomaten
1 Chilischote
Salz
Pfeffer
Rosmarin

Lammkoteletts kalt abbrausen, trocken tupfen, eventuell den Fettrand entfernen. Die Knoblauchzehen abziehen und zerdrücken. Die Petersilie kalt abbrausen, gut abtropfen lassen und fein hacken. Aus Sonnenblumenöl, Balsamico, Knoblauch, Petersilie und Pfeffer eine Marinade zubereiten, die Lammkoteletts darin einlegen und mindestens 2 Stunden ziehen lassen.

Den Reis nach Packungsanweisung kochen. Inzwischen die Paprikaschoten waschen, halbieren und das Kerngehäuse entfernen. Die rote Paprika fein würfeln, mit den halbierten grünen Paprikaschoten in 2 EL Öl 10 Minuten dünsten. Die Tomaten enthäuten, Fruchtansatz und Kerne entfernen und fein würfeln. Die Chili halbieren, die Kerne entfernen und ganz fein hacken. Den Reis abtropfen lassen. Chili, Tomaten- und Paprikawürfel unter den Reis heben und in die grünen Paprikaschoten füllen. Die Lammkoteletts aus der Marinade nehmen, abtropfen lassen und in 2 EL heißem Öl von beiden Seiten 2-3 Minuten braten. Mit den gefüllten Paprikaschoten servieren.

Pro Person: 685 kcal (2867 kJ), 22,8 g Eiweiß, 46,5 g Fett, 43,4 g Kohlenhydrate

Darf man Tote ausstellen?

Den Kopf einer menschlichen Mumie stellt ab dem 22. Januar 2014 das Ägyptische Museum der Universität Bonn aus. Zur Eröffnung der neuen Vitrine unter dem Titel „Leben, Mensch, Tod“ lädt das Museum am 22. Januar 2014, um 18.30 Uhr zur Diskussion über den angemessenen Umgang mit einer Mumie ein. Die Veranstaltung wird von WDR 5 für die Sendereihe „Philosophischer Radiosalon“ aufgezeichnet.

Gesichtsteil eines Sarges vor Mumienkopf Das Ägyptische Museum der Universität Bonn stellt in einer neuen Vitrine den Kopf einer Mumie vor. (c): Dr. Martin Fitzenreiter / Ägyptisches Museum der Universität Bonn 2014
Gesichtsteil eines Sarges vor Mumienkopf
Das Ägyptische Museum der Universität Bonn stellt in einer neuen Vitrine den Kopf einer Mumie vor. (c): Dr. Martin Fitzenreiter / Ägyptisches Museum der Universität Bonn 2014

Den Kopf einer menschlichen Mumie hat das Ägyptische Museum der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität als Dauerleihgabe erhalten. Die Präsentation menschlicher Überreste als Objekt eines Museums steht jedoch unter Vorbehalt: Stellt man Tote im Museum aus?

Das Ägyptische Museum der Universität Bonn hat sich entschlossen, eine neue Vitrine unter dem Titel „Leben, Mensch, Tod“ einzurichten und den Kopf der Mumie dort vorzustellen. Fragen bleiben, die besprochen werden müssen und in der Diskussion am 22. Januar thematisiert werden sollen: Werden so die Persönlichkeitsrechte der Toten verletzt? Warum sind Tote so faszinierend? Ist das Museum ein Ort, um sich mit dem Tod auseinanderzusetzen? Und was lehrt uns das für das Leben? Mit der Eröffnung der Vitrine findet zugleich das erste einer Reihe philosophischer Seminare statt, die Dr. Thomas Ebers in Zusammenarbeit mit dem Ägyptischen Museum der Universität Bonn nun anbietet. In diesem ersten Seminar geht es auch darum, ob wir das Leben – an den Philosophen Martin Heidegger angelehnt – vom „Tod“ aus denken müssen oder ob nicht vielmehr – nach der Politikwissenschaftlerin und Journalistin Hannah Arendt – die „Geburt“ zentrale Kategorie unseres Lebensentwurfs ist.

Der Moderator der Sendung „Philosophischer Radiosalon“, Jürgen Wiebicke, diskutiert mit dem Kurator des Ägyptischen Museums, Dr. Martin Fitzenreiter, und mit dem Philosophen Dr. Thomas Ebers.

Die Diskussion findet am 22. Januar 2014 um 18.30 Uhr im Ägyptischen Museum der Universität Bonn, Regina-Pacis-Weg 7, 53113 Bonn, statt.

Die Veranstaltung wird für die Radiosendung „Philosophischer Radiosalon“ für den Sender WDR 5 aufgezeichnet. Besucher sind sehr herzlich willkommen. Aufgrund der räumlichen Bedingungen und der begrenzten Zahl an Sitzplätzen müssen alle Gäste um 18.20 Uhr ihre Plätze eingenommen haben. Späteres Erscheinen ist nicht möglich.

Wunderwelt Aquarium

Faszinierende, schillernde neue Mitbewohner gesucht? Dann ist ein eigenes Aquarium die richtige Wahl. Es bringt ein farbenfrohes Stück Natur ins Haus und das aufregende Leben unter Wasser lässt sich so aus nächster Nähe beobachten!

Das Aquarium - 300dpiIm GU Tierratgeber Das Aquarium erklärt Experte Axel Gutjahr umfassend alles Wissenwerte für den gelungenen Einstieg in die Aquaristik. Dank neuem Layout mit attraktiven Sonderseiten wird der Ratgeber so schnell zum unverzichtbaren Nachschlagewerk.

Von der Bedeutung der Wasserpflanzen bis hin zur Zusammenstellung des Fischbesatzes: In drei Kapiteln erfährt der Leser, wie Fische artgerecht gehalten werden und wie die richtige Technik, Einrichtung und Bepflanzung des Aquariums aussieht. Gerade zu Beginn tauchen beim Umgang mit den neuen Bewohnern eine Menge Fragen auf. Wie häufig muss gefüttert werden und welche Ernährung ist am besten geeignet? Kompetente Antworten dazu geben Special-Seiten wie z.B. „Tut gut – Besser nicht“. Ein „Verhaltensdolmetscher“ hilft, die Verhaltensweisen von Guppy & Co. Zu verstehen. Ob überraschender Kindersegen, Schneckeninvasion oder Filterprobleme – zu allen Themen der Aquarienhaltung finden Einsteiger im neuen Ratgeber Tipps und Hinweise.

Abschließend fasst Autor Axel Gutjahr mit den „10 GU-Erfolgstipps“ die wichtigsten Informationen übersichtlich zusammen – so ist das Wohlbefinden der Fische garantiert! Doch der

GU-Experten-Service der Extraklasse endet nicht mit der letzten Buchseite: Leser, die sich mit ihren Problemen bei der Tierhaltung an den Verlag wenden, erhalten vom Experten eine individuelle Antwort.

30 Jahre GU Tierratgeber: Die Nummer eins der Einsteiger-Reihen startet im Jubiläumsjahr neu durch! Jeder Tierratgeber ist von erfahrenen Experten komplett neu geschrieben, ein klares Layout mit noch mehr Text und neuen Fotos sorgt für eine ansprechend übersichtliche Struktur. Bewährte Elemente wie Verhaltensdolmetscher, GU-Experten-Service und GU-Erfolgstipps werden durch weitere Specials ergänzt: „Auf einen Blick“, „Tut gut – Besser nicht“ und „SOS – was tun?“ informieren schnell und kompetent. Als Plus ist jeder Band mit attraktiven Info-Klappen ausgestaltet.

Axel Gutjahr hat seine Begeisterung für die Pflege und Zucht von Fischen durch ein Studium der Tierzucht und Agrarökonomie zum Beruf gemacht. Sein Interesse gilt neben den zahlreichen tropischen Fischen den verschiedenen Kaltwasserfisch-Arten und deren Pflege im Gartenteich. Im Bereich Aquaristik ist Axel Gutjahr bereits als Autor mehrerer Bücher sowie zahlreicher Fachartikel in Erscheinung getreten.

Axel Gutjahr
Das Aquarium
64 Seiten, ca. 90 Farbfotos
Format 16,5 x 20 cm, Softcover mit Klappen
Preis: 7,99 € (D) / 8,30 € (A) / 11,90 sFr
ISBN: 978-3-8338-0526-4

Link:
Aquarium – Bücher und andere Produkte

App warnt vor Handy-Abhängigkeit

Eine neue kostenlose App erlaubt es Smartphone-Nutzern, ihren Umgang mit dem Handy zu messen. Informatiker und Psychologen der Universität Bonn haben das Miniprogramm entwickelt. Wer es installiert, kann damit etwa sehen, wie viel Zeit er täglich mit dem Telefon verbringt und welche Anwendungen er am häufigsten verwendet. Die wichtigsten Kerndaten werden anonymisiert an einen Server übermittelt, wo die Wissenschaftler sie auswerten. Die Forscher nutzen bereits eine ähnliche Technik, um Depressionen frühzeitig zu erkennen.

Die Menthal benannte App erfordert das Betriebssystem Android 4.0 oder höher. Sie kann kostenlos aus dem Google Playstore oder unter www.menthal.org heruntergeladen werden. „Wenn Sie eine digitale Diät machen wollen, dann stellen wir Ihnen dazu die Waage zur Verfügung“, sagt Alexander Markowetz, Juniorprofessor für Informatik an der Universität Bonn.

Die App ist Teil eines größeren Forschungsvorhabens zur Untersuchung des Handygebrauchs. Die meisten Studien verlassen sich dazu bis jetzt auf Selbsteinschätzungen der Nutzer. Diese Angaben sind aber unzuverlässig. „Menthal liefert zum ersten Mal belastbare Daten“, betont Markowetz. „Die App kann uns detailliert zeigen, wie der durchschnittliche Mobiltelefonkonsum pro Tag ausfällt.“

Alle zwölf Minuten aktiviert ein Durchschnitts-Nutzer sein Smartphone

In einer bislang unveröffentlichten Studie haben die Forscher mit Menthal das Telefonverhalten von 50 Studenten über einen Zeitraum von sechs Wochen untersucht. „Die Ergebnisse waren zum Teil erschreckend“, kommentiert Dr. Christian Montag, Privatdozent für Psychologie an der Bonner Universität. So nutzte ein Viertel der Probanden sein Telefon mehr als zwei Stunden pro Tag. Im Schnitt aktivierten die Studienteilnehmer 80 Mal täglich ihr Telefon – tagsüber durchschnittlich alle zwölf Minuten. Bei einigen Probanden fielen diese Zahlen gar doppelt so hoch aus.

Der typische Nutzer telefonierte lediglich acht Minuten am Tag und schrieb 2,8 SMS. Der Hauptnutzen des Telefons lag dennoch in der Kommunikation: Mehr als die Hälfte der Zeit nutzten die Probanden Messenger oder tummelten sich in Sozialen Netzwerken. Alleine What’sApp schlug mit 15 Prozent zu Buche, Facebook mit neun Prozent. Spiele brachten es auf 13 Prozent, wobei einige Probanden mehrere Stunden am Tag spielten.

Das Hauptinteresse der Bonner Forscher gilt dem problematischen Handygebrauch. „Wir wollen wissen, wie viel Mobiltelefon-Konsum normal ist und ab wann von einem Zuviel zu sprechen ist“, erläutert Christian Montag. Das Nutzen eines Handys ähnele dem Umgang mit einem Glücksspielautomaten – deswegen werde das Telefon so oft angeschaltet. Bei dieser möglichen neuen Sucht handele es sich noch nicht um eine offiziell anerkannte Erkrankung. „Dennoch wissen wir, dass der Umgang mit dem Mobiltelefon suchtähnliche Symptome hervorrufen kann“, betont Montag. So könne ein übermäßiger Konsum zur Vernachlässigung von wichtigen täglichen Aufgaben oder des direkten sozialen Umfelds führen. „Bei Nichtnutzung kann es sogar zu regelrechten Entzugserscheinungen kommen.“

Handy als Depressions-Detektor

Die App entstand im Rahmen einer breiteren Initiative, Methoden der Informatik in die Psycho-Wissenschaften zu tragen – die Wissenschaftler sprechen auch vom neuen Forschungsfeld der Psycho-Informatik. In einer aktuellen Publikation in der Zeitschrift „Medical Hypothesis“ erläutern sie, inwiefern Psychologie und Psychiatrie von den damit verbundenen Möglichkeiten profitieren könnten. „Es ist beispielsweise denkbar, Handydaten dazu zu nutzen, um Schwere und Verlauf einer Depression zu messen“, erläutert Montag. „Wir führen dazu gerade gemeinsam mit dem Psychiater Prof. Dr. Thomas Schläpfer vom Bonner Universitätsklinikum eine weitere Studie durch.“

Depressionen äußern sich unter anderem in sozialem Rückzug und der Unfähigkeit, sich an Aktivitäten zu erfreuen. Die Krankheit verläuft oft episodisch. „Wir vermuten, dass sich während einer depressiven Phase die Handy-Nutzung messbar ändert“, erläutert Prof. Schläpfer. „Der Kranke ruft dann beispielsweise weniger oft an und geht seltener vor die Tür – eine Verhaltensänderung, die Smartphones dank GPS ebenfalls registrieren können.“ Ein Psychiater könnte das Handy seiner Patienten also als Diagnose-Instrument nutzen und gegebenenfalls frühzeitig gegensteuern. „Das geht natürlich nur unter strikter Beachtung des Datenschutzes und nach Einwilligung der Erkrankten“, betont Markowetz.

Überhaupt sei die Einhaltung strenger Datenschutz-Regelungen bei der Auswertung derartiger Daten immens wichtig, sagt Markowetz. Die beteiligten Forscher gehen in ihrer Veröffentlichung explizit auf die daten-ethischen Aspekte ihrer Arbeit ein. Mit der ärztlichen Schweigepflicht existiere eine bewährte Methode für den Umgang mit Informationen, die strikt auf die erhobenen Daten angewendet werde.

Publikation: Psycho-Informatics: Big Data Shaping Modern Psychometrics; Medical Hypothesis (http://dx.doi.org/10.1016/j.mehy.2013.11.030; im Druck)

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