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Reise: Australien, Neuseeland, Südsee – Freie Fahrt durch Mittelerde

Diese Reise im Mietwagen über die Nord- und die Südinsel Neuseelands lässt nichts aus. Dertour hat mit „Abenteuer Mittelerde auf eigene Faust“ eine märchenhafte Route zusammengestellt, die nicht nur die Fans der Hobbits verzaubern wird. Die überwältigenden Naturschönheiten des Landes geben die Antwort auf die Frage, warum es zum Schauplatz der Tolkien’schen Welt wurde.

Für Filmfans sind Stationen wie der Besuch des Filmsets von Hobbiton bei Matamata oder eine geführte „Herr der Ringe“-Tour mit Besuch der „Gardens of Isengard“ und der „Orc Trees“ eingeplant. Details zu weiteren Schauplätzen und Drehorten stehen im individuellen Reiseverlauf, den die Gäste vor Ort erhalten. Doch Neuseeland hat noch viel mehr zu bieten: die Gletscher der Westküste, die Nationalparks Abel Tasman, Mount Cook und Tongariro, den wunderschönen Milford Sound, Rotorua, das Zentrum der Maori-Kultur, Franz Josef, wo Gletscher, Regenwald und Küste zusammentreffen, Vulkane, Canyons, wilde Küsten und Strände der Superlative.

Dabei sind es nicht nur die Naturwunder, die Neuseeland zur Ausnahmedestination machen. Obwohl sie sehr verschieden sind, eines haben die Städte Christchurch, Queenstown, Wellington und Auckland gemeinsam: Überaus gastfreundliche Bewohner, die sich gern auf einen Schwatz mit Besuchern einlassen.

Link: www.dertour.de

Kampf gegen Viren wird fortgesetzt

Wie gelingt es Viren, die Abwehrmechanismen des menschlichen Körpers zu umgehen? Diese und weitere Fragen erforschen deutsche und chinesische Wissenschaftler seit 2009 im Sonderforschungsbereich Transregio 60 am Klinikum der Universität Duisburg-Essen (UDE). Dabei sind sie so erfolgreich, dass die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die chinesische National Natural Science Foundation (NSFC) entschieden haben, das Projekt erneut zu fördern. Elf Teilprojekte in Essen und Bochum erhalten in den kommenden dreieinhalb Jahren rund 5,9 Mio. Euro, sieben Teilprojekte in China rund 2 Mio. Euro.

Ob Hepatitis B und C oder HIV – weltweit sind über 500 Millionen Menschen mit diesen Viren infiziert. Besonders tückisch: Anfangs ist kaum etwas von der Ansteckung zu spüren, die Krankheitserreger können sogar lebenslang unbemerkt im menschlichen Körper verbleiben. Doch kommt es zum Ausbruch, lösen sie Krankheiten wie schwere Leberentzündungen oder gar AIDS aus. Wie Viren es schaffen, im „Wirtskörper“ zu überleben und der Abwehr durch das Immunsystem zu entkommen, erforschen Wissenschaftler der Universität Duisburg-Essen und der Ruhr-Universität Bochum in Kooperation mit Wuhan (VR China) und Shanghai im Rahmen des SFB/TRR 60 bereits seit 2009.

Mit Erfolg: Über 100 wissenschaftliche Publikationen sind in den vergangenen Jahren erschienen – ein Beweis für die gute Grundlagenarbeit, die in den letzten Jahren unter Federführung des Instituts für Virologie am Essener Uniklinikum geleistet wurde. Nun will das internationale Forscherteam dieses Wissen gezielt nutzen, um neue Strategien zur Immuntherapie oder Impfung gegen chronische Virusinfektionen zu entwickeln. Dabei kann es auf die Unterstützung der DFG sowie deren chinesischen Pendant, der NSFC, zurückgreifen: Beide Institutionen haben sich entschieden, den SFB in den kommenden dreieinhalb Jahren erneut zu fördern.

„Wir freuen uns, dieses bundesweit einzigartige und wegweisende Projekt fortsetzen zu können“, so Prof. Dr. mult. Eckhard Nagel, Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Essen, anlässlich der offiziellen Bekanntgabe der Förderung. „Dank der Bewilligung von Fördergeldern in einer Gesamthöhe von 7,9 Mio. Euro für die kommenden dreieinhalb Jahre ist es den über 80 in Deutschland und China am Projekt beteiligten Wissenschaftlern möglich, Grundlagen für neue, virusspezifische Immuntherapien und Schutzimpfungen zu legen. Mit diesen könnten wir eines – hoffentlich nicht mehr fernen – Tages andauernde Virusinfektionen beenden und auch Spätfolgen wie Leberzirrhose, Tumore oder Immunschwäche vermeiden.“

Auch für Dekan Prof. Dr. Jan Buer ist die Weiterführung des SFB/TRR 60 ein großer Erfolg: „Die erneute Bewilligung einer Förderung ist eine echte Anerkennung der wissenschaftlichen Arbeit, die in der ersten Förderperiode geleistet worden ist. Die Universität Duisburg-Essen kann sich erneut mit ihrer Medizinischen Fakultät deutschlandweit als auch international als forschungsstarker Standort im Bereich der Infektionsforschung positionieren.“

Der Förderungszusage ging ein umfangreicher Prüfungsprozess voraus: „Zur gemeinsamen Begutachtung der neuen Projekte durch die DFG und NSFC reisten im Oktober 2013 über 35 Mitglieder des SFB/TRR 60-Teams nach Wuhan“ erläutert Prof. Dr. Ulf Dittmer, Leiter der Essener Virologie und Sprecher des SFB. „Zur Delegation gehörten die Teilprojektleiter aus der Virologie, Mikrobiologie, Immunologie, experimentellen Immunologie und Bildgebung, Hepatologie, Zellbiologie und anorganischen Chemie sowie Postdoktoranden und Doktoranden, die vor Ort den Verantwortlichen der Fördergesellschaften Rede und Antwort stehen mussten. Umso mehr freut uns, dass wir nun die gemeinsame Arbeit fortsetzen können“, so der Essener Virologe.

Gemeinsames Ziel sei es nun, Medikamente und Impfstoffe zu entwickeln, die in der Lage sind, „Bremsmechanismen“ des Immunsystems zu überwinden und damit Virusinfektionen zu beenden. „Haben wir Erfolg, könnten wir ein sehr großes, weltweites Gesundheitsproblem nachhaltig bekämpfen“, fasst Prof. Dittmer abschließend zusammen.

Mit Sport gegen AD(H)S?

Inwieweit hat Sport einen positiven Einfluss auf die Schlafqualität und die schulische Leistungsfähigkeit bei AD(H)S-Kindern? © Foto: Deutsche Sporthochschule Köln
Inwieweit hat Sport einen positiven Einfluss auf die Schlafqualität und die schulische Leistungsfähigkeit bei AD(H)S-Kindern?
© Foto: Deutsche Sporthochschule Köln

Schätzungsweise 500.000 Kinder im schulpflichtigen Alter leiden an einer Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung, umgangssprachlich auch „Zappelphillip Syndrom“ genannt. Häufige AD(H)S-Kernysmptome sind schlechte Konzentration, Impulsivität, extremer Bewegungsdrang und motorische Unruhe. Inwieweit Sport einen positiven Einfluss auf die Schlafqualität und die schulische Leistungsfähigkeit bei AD(H)S-Kindern hat ist Bestandteil einer aktuellen wissenschaftlichen Untersuchung der Deutschen Sporthochschule. Für diese Studie werden noch Kinder aus Köln gesucht!

Wer kann mitmachen?
Teilnehmen könne alle Kinder im vierten Schuljahr mit einer ärztlichen AD(H)S-Diagnose, die in Köln wohnen.

Wie ist der Ablauf?
Die sportliche Aktivität wird einige Stunden vor dem Zubettgehen durchgeführt. Dann wird mithilfe eines EEG-Gerätes die Schlafqualität über Nacht gemessen. Nach dem Aufwachen wird das Gerät entfernt und ein Test zur Konzentrationsfähigkeit durchgeführt. Alle Messungen und das Sportprogramm werden zu Hause in der gewohnten Umgebung durchgeführt. Das EEG verursacht keine Schmerzen oder unangenehme Empfindungen. Für das Kind besteht keinerlei Risiko.

Welche Sportart wird durchgeführt?
Als sportliche Belastung wird ein Fahrradergometer und ein Waveboard (ähnelt einem Skateboard) verwendet, das für die Dauer der Studie zur Verfügung gestellt wird.

Wie lange dauert die Untersuchung?
Die Untersuchung erstreckt sich über drei Tage in einem Zeitraum von drei Wochen, jeweils am gleichen Wochentag.

Die Teilnahme an der Studie ist kostenlos, jedes Kind erhält eine persönliche Auswertung aller durchgeführten Tests sowie ein kleines Geschenk. Die Festlegung des Untersuchungszeitraums erfolgt nach telefonischer oder schriftlicher Rücksprache mit Regine Lehberger (Telefon: +49 221/4982-4590, Mail: r.lehberger@dshs-koeln.de

Kontakt und Anmeldung
Deutsche Sporthochschule
Institut für Bewegungs- und Neurowissenschaft
Regine Lehberger
Tel.: +49 221 4982-4590
r.lehberger@dshs-koeln.de

Bei Kontaktaufnahme via Mail bitte Namen, Adresse und Telefonnummer angeben.

Stiftung Warentest kämpft weiter für korrekte Aromen-Kennzeichnung

Im Streit um den Aromastoff Piperonal in der Schokolade „Ritter Sport Voll-Nuss“ hat das Landgericht München I heute die von der Firma Ritter am 28. November 2013 erwirkte einstweilige Verfügung bestätigt. Damit ist es der Stiftung Warentest weiterhin nicht erlaubt, Aussagen zur Art der Herstellung des Aromas in der Schokolade zu machen. Die Stiftung Warentest nimmt diese Entscheidung nicht hin und wird deshalb Berufung gegen das Urteil einlegen.

Bei einem Test von 26 Nussschokoladen, veröffentlicht in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift test, hatte die Stiftung Warentest die Schokolade „Ritter Sport Voll-Nuss“ wegen falscher Deklaration abgewertet. Die Firma Alfred Ritter hatte daraufhin beim Landgericht München I eine einstweilige Verfügung beantragt und diese sechs Tage später erhalten. Der Widerspruch der Stiftung Warentest blieb erfolglos. Sie wird im Verfahren der einstweiligen Verfügung gegen das bestätigende Urteil Berufung einlegen. Im bisherigen Verfahren haben Ritter Sport und der Aromenlieferant, die Symrise AG aus Holzminden, den tatsächlichen Herstellungsprozess nicht offen gelegt. Klar ist bisher lediglich, dass die Symrise AG den Aromastoff Piperonal nicht selbst herstellt, sondern über Dritte bezieht.

Entscheidungen in Verfahren um einstweiligen Rechtsschutz – dazu gehört auch die einstweilige Verfügung – haben keinen endgültigen Charakter, die inhaltliche Frage wird dabei noch nicht geklärt. Deshalb nehmen sie die Gerichtsentscheidung eines Hauptverfahrens nicht vorweg.

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