Kategorie-Archiv: Neu

Verblüffend: Papierstatue mit Ziehharmonika-Effekt

Die Papier-Statuen des chinesischen Künstlers Li Hongbo lassen sich wie eine Ziehharmonika auseinander ziehen.

Laktosefrei, glutenfrei – eine Werbestrategie?

Ein Marktcheck der Verbraucherzentralen hat gezeigt: Wer laktosefreie oder glutenfreie Lebensmittel kauft, ohne dass es gesundheitlich notwendig ist, zahlt erheblich mehr, hat aber keinen besonderen Vorteil.

Für Personen, die unter einer Laktoseunverträglichkeit oder Zöliakie leiden, erleichtern eine auffallende Kennzeichnung und eine zunehmende Produktvielfalt die Lebensmittelauswahl. Für gesunde Verbraucher haben laktose- oder glutenfreie Produkte aber keinerlei Vorteile. Dennoch erwecken Hersteller und Händler oft den Eindruck, dass diese Produkte allgemein Gesundheit und Wohlbefinden steigern können: Dazu wird die Bezeichnung laktose- oder glutenfrei oft mit der Bewerbung angeblich natürlicher Zutaten, Clean Labelling wie „ohne künstliche Aromen“ oder „ohne Konservierungsstoffe“ kombiniert.

Allgemeine Angaben wie „Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, Ihnen bestmögliche Produkte für eine bewusste Ernährung anzubieten…“ legen ebenfalls nahe, dass es sich hierbei um besonders gesunde Lebensmittel handelt. So sollen auch Personen zum Kauf dieser Produkte angeregt werden, die dafür gar keinen Bedarf haben. „Dahinter stecken oft nur die Absatzinteressen der Lebensmittelindustrie“ sagt Christiane Manthey, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. „Lebensmittel wie Schnitt- und Hartkäse zum Beispiel sind natürlicherweise immer laktosefrei. Die Werbung „laktosefrei“ rechtfertigt hier nicht den nahezu doppelt so hohen Preis“.

Glutenfreie Produkte kosteten im Marktcheck bis zu viermal mehr als herkömmliche Lebensmittel. Für den Kauf dieser Lebensmittel sollte deshalb ein echter, ärztlich festgestellter Bedarf vorliegen. „Politiker sind gefordert, die nährwertbezogene Angabe „laktosefrei“ rechtlich zu definieren(„glutenfrei“ ist bereits geregelt) und Bedingungen für deren Verwendung festzulegen“ fordert Christiane Manthey. Eine klare eindeutige Kennzeichnung ist für Betroffene wichtig. Anbieter sollten diese aber nicht benutzen, um alltäglichen Lebensmitteln ein insgesamt positives Image zu verleihen, wenn sie nur für bestimmte Personengruppen einen besonderen Vorteil bieten.

Über das Fazit des Marktchecks und die Werbestrategie mit „frei von…“-Angaben informiert das aktuelle Faltblatt* Laktosefrei, Glutenfrei – Auch eine Werbestrategie! Das Faltblatt kann in allen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale abgeholt und hier heruntergeladen werden.

*Das Faltblatt „Laktosefrei, Glutenfrei – Auch eine Werbestrategie!“ wurde gefördert vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.
Förderlogo des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Stand: 25.09.2013

Vögel bringen Drohne zum Absturz

Als der Freizeitfilmer Marthy aus Neuseeland seine Drohne Probefliegen lässt, kommt es zu einem unerwarteten Angriff.

Geräucherte Forellen: Viele Filets im Test waren weder gut noch richtig schlecht

Rechtzeitig vor Silvester hat sich die Stiftung Warentest geräucherte Forellen vorgenommen. Von 20 Produkten bekamen 7 die Note „Gut“, 2 waren „ausreichend“ und eins fiel mit „Mangelhaft“ durch: Es war am Mindesthaltbarkeitsdatum verdorben. Am meisten überzeugte das Filet von der Kühltheke bei Karstadt Feinkost/Perfetto; bei den abgepackten Filets lag das Filet „Vejle Seafood“ von Lidl vorn, gefolgt von dem Filet von Globus. Nur wenige Forellenfilets konnten optisch und geschmacklich voll überzeugen.

Krankmachende Keime fanden die Tester auf keinem Filet. Aber jedes zweite Produkt im Test hatte gelegentlich unappetitliche dunkle Blutflecken, grobe Gräten oder fiel auseinander. Nur fünf Filets, darunter die drei besten, haben keine optischen Mängel. Am Mindesthaltbarkeits- bzw. Verbrauchsdatum müssen Lebensmittel noch einwandfrei sein – im Test waren sie es aber nicht immer. Die Filets von Gräflich Castell’sche Delikatessen waren am MHD verdorben und rochen faulig. Das ist „mangelhaft“. Ein „Ausreichend“ kassierten die Forellen von Bio-Verde und Laschinger, die am Verbrauchsdatum fischig und bitter schmeckten.

Neben der Sensorischen Beurteilung untersuchten die Tester Schadstoffe, die mikrobiologische Qualität, Verpackung und Deklaration. Der Tipp: Beim Einkaufen die Kühlkette möglichst nicht unterbrechen und die Forelle bald essen. Sie schmeckt am besten, wenn sie eine halbe Stunde vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank genommen wird.

Der ausführliche Test geräucherte Forellen ist in der Januar-Ausgabe der Zeitschrift test nachzulesen und ist unter www.test.de/forellen abrufbar.

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