Kategorie-Archiv: Neu

Hund flüchtet aus Küche

Kletter-Künstler: Hund flüchtet aus Küche – Dieser arme Hund wurde von Herrchen oder Frauchen in der Küche eingesperrt. Doch die haben offenbar nicht damit gerechnet, dass der schlaue Vierbeiner klettern kann.

Finanzinstitute drängen Kunden aus guten Verträgen

Die Zinsen sind historisch niedrig. Für sichere Geldanlagen wie Tagesgelder, Festgelder und Sparbriefe erhalten Sparer kaum noch mehr als zwei Prozent Zinsen. Einige Bausparverträge und Banksparpläne, die vor vielen Jahren abgeschlossen wurden, bieten dem Anleger zum Teil noch Zinssätze von bis zu vier Prozent.

Zunehmend berichten uns Verbraucher, dass Finanzinstitute sie aus diesen Verträgen rausdrängen wollen. Das geschieht zum Teil mit dreisten Methoden und oft ohne Rechtsgrundlage. Wir stellen 10 jüngst beobachtete Maschen der Anbieter vor und geben eine Einschätzung. Dabei geht es nicht immer mit rechten Dingen zu. Informieren Sie uns, wir stehen an Ihrer Seite, prüfen Ihre Rechte und geben Ihnen Tipps, ob und wie Sie sich wehren können.

Die zehn Maschen der Finanzinstitute und eine Einschätzung der Verbraucherzentrale können Sie hier herunterladen. (Stand: 13.09.2013)

Alkoholschädigungen im Mutterleib vermeiden

Anlässlich des Tages des alkoholgeschädigten Kindes am 9. September 2013 erklärt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans:
„Die Botschaft kann nicht oft genug wiederholt werden: Kein Alkohol während der Schwangerschaft – dem Kind zuliebe!

Alkohol geht in den Blutkreislauf des ungeborenen Kindes über und schädigt insbesondere die Entwicklung des Gehirns. Zahlreiche geistige und seelische Behinderungen, sog. Alkoholspektrumstörungen (FASD) sind die Folge. Diese Beeinträchtigungen sind unheilbar und machen den Betroffenen häufig ein selbstständiges Leben unmöglich. Sie können aber durch passende Therapien gelindert werden.

Damit diese Kinder schnell die Hilfs- und Förderangebote bekommen, die sie benötigen, ist nicht nur eine frühzeitige ärztliche Diagnose notwendig, sondern auch eine Anerkennung als Behinderung. Es bedarf einer umfassenden Information der Mitarbeiter in Versorgungs- und Jugendämtern, Beratungsstellen, von Gerichten sowie von Pflege- und Adoptiveltern.“

Die Drogenbeauftragte wird in Kürze eine Informationsbroschüre für den praktischen Gebrauch von Behörden, Gerichten und Trägern der Wohlfahrtspflege herausgeben, die auch auf der Internetseite der Drogenbeauftragten www.drogenbeauftragte.de abrufbar sein wird.

Hintergrund:

FASD ist die häufigste angeborene Behinderung, die nicht genetisch bedingt und zu 100% vermeidbar ist. Jedes Jahr werden etwa 10.000 Kinder mit Alkoholspektrumstörungen (FASD) geboren. Schätzungsweise bis zu 4.000 Kinder pro Jahr weisen das Vollbild des fetalen Alkoholsyndroms (FAS) auf. Diese Zahl ist etwa doppelt so hoch, wie die Zahl derer, die mit dem Down-Syndrom geboren werden. Folgen sind geistige und seelische Behinderungen, aber auch Aufmerksamkeitsdefizitstörungen, niedriger IQ und oft lebenslanger Betreuungsbedarf.

Bereits im letzten Jahr wurde auf Initiative der Drogenbeauftragten der Bundesregierung eine Leitlinie zur Diagnose von FASD durch die medizinischen Fachgesellschaften erarbeitet.

Auch das aktuelle Projekt des Monats der Drogenbeauftragten widmet sich im September dem Thema FASD: Es wird eine Klinik vorgestellt, die ein ambulantes Angebot für betroffene Eltern und ihre Kinder geschaffen hat:. http://www.drogenbeauftragte.de/drogenbeauftragte/projekt-des-monats.html

Weitere Informationen zum Thema:

www.drogenbeauftragte.de/drogen-und-sucht/alkohol/alkohol-und-schwangerschaft.html

Verbraucherschutz: Nachhaltig produzierte Waren erkennen

Nachhaltig denken, handeln und leben liegt voll im Trend. Viele Verbraucher gehen davon aus, dass sie durch den Kauf von entsprechend gekennzeichneten Produkten einen positiven Beitrag leisten: zum Schutz von Umwelt und Klima, für gute Arbeitsbedingungen und fairen Handel. „Nachhaltigkeit basiert auf einem Dreieckskonzept. Dazu gehören gesellschaftliche, ökologische und soziale Gesichtspunkte. Sie sind eng miteinander verknüpft und müssen alle in den globalen und komplexen Wertschöpfungsketten berücksichtigt werden.

„Das umfasst die Gewinnung und den Verbrauch der benötigten Rohstoffe, deren Verarbeitung sowie den Weg des fertigen Produktes über den Handel zum Verbraucher und für seine Entsorgung. Erst dann kann von einem wirklich nachhaltigen Produkt gesprochen werden“, so Frank Hoeft, Experte für Nachhaltigkeit bei TÜV Rheinland. Das Problem: Kein Siegel vereinigt alle drei Komponenten, sondern nur Teilaspekte – wenn überhaupt.

Allein in Deutschland gibt es mehr als tausend Gütesiegel. Das stellte die Verbraucherorganisation Foodwatch fest. In diesem dichten Label-Dschungel den Überblick zu behalten ist für Verbraucher nahezu unmöglich. Zu allem Überfluss gibt es momentan keine gesetzlichen Vorgaben für die Überprüfbarkeit eines Siegels. Das bedeutet, dass sich beispielsweise Händler und Supermarktketten schlicht und einfach selbst auszeichnen können, sich aber an keine Auflagen gebunden fühlen. Nach eigenen Kriterien werden Nachhaltigkeits-Prüfsiegel verliehen, die den Käufer in die Irre führen können, ein sogenanntes Greenwashing. „Wir sprechen von einer Siegel-Flut, die nicht nur unübersichtlich ist, sondern damit auch die Glaubwürdigkeit von tatsächlich nachhaltig produzierten Produkten schwächt“, so Frank Hoeft.

Mit dem jüngst entwickelten Standard „Nachhaltige Unternehmensführung“ von TÜV Rheinland werden bestehende Siegel überprüft und weiterentwickelt und dabei alle drei Bereiche, der gesellschaftliche, der ökologische sowie der soziale, berücksichtigt. „Ziel ist es, das Nachhaltigkeitsverständnis bei Unternehmen und Organisationen zu vereinheitlichen, um mehr Transparenz zu erreichen. Das soll später wiederum dem Verbraucher bei der Produktwahl zugutekommen“, betont TÜV Rheinland-Experte Frank Hoeft.

Mehr Informationen zu dem Standard auf www.tuv.com/nachhaltige-unternehmensfuehrung im Internet.

 

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