Fehlerfrei formuliert: Hochschulperle des Monats für Freiberger Projekt „Sprache ist Brücke“

Heißt es „im folgenden“ oder „im Folgenden“? Die sprachlichen Hürden beim Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit sind für ausländische Studierende oft schwer zu meistern. An der TU Bergakademie Freiberg wird hierfür ein besonderer Service angeboten: Im Sprachtutorenprogramm helfen Freiberger Bürger ehrenamtlich den internationalen Studierenden bei der sprachlichen Korrektur wissenschaftlicher Arbeiten und Bewerbungen. Das Programm ist Teil von „Sprache ist Brücke“, einer Initiative, die unter anderem Sprachpaten und Sprachtandems vermittelt. In allen Programmen entwickeln sich auch persönliche Kontakte, die zum gegenseitigen Verständnis – ob sprachlich oder kulturell – beitragen. Für dieses interkulturelle Engagement und die einzigartige Betreuung internationaler Studierender erhält „Sprache ist Brücke“ jetzt die Hochschulperle des Monats Januar.

Die Stifterverbands-Jury lobt besonders den generationenübergreifenden und interkulturellen Ansatz der Initiative: „Wenn sich an der Hochschule Rentner mit ausländischen Studierenden austauschen, dann ist das Integration in mehrfacher Hinsicht.“

„Sprache ist Brücke“ ist eine gemeinsame Initiative des Arbeitskreises Ausländische Studierende der TU Bergakademie Freiberg (AKAS), der Freiwilligenbörse im Freiberger Lichtpunkt e. V. und dem Internationalen Universitätszentrum der TU Bergakademie Freiberg (IUZ). Rund 200 Personen – Studierende, Promovierende, Freiberger Bürger und Hochschulmitarbeiter – sind zurzeit an dem Projekt beteiligt.

www.stifterverband.de

Diskussion um 4-Wochenfrist für Facharztbehandlung

In der Diskussion über Wartezeiten auf Facharzttermine für gesetzlich Krankenversicherte fordert der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Georg Baum, den Patienten den Zugang zum Facharzt im Krankenhaus zu erleichtern: „Die Krankenhäuser könnten einen merklichen Beitrag zur Verbesserung der ambulanten fachärztlichen Versorgungslage leisten, wenn man sie nur ließe. Dazu müssten allerdings gesetzliche Hemmnisse abgebaut und Umsetzungsverhinderungen im Selbstverwaltungsprozess gezielt entgegengewirkt werden.

Ein Zentraler Schlüssel zur Entlastung der Facharztpraxen und zur Ausweitung der fachärztlichen Behandlungskapazitäten liegt in der offensiven Umsetzung der heute schon im Gesetz vorgesehenen ambulanten spezialärztlichen Versorgung nach § 116 SGB V.“
Baum wies darauf hin, dass die ambulanten Behandlungsmöglichkeiten für GKV-Versicherte Krebs-, Rheuma- und Herzpatienten sowie Patienten mit speziellen Krankheiten in Ambulanzen der Krankenhäuser seit 2 Jahren durch ein Zulassungsmoratorium blockiert seien. Eine Gesetzesänderung der alten Koalition habe den Gemeinsamen Bundesausschuss(G-BA) beauftragt, das zulässige ambulante Leistungsspektrum bei den einzelnen Krankheiten auf schwere Fälle zu begrenzen. Neue Zulassungen, für die viele Kliniken in Bereitschaft stünden, seien erst möglich, wenn der G-BA das neu zulässige Leistungsspektrum freigebe.

Dieser Prozess komme nur schleppend voran. Nach zwei Jahren Beratungszeit sei lediglich die Tuberkulose als ambulante Behandlungsmöglichkeit im neuen System im Dezember des letzten Jahres freigegeben worden. „Gestützt auf die restriktiven gesetzlichen Vorgaben versuchen Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen das zulässige ambulante Behandlungsspektrum der Krankenhäuser möglichst eng zu halten – zu Lasten der Behandlungsmöglichkeiten der gesetzlich versicherten Patienten in den Kliniken“, kritisierte der Hauptgeschäftsführer. Eine merkliche Entlastung der fachärztlichen Versorgung sei möglich, wenn das gesamte Spektrum der Krebsbehandlungen, der rheumatischen Erkrankungen und der Herzerkrankungen und vieler anderer kleinerer Krankheitsarten ohne gesetzliche Begrenzung für ambulante Behandlungen in den Krankenhäusern endlich freigegeben würde.

Dies wäre weitaus wirksamer als neue bürokratische Patientensteuerungsstellen bei Kassen und Kassenärztlichen Vereinigungen. Auch die von der Bundesärztekammer vorgeschlagenen „Beschleunigungsüberweisungen“ sieht Baum als wenig hilfreich an: „Sie würden das Recht auf freien Zugang zum Facharzt noch mehr einschränken.“

www.dkgev.de

Taylor Swift macht Nachbarn mit Mauer wütend

Die Sängerin Taylor Swift baut eine Mauer, die ihre Nachbarn wütend macht.

Mindestschriftgröße

Die neue Verordnung zur Lebensmittelkennzeichnung besagt, dass alle verpflichtenden Informationen gut lesbar sein und mindestens in 1,2 Millimeter großer Schrift – bezogen auf das kleine „x“, also den mittleren Buchstabenteil – gedruckt werden müssen. Zwar ist ab 13. Dezember 2014 die Größe der Schrift geregelt, doch bleibt mit der bloßen Minischriftvorgabe die Kennzeichnung auf Lebensmittelverpackungen auch in Zukunft für viele unleserlich. Die Forderung „gut lesbar“ bezieht sich übrigens nicht nur auf die Schriftgröße, sondern auch auf Schriftart, Farbe und Kontrast. Hierzu gibt es bislang jedoch noch keine Regelungen.

Quelle: Verbraucherzentrale NRW

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