Zweidrittel der Deutschen bevorzugen traditionelle Lieder an Weihnachten

Weihnachten ohne Musik? Das ist für die meisten Deutschen keine Option. Wie der Bundesverband Musikindustrie heute im Rahmen der Initiative PLAYFAIR auf Basis einer onlinerepräsentativen Studie des Meinungsforschungsinstituts Respondi mitteilte, ist 61 Prozent der Deutschen eine musikalische Untermalung beim Weihnachtsfest wichtig. Frauen legen besonders großen Wert auf stimmungsvolle Klänge zum Fest: 67 Prozent der weiblichen Befragten halten Musik an Weihnachten für essenziell, während dies nur bei 55 Prozent der Männer der Fall ist.

Echte Weihnachtsstimmung kommt bei den Deutschen vor allem dann auf, wenn traditionelle Lieder gespielt werden: 63 Prozent geben an, Weihnachten am liebsten Lieder wie „Stille Nacht“ oder „Oh Tannenbaum“ zu hören. Auf Platz zwei liegen mit 50 Prozent von Popkünstlern gesungene Weihnachtssongs wie „Last Christmas“, weniger als ein Drittel der Befragten (27 Prozent) gibt an, Weihnachten die gleiche Musik wie sonst auch zu hören. Unter den verschiedenen Musikgenres spielt vor allem die klassische Musik – zum Beispiel Sinfonien oder Chormusik – eine große Rolle an Weihnachten, immerhin 12 Prozent der Befragten singen und musizieren sogar selbst unterm Weihnachtsbaum.

Eine spezielle Weihnachts-Playlist legt sich bislang nur rund jeder zehnte Deutsche (13 Prozent) an, wobei hier die 14-19-Jährigen (24 Prozent) deutlich aktiver sind als die über Sechzigjährigen, von denen aber immerhin immer noch 7 Prozent angeben, eine Playlist anzulegen.

Für die Studie wurden im Auftrag des BVMI im Rahmen der Initiative PLAYFAIR im November 2013 1.000 Deutsche vom Meinungsforschungsinstituts Respondi zu ihrem Musikhörverhalten an Weihnachten befragt.

Die gesamte Befragung finden Sie hier: http://www.playfair.org/fileadmin/user_upload/downloads/BVMI_PLAYFAIR_Kurzbefragung_Weihnachten_FINAL_131211.pdf

www.musikindustrie.de

Eltern helfen, Kinder vor Alkoholmissbrauch zu schützen

„Kinder und Jugendliche in Deutschland werden zu wenig gegen Alkoholmissbrauch geschützt. Aufklärungskampagnen sind zu wenig. Wir brauchen endlich ein Werbeverbot, zumal wir im kommenden Jahr mit der Fußball-WM und Olympia sportliche Großereignisse erwarten, bei denen Millionen Kinder und Jugendliche zuschauen. Die Verknüpfung von positivem Lebensgefühl mit Alkohol, wie sie die Werbung, vor allem Werbung bei sportlichen Großereignissen, herstellt, verführt gerade Minderjährige zum Trinken.“ Mit diesen Worten reagierte heute in Berlin Dr. Matthias Brockstedt, Suchtbeauftragter des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte in Deutschland auf die aktuellen Zahlen zum Alkoholmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen.

„Auch wenn es einen leichten Rückgang bei den Alkoholvergiftungen von Kindern und Jugendlichen gegeben hat, ist dies noch lange keine Trendwende,“ so Brockstedt weiter. „Diese werden wir nachhaltig erst erreichen, wenn endlich umfassende Präventionsmaßnahmen eingesetzt werden. Hierzu zählen vor allem das Werbeverbot für Alkoholika, vor allem bei Sportveranstaltungen und auch analog zu den Hinweisen auf Zigarettenpackungen die Warnhinweise für Schwangere auf allen alkoholischen Getränken“, so der Kinder- und Jugendarzt.

„Der Berufsverband der Ärzte für Kinder- und Jugendmedizin (BVKJ) wird beim neu benannten Bundesdrogenbeauftragten darauf dringen, dass diese Forderungen endlich durchgesetzt werden“, erklärte Dr. Wolfram Hartmann“, Präsident des BVKJ . „Das wird für uns die Messlatte sein, an der wir die Ernsthaftigkeit der politischen Willenserklärungen aller Fachebenen bemessen werden; denn nur so wird es möglich sein, Kinder und Jugendliche wirksam vor Alkoholmissbrauch zu schützen.“

Alkoholmissbrauch bei Minderjährigen in sozial prekären Verhältnissen besonders häufig
„Alkoholmissbrauch hat auch eine soziale Seite. Kinder und Jugendliche aus sozial schwachen Familien greifen früher und häufiger zu Flasche. Dies sehen wir bei unserer täglichen Arbeit in unseren Praxen. In diesen Familien schaffen es Eltern häufig nicht, gute Vorbilder zu sein und maßvoll mit Alkohol umzugehen. Um so wichtiger ist es, dass diese Familien in ihren Ressourcen gestärkt werden. Alkoholwerbung ist genau das Gegenteil. Sie konterkariert jeden Versuch von Eltern, Kinder vor Alkohol zu schützen.“

www.kinderaerzte-im-netz.de

Raclette mit Pfeffer

Raclette mit Pfeffer Foto: Wirths PR
Raclette mit Pfeffer
Foto: Wirths PR

Raclette mit Pfeffer
(ausreichend für 4 Pfännchen)

250 g Mozzarella (oder ein anderer milder Käse)
Knoblauchsalz
grob gestoßener Pfeffer

Den Mozzarella in gleichmäßig dicke Scheiben schneiden und diese auf vier Raclette-Pfännchen verteilen. Mit Knoblauchsalz und zerstoßenem Pfeffer würzen und im heißen Raclette-Gerät 2-3 Minuten garen, bis der Käse leicht zerläuft.

Pro Pfännchen: 160 kcal (664 kJ), 13,4 g Eiweiß, 11,7 g Fett, 0,2 g Kohlenhydrate

Weihnachtsmenü: Wildentenragout mit Bandnudeln

Weihnachtsmenü: Wildentenragout mit Bandnudeln Foto: Wirths PR
Weihnachtsmenü: Wildentenragout mit Bandnudeln
Foto: Wirths PR

Weihnachtsmenü: Wildentenragout mit Bandnudeln
(für 4 Personen)

3 unbehandelte Orangen
1 Wildente (ca. 850 g)
30 g Butter
1 Bund Suppengrün (feingewürfelt)
2 Zwiebeln
2 Frühlingszwiebeln
2 EL Tomatenmark
0,5 l Rotwein
0,4 l Hühnerbrühe
Salz
Pfeffer
400 g Bandnudeln

Die Schale einer Orange dünn abschälen und in sehr feine Streifen schneiden. Alle Orangen auspressen. Von den Enten die Keulen, Flügel und Brüste abtrennen. Brustfleisch häuten, in 1 cm große Würfel schneiden. Keulen und Flügel und das Brustfleisch in Butter anbraten. Frühlingszwiebeln in Röllchen schneiden, Zwiebeln und Suppengrün fein würfeln dazugeben und leicht bräunen. Tomatenmark unterrühren. Mit Rotwein ablöschen und fast völlig einkochen lassen. Orangensaft, -schale und Hühnerbrühe zugeben, würzen und ca. 30 Min. köcheln lassen. Entenfleisch herausnehmen.

Die Sauce ca. 10 Min. einkochen und dann durch ein Sieb passieren. Das Fleisch von den Keulen lösen und klein schneiden. Inzwischen die Bandnudeln nach Anweisung kochen. Keulen- und Brustfleisch unter die Sauce mischen und 5 Minuten köcheln lassen. Sauce eventuell entfetten. Das Ragout mit den Nudeln anrichten.

Pro Person: 801 kcal (3353 kJ), 41,0 g Eiweiß, 31,8 g Fett, 87,6 g Kohlenhydrate

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