„Es kommt anders, wenn man denkt! … ich bin dann mal erwachsen!“

David Werker präsentiert am Donnerstag, 17.10.2013 in der Mayerschen Buchhandlung Bochum sein neues Buch „Es kommt anders, wenn man denkt! … ich bin dann mal erwachsen!“.

David Werker
David Werker

Der Autor: David Werker hat lange studiert. Nicht auf Lehramt oder auf Magister, nein, auf gut Glück! Mit dem abgebrochenen Studium, oder wie man heute sagt mit dem Bachelor-Abschluss in der Tasche eroberte er die Comedybühnen der Republik im Sturm! 2012 erhielt er den Deutschen Comedypreis in der Rubrik „Bester Newcomer“. Wenn er nicht gerade Bücher oder Bühnenprogramme schreibt, twittert er oder postet bei facebook, dass er nicht grade Bücher oder Bühnenprogramme schreibt. Ansonsten tourt er mit seinem gleichnamigen Comedyprogramm „Es kommt anders, wenn man denkt!“ durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. David Werker lebt. Und das in Köln!

Das Buch: Hand auf’s Herz: Eben haben die Eltern noch bei einem zu Hause gewohnt und plötzlich ist man groß geworden! Viele der Anfang Zwanzig-, Ende Dreißigjährigen kennen das Problem: Man läuft über die Straße und denkt: Eigentlich wollte ich erwachsen werden, aber da sind Bagger!!! Wie das Leben trotzdem gelingt, wie man mit einer Frau zusammenzieht ohne alle eigenen Möbel an den Sperrmüll zu verlieren, wie man den Job findet, der zu einem passt und wie man gekonnt hübsche Sätze mit wie aneinanderreiht, um eine Geschichte anzupreisen, das alles und noch viel mehr erfahren Sie in David Werkers neuem Buch!

Bochum. Am: Donnerstag, 17.10.2013
Um: 20.15 Uhr
Wo: Mayersche Buchhandlung, Kortumstraße 69-71, 44787 Bochum
Eintritt: 10,- €
Eintrittskarten sind in der Mayerschen Buchhandlung erhältlich oder können unter 0234 / 68761-0 reserviert werden.

Hofübergabe und Existenzgründung

Früher war auf landwirtschaftlichen Betrieben manches einfacher. Denn in der Regel war klar, dass eines der Kinder den Hof der Eltern übernimmt. Heute gibt es für die junge Generation eine große Auswahl attraktiver und gut bezahlter Berufe außerhalb der Landwirtschaft. Zudem sind die Ansprüche an die Betriebsleiter deutlich gestiegen. Dabei ist für den langfristigen Unternehmenserfolg gerade eine rechtzeitige Klärung der Nachfolge ein wichtiger Faktor.

Das überarbeitete und erweiterte aid-Heft „Hofübergabe und Existenzgründung“ erklärt, wann eine Übergabe sinnvoll ist und wie man sie optimal umsetzt. Im Einzelnen werden die notwendigen persönlichen und betrieblichen Voraussetzungen angesprochen, die gesetzlichen Regelungen und die Inhalte von Hofübergabeverträgen erläutert. Ebenso geht das Heft auf die Weiterführung in Form von Verpachtung, Arbeits- oder Gesellschaftsvertrag und auf die Besonderheiten bei Betrieben im Nebenerwerb ein.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die außerfamiliäre Hofübergabe. In diesem umfangreichen Kapitel werden verschiedene Formen und die fünf Phasen der Existenzgründung beleuchtet. Für potenzielle Bewirtschafter gibt es eine Checkliste, die auf einen Blick zeigt, welche Punkte bei der Hofübernahme zu beachten sind. Zusätzlich werden geeignete Rechts- und Finanzierungsformen sowie Fördermöglichkeiten vorgestellt.

Ein abschließendes Kapitel nennt die häufigsten Probleme bei der praktischen Umsetzung und gibt Empfehlungen, wie sich diese vermeiden lassen. Das macht das Heft zu einer wichtigen Hilfe für Betriebsleiter, potenzielle Hofnachfolger und für landwirtschaftliche Berater, die Familien kompakte und leicht verständliche Informationen rund um die Hofnachfolge an die Hand geben wollen. / www.aid.de

aid-Heft „Hofübergabe und Existenzgründung“
Bestell-Nr. 1186, ISBN 978-3-8308-1093-3, Preis: 3,50 Euro (Rabatte ab 10 Heften), zzgl. einer Versandkostenpauschale von 3,00 Euro gegen Rechnung

aid infodienst e. V., Heilsbachstraße 16, 53123 Bonn
Telefon: 0180 3 849900*, Telefax: 0228 8499-200
*Kosten: 9 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz. Anrufe aus dem Mobilfunknetz maximal 42 Cent pro Minute. Aus dem Ausland können diese Kosten je nach Anbieter höher sein.
E-Mail: Bestellung@aid.de, Internet: http://www.aid-medienshop.de

Monensin – Hoher Aufwand für hochleistende Kühe

Gerade erst im April 2013 zugelassen und schon ein viel diskutiertes Thema bei Landwirten und Veterinären: Monensin zur Behandlung von Stoffwechselentgleisungen bei Milchkühen und Färsen. Vor dem Hintergrund der weiter steigenden Michleistung vieler Kühe und der weltweit zunehmenden Stoffwechselkrankheit Ketose bei Rindern scheint auch der Bedarf an Produkten zu ihrer Behandlung zu steigen.

Das unter der Bezeichnung Kexxtone® Monensin Natrium angebotene Pharmazeutikum muss vom Tierarzt verschrieben und als Bolus mit Hilfe eines Applikators verabreicht werden. Das Arzneimittel wird ausschließlich vorbeugend und auf Verdacht verabreicht. Eine Diagnose kann dann aufgrund fehlender Symptome nicht mehr zweifelsfrei erstellt werden. Kann schon der Einsatz bei erwachsenen Rindern, die in einer vorherigen Laktation eine Ketose entwickelt haben, durchaus als kritisch, aber eventuell noch verständlich angesehen werden, ist eine Anwendung bei Färsen für viele Kritiker wenig nachvollziehbar.

Weitere Fragen ergeben sich beim Lesen der Herstellerdokumentation. Demnach ist die Anwendung nur für Tiere mit einem Lebendgewicht von mindestens 300 kg gestattet. Ein Hinweis auf die Folgen der Gegenanzeigen wird nicht dargestellt. Darüber hinaus wird wegen der möglichen Allergiegefahr nicht nur das Tragen von Handschuhen empfohlen, sondern auch ausdrücklich auf die anschließende Reinigung u. a. der vorher geschützten Hände hingewiesen.

Auch erscheint das vorgeschriebene Prozedere der Verabreichung wenig praxisgerecht: Das Rind muss laut Herstellerangaben für eine Stunde separiert und im Anschluss an die Behandlung für bis zu vier Tage unter Beobachtung stehen, damit der Landwirt erkennen kann ob der Bolus auch wirklich geschluckt ist und nicht in den Schlund zurück drängt – bei großen Milchviehbeständen wenig realistisch.

Auch bei der Wirtschaftlichkeitsberechnung gibt es Zweifel. Wenn auch der Preis des Medikaments mit ca. 30 Euro noch vertretbar erscheint, so sind die Kosten für den Tierarzt sowie der Personalaufwand zur Separierung und Fixierung des Tieres und für die Nachkontrolle noch nicht berücksichtigt.

So sind Landwirte und Tierärzte geteilter Meinung, ob Monensin nun wirklich einen Nutzen bringt, wie die European Medicines Agency meint. Am allerwichtigsten sind und bleiben eine bestmögliche Fütterung und eine optimale Vorbereitung der Kuh auf die Kalbung. / Anke Klabunde und Britta Klein, www.aid.de

Weitere Informationen:

Was ist Ketose: Eine Stoffwechselstörung von hochleistenden Kühen, bei der es zum Abfall der Blutzuckerwerte und einer Anhäufung von Ketonen im Blut kommt. Bei einer hohen Milchleistung übersteigt die Energieabgabe über die Milch das Energieaufnahmevermögen der Kuh über das Futter und es entsteht eine Ketose.

www.ema.europa.eu/docs/de_DE/document_library/EPAR_-_Summary_for_the_public/veterinary/002235/WC500138707.pdf

aid-Heft „Milchkuhfütterung“, Bestell-Nr. 1089, Preis: 3,50 Euro

Hirschbraten mit Rosenkohl und Lebkuchensauce

Hirschbraten mit Rosenkohl und Lebkuchensauce Foto: Wirths PR

Hirschbraten mit Rosenkohl und Lebkuchensauce
Foto: Wirths PR

Hirschbraten mit Rosenkohl und Lebkuchensauce
(für 6 Personen)

Dieses Rezept braucht etwas Vorbereitung, da der Hirschbraten erst ein bis zwei Tage mariniert wird. Umso zarter und köstlicher wird dafür das Fleisch.

für die Marinade:
2 Zwiebeln

2 Möhren
1/4 Sellerieknolle
1 Petersilienwurzel
3 Lorbeerblätter
5 Nelken
8-10 Wacholderbeeren
Pfeffer
Salz
1 EL Zuckerrüben-Sirup
1/2 l Rotwein
1/2 l Wasser
1/4 l Rotweinessig

für den Braten:
2 kg Hirschbraten (aus der Keule)
2-3 EL Butter
1 große Zwiebel
2 Lorbeerblätter
1 Zimtstange
1 EL Koriander
5-6 Nelken
5-6 Wacholderbeeren
Pfeffer
Salz
1/4 l Wasser
1/2 l Marinade
100 g Lebkuchen
600 g Mehl
6 Eier
150 ml Wasser
600 g Rosenkohl
3/4 l Gemüsebrühe
Muskat
100 g roh geräucherter Bauchspeck oder Schinkenspeck

Das für die Marinade gedachte Gemüse putzen und waschen. Die Zwiebeln schälen und vierteln, Möhren, Sellerie und Petersilienwurzel klein schneiden und alles zusammen mit den Gewürzen, dem Zuckerrüben-Sirup, Rotwein, Wasser und Rotweinessig aufkochen. Abkühlen lassen. Den Hirschbraten vorbereiten und in der Marinade einlegen, so dass das Fleisch bedeckt ist. Kalt stellen und ein bis zwei Tage in der Marinade ziehen lassen.

Anschließend das Fleisch aus der Marinade nehmen, abtropfen lassen und mit Küchenkrepp trocken tupfen. Die Marinade aufheben. Den Hirschbraten in einem großen Bräter in heißer Butter rundum kräftig anbraten. Die Zwiebel abziehen und fein hacken. Zwiebeln und die Gewürze zugeben und mitbraten. Das Fleisch pfeffern und salzen, mit 1/4 l Wasser und 1/2 l Marinade aufgießen und den grob zerkleinerten Lebkuchen zugeben. Anschließend den Braten im vorgeheizten Backofen bei 200 °C 2 Stunden schmoren, dabei mehrmals wenden, eventuell Wasser und Marinade nachgießen. Inzwischen aus Mehl, Eiern, Wasser und 1 TL Salz einen Spätzleteig anrühren, anschließend etwas ruhen lassen.

Den Rosenkohl putzen und waschen. 45 Minuten, bevor das Fleisch fertig wird, in einem großen Topf 2-3 l Salzwasser für die Spätzle erhitzen. Inzwischen den Rosenkohl in Gemüsebrühe bissfest garen, abgießen und abtropfen lassen. Den Bauchspeck fein schneiden und in einem Topf anbraten, den Rosenkohl zugeben, das Gemüse mit etwas Salz und Muskat würzen und warm stellen.

Den Spätzleteig portionsweise durch eine Presse in das kochende Salzwasser drücken oder mit einem Spätzlehobel ins kochende Wasser hobeln. Mit einem Schaumlöffel die oben schwimmenden Spätzle herausnehmen, abtropfen lassen und warm stellen. Den Braten aus dem Bräter nehmen, in Alufolie wickeln, ruhen lassen. Die Sauce durch ein Sieb gießen, eventuell nachwürzen. Das Fleisch in Scheiben schneiden, mit Spätzle, Rosenkohl und der Sauce servieren.

Pro Person: 1043 kcal (4366 kJ), 95,5 g Eiweiß, 33,6 g Fett, 89,2 g Kohlenhydrat

Weitere Wildgerichte:
http://newspol.de/tag/wild-rezepte/

Tipp: Bei fettreichem Essen hilft Artischockensaft der Verdauung
Bei deftiger Hausmannskost, insbesondere fetthaltigem Essen, ist Artischocke ideal. Die Wirkstoffe der Artischocke regen den Gallenfluss an und unterstützen so die Entgiftungstätigkeit der Leber. Sie fördern zudem die Fettverdauung und verhindern Völlegefühl und Blähungen. Da Artischockensaft sehr bitter schmeckt, am besten mit Wasser oder Gemüsesäften mixen. Artischockensaft (z. B. von Schoenenberger) gibt es in Apotheken und Reformhäusern.

 

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