Schlagwort-Archiv: Lebensmittel

Mineralwasserproduktion gestiegen

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2014 wurden in 21 Betrieben des nordrhein-westfälischen Verarbeitenden Gewerbes 2,23 Milliarden Liter natürliches Mineralwasser (mit und ohne Kohlensäure) produziert; das waren 6,7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anlässlich des Weltwassertages (22. März 2015) anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, war der überwiegende Teil der Produktion für den Absatz bestimmt. Mit 27,4 Millionen Litern wurden von den produzierenden Betrieben lediglich 1,2 Prozent der gesamten Produktionsmenge zu anderen Getränkesorten (z. B. Schorle, Limonade u. Ä.) weiterverarbeitet.

Die zum Absatz bestimmte Menge des in Nordrhein-Westfalen hergestellten Mineralwassers hatte im Jahr 2014 einen Gesamtwert von 289 Millionen Euro; das waren 4,0 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der durchschnittliche Produktionswert je Liter Mineralwasser belief sich auf 13,2 Cent.

Wie die Statistiker mitteilen, beziehen sich die genannten Ergebnisse auf Betriebe von Unternehmen mit üblicherweise 20 oder mehr Beschäftigten. (IT.NRW)

Fleischstatistik: Erzeugung in Deutschland auf Höchststand

(aid) – Noch nie hat Deutschland so viel Fleisch produziert: Im Jahr 2014 wurden insgesamt 8,2 Millionen Tonnen in gewerblichen Schlachtunternehmen erzeugt – 1,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Das geht aus einer Erhebung des Statistischen Bundesamts hervor.

Vor allem die Erzeugung von Geflügelfleisch hat zugenommen. Im Jahr 2014 stieg die produzierte Menge um 4,8 Prozent auf 1,5 Millionen Tonnen. Regional gesehen konzentrierten sich die Geflügelschlachtungen auf Niedersachsen und Bayern. Der Anteil an der Gesamtfleischerzeugung lag bei 18,7 Prozent.

Auch die Rindfleischproduktion verzeichnet ein Plus, da das Angebot von heimischen Rindern gestiegen ist. Insgesamt wurden 3,6 Millionen Tiere gewerblich geschlachtet (plus 1,9 %) – in erster Linie in Bayern und Nordrhein-Westfalen. Der Anteil an der Gesamtfleischerzeugung in Deutschland hat sich auf 13,8 Prozent eingependelt.

Die Anzahl der geschlachteten Schweine stieg im Jahr 2014 lediglich um 0,2 Prozent auf 58,7 Millionen Tiere. Die erzeugte Fleischmenge lag bei 5,5 Millionen Tonnen (plus 0,3 %). Rund 67 Prozent der gesamten Fleischproduktion in Deutschland stammte im Jahr 2014 vom Schwein. Die gewerbliche Schaf- und Lammfleischerzeugung spielt dagegen mit 19.700 Tonnen eine untergeordnete Rolle.
Heike Kreutz, www.aid.de

Weitere Informationen:

www.was-wir-essen.de/abisz/fleisch.php

www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/Wirtschaftsbereiche/LandForstwirtschaftFischerei/TiereundtierischeErzeugung/TiereundtierischeErzeugung.html

Mehr Obst und Gemüse

(aid) – Mal ehrlich, hatten Sie heute schon Ihre Portion Obst? Werden Sie später noch ausreichend Gemüse essen? Passt heute nicht so gut, weil es in der Mittagspause schnell gehen muss oder Sie am Abend keine Zeit haben, aufwändig zu kochen? Da geht es Ihnen wahrscheinlich wie vielen anderen auch. Doch jetzt die gute Nachricht: So schwierig ist das alles gar nicht.

Der neue Hörfunkbeitrag des aid infodienst „Mehr Obst und Gemüse – Genuss statt Verdruss“ zeigt, wie man mit kleinen Tricks die große Vielfalt an saisonalem Gemüse und Obst nicht nur genießen kann, sondern auch umsetzen – ganz ohne Zwang und Verzicht: „Das Allerwichtigste ist, man sollte nicht zu streng zu sich selbst sein. Ein schlechtes Gewissen und Essen mit Genuss passen jedenfalls überhaupt nicht zusammen“, erklärt Harald Seitz vom aid infodienst. Das große und überall verfügbare Angebot sollte man auch nutzen. „Denn es gibt so viele Gemüse- und Obstsorten, dass ein Leben kaum ausreicht, um alles durchzuprobieren.“

Unter www.aid.de/presse/hoerfunkbeitraege.php steht der Beitrag direkt als mp3-Datei zum Anhören oder Herunterladen bereit. Ebenso finden Sie hier das Text-Manuskript als PDF-Dokument.
www.aid.de

Fünf gute Gründe Milch zu trinken

(bbv) – Milch schmeckt nicht nur köstlich, sie ist ein hochwertiges Lebensmittel, das zur Gesundheit einiges beträgt. Laut Ernährungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) von 2012 erreichen Frauen und Männer die empfohlene Verzehrsmenge nur zu zwei Dritteln. Auch Kinder und Jugendliche greifen immer weniger zu Milch und Milchprodukten als empfohlen. Dabei sprechen viele gute Gründe für den täglichen Genuss von Milch und Milchprodukten.

Milch dient der Muskelbildung
Milch liefert hochwertiges Eiweiß, da es lebensnotwendige Aminosäuren enthält, die der Körper zum Aufbau von Körpereiweiß braucht. Das ist ganz besonders wichtig für die Muskelbildung bei Kindern, Jugendlichen und Senioren.
 
Milch ist wichtig in der Wachstumsphase
Gerade Kinder und Jugendliche benötigen im Wachstum Milch und Milchprodukte für die Bildung und Stabilität der Zähne und Knochen. In der Milch ist das notwendige Kalzium enthalten. Schon ½ l Milch oder 2 Scheiben Käse decken den Tagesbedarf eines Erwachsenen an Kalzium; das beugt Osteoporose im Alter vor.
 
Milch hilft der Verdauung
Milcherzeugnisse wie Joghurt, die Milchsäurebakterien enthalten, leisten einen wichtigen Beitrag für die Darmflora. Wer regelmäßig Naturjoghurt verzehrt, fördert damit die Verdauung und stärkt sein Immunsystem. Dabei muss es kein angereichertes Produkt sein.
 
Milch hilft Heißhunger vorzubeugen
Durch den Genuss von Milch steigt der Blutzuckerspiegel nur langsam an und bleibt auf einem mittleren Niveau. Dies liegt am niedrigen glykämischen Index der Milch. Die Nährstoffdichte bei Milch, also das Verhältnis von essentiellen Nährstoffen bezogen auf den Energiegehalt, ist hoch. Daher eignen sich Milch und Milchprodukte optimal als Zwischenmahlzeit.
 
Milch beruhigt
Viele Menschen schwören auf ein Glas warme Milch vor dem Schlafengehen. Ob es wirklich an der Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin oder an der wohltuenden Wärme der Milch liegt, dürfte eher psychologischer Natur sein. Milch macht satt, entspannt und hilft so zur Ruhe zu kommen.

Trinken diese Milchbäuerinnen und Milchbauern gerne Milch?
Christine Singer, Bezirksbäuerin des BBV-Bezirksverbandes Oberbayern:
„Bei uns daheim wird sehr viel Milch getrunken.,Zudem koche ich sehr viel mit Milch. Nachspeisen mit Quark könnte ich praktisch jeden Tag essen. Oder einfach mal einen Milchshake mit frischen Früchten trinken.“

Maria Biermeier, Bezirksbäuerin des BBV-Bezirksverbandes Niederbayern:
Heiß oder kalt – so muss das Glas Milch bei mir sein. Alles dazwischen mag ich nicht. Zum Frühstück tunke ich gern ein Stück Brot in heiße Milch ein.“

Günther Felßner, Milchpräsident des Bayerischen Bauernverbandes:
„Ich mag Milch am liebsten in Form von Kakao oder Käsekuchen.“

Christine Reitelshöfer, Bezirksbäuerin des BBV-Bezirksverbandes Mittelfranken: „Kaffee am Morgen – dazu brauche ich viel Milch. Daneben kommen bei uns sehr häufig Quark und Käse auf den Tisch.“

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