Kategorie-Archiv: Neu

Volvo hat die zufriedensten Kunden

Erstmals seit der Einführung im Jahr 2012 kommt der Marken-Sieger beim ADAC Kundenbarometer nicht aus Deutschland: Volvo verbessert sich bei der jährlich durchgeführten repräsentativen Online-Umfrage zu Fahrzeug, Händler und Werkstatt aufgrund hervorragender Service-Bewertungen vom siebten auf den ersten Platz. Auf Rang 2 folgt Audi, BMW rutscht vom ersten auf den dritten Platz ab. Mit Toyota, Honda (punktgleich auf Rang 4) und Mazda (6.) können sich drei japanische Hersteller unter den Top Ten behaupten. Befragt wurden insgesamt 20.170 Besitzer von jungen Fahrzeugen (bis 3,5 Jahre nach Erstzulassung).

Im Gesamtergebnis aller beurteilten Modelle war der Volvo XC60 nicht zu schlagen. Mit der besten Fahrzeugbewertung und der am höchsten eingestuften „gefühlten Sicherheit“ verweist der schwedische SUV den Audi A5 und den Audi Q3 auf die Plätze 2 und 3. Mit dem Opel Adam (5.) schaffte erstmals ein Kleinwagen den Sprung unter die zehn Besten aller bewerteten Fahrzeuge.

Die Einzel-Ergebnisse in den Fahrzeugklassen: Bei den Kleinstwagen verdrängt der Opel Adam dank Top-Bewertungen bei Bedienung, Komfort, Motor und Fahreigenschaften den VW up! von der Spitze, auf Platz 3 folgt der Smart fortwo. In der Kleinwagenklasse überholt der Vorjahreszweite Audi A1 den letztjährigen Ersten Mini New Mini. Der VW Polo verbessert sich vom vierten auf den dritten Rang. Der Mazda 3 schafft in der unteren Mittelklasse mit sehr guten Bewertungen beim Preis-/Leistungsverhältnis den Sprung von Platz 8 auf 1 vor dem Toyota Auris und Audi A3. Zum dritten Mal in Folge ist in der Mittelklasse der Audi A5 mit dem Top-Ergebnis bei den Fahreigenschaften nicht zu schlagen. Knapp dahinter folgt der Mercedes SLK vor dem BMW 3er. Ganz knapp setzt sich in der oberen Mittelklasse der Audi A6 gegen den Skoda Superb durch, Dritter wird der BMW 5er. In der Klasse der Vans feiert VW mit dem Sieger T5 vor Sharan und Touran einen Dreifacherfolg. Bei den SUV verweist der Gesamtsieger Volvo XC60 den Audi Q3 und den Mini Countryman auf die Ränge 2 und 3.

Das ADAC Kundenbarometer wird vom Marktforschungsinstitut Harris Interactive AG erhoben und berechnet. Hierzu wurden zwischen Mai und Juli 2014 in über 20.000 Online-Interviews die Erfahrungen der Autobesitzer in Bezug auf  Fahrzeugteile, Händler und Werkstatt ermittelt. Eine Übersicht mit allen Ergebnissen gibt es unter www.adac.de/kundenbarometer

Quelle/Text/Redaktion: www.adac.de.

Marokko authentisch erleben

Die Gäste der zehntägigen Dertour-Erlebnisreise „Marokko authentisch“ erhalten einen Einblick in das Leben der Marokkaner und entdecken das Land auch abseits der Touristenpfade. In Marrakesch startet und endet die Tour durch die faszinierende Welt aus 1001 Nacht. Der Kontakt zu den hier lebenden Menschen ist herzlich und gerne gesehen. So können die Reisenden im Berberdorf Aroumd den einheimischen Frauen beim Kochen und Brot backen helfen und werden abends von der Familie Id Mansour empfangen, die eine traditionelle Familienherberge im Atlasgebirge führt.

In Ait Benhaddou schauen die Gäste den Köchinnen bei der Zubereitung der marokkanischen Spezialitäten „Couscous“ und „Tagine“ über die Schulter. Der Weg in die Wüste ist sehr ursprünglich: Auf Kamelen erreichen die Abenteurer das Nomadencamp, wo sie nach einem traditionellen Abendessen die Nacht unter freiem Himmel verbringen. Weiter geht’s per Geländewagen zu den „Erg Chigaga“ Sanddünen, einem welligen Meer aus Sandhügeln. In Taroudant verlassen die Urlauber das imposante Atlasgebirge und fahren nach Essaouira an die Atlantikküste. Die vollständig erhaltende Altstadt lockt mit ihren verwinkelten Gassen und den blau-weiß gestrichenen Häusern. Eine individuelle Verlängerung ist vor und nach der Reise möglich.

Programmen oder unter www.dertour.de/rundreisen/marokko-autenthisch;rak80000fh/

Quelle/Text/Redaktion: DER Touristik

Rechtsstreit um „Ritter Sport Voll-Nuss“ beendet

Die Stiftung Warentest wird die juristische Auseinandersetzung mit der Alfred Ritter GmbH & Co KG um die Kennzeichnung des Aromastoffs Piperonal in der „Ritter Sport Voll-Nuss“-Schokolade nicht weiter fortsetzen. Sie hat heute eine Abschlusserklärung abgegeben, mit der sie das Urteil des Oberlandesgerichts München vom 9. September 2014 anerkennt.

In dem Verfahren hatte das OLG München die Berufung der Stiftung Warentest gegen die vom Landgericht München I mit Urteil vom Januar erlassene einstweilige Verfügung zurückgewiesen. Zur Begründung hieß es, dass die Stiftung Warentest in ihrem Testbericht (test 12/2013) nicht, wie geschrieben, „nachgewiesen“, sondern „geschlussfolgert“ habe, um welche Art von Piperonal es sich in der „Ritter Sport Voll-Nuss“-Schokolade handele. Ob es sich bei dem verwendeten Piperonal um einen natürlichen oder chemisch hergestellten Aromastoff gehandelt hat, spielte für das Gericht bei seiner Entscheidung keine Rolle. Nach wie vor ist deshalb nicht geklärt, wie der Aromastoff tatsächlich gewonnen wird.

„Die Stiftung Warentest hat im Testbericht nicht präzise und ausführlich genug dargelegt, wie sie zur Beurteilung der Deklaration gekommen ist“, sagt Hubertus Primus, Vorstand der Stiftung Warentest. Ob sich das zuständige Landgericht vor diesem Hintergrund in einem anschließendem Hauptsacheprozess mit der tatsächlichen Herstellung des Piperonals befassen würde, sei ungewiss. Zudem würde ein Prozess mit Beweisaufnahme über vermutlich mehrere Instanzen hinweg einen unverhältnismäßig hohen Zeit-, Personal- und Kostenaufwand verursachen.

Die Stiftung Warentest beendet daher die juristische Auseinandersetzung. Sie wird sich aber weiterhin mit dem Thema der Kennzeichnung von Lebensmitteln beschäftigen und sich bei ihren Tests intensiv mit den Inhaltsstoffen und deren Deklaration auseinandersetzen. Das ist auch der Wunsch vieler Verbraucher, die wissen wollen, welche Stoffe ihre Lebensmittel enthalten.

Quelle/Text/Redaktion: www.test.de

Grippeschutzimpfung muss jährlich wiederholt werden

Mit dem Herbst beginnt die Grippesaison. Der beste Schutz gegen diese teilweise schwer verlaufende Infektionskrankheit ist die Grippeschutzimpfung. Dr. Wiete Schramm, Fachärztin für Arbeitsmedizin bei TÜV Rheinland: „Die Impfung schützt für neun bis zwölf Monate. Die Erreger verändern sich jedes Jahr. Daher muss die Impfung jährlich, am besten im Herbst, wiederholt werden.“ Nach der Impfung dauert es etwa zwei bis drei Wochen, bis der Schutz aufgebaut ist.

Grippe oder grippaler Infekt

Bei Husten, Schnupfen und Heiserkeit ist in der Umgangssprache schnell von einer Grippe die Rede. Aber der Mediziner unterscheidet in Erkältung und Grippe. Eine Erkältung beginnt schleichend, Betroffene verspüren ein Kratzen im Hals und leiden an Schnupfen, Atembehinderung und Husten, wobei meist nach wenigen Tagen schon eine Besserung eintritt. Die „echte Grippe“ hingegen ist eine Erkrankung, die häufig sehr viel schwerer verläuft und durch einen plötzlichen Beginn gekennzeichnet ist. Die Symptome sind ein starkes Krankheitsgefühl, plötzlich auftretendes Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Abgeschlagenheit. Eine Virusgrippe ist gefährlich, da sie zahlreiche schwerwiegende Komplikationen, wie zum Beispiel eine Lungenentzündung, nach sich ziehen kann. Vor allem bei älteren Menschen und bei chronisch Erkrankten kann es zu schweren Verläufen und sogar Todesfällen kommen. Eine Vorhersage, wie schwer eine Grippewelle verlaufen wird, ist nicht möglich. Infizierte Personen sind zudem schon ansteckend, bevor sich bei ihnen die ersten Anzeichen der Erkrankung bemerkbar machen. Daher schützt eine Grippeimpfung nicht nur den Geimpften, sondern verhindert auch die unbemerkte Übertragung der Krankheitserreger.

Impfempfehlung für alle ab dem 60. Lebensjahr

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Grippeimpfung für alle Personen ab dem 60. Lebensjahr. Auch Schwangere sollten sich ab der 13. Schwangerschaftswoche impfen lassen, bei erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge einer Erkrankung ab dem 1. Trimenon. Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die an einer chronischen Krankheit wie Asthma, Herz-Kreislauf-, Leber- und Nierenkrankheiten, Diabetes mellitus und anderen Stoffwechselkrankheiten leiden, wird die Impfung ebenfalls empfohlen. Das gilt auch für chronische neurologische Krankheiten, wie zum Beispiel Multiple Sklerose, und Personen mit geschwächtem Immunsystem oder einer HIV-Infektion. Bewohner von Alten- oder Pflegeheimen sollten sich ebenfalls impfen lassen.

Aus beruflichen Gründen sind beispielsweise medizinisches Personal und Personen in Einrichtungen mit umfangreichem Publikumsverkehr einem erhöhten Erkrankungsrisiko ausgesetzt. Sie sollten sich ebenso impfen lassen wie Personen, die von ihnen betreute Risikopersonen anstecken könnten. Auch wer direkten Kontakt zu Geflügel und Wildvögeln hat, sollte sich durch eine Impfung schützen. In einigen Bundesländern gibt es eine generelle Empfehlung zur Grippeschutzimpfung.

Impfstoff schützt gegen die häufigsten Erreger

Die Zusammensetzung des aktuellen Impfstoffes wird von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) festgelegt. Er enthält Bestandteile gegen die Erregertypen, die nach Einschätzung von Experten in der kommenden Grippesaison vorwiegend verbreitet sein werden.

„Die Impfung ist im Allgemeinen gut verträglich. Innerhalb von einem bis drei Tagen nach der Impfung kann es zu Nebenwirkungen wie leichten Schmerzen, Rötungen und Schwellungen an der Impfstelle kommen. Auch Allgemeinsymptome wie Fieber, Frösteln, Übelkeit, Unwohlsein, Müdigkeit, Schwitzen, Kopf-, Muskel- und Gelenkschmerzen können vorübergehend auftreten. Sie klingen rasch und folgenlos wieder ab“, erläutert Schramm.

Quelle/Text/Redaktion: www.tuv.com

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