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Pikante Muffins (laktosefrei)

Pikante Muffins (laktosefrei) Foto: Wirths PR
Pikante Muffins (laktosefrei)
Foto: Wirths PR

Pikante Muffins (laktosefrei)
(ergibt 12 Muffins)

50 g laktosefreie Butter
2 Eier
100 g laktosefreier Frischkäse
125 ml laktosefreie Vollmilch
100 g Emmentaler, gerieben
1 TL Salz
Pfeffer
200 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
60 g magerer Schinkenspeck
2 Frühlingszwiebeln
1 kleine Zwiebel
1/2 Knoblauchzehe
1 kleines Stück rote Paprikaschote
1/2 Karotte
1 kleine Chilischote
2 EL fein gehackte Kräuter (Petersilie, Thymian, Rosmarin)
12 Muffinförmchen, 50 mm Ø

Die Butter leicht erwärmen, mit Eiern, Frischkäse, Milch und 2/3 des geriebenen Emmentalers verquirlen. Mit Salz und Pfeffer kräftig würzen. Das Mehl sieben, Backpulver unterheben, an die Eimasse geben und zu einem glatten Rührteig verrühren. Die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden.

Zwiebel und Knoblauchzehe schälen, beides ganz fein würfeln. Schinkenspeck und Paprika in kleine Stücke, die Karotte in schmale Stifte und die Chilischote in ganz dünne Ringe schneiden. Den Speck in einer Pfanne anbraten. Zwiebeln, Knoblauch und das Gemüse zugeben und kurz andünsten. Abkühlen lassen und mit den Kräutern unter den Rührteig heben. Die Masse in zwölf Muffinförmchen füllen. Mit dem restlichen Käse bestreuen und bei 180-190 °C 25-30 Minuten backen.

Pro Muffin: 177 kcal (740 kJ), 7,7 g Eiweiß, 10,3 g Fett, 13,3 g Kohlenhydrate

Saisonkräfte: Bessere Arbeitsbedingungen und soziale Grundrechte

Ob Erdbeerpflücker oder Spargelstecher – für Saisonkräfte gelten ab dem Jahr 2016 bessere Arbeits- und Lebensbedingungen. Dazu zählen angemessene Unterkünfte und eine Begrenzung der Höchstarbeitszeit, hat das Europäische Parlament kürzlich entschieden. Die neue Richtlinie muss innerhalb von zweieinhalb Jahren von den Mitgliedstaaten umgesetzt werden.

Jedes Jahr reisen schätzungsweise rund 100.000 Saisonarbeiter aus Drittländern in die Europäische Union ein. Im Norden Schwedens und Finnlands arbeiten zum Beispiel viele Menschen aus Malaysia und Thailand als Beerenpflücker. In Spanien und Italien sind Saisonkräfte in Gewächshäusern und entlegenen Betrieben beschäftigt. Gerade unter isolierten Bedingungen besteht die Gefahr der Ausbeutung.

Das Reformpaket soll die Bedingungen EU-weit verbessern. Weiterhin bleibt es jedem Land selbst überlassen, wie viele Menschen es zum Zweck der Saisonarbeit einreisen lässt. Die maximale Aufenthaltsdauer muss jedoch festgelegt werden. Sie liegt zwischen fünf und neun Monaten über einen Zeitraum von zwölf Monaten.

Innerhalb dieser Frist können Saisonarbeiter ihre Verträge verlängern und zu anderen Arbeitgebern wechseln. Jeder Bewerbung für die Einreise in die EU als Saisonarbeiter muss ein gültiger Arbeitsvertrag oder ein verbindliches Arbeitsplatzangebot beigefügt sein, in dem Löhne und Arbeitszeiten festgelegt sind. Der Saisonarbeiter muss eine angemessene Unterkunft haben und hat Anspruch auf eine Gleichbehandlung mit EU-Bürgern – beispielsweise im Hinblick auf Arbeitsentgelt und Entlassung, Arbeitszeiten, Urlaub, Gesundheitsschutz und Sicherheit am Arbeitsplatz. Arbeitgeber, die ihre Pflichten verletzen, werden bestraft und müssen die betroffenen Saisonarbeiter entschädigen. Es sollen EU-weit Arbeitsplatzinspektionen durchgeführt werden.

Heike Kreutz, www.aid.de

Weitere Informationen:
www.europarl.europa.eu/portal/de
aid-Heft „Beschäftigung von Arbeitnehmern in Land-, Forstwirtschaft und Gartenbau“, www.aid-medienshop.de

Veganer Käse: „Widerspruch“ auf der Pizza

Wer sich vegan ernähren möchte, findet vor allem im Bio-Handel eine große Auswahl – vom Getreidedrink über Tofu-Spezialitäten und pflanzlichen Aufstrichen bis hin zu Aufschnitt auf Soja- oder Weizenbasis. Schwierig wird es jedoch bei Käse, auf den Viele aber nicht verzichten wollen. Gerade bei Pizza und Aufläufen gehört lecker schmelzender Käse einfach dazu.

Das haben 2012 die ersten konventionellen Hersteller erkannt und vegane „Käsescheiben“ auf den Markt gebracht. Sie enthalten neben Wasser, pflanzlichem Öl und Stärke auch viele Zusatzstoffe, darunter meist Emulgatoren, Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker und Farbstoffe. Aromen stehen ebenfalls fast immer auf der Zutatenliste. Damit rücken solche Produkte in die Nähe von Analogkäse, der vor einigen Jahren in die Schlagzeilen geriet. Was beim Analogkäse als Verbrauchertäuschung kritisiert wird – der Verzicht auf Milch und Milchprodukte – ist bei veganem „Käse“ allerdings gewollt.

Nun haben einige Bio-Hersteller nachgezogen: Auf der weltweit größten Fachmesse „BioFach 2014“ wurde unter anderem ein „Bio-Pizzaschmelz“ vorgestellt. Auf Zusatzstoffe wird verzichtet, allerdings sorgt „natürliches Aroma“ für den typischen Käsegeschmack. Dieses Aroma ist vegan, also nicht auf der Basis von Milch oder Käse hergestellt. Die Hersteller verraten allerdings nicht, welcher Stoff stattdessen als Grundlage dient. Ausgangsbasis für eine Kennzeichnung mit „natürlichem Aroma“ ist laut Gesetz die Verwendung von Rohstoffen aus der Natur. Das müssen aber nicht die sein, die einem Produkt am Ende den Namen oder den Geschmack geben.

Die EU-Öko-Verordnung erlaubt natürliche Aromen für Bioprodukte. Das entspricht jedoch nicht dem Anspruch, den die meisten Verbraucher an die Naturbelassenheit von Bio-Lebensmitteln haben. Der Bundesverband Naturkost Naturwaren empfiehlt seinen Mitgliedsunternehmen daher, auf Extrakte und natürliche Aromen aus dem namensgebenden Rohstoff zu setzen, bevorzugt in Öko-Qualität. Im Falle „Veganer „Käse“ kommt das aber nicht in Frage, da das Aroma dann nicht vegan wäre. Der Vegan-Boom treibt also auch auf dem Biomarkt ein paar seltsame Blüten.

Für Veganer gibt es Alternativen zum Käse, zum Beispiel können Hefeflocken und daraus hergestellter Hefeschmelz den Streukäse für Pizza und Aufläufe ersetzen. Es gibt im Bio-Handel auch Mozzarella-ähnliche Bio-Produkte aus Vollkornreis, sogenannte „Fermate“ auf Sojabasis als Brotbelag oder zum Überbacken, fermentierten Cashew-„Käse“ und „Frischkäse“ auf Tofubasis. Wer selbst veganen „Käse“ herstellen möchte, findet in speziellen Kochbüchern und im Internet viele Rezepte. Die Konsistenz ähnelt der von Käse und über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten.

Katja Niedzwezky und Britta Klein, www.aid.de

Nagelpsoriasis: Wenn die Fingernägel nicht mehr schön sind

Brüchige Nägel sind für jeden Betroffenen ärgerlich – sie sehen unschön aus und sind empfindlich bei jedem noch so kleinen Stoß. Menschen mit dieser Art von Psoriasis leben mit verdickten, förmlich zerbröselnden Nägeln. Verkäuferinnen, Krankenschwestern oder Erzieherinnen – sie alle arbeiten in Berufen, in denen sich die Hände und damit die Nägel nur schwer verbergen lassen. So wundert es auch nicht, dass Mancher deshalb soziale Kontakte bis hin zur Partnersuche meidet. Ganz gewöhnliche Verrichtungen in Alltag, Arbeit und Sport fallen schwer und verursachen Schmerzen. Patienten mit schweren Nagelschädigungen sind länger krankgeschrieben, leiden erheblich an ihrer Situation und neigen zu Angst-Erkrankungen und Depressionen.

Und: Eine Schuppenflechte an den Nägeln ist kein rein kosmetisches Problem: Oft ist sie ein Anzeichen für eine Entzündung in den Gelenken. Auch deshalb ist eine Diagnose wichtig. Der Arzt steht da so manches Mal vor einem Problem, denn auch bei Pilzinfektionen, Ekzemen oder inneren Krankheiten sieht er die gleichen Nagelveränderungen.

Die Therapie stellt die Geduld der ohnehin schon Leidenden zusätzlich auf die Probe: Bevor sich zeigt, ob die Maßnahme wirkt, können bis zu sechs Monate vergehen. In schweren Fällen genügen äußerliche Mittel wie Salben und Cremes nicht. Die Möglichkeiten innerlicher Behandlung haben sich verbessert.

Quelle: www.psoaktuell.com
Stand: 06/2013

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