Kategorie-Archiv: Neu

Lehrerfortbildungen zum Ernährungsführerschein

Es gibt sie wieder – die Lehrerfortbildungen zum aid-Ernährungsführerschein. Von 2007 bis Anfang 2013 vermittelte der aid infodienst e. V. rund 2.700 Lehrkräften die Inhalte des Unterrichtskonzeptes in insgesamt 143 Fortbildungen. Ab sofort werden die Lehrerfortbildungen wieder über aid-geschulte Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in allen Bundesländern angeboten.

Damit die Fortbildungen in Zukunft unabhängig von einer Projektförderung stattfinden können, hat der aid 39 Referentinnen und Referenten qualifiziert und autorisiert, die diese Aufgabe nun selbstständig übernehmen. Die Train-the-Trainer-Seminare wurden durch das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz im Rahmen von „IN FORM Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“ gefördert.

Die Idee der Verstetigung von Lehrerfortbildungen ist nicht neu: Seit 2009 führen 40 geschulte Fachfrauen für Bewusste Kinderernährung (BeKi) des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg Fortbildungen durch. Minister Alexander Bonde sieht in den Fortbildungen einen großen Erfolg: „In Baden-Württemberg haben wir bisher bei 225 Fortbildungen über 3.200 Lehrkräfte erreicht. Diese setzen jetzt den Führerschein eigenverantwortlich in ihrem Unterricht um. Wir haben die Honorare für unsere freien Mitarbeiterinnen aus Landesmitteln finanziert und damit ein gutes, flächendeckendes Fortbildungsangebot bereitgestellt.“

Bundesweit können somit insgesamt 79 Referentinnen und Referenten Lehrerfortbildungen zum aid-Ernährungsführerschein anbieten. Eine Übersicht mit Namen und Kontaktdaten ist auf www.aid-ernaehrungsfuehrerschein.de veröffentlicht. Interessenten können sich an eine Ansprechperson in ihrem Bundesland wenden und individuell Fortbildungstermine absprechen oder an einer bestehenden Fortbildung teilnehmen.
www.aid.de

Standards in der Gartentherapie

Gärten sind Stätten der Erholung und der Regeneration und werden zunehmend auch für therapeutische Zwecke genutzt, um das psychische und physische Wohlbefinden der Menschen zu steigern. Mit der Gründung der Internationalen Gesellschaft Gartentherapie (IGGT) besteht seit 2010 ein europaweites Netzwerk für gartentherapeutische Aktivitäten. Das vorrangige Ziel: die Entwicklung internationaler Standards der Gartentherapie. Seit kurzem ist eine Registrierung als Gartentherapeut/-in und Gartentherapeutische/r Assistent/-in nach IGGT möglich.

In der Dezember-Ausgabe der Fachzeitschrift B&B Agrar erläuterte der IGGT-Präsident Andreas Niepel die vier Säulen, auf denen das neue Anerkennungssystem beruht. Erstens ist eine abgeschlossene berufliche Ausbildung in einem anerkannten Beruf laut IGGT-Liste nachzuweisen. Gartentherapeuten kommen aus unterschiedlichen beruflichen Feldern mit unterschiedlichen Kompetenzfaktoren. Das können Gärtner, Floristen, Landwirte, Landschaftsarchitekten, aber auch Ergo- und Physiotherapeuten, Heilpädagogen, Pflegefachkräfte oder Sozialarbeiter sein.

Als zweiter Schritt ist der Nachweis von absolvierten fachspezifischen Fort- und Weiterbildungen notwendig; neun Fort und Weiterbildungsmaßnahmen wurden bisher anerkannt. Hinzu kommt die dritte Säule: die nachgewiesene gartentherapeutische Praxis. Und eine vierte – weniger bedeutsame – Säule: die sonstigen Nachweise, beispielsweise Praktika, Publikationen oder Referententätigkeit. All das ergibt ein Gesamtbild, das dazu befähigt, sich entweder als gartentherapeutischer Assistent oder als Gartentherapeut nach IGGT online registrieren zu lassen. „Solch eine Registrierung ist auf fünf Jahre begrenzt“, betont Andreas Niepel. „Das heißt, das lebenslange Lernen und die Notwendigkeit, sich weiter fortzubilden, ist gewährleistet.“
Michaela Kuhn, www.aid.de

Weitere Informationen:
Das vollständige Interview und weitere Beiträge zum Themenkreis „Green Care“ in der Fachzeitschrift B&B Agrar 6-2013, www.bub-agrar.de

Zed Mitchell – Rock- und Blueskonzert

Zed Mitchell und sein Sohn Ted spielen im Schiffshebewerk Henrichenburg Rock und Blues. Foto: Zed Mitchell
Zed Mitchell und sein Sohn Ted spielen im Schiffshebewerk Henrichenburg Rock und Blues.
Foto: Zed Mitchell

Er ist Komponist und Texter, mit über 20 veröffentlichen Alben. Als Gitarrist gilt er als einer den Besten Europas, seine fünf Oktaven umfassende Stimme begeistert regelmäßig sein Publikum. Am Samstag, 15. Februar, ist Zed Mitchell mit seiner Band zu Gast im LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt um 19.30 Uhr zum Rock- und Blueskonzert in die Maschinenhalle seines Industriemuseums ein.

Zed Mitchell ist in allen musikalischen Bereichen zuhause. Mit seiner Band spielte er neben Santana, Joe Cocker, Deep Purple, Lary Carlton, Robert Cray, Joe Bonamassa und anderen Größen. Er jammte mit dem Sänger Bobby Kimball (Toto), dem Bassisten T.M. Stevens (Tina Turner, Joe Cocker) sowie den Drummern Ricky Lawson (Michael Jackson) und John Blackwell (Prince). 2006 begleitete er die Blueslegende B.B. King auf dessen letzter Europa-Tournee.

Seine Gitarrenkunst als Studiomusiker hört man bei Aufnahmen von Eros Ramazotti, Natalie Cole und Udo Lindenberg. Das renommierte Munich Symphonic Sound Orchestra (MSSO) buchte ihn für eine CD Produktion der Reihe „Pop goes Classic“. Außerdem arbeitete er an zahlreichen Film- und TV- Musikproduktionen mit, er ist beispielsweise auf dem Soundtrack des Films „Indiana Jones“ verewigt.

Der Abend wird von einer kurzen Pause unterbrochen, in der Getränke und ein kleiner Imbiss angeboten werden.

Der Eintritt kostet 9/12 Euro, Kartenreservierung unter Tel. 02363 9707-0.

LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Am Hebewerk 2
45731 Waltrop

 

„Finnish Glass Art“ und Lasismi

Mit dem Glasmuseum der Stadt Rihimäki pflegt das LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim in Petershagen seit Jahren eine enge Beziehung. Bereits 2004 und 2008 waren die Finnen mit Wanderausstellungen zu Gast an der Weser. Derzeit stellen sie Arbeiten aus den Jahren 2005 bis 2010 in Gernheim aus. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt am Sonntag, 2. Februar, um 15 Uhr zu einer Sonderführung durch die Ausstellung „Finnish Glass Art 2005-2010“ in sein Industriemuseum nach Petershagen ein. Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos. Besucher zahlen nur den Museumseintritt.

Die Arbeit "Bonsai " von Alma Jantunen ist eines von rund 200 Objekten der Ausstellung "Finnish Glas Art". Foto: Alma Jantunen
Die Arbeit „Bonsai “ von Alma Jantunen ist eines von rund 200 Objekten der Ausstellung „Finnish Glas Art“.
Foto: Alma Jantunen

Ebenfalls Teil der Sonderführung ist die Werkschau sieben junger finnischer Glasdesigner der Gruppe „Lasismi“, die ihre Objekte im Herrenhaus der Glashütte zeigen. Die Genossenschaft von Glasmachern betreibt ein eigenes Studio in Riihimäki. Dort geben sie Workshops, führen Aufträge namhafter Designer aus und setzen ihre eigenen Entwürfe um.

Seit 1986 wird die Ausstellung Finnish Glass Art im Fünfjahres-Rhythmus vom finnischen Glasmuseum in Riihimäki neu konzipiert. Wegen des großen internationalen Interesses wird die Schau seit 1995 als Wanderausstellung angelegt. Für die aktuelle sechste Edition hat die Kuratorin Uta Lauren fast 200 Werke von 62 verschiedenen Künstlern zusammengestellt. Die teilnehmenden Künstler im Alter von 25 bis 80 Jahren haben verschiedene Hintergründe und gestalterische Ausrichtungen. Einige von ihnen arbeiten ausschließlich mit Glas, andere kombinieren es mit anderen Materialien. Dabei kommen alle möglichen Techniken vom frei geformten bis zum formgeblasenen Glas zur Anwendung, die in verschiedenen Arten veredelt werden.

LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Gernheim 12
32469 Petershagen-Ovenstädt
Karte und Routenplaner

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