Kategorie-Archiv: Neu

Erste eigene Cartoon-Serie: „Deutsches Fleisch“

„Ein mickriger Nischensender hat einer Truppe kaputter Gestalten ein eigenes Format gegeben…“. Die Vorsitzenden der „Freiwilligen Fremdkontrolle“ (FFK), die zu Beginn der Auftaktfolge der neuen Cartoon-Serie „Deutsches Fleisch“ tagen, sind entsetzt – aber gut informiert: ZDFneo startet die erste eigene Cartoon-Serie „Deutsches Fleisch“ am Mittwoch, 30. Januar 2014, um 23.30 Uhr. „Deutsches Fleisch“ ist das Siegerformat des „TVLab“ 2012.

"Deutsches Fleisch" - Gruppenbild am Imbissstand © Foto: ZDFneo/Olaf Enke
„Deutsches Fleisch“ – Gruppenbild am Imbissstand
© Foto: ZDFneo/Olaf Enke

Acht Folgen lang werden bitterböse Witze gerissen und skurrile Charaktere eingeführt. Die voll animierte Sendung stellt innerdeutsche Bezüge zu aktuellem Geschehen, verrückten Medienphänomenen sowie Kunst und Kultur her. Nichts davon ist zufällig und kaum etwas davon politisch korrekt.

In Folge 1, „Hartzlich Willkommen!“, bekommt der Baron, verwöhnter Sohn des Fürsten de Montague, die Chance, eine Fabrik für seine neue Erfindung zu bauen. Doch sein Vater spielt ein böses Spiel. In Wahrheit soll in der Fabrik nicht die Krasynthe, eine Mischung aus Krawatte und Synthesizer, gebaut, sondern Waffen gefertigt und alle Arbeiter rigoros ausgebeutet werden. Gemeinsam mit seinen neuen Freunden, dem gerade nach Deutschland eingewanderten Issa, Bezirksamtsmitarbeiter Kowalsky, Bürgerladenbetreiber Malte und dem Ex-DDR-Pornostar Gitti Kommsomachsmir, schmiedet er einen Plan, um die üblen Machenschaften seines Vaters zu stoppen.

Die erste Folge steht für Zuschauer schon jetzt auf Youtube (youtube.com/zdfneo) und auf deutschesfleisch.zdfneo.de bereit.

Schauspieler Bruno Ganz erhält den Preis für das „Lebenswerk“

Bruno Ganz hat mit großen Regisseuren wie Peter Stein und Peter Zadek Theater gespielt. Mit Wim Wenders Filme wie „Der Himmel über Berlin“ und „In weiter Ferne so nah“ gedreht. Seinen größten Publikumserfolg hatte er 2004 in seiner Rolle als Adolf Hitler in der international gefeierten Kino-Produktion „Der Untergang“.

„Bruno Ganz ist zweifelsohne einer der bedeutendsten deutschsprachigen Schauspieler. Mit ihm werden große Geschichten nicht nur im Kino und Theater erzählt, sondern auch im Fernsehen. Trotz seines Erfolgs hat er immer Respekt und fühlt sich am Set manchmal klein, ehe er vor der Kamera wieder sein wahre Größe zeigt“, laudatiert die HÖRZU, die ihm die GOLDENE KAMERA in der Kategorie „Lebenswerk“ verleiht.

Kurz vor dem Abitur verlässt der gebürtige Schweizer die Schule und absolviert nach einem kurzen Aufenthalt in Paris eine Schauspielausbildung am Bühnenstudio Zürich. Nach Stationen am Theater in Göttingen und Bremen zieht es ihn 1970 nach Berlin.

Dort stieß er zum Ensemble der Berliner Schaubühne, ehe der deutsche Autorenfilm sein Interesse weckte. 2004 rief ihn Jonathan Demme an, der Regisseur von „Das Schweigen der Lämmer“ und „Philadelphia“. Und schon stand er in Hollywood vor der Kamera – in dem Film „Der Manchurian Kandidat“ mit Denzel Washington.

Bruno Ganz selbst ist kein Mann der großen Worte. Statt über rote Teppiche läuft er lieber 120 Kilometer in sieben Tagen von München nach Salzburg. Bruno Ganz liest viel und hält sich draußen in der Natur auf. Die großen Worte finden andere über ihn.

Regisseur Wim Wenders sagt: „Man geht ins Kino und dann fängt der Film an und dann erscheint Bruno. Und ab dem Moment weiß man, niemand anderes hätte das spielen können, niemand anderes hätte diesen Reichtum in diese Rolle gebracht, niemand hätte die so ausgefüllt.“

Bruno Ganz ist Träger des Iffland-Ringes und erhielt zahlreiche Auszeichnungen für sein künstlerisches Schaffen, darunter das Bundesverdienstkreuz.

Die 49. Verleihung der GOLDENEN KAMERA von HÖRZU findet am Samstag, den 1. Februar 2014, erstmals im Hangar 6 und 7 des ehemaligen Flughafens Tempelhof in Berlin statt. Das ZDF überträgt die von Michelle Hunziker und Hape Kerkeling moderierte Gala live ab 20:15 Uhr.

Wild Atlantic Way in Irland

An der rauen Westküste Irlands spürt man die ganze Kraft des Meeres und des Windes, hier ist die Natur in ihrem Element: Tosende Brandungen, imposante Steilklippen und einzigartige Felsformationen formen das Bild dieser faszinierenden Landschaft. Der neue „Wild Atlantic Way“ führt direkt an der atemberaubenden Atlantikküste entlang und verbindet die Highlights dieser Region miteinander. Gäste der neuen und exklusiven Dertour-Busreise „Wild Atlantic Way“ aus dem Programm „Irland Großbritannien“ erleben die landschaftlichen und kulturellen Sehenswürdigkeiten gemeinsam mit ihrem deutschsprechenden Reiseleiter.

Auf einer Länge von acht Kilometern fallen die Cliffs of Moher bis zu 200 m tief ins Meer, in Downpatrick Head schaut man von den Klippen auf die Felsnadel Dun Briste, die seit dem 14. Jahrhundert getrennt vom Festland den Wellen trotzt. Achill Island, die größte Insel Irlands, ist über eine Brücke zu erreichen. Ihre raue Schönheit zieht jeden Besucher in ihren Bann. Die Klosteranlage Clonmacnoise, das Benediktinerkloster Kylemore Abbey und die Kirchenruine Rock of Cashel sind stumme Zeugen der Vergangenheit und lassen das Leben der Iren in früherer Zeit erahnen. Dertour bietet die zehntägige Reise zwischen Juni und Ende September 2014 sechsmal an, Beginn immer freitags, wahlweise mit und ohne Flug ab Deutschland.

Riester-Rente: OLG Stuttgart stoppt Benachteiligung von Älteren, Kinderreichen und Geringverdienern

Das OLG Stuttgart hat eine Überschussklausel in den Riester-Rentenversicherungsverträgen der Allianz mit Urteil vom 23. Januar 2014 für intransparent und unwirksam erklärt (Az. 2 U 57/13) und die Berufung der Allianz gegen das vorausgegangene Urteil des LG Stuttgart (11 O 231/12) zurückgewiesen. Geklagt hatten der Bund der Versicherten (BdV) und die Verbraucherzentrale Hamburg gemeinsam. Die Verbraucherschützer waren nach Prüfung zu dem Ergebnis gekommen, dass eine Klausel Ältere, Kinderreiche und Geringverdiener benachteilige. „Das Urteil ist ein großer Erfolg für den Verbraucherschutz“, freut sich Günter Hörmann, Vorstand der Verbraucherzentrale Hamburg.

Hintergrund des Verfahrens sind die sogenannten Kostenüberschüsse, die das Unternehmen regelmäßig erwirtschaftet und an denen die Kunden zu beteiligen sind. Sie entstehen dadurch, dass der Versicherer erst einmal überhöhte Kosten einkalkuliert, diese dann aber nicht vollständig verbraucht. Bei dem Allianz-Vertrag werden aber nur diejenigen an diesen Überschüssen beteiligt, die aus ihren sogenannten Eigenbeiträgen eine Mindestsparsumme von 40.000 Euro erreichen. Das ist bei der Riester-Rente aber besonders für Ältere, Kinderreiche oder Geringverdiener praktisch ausgeschlossen. „Damit ist endlich eine der vielen intransparenten Regeln zur Überschussbeteiligung gekippt worden“, so Hörmann. Bei einem durchschnittlichen Vertrag können jetzt nach Berechnungen des BdV etwa 3.500 Euro mehr für die Rente zur Verfügung stehen.
Ob die Allianz Rechtsmittel beim Bundesgerichtshof einlegen wird, ist nicht bekannt. Einen Musterbrief zur Anmeldung von Ansprüchen gibt es auf www.vzhh.de .

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...