Kategorie-Archiv: Neu

Abenteuer pur in unberührter Natur

Zwei Seiten einer Medaille zeigen der Süden Australiens und die vorgelagerte Insel Tasmanien. ADAC Reisen hat mit „Australiens Süden & Tasmanien“ eine 22-tägige Pauschalreise für mobile Naturfreunde aufgelegt, die flexibel sein wollen und einem Abenteuer nicht abgeneigt sind. Qantas bringt sie nach Melbourne, die europäischste Stadt Down Under.

Mit dem Mietwagen wird der Wilsons Promontory Nationalpark erkundet, eine riesige Halbinsel aus reinem Granit. Ein Wanderparadies mit einladenden Stränden, das auch dem possierlichen Wombat gefällt. Die allabendliche Pinguinparade auf Phillip Island ist ein Muss. Zurück auf dem Festland wartet mit Torquay der Beginn der Great Ocean Road, die legendäre Küstenstraße mit dem Wahrzeichen der 12 Apostel. Wandern im Grampians Nationalpark stellt einen vor immer neue Entdeckungen, steile Gebirgszüge im Osten, sanfte Hänge im Westen, die im australischen Frühling (August bis November) den Farbrausch der Wildblumen verbreiten.

Die Fähre „Spirit of Tasmania“ bringt Reisende während der nächtlichen Überfahrt in eine andere Welt. Regenwälder, beeindruckende Berge, klare Seen – Tasmanien ist ein faszinierender Kontrast zum typischen Outback des Festlandes. Nationalparks wie der Cradle Mountain Nationalpark mit seiner Heidelandschaft oder der Freycinet Nationalpark mit den aus dem Meer ragenden, 300 Meter hohen roten Granitfelsen der Coles Bay, geben Einblick in eine immer noch wilde Natur, in der Ameisenigel, Wallabies, Seelöwen und Delfine zu beobachten sind. Die kleinen Städte Strahan, Hobart oder Port Arthur haben ihren ganz eigenen Reiz.

Autostadt Wolfsburg

Über 2 Millionen Gäste besuchten im Jahr 2013 die Autostadt, unter anderem die neue Fahrattraktion "Ausfahrt"  © Foto: Autostadt GmbH
Über 2 Millionen Gäste besuchten im Jahr 2013 die Autostadt, unter anderem die neue Fahrattraktion „Ausfahrt“
© Foto: Autostadt GmbH

Die Autostadt in Wolfsburg führt ihre erfolgreiche Entwicklung im Jahr 2013 mit 2,166 Millionen Besuchern (2012: 2,297 Millionen) und 160.230 Fahrzeugauslieferungen (2012: 173.374) fort. Geschäftsführer Otto F. Wachs: „Die sehr guten Ergebnisse bei den Besucherzahlen und den Fahrzeugauslieferungen zeigen, dass unser Konzept der kontinuierlichen Veränderung und Weiterentwicklung erfolgreich ist. Durch neue Attraktionen wie den Familienbereich MobiVersum oder die Fahrattraktion ‚Ausfahrt‘ bieten wir unseren Gästen immer wieder spannende Anlässe für einen Besuch in der Autostadt. So liegt das Besucherergebnis 2013 erneut über unserem langjährigen Mittel. Die hohe Besuchsdauer von durchschnittlich über fünf Stunden bestätigt uns zudem, dass wir die Interessen der Gäste mit unseren Attraktionen richtig treffen.“

Kultureller Höhepunkt des Jahres 2013 waren die Movimentos Festwochen: Mit zwei ausverkauften Konzerten der Band Rammstein endete am 5. Mai das 11. Festival der Autostadt mit knapp 30.000 Gästen. Nachdem die Veranstaltungen im Jahr 2013 unter dem Thema „Toleranz“ standen, lautet das Autostadt-Jahresthema 2014 „Glück“ (Happiness). Das aktuelle Programm der Movimentos Festwochen wurde am 9. Januar 2014 vorgestellt.

Seit über zehn Jahren bietet die Autostadt in Wolfsburg als anerkannter außerschulischer Lernort ein umfangreiches Bildungsprogramm an. Im Jahr 2013 nahmen über 350.000 Interessierte die Angebote war.

Dreizehn Jahre nach der Eröffnung des ersten The Ritz-Carltons Deutschlands in der Autostadt und nach einem rund 15-monatigen Umbau im laufenden Betrieb eröffnete das Hotel The Ritz-Carlton in der Autostadt in Wolfsburg im November in einem komplett neuen Interieur.

„Das Jahr 2014 wird ein Jahr der kontinuierlichen Weiterentwicklung werden und nicht der großen Neubauten wie 2012 und 2013. Dabei werden wir die dynamische Entwicklung des Volkswagen Konzerns als Kommunikationsplattform begleiten sowie einen zentralen Beitrag zur Entwicklung der Stadt Wolfsburg und der Region leisten“, erklärt Autostadt Geschäftsführer Otto F. Wachs abschließend.

Link:
www.autostadt.de

 

Moritz Bleibtreu: „Wichtig ist, dass es mich berührt!“

Der Schauspieler Moritz Bleibtreu Foto: © HR Moritz Bleibtreu / Screenshot aus der hr-Produktion "Moritz Bleibtreu - Als Schauspieler geboren" aus dem Jahr 2012.
Der Schauspieler Moritz Bleibtreu
Foto: © HR Moritz Bleibtreu / Screenshot aus der hr-Produktion „Moritz Bleibtreu – Als Schauspieler geboren“ aus dem Jahr 2012.

Moritz Bleibtreu („Lola rennt“, „Der Baader Meinhof Komplex“), einer der beliebtesten und gefragtesten deutschen Schauspieler, hat nichts gegen das Prädikat „Instinktschauspieler“. In hr2-kultur sagte der 42-Jährige, der gerade seinen neuen Film „Nicht mein Tag“ präsentiert: „Ich finde das völlig egal, wie die Leute das machen. Mir ist total wurscht, ob ein Schauspieler drei Stunden vorher meditiert, ob er ein ‚Method Acting‘-Schauspieler ist, ob er Max Reinhardt mag, Konstantin Stanislawski oder Lee Strasberg. Wichtig ist, dass es mich berührt!“

Der Sohn der 2009 gestorbenen Schauspielerin Monica Bleibtreu geht sehr gerne ins Kino, aber nicht in seine eigenen Filme: „Als Schauspieler bestimme ich, was ich tue und die Art, wie ich spiele, aber mit dem Rest habe ich nichts zu tun. Ich bin nicht der, der den ‚Take‘ wählt. Ich bin nicht der, der die Musik aussucht, ich bin nicht der, der mischt. Ich bin nicht der, der schneidet. Deshalb ist ein Film in dem Moment, in dem ich vom Set gehe, nicht mehr meiner.“

Von schlichtem Humor hält Bleibtreu, der regelmäßig auch in Komödien zu sehen ist, wenig: „Klamauk ist für mich, wenn man eine Geschichte bewusst schreibt und so dramatisiert, dass gelacht werden muss und soll – und ich das ständig merke, also das, was man Oberschenkelhumor nennt. Statt dass man es macht wie Loriot, und sagt ein Witz ergibt sich aus einer Situation, aus einer Figur. Es muss immer um Menschen gehen, und es muss wahrhaftig und echt sein.“

Wenn Fehler passieren, muss man reden

Jeder Mensch macht Fehler, das gehört zum Leben dazu. Doch es gibt medizinische Berufe, in denen Fehler schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben. In einer neuen Broschüre des AOK-Bundesverbandes Fehler als Chance sprechen Profis aus Pflege und Praxis offen über Fälle, in denen sie versagt haben. „Es verdient unseren Respekt, wenn Menschen gerade in medizinischen Berufen Fehler zugeben“, sagt Jürgen Graalmann, Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes. „Denn damit übernehmen sie Verantwortung und stärken die Patientensicherheit.“

© Foto: AOK
© Foto: AOK

In 14 Fallgeschichten berichten Pflegefachkräfte, medizinische Fachangestellte und Physiotherapeuten ehrlich über Fehlverhalten an ihren Arbeitsplätzen. „Obwohl ich es besser wusste, ist mir ein schlimmer Fehler unterlaufen“, gesteht der frühere Altenpfleger Andreas Büscher. Heute ist er Professor für Pflegewissenschaft an der Hochschule Osnabrück und forscht über Qualitätsentwicklung in der Pflege. Er hatte sich bei der Infusionsversorgung aus Unachtsamkeit nicht an die notwendige Reihenfolge gehalten, was den Puls des Patienten lebensgefährlich nach oben schießen ließ. Erst heute kann er darüber sprechen. „Der Arbeitspegel auf der Intensivstation ist immer hoch und es passieren Fehler. Mir ist dieser passiert“, gesteht Büscher.

Aber auch in der Arztpraxis gehören Fehler zum Alltag wie das Beispiel von Petra Weinmann, einer medizinischen Fachangestellten, zeigt. Es ging um die Behandlung einer Allergiepatientin, sie sollte ein Hyposensibilisierung bekommen – eigentlich ein Routinevorgang. Spritze setzen und fertig. „Das kann der Chef im Vorbeigehen erledigen“, dachte sie. Neben dem Allergen im Kühlschrank lag ein Dokumentationszettel, der eine falsche Dosierung enthielt. Petra Weinmann hatte es versäumt die Dosis in der Patientenakte im Computer gegenzuchecken. Passiert ist glücklicherweise nichts weiter, aber es bestand durchaus Lebensgefahr. Daraus hat die Praxis gelernt, „noch besser auf Eintragungen zu achten“ und lieber zweimal zu schauen.
Patientensicherheit

Wie die Altonaer Kinderklinik mit Fehlern umgeht und welche Maßnahmen ergriffen wurden, um einen professionellen Umgang mit Fehlern – fern ab von Schuldzuweisungen – zu etablieren, zeigt die Broschüre ebenfalls auf. Experten erklären was dazu gehört, dass die Kommunikation mit Patienten funktioniert und als befriedigend erlebt wird – besonders wenn Fehler passiert sind.

Mit der Broschüre verstärkt die AOK ihre Aktivitäten für mehr Patientensicherheit. Dabei geht es zum einen um Unterstützung der Versicherten bei Verdacht auf einen Behandlungsfehler. In diesem Fall stehen spezialisierte Service-Teams bereit, um zu beraten. Zum anderen will die AOK helfen, Gefahren im medizinischen Alltag zu minimieren, indem man Fehler bespricht und analysiert. „Das nützt allen, denn so können Ängste und Sorgen vermieden werden. Fehler müssen nicht zweimal gemacht werden, wenn man sich ihre Entstehungsgeschichte anschaut“, so Graalmann.

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