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Rom: An der Ewigen Stadt führt kein Weg vorbei

(ots) – Rom ist eine der am häufigsten besuchten Städte Europas. Kein Wunder: Die Fülle an Kunst und Kultur, die hier in über 2500 Jahren geschaffen wurde, ist einzigartig und überwältigend. Am 23. April 2015 erscheint der 140 Seiten starke neue MERIAN über Rom.

Foto: obs/Jahreszeiten Verlag, MERIAN/JAHRESZEITEN VERLAG
Foto: obs/Jahreszeiten Verlag, MERIAN/JAHRESZEITEN VERLAG

In seiner aktuellen Ausgabe zeigt MERIAN mit exklusiven Fotos und Reportagen die schönsten und spannendsten Seiten Roms. »Ich staune über diese Stadt, seit ich sie als Schüler zum ersten Mal besuchte«, sagt Chefredakteur Andreas Hallaschka. »Und auch nach vielen weiteren Besuchen habe ich immer noch nicht das Gefühl, Rom auch nur halbwegs zu kennen.«

Die wichtigsten Themen auf einen Blick:

   - Wo die Götter wohnen: Eine Bilderreise zu zauberhaften Orten, an
     denen sich die mythischen Gestalten der Antike auch heute noch 
     wohlfühlen
   - Rund um einen Berg aus antiken Scherben wird fröhlich gefeiert 
     und entspannt gelebt: Testaccio ist eines der buntesten Viertel 
     der Stadt.
   - Wie kommt man an der Schweizer Garde vorbei? Und wie hat man die
     Sixtinische Kapelle ganz für sich allein? Sechs Überraschungen 
     im Vatikan
   - Zeitgenössische Architektur hat es schwer in Rom. Doch seit der 
     Eröffnung des Kunstmuseums MAXXI ist klar: Die Stadt hat Lust 
     auf Zukunft
   - Gourmetpizzen, deftige Innereien, herzhaftes Eis und Pasta, die 
     glücklich macht: MERIAN zeigt, wo man essen kann wie ein Römer
   - 20 Kilometer zu Fuß zu den sieben wichtigsten römischen Kirchen:
     Ein Selbstversuch auf einer der berühmtesten Pilgerstrecken der 
     Welt
   - Shoppingzentren, Wellness-Tempel und Fahrverbote für Fuhrwerke: 
     So war der Alltag in der antiken Millionenstadt

Plus: Ausführlicher Infoteil mit rund 240 Tipps zu Sehenswürdigkeiten, Restaurants, Hotels, Kultur und Ausflügen sowie einer großen ausfaltbaren MERIAN-Karte.

MERIAN ist im gut sortierten Zeitschriften- und im Buchhandel oder unter www.merian.de erhältlich und kostet 8,95 Euro.

Kirschkuchen

Kirschkuchen Fotohinweis: Wirths PR
Kirschkuchen
Fotohinweis: Wirths PR

Kirschkuchen
(ergibt 12 Stück)

600 g Kirschen
175 g Margarine
125 g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
1 Msp. geriebene Zitronenschale
1 Prise Salz
3 Eier
175 g Mehl
75 g Weizenstärke
1/2 Päckchen Backpulver
Puderzucker
Goldmännchen Früchte-Tee „Sanfte Schwarzkirsche“

Kirschen waschen, entstielen und entsteinen. Margarine, Zucker, Vanillezucker, Zitronenschale, Salz und Eier cremig rühren. Backpulver mit Mehl und Stärke vermischen, unterrühren. Die Masse in eine gebutterte Form streichen und die Kirschen darauf verteilen. Bei 180 °C ca. 45 Minuten backen. Zum Kirschkuchen schmeckt der Früchtetee „Sanfte Schwarzkirsche“ besonders lecker.

Pro Stück: 245 kcal (1226 kJ), 2,9 g Eiweiß, 11,6 g Fett, 31,6 g Kohlenhydrate

Tipp: Wer es mag, kann diesen Kirschkuchen auch mit Marzipan verfeinern. Geben Sie einfach 125 g Marzipan (am besten in kleine Stücke gehackt) an die Rührmasse.

Invasive Tierarten: Frühwarnung für die Amurgrundel

(aid) – Perccottus glenii Dybowski, 1877 – so lautet der wissenschaftliche Name der Amurgrundel. Das ist ein kleinwüchsiger Fisch, der zu den Barschverwandten gehört. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) hat Ende 2014 eine Frühwarnung für diese invasive Art herausgegeben, nachdem drei erwachsene Tiere erstmalig wildlebend in einem kleinen bayerischen Fließgewässer nachgewiesen wurden.

Die „Chinesische Grundel“ oder „Schläfergrundel“, wie die Art auch genannt wird, ist in Russland, China und Nord-Korea beheimatet. Sie wird bis zu 25 Zentimeter groß, die Färbung variiert von blaugrün zu braun mit dunklen Flecken und Binden. Die Fischart gilt als sehr aggressiv. In kleinen Gewässern ist sie laut BfN für das Ausrotten anderer Fischarten sowie Amphibienlarven und Makroinvertebraten – kleine wirbellose Tiere in Süßgewässern ab etwa 1 Millimeter Länge – verantwortlich. So ist aus russischen Kleingewässern bekannt, dass Perccottus glenii den gesamten Fischbestand eines Gewässers vernichten kann. In einigen großen Gewässern kam es zum völligen Verschwinden der Kamm- und der Teichmolche.

Gebietsfremde Vorkommen sind inzwischen in mehreren, insbesondere osteuropäischen Ländern bekannt. Der Erstnachweis in Deutschland führte zur Frühwarnung, da die Amurgrundel ein erhebliches Gefährdungspotenzial für die heimische aquatische Fauna besitzt. Das BfN vermutet, dass gegebenenfalls auch mit ökonomischen Auswirkungen zu rechnen ist. Nach der naturschutzfachlichen Invasivitätsbewertung wurde die Amurgrundel daher auch in Deutschland in die Liste der invasiven gebietsfremden Arten aufgenommen.

Die Fischart gelangte vermutlich unabsichtlich aus bewirtschafteten Fischteichen in einem Naturschutzgebiet in Bayern ins offene Gewässer. Die Einschleppung in die Fischteiche wiederum erfolgte wahrscheinlich unabsichtlich mit kommerziellen Fischtransporten. Mit dem Trockenlegen der Teiche, in denen extensiv Zander, Karpfen und Hecht produziert werden, wird das Wasser in kleine Fließgewässer abgeleitet. Die Naturschützer vermuten, dass dadurch möglicherweise wiederholt erwachsene oder juvenile Tiere beziehungsweise Eier der Amurgrundel unbeabsichtigt in die freie Natur gelangten.

Das Bundesamt rät dazu, umgehend effektive Maßnahmen zu ergreifen, um die Ausbreitung der Amurgrundel in deutschen Gewässern zu verhindern. Andernfalls sei mit einer Etablierung und Ausbreitung der gebietsfremden Art in deutschen Flüssen zu rechnen. Da eine Weiterverbreitung der Art auch über Aquaristik und Besatzmaterial anderer Fischarten gegeben ist, sollte jeglicher Besatz mit der Amurgrundel unterlassen werden.

Heike Stommel, www.aid.de

Ökologischer Erdbeeranbau: Pflanzengesundheit stärken mit Bakterien und Pilzen

(aid) – Der Anbau von Erdbeeren ist für viele Biolandwirte eine wichtige Einkommensquelle. Verschiedene Krankheiten und Schädlinge können jedoch im ökologischen Anbau zu empfindlichen Ertragseinbußen führen. Dazu gehören zum Beispiel Erkrankungen durch bodenbürtige Schaderreger wie Rhizomfäule und Verticillium-Welke. Bislang bleibt Erzeugern nur die Möglichkeit, auf vorbeugende Maßnahmen wie den Anbau von Zwischenfrüchten zurückgreifen, um das Erregerpotential im Boden zu verringern.

Wissenschaftler des Julius Kühn-Instituts in Darmstadt (JKI) haben in einem fünfjährigen Projekt die Wirkung antagonistischer Bakterien- und Pilzarten auf die Schaderreger unter Gewächshaus- und Freilandbedingungen untersucht. Die Studie fand im Rahmen des Bundesprogramm Ökologischer Landbau und anderer Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) statt.

Während im Gewächshaus über 40 Prozent der mit Rhizomfäuleerregern infizierten Pflanzen ohne Behandlung abstarben, konnte die Absterberate nach einer Applikation mit Antagonisten auf null Prozent reduziert werden. Die eingesetzten pilzlichen Antagonisten führten zudem zu leicht höheren Erträgen. Bei den mit Verticillium-Welke-Erregern infizierten Pflanzen zeigten auch die eingesetzten bakteriellen Antagonisten eine positive Wirkung auf Gesundheit und Ertrag der Erdbeeren. Auch bei den Freilandversuchen auf Praxisbetrieben konnten die Wissenschaftler die positiven Effekte bestätigen.

So verbesserte sich im Anbaujahr 2013 bei Anwendung eines Bakterienpräparats der Ertrag um 21 Prozent, bei einem entsprechenden Pilzpräparat um etwa 10 Prozent. Auf einem der Praxisbetriebe konnte zudem der Ausfall an Pflanzen im Vergleich zur unbehandelten Kontrollvariante reduziert werden.

Im zweiten Anbaujahr war der Ertragszuwachs dagegen deutlich geringer. Dennoch zeigten sich ähnlich positive Tendenzen. Die Wissenschaftler erklären die unterschiedlichen Ergebnisse mit der Witterungsabhängigkeit. Grundsätzlich sehen sie die Ergebnisse als Bestätigung dafür, dass antagonistisch wirksame Mikroorganismen die Pflanzengesundheit fördern und eine ertragsstabilisierende Wirkung haben können. Auch im integrierten Anbau sei der Einsatz der Präparate möglich, da die untersuchten Bakterien- und Pilzarten auch bei Kombination mit den getesteten Pflanzenschutzmittel-Wirkstoffen keine Beeinträchtigung der Vitalität zeigten.

Ob die ermittelten Ertragssteigerungen jedoch langfristig realisiert werden können und zudem ökonomisch sinnvoll sind, muss in weiterführenden Studien bewertet werden.

Jürgen Beckhoff, www.aid.de

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