Kategorie-Archiv: Neu

Erholung für Pferdeweiden im Frühjahr

(aid) – Pferdeweiden, die lange in den Herbst hinein und über Winter genutzt wurden, neigen häufig zur Überweidung. Wenngleich die Entwicklung positiv zu bewerten ist, Pferde auch im Winter ins Freie zu bringen, sollten Pferdehalter einige Vorsichtsmaßnahmen beachten, um gesundheitlichen Problemen ihrer Pferde vorzubeugen.

Die Gefahr für Hufrehe steigt beispielsweise mit zunehmendem Fruktangehalt des verbliebenen Aufwuchses. Eine kritische Phase stellt dabei das zeitige Frühjahr dar: an sonnigen Tagen wird durch die Photosynthese viel Energie gebunden und in Form pflanzeneigener Speicherstoffe eingelagert. Fruktane sind wasserlösliche Zuckermoleküle und dienen der Pflanze als Speicher und Frostschutz. Sind die Temperaturen gleichzeitig noch so niedrig, dass das Wachstum der Gräser noch nicht voll eingesetzt hat, kann es zu besonders hohen Fruktankonzentrationen kommen. An wüchsigen, warmen Tagen mit wenig Sonne ist demgegenüber das Risiko am geringsten.

Fruktane tragen zur Übersäuerung des Dickdarms bei, die Darmflora wird gestört und es gelangen Endotoxine ins Blut. Diese können dann einen Reheschub auslösen. Das Auftreten von Kotwasser ist ein Warnzeichen für eine gestörte Darmflora. Gefährdet sind eher vorbelastete und dicke Pferde, für trainierte Pferde mit Normalgewicht ist die Gefahr weniger ausgeprägt.

Die Einrichtung einer Portionsweide, also die Abteilung und alternierende Nutzung von Weideparzellen, kann den ungenutzten Stücken Erholung und somit besseren Aufwuchs verschaffen, so dass die Fruktan-Konzentration sinkt. Dennoch: die Begrenzung der Menge des aufgenommenen Grases ist besonders bei Risikopferden angezeigt. Für alle Pferde gilt: schrittweises Anweiden im Frühjahr ist die beste Vorsorge. Sollte innerhalb dieser Phase wieder eine Pause entstehen, sollte das Anweiden wiederholt werden. Auch die Heumenge ist entsprechend anzupassen: Bei gutem Aufwuchs kann eine Stunde Koppelgang durchaus ein Kilogramm Heu ersetzen.
Friederike Heidenhof, www.aid.de

Weitere Informationen:

aid-Heft „Pferdefütterung“, Bestell-Nr. 1592, Preis: 4,00 Euro

www.aid.de/shop/shop_detail.php?bestellnr=1592

Game of Thrones

"Game of Thrones"-Feuerwerk startet auf Sky Foto: Sky Deutschland"
„Game of Thrones“-Feuerwerk startet auf Sky
Foto: Sky Deutschland“

Das Warten hat ein Ende: Zum Start der neuen Staffel von „Game of Thrones – Das Lied von Eis und Feuer“ zündet Sky ein programmliches Feuerwerk um das Serienhighlight des Jahres. Seit heute läuft der Sender Sky Thrones HD und ersetzt bis zum 26. April Sky Hits HD. Der Sender ist für alle TV-Kunden von Sky, unabhängig von der individuellen Paketauswahl, freigeschaltet und präsentiert die Staffeln eins bis vier von „Game of Thrones – Das Lied von Eis und Feuer“. Somit hat jeder die Möglichkeit, noch einmal neu in die Welt der außergewöhnlichen Fantasyserie einzusteigen. Darüber hinaus kommen Fans in den Genuss, die beiden ersten Episoden von Staffel fünf in der Originalfassung jeweils montags um 21.20 Uhr sowie fünf von Sky eigenproduzierte Shows zu sehen.

Die Sky Eigenproduktionen „Game of Thrones Talk“ und „Game of Thrones Countdown“

Neben allen vier bisherigen Staffeln im Marathon zeigt der Eventkanal Sky Thrones HD exklusive Magazinsendungen, Höhepunkte der bisherigen Staffeln, Interviews mit Cast und Crew und Blicke hinter die Kulissen der spektakulären Dreharbeiten. Sky präsentiert mit dem „Game of Thrones Talk“ erstmals eine Serien-Talkshow im deutschen Fernsehen. Vor einer atmosphärisch einzigartigen Kulisse wird Moderator Jan Köppen in vier Sendungen gemeinsam mit einem prominenten Gast jeweils eine der vier Staffeln Revue passieren lassen und Einblicke in die Serie geben. Unter anderem werden Sibel Kekilli (16.4.) und Tom Wlaschiha (19.4.) über ihre Rollen und ihre Erfahrungen am Set von „Game of Thrones“ berichten. Zu Wort kommt auch ein „Game of Thrones“-Superfan, der die Serie von Anfang an begleitet hat und bei Dreharbeiten anwesend war. Abgerundet wird der „Game of Thrones Talk“ mit einem Musik-Act. Unter anderem wird dabei das „Junges Orchester AGV München“ den Titelsong des Fantasy-Epos zum Besten geben. Am 13. April um 20.15 Uhr, unmittelbar vor der Ausstrahlung der ersten Episode aus der neuen Staffel, präsentiert Jan Köppen den „Game of Thrones Countdown“ mit Berichten von der großen Weltpremiere und der „Game of Thrones“-Ausstellung in London sowie zahlreiche Interviews mit den Stars der Serie. Gemeinsam mit Stargast Götz Otto diskutiert er darüber, welche Überraschungen die neue, fünfte Staffel bringen könnte. Marcus Ammon: „Der von uns eigenproduzierte Talk entführt alle Fans in die faszinierende Welt von Westeros. Ich bin stolz auf mein Team, das es geschafft hat, Deutschlands ersten Serien-Talk mit großartigen Gästen in einer einzigartigen Atmosphäre zu produzieren, die das faszinierende Gefühl der Serie direkt zu unseren Zuschauern transportiert.“

Neben der Ausstrahlung auf Sky Thrones HD stehen alle vier Staffeln auch auf Abruf auf Sky Go und Sky Online bereit. Darüber hinaus kommen auch Snap Kunden in den Genuss der ersten beiden Staffeln von „Game of Thrones – Das Lied von Eis und Feuer“. Auf Sky Anytime kann ab heute die vierte Staffel zeitlich flexibel abgerufen werden. Ab 12. April steht parallel zur US-Ausstrahlung (ca. 4.00 Uhr in der Nacht) wöchentlich die neueste Episode der fünften Staffel auf Sky Go bereit. Ab jeweils 8.00 Uhr ist sie auch über Sky Anytime, empfangbar über den HD-Festplattenreceiver Sky+, verfügbar. Ab dem 27. April ist die synchronisierte Fassung jeweils montags um 21.00 Uhr auf Sky Atlantic HD zu sehen. Auch die deutsche Fassung wird parallel zur Ausstrahlung auf Sky Go, Sky Online und Sky Anytime zur Verfügung gestellt.

Als weiteres Highlight holen HBO, Sky und HBO Home Entertainment die „Game of Thrones“-Ausstellung in diesem Jahr erstmals nach Deutschland. Vom 13. bis 17. Mai können alle Fans in der Arena Berlin ganz tief in die Welt von „Game of Thrones“ eintauchen. Weitere Informationen gibt es unter www.gotexhibit.com.

Britische Krimireihe „Tom Thorne“

Tom Thorne (David Morrisey) und Statisten Foto: ZDF/ZDF/Liam Daniel"
Tom Thorne (David Morrisey) und Statisten
Foto: ZDF/ZDF/Liam Daniel“

Das ZDF zeigt zwei Folgen „Tom Thorne“ nach den gleichnamigen Romanen des britischen Autors Mark Billingham am 12. und 19. April 2015, jeweils sonntags, 22.00 Uhr. David Morrissey („The Walking Dead“) spielt die Titelfigur Detective Inspector Tom Thorne, der bei der Londoner Polizei als hartgesotten verschrien ist, gleichzeitig aber durch sein besonderes Gespür für Zusammenhänge den Ruf eines exzellenten Polizisten genießt. In Episodenhauptrollen sind Natascha McElhone („Ronin“) und Sandra Oh („Grey’s Anatomy“) zu sehen.

Drei Fälle von tot aufgefundenen Frauen weisen in „Der Kuss des Sandmanns“ Parallelen auf: Immer sieht es so aus, als seien die Opfer an einem Schlaganfall gestorben. Tatsächlich aber hat der Mörder die jungen Frauen durch gezielten Druck bestimmter Nervenpunkte getötet. Detective Inspector Tom Thorne wird auf ein mögliches weiteres Opfer aufmerksam: Alison Willetts (Sara Lloyd Gregory) liegt nach dem Angriff eines Unbekannten im Wachkoma auf der Intensivstation. Sämtliche Muskelfunktionen der jungen Frau sind gelähmt, sie ist nicht in der Lage, zu sprechen. Thorne ist sich nach dem Fund einer weiteren Toten sicher, dass es dem Täter nicht um Mord, sondern um das Abschneiden von Leben bei völligem Bewusstsein ging. Der Polizist sucht gemeinsam mit Neurologin Anne Coburn (Natascha McElhone) nach Wegen, um mit der einzigen Zeugin Alison in Kontakt zu treten. Er ist auf sie angewiesen, um den Fall zu lösen. Da kreuzt ausgerechnet Annes Tochter Rachel (Aisling Loftus) den Weg des Mörders.

In „Die Tränen des Mörders“ bringt die genaue Untersuchung eines seltsamen Tatmusters Aufschluss: Es handelt sich nicht nur um einen Täter – offenbar unterhalten zwei Serienkiller eine makabre Partnerschaft. Nicht nur Thorne geht ein Wagnis ein, um die Killer zu fassen: Auch seine wegen Drogenproblemen vom Dienst suspendierte Mitarbeiterin Chen (Sandra Oh) begibt sich in tödliche Gefahr, als sie versucht, das teuflische Paar im Alleingang zu stellen.

ZDFneo zeigt die beiden Filme mit dem britischen Ermittler am Freitag, 24. April 2015, 23.15 Uhr, und am Freitag, 1. Mai 2015, 23.05 Uhr.

Was hat mein Essen mit dem Klima zu tun?

(aid) – Der Ernährungssektor gehört zu den großen Ressourcenverbrauchern. Zusätzlich zu vielen kaum vermeidbaren Verbräuchen kommen verschiedene Konsumgewohnheiten, die den Verbrauch an Rohstoffen, Fläche und Wasser zusätzlich in die Höhe treiben. Dazu gehört hoher Fleischkonsum genauso wie Lebensmittel, die mit hohem Wassereinsatz in trockenen Regionen erzeugt und importiert werden. Schon lange wird nach einer Methode gesucht, Verbrauchern diese Zusammenhänge möglichst plastisch vor Augen zu führen. Ein einprägsames grafisches System könnte die Motivation für eine nachhaltige Ernährung verbessern.

Für einen grafisch überzeugenden „footprint“ braucht man aber vor allem hieb- und stichfeste Zahlen über die Bilanzen der einzelnen Lebensmittel und eine geeignete Methode, diese Fakten zu gewichten. Einzelne Versuche auch im Handel, solche Fußabdrücke für die Vermarktung zu nutzen, waren bisher wenig erfolgreich.

Einen neuen Versuch hat ein wissenschaftliches Team des Wuppertal Instituts unternommen und eine Methode entwickelt, den „ökologischen Fußabdruck“ von Nahrung so zu berechnen, dass wesentliche gesundheitliche und umweltwirksame Faktoren integriert werden. Die erarbeitete Formel wurde beispielhalt auf ausgesuchte Mahlzeiten aus der klassischen Mittagsverpflegung angewandt. Als Indikatoren für Gesundheit sind der Energiegehalt, Salzgehalt, Anteil an Ballaststoffen und gesättigten Fetten vertreten. Die Umweltindikatoren sind der „ökologische Rucksack“ (Ressourcenverbrauch), der CO2-Fußabdruck, der Wasserfußabdruck und der Flächenverbrauch.

Heraus gekommen sind für jede Mahlzeit anschauliche Diagramme, mit denen man Konsumenten und Nahrungsmittelproduzenten sehr anschaulich darstellen könne, „wie unterschiedlich umwelt- und gesundheitsbelastend eine Mahlzeit sein kann“, sagt Melanie Lukas, Oecotrophologin im Wuppertaler Forschungsteam. „Damit haben wir eine belastbare Entscheidungshilfe für das Ernährungsverhalten entwickelt, die potenziell dazu beitragen kann, den Ressourcenverbrauch im Ernährungssektor zu senken und ihn gesünder werden zu lassen.“

Die Wissenschaftler erhoffen sich vom Nutritional Footprint Einfluss auf Transformationsprozesse im Handlungsfeld Ernährung. Bisher bleibe die Umweltdebatte rund um Lebensmittel regelmäßig völlig abstrakt und werde häufig nicht als ein Problem mit direktem Bezug zum Konsumenten wahrgenommen. Bei der Frage danach, was die eigene Gesundheit mit Lebensmitteln zu tun hat, gelingt das bekanntermaßen hingegen deutlich öfter. Weitere methodische Verbesserungsmöglichkeiten sehen die Wissenschaftler, wenn es gelingt, auch soziale und ökonomische Dimensionen in das Indikatorenset zu integrieren.
Britta Klein, www.aid.de

Weitere Informationen:

http://wupperinst.org/info/details/wi/a/s/ad/2938

aid-Heft „Mein Essen – Unser Klima“, Bestell-Nr. 1577, 2,50 Euro
www.aid.de/shop/shop_detail.php?bestellnr=1577

aid-Unterrichtsmaterial „Was hat mein Essen mit dem Klima zu tun?“, Bestell-Nr. 3659, 5,50 Euro
www.aid.de/shop/shop_detail.php?bestellnr=3659

Ernährung im Fokus, Heft 9-10/2014
www.aid.de/shop/shop_detail.php?bestellnr=5485

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