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GILDE Wirtschaftsförderung als Ort des Fortschritts NRW ausgezeichnet

Wirtschaftsminister Garrelt Duin hat in Detmold die GILDE Wirtschaftsförderung als „Ort des Fortschritts“ ausgezeichnet. Sie berät und informiert kleine und mittlere Unternehmen bundesweit, die ihr gesellschaftliches Engagement strategisch an ihrem Kerngeschäft ausrichten und gehört zu den ersten Akteuren in Deutschland, die das Thema Corporate Social Responsibility (CSR)/gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen für den Mittelstand nutzbar gemacht haben. „Die GILDE-Wirtschaftsförderung ist einer der wichtigsten CSR-Multiplikatoren in NRW“, sagte der Minister. „Sie macht sich gemeinsam mit ihren Partnern um die Förderung der gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen verdient. Diese zukunftsweisenden Aktivitäten machen das Unternehmen zu einem ‚Ort des Fortschritts NRW.“

GILDE-Geschäftsführer Rolf Merchel sieht die unternehmerische gesellschaftliche Verantwortung als strategischen Erfolgsfaktor: „Kunden und auch Mitarbeiter fordern zunehmend verantwortungsvolles Unternehmertum ein. Gerade mittelständischen Betrieben bietet Corporate Social Responsibility die Chance, ihre Wettbewerbsposition entscheidend zu verbessern – auch im Kampf um die besten Fach- und Führungskräfte.“

Die GILDE Wirtschaftsförderung vermittelt kleinen und mittleren Unternehmen in unterschiedlichen Projekten Wissen und Kompetenzen im Bereich CSR. Darüber hinaus hat sie zusammen mit der Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold, der Bertelsmann-Stiftung und über 50 Unternehmen das Modellprojekt „Bildung – Beruf – Lebensqualität“ in der Region vorangebracht. Durch das gemeinsame Engagement konnten gesellschaftliche Herausforderungen wie der demografische Wandel, der Fachkräftemangel, die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund und die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf effizienter angegangen werden.

„Wenn Unternehmen gesellschaftliche Verantwortung übernehmen, profitieren dabei beide Seiten – Wirtschaft und Gesellschaft. Gerade kleine und mittelständische Betriebe knüpfen dabei an die Tradition des ehrbaren Kaufmanns an, die schon seit Jahrhunderten die Unternehmen hierzulande prägt. Wer so handelt, kann viele Vorteile erreichen – die Wettbewerbsfähigkeit steigern, Kosten senken, Risiken minimieren und  die eigene Reputation verbessern“, betonte der Minister.

Als „Ort des Fortschritts NRW“ zeichnen das Wirtschafts- und das Wissenschaftsministerium Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen aus, denen es in besonderer Weise gelungen ist, im Rahmen ihrer Projekte ökonomische, ökologische, soziale und kulturelle Aspekte zu berücksichtigen und Beiträge zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen zu liefern. Mit der Auszeichnung wird der besondere Beitrag der Institution gewürdigt, Fortschritt made in NRW sichtbar zu machen. Die verschiedenen „Orte des Fortschritts“ im ganzen Land zeigen, dass Nordrhein-Westfalen als Industrieland und als Ort der Wissenschaft mit starken Regionen und einer lebendigen Kultur hervorragend aufgestellt ist, Fortschritt zu organisieren und zu gestalten.

28,3 Prozent der bundesweit produzierten Obst- und Gemüseerzeugnisse wurden in NRW hergestellt

53 nordrhein-westfälische Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes stellten im Jahr 2012 Obst- und Gemüseerzeugnisse im Wert von rund 1,9 Milliarden Euro her. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anlässlich der Internationalen Grünen Woche (17. bis 26. Januar 2014 in Berlin) mitteilt, waren das 1,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Mit einem Produktionswert von 1,1 Milliarden Euro (−1,7 Prozent gegenüber 2011) entfiel der größte Anteil aller im Jahr 2012 in NRW produzierten Obst- und Gemüseerzeugnisse auf verarbeitetes Obst und Gemüse, gefolgt von Frucht- und Gemüsesäften im Wert von 590 Millionen Euro (+8,2 Prozent). Unter den Fruchtsäften hatte Orangensaft mit 273 Millionen Litern im Wert von 300 Millionen Euro (+8,9 Prozent) den größten Anteil. Der Produktionswert von Kartoffeln und Kartoffelerzeugnissen lag 2012 bei 162 Millionen Euro (+2,3 Prozent).

Der bundesweite Produktionswert von Obst- und Gemüseerzeugnissen lag 2012 bei insgesamt 6,7 Milliarden Euro; der Anteil Nordrhein-Westfalens an der Obst- und Gemüseproduktion betrug 28,3 Prozent. Bei verarbeitetem Obst und Gemüse lag der Landesanteil bei 33,8 Prozent, bei Frucht- und Gemüsesäften bei 28,8 Prozent, wobei es Orangensaft auf einen Anteil von 45,5 Prozent brachte. Der Anteil der in NRW produzierten Kartoffeln und Kartoffelerzeugnisse am gesamtdeutschen Produktionswert lag bei 12,9 Prozent.

Wie die Statistiker mitteilen, beziehen sich die genannten Ergebnisse auf Betriebe von Unternehmen mit im Allgemeinen 20 und mehr Beschäftigten. (IT.NRW)

Personelle Konsequenzen aus Vorwürfen rund um ADAC Preisverleihung „Gelber Engel“

ADAC Kommunikationschef und Motorwelt-Chefredakteur Michael Ramstetter (60) hat am Freitag, 17. Januar 2014 eingeräumt, dass bei der Leserwahl zum „Lieblingsauto“ im Rahmen der Verleihung des ADAC Mobilitätspreises „Gelber Engel“ die absolute Zahl der abgegebenen Stimmen – nicht aber die Rangfolge der Ergebnisse – geschönt worden ist. Diese Zahl ist in der ADAC Motorwelt höher dargestellt worden als tatsächlich Leser an der Umfrage teilgenommen haben. Er übernimmt dafür die alleinige persönliche Verantwortung. Als Konsequenz daraus legt Ramstetter mit sofortiger Wirkung sämtliche Funktionen und Aufgaben im ADAC nieder.

Unmittelbar nach Bekanntwerden der ersten Vorwürfe gegen Ramstetter haben ADAC Geschäftsführung und ADAC Präsidium eine lückenlose interne Prüfung angeordnet und entsprechende Schritte initiiert. Noch vor Abschluss dieser Untersuchung räumte Ramstetter seinen persönlichen Fehler ein. Er entschuldigte sich in diesem Zusammenhang für sein Fehlverhalten und bedauert, damit der Glaubwürdigkeit des ADAC Schaden zugefügt zu haben.

Der ADAC betont, dass weder die Geschäftsführung noch das Präsidium des ADAC zu irgendeinem Zeitpunkt über diese Unregelmäßigkeiten bei der Leserwahl unterrichtet gewesen sind. Der Club weist ferner darauf hin, dass von allen neun Preiskategorien des „Gelben Engel“ lediglich die durch Leserwahl ermittelte Preiskategorie „Lieblingsauto“ von den Vorgängen betroffen ist. Unabhängig von den Aussagen Ramstetters wird der Club alle Vorwürfe lückenlos aufklären und für die Abstimmung zum „Lieblingsauto“ beim „Gelben Engel“ 2015 ein notariell überwachtes Verfahren entwickeln, das über jeden Zweifel erhaben ist und den hohen Transparenzansprüchen des ADAC vollumfänglich gerecht wird.

Diät-Rezept: Thunfisch-Bohnen-Salat

Diät-Rezept: Thunfisch-Bohnen-Salat Foto: Wirths PR/ J. West
Diät-Rezept: Thunfisch-Bohnen-Salat
Foto: Wirths PR/ J. West

Thunfisch-Bohnen-Salat
(für 1 Person)

75 g Kidney-Bohnen (aus der Dose)
75 g weiße Bohnen (aus der Dose)
1/2 kleine rote Zwiebel
1 Stange Bleichsellerie
2 Zweige Bund glatte Petersilie
1 kleine Dose Thunfischfilets in Wasser (à 80 g)
1 Handvoll Pflücksalat
2 TL Weißweinessig
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 Msp Dijon-Senf
4 TL Olivenöl

Die Bohnen in einem Sieb kurz abbrausen und abtropfen lassen. Bleich-sellerie putzen, waschen und in feine Scheiben schneiden. Die Zwiebel schälen und in Ringe schneiden, die Hälfte der Petersilie grob hacken. Den Pflücksalat putzen, waschen und trocken schleudern. Den Thunfisch abtropfen lassen und in mundgerechte Stücke zerpflücken. Alles mit der Petersilie in eine große Schüssel geben. Aus Essig, Salz, Pfeffer, Senf und Olivenöl ein Dressing zubereiten, abschmecken und über die Thunfisch-Bohnenmischung geben.

349 kcal (1461 kJ), 26,4 g Eiweiß, 14,4 g Fett, 26,4 g Kohlenhydrate

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