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Abendlesung für Erwachsene

Der Roman „Léon und Louise“ steht am Dienstag (21.1.) um 19.30 Uhr im Planetarium des LWL-Museums für Naturkunde in Münster auf dem Programm. Im Sternensaal des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) lässt Manne Spitzer mit seiner Stimme das Buch „Léon und Louise“ von Alex Capus lebendig werden.

Manne Spitzer liest aus dem Buch "Léon und Louise" im LWL- Planetarium. Foto: LWL/Oblonczyk.
Manne Spitzer liest aus dem Buch „Léon und Louise“ im LWL- Planetarium.
Foto: LWL/Oblonczyk.

Es ist die große Liebe: Léon und Louise begegnen sich an der Atlantikküste im Ersten Weltkrieg, doch dann reißt ein Fliegerangriff die beiden auseinander. Sie halten sich für tot. Léon heiratet, doch Louise, von leidenschaftlichem Temperament, geht ihren eigenen Weg – bis sie sich 1928 zufällig in der Pariser Métro wiederbegegnen. Der Beginn einer bewegenden Liebesgeschichte, die den Widrigkeiten des Lebens mit Aufrichtigkeit, Humor und Beharrlichkeit standhält.

Alex Capus, geboren 1961 in Frankreich, lebt heute als freier Schriftsteller mit seiner Familie in Olten in der Schweiz. Er studierte Geschichte, Philosophie und Ethnologie in Basel und veröffentlichte 1994 seinen ersten Erzählband. Seitdem folgten neun weitere Bücher mit Kurzgeschichten, historischen Reportagen und Romanen.

Eintrittskarten zum Preis von 4,50 Euro sind beim LWL-Museum für Naturkunde in Münster an der Sentruper Str.285 (Di-So von 9 – 18 Uhr) und bei Münster Information (Tel. 0251 492 2714) erhältlich.

LWL-Museum für Naturkunde

Westfälisches Landesmuseum mit Planetarium
Sentruper Str. 285
48161 Münster
Karte und Routenplaner

Abenteuer Lerchenberg – Ein Jahr unter tierischen Kollegen

Die kleinen und großen Hauptdarsteller aus "Abenteuer Lerchenberg" werden im Planetarium des LWL-Museums für Naturkunde vorgestellt. Foto: Norbert Porta
Die kleinen und großen Hauptdarsteller aus „Abenteuer Lerchenberg“ werden im Planetarium des LWL-Museums für Naturkunde vorgestellt.
Foto: Norbert Porta

Am Freitag (24.1.) um 18 Uhr zeigt das Planetarium des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Münster eine Naturdokumentation des Naturfilmers und ZDF-Regisseurs Andreas Ewels. Bildstark und originell informiert der 52-minütige Film „Abenteuer Lerchenberg“ über die Natur im direkten Umfeld der Menschen. Zusammen mit seinem Team filmte Ewels zwei Jahre aus ungewöhnlichen Perspektiven, die Natur rund um das ZDF-Sendezentrum in Mainz-Lerchenberg. Ewels wird den Besuchern im LWL-Museum für Naturkunde eine Einführung zum Film geben.

Zwei Jahre filmten freie und feste Mitarbeiter des ZDF ehrenamtlich und zeigten die belebte Natur rings um das Sendezentrum. Foto: Heidi Schade
Zwei Jahre filmten freie und feste Mitarbeiter des ZDF ehrenamtlich und zeigten die belebte Natur rings um das Sendezentrum.
Foto: Heidi Schade

Der Lerchenberg, Heimat des ZDF, steht dabei als Symbol für alle Lebensräume, in denen Mensch und Tier eng beieinander leben und sich doch nur selten bewusst wahrnehmen. Immer wieder taucht die Kamera während der Dokumentation tief in den Mikrokosmos ein und beobachtet tierisches Leben in der Chronologie der Jahreszeiten – die Eleganz einer startenden Libelle, das Leben der Stierkäfer oder wie Wassertropfen für Kleinstlebewesen zur tödlichen Gefahr werden können.

Bei dieser Naturdokumentation handelt es sich nicht um eine ZDF-Produktion. 40 freie und feste ZDF-Mitarbeiter arbeiteten knapp zwei Jahre ehrenamtlich und in Ihrer Freizeit an diesem Projekt. Neben dem ehrenamtlichen Engagement wurde Eigenkapital in diesen Film investiert und Technik umsonst zur Verfügung gestellt: die Deutsche Film- und Medienbewertung hat dem Film das Prädikat wertvoll verliehen.

Der Naturfilmer und Regisseur Andreas Ewels hat 2013 für seine Naturdokumentation den „Journalistenpreis – Wildtier und Umwelt“ erhalten und 2013 den Hoimar-von-Ditfurth-Preis (Potsdam) und den Golden-Gazelle-Award (Abu Dhabi) gewonnen.

Eintritt: 3 Euro. Eintrittskarten sind erhältlich im LWL-Museum für Naturkunde, Infotelefon 0251 591 6050 (Servicezeiten Mo-Fr 8.30-12.30 Uhr, Mo-Do 14.00-15.30 Uhr).

Weitere Informationen unter: http://www.abenteuer-lerchenberg.de oder http://www.lwl-planetarium-muenster.de (Naturdokumentation).

LWL-Museum für Naturkunde
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Tagebuch und Notfallplan optimieren Behandlung für Asthma-Patienten

Für Patienten mit Asthma bronchiale ist es wichtig, ihre Krankheit richtig einzuschätzen und sich bei einem Anfall angemessen zu verhalten. Um Asthmatiker dabei zu unterstützen, bietet ihnen die AOK ab sofort Formulare für ein Tagebuch und einen Notfallplan an, die sie kostenfrei im Internet herunterladen können.

© Foto: AOK
© Foto: AOK

In das Tagebuch-Formular notieren Patienten ihre Lungen-Messwerte, die sie mit dem Peak-Flow-Meter ermitteln, außerdem Symptome, Beschwerden und alle Medikamente. So können Patienten die Krankheit besser einschätzen und erkennen, was die Erkrankung verschlechtert. Für den Arzt ist das Tagebuch ebenfalls eine Hilfe, den Zustand des Patienten einzuschätzen und entsprechend die Therapie zu planen. „Empfehlenswert ist ein Tagebuch vor allem bei Veränderungen oder besonderen Umständen, etwa wenn die Therapie angepasst wird“, sagt  Peter Willenborg, im AOK-Bundesverband zuständig für die Kommunikation in den strukturierten Behandlungsprogrammen für chronisch Kranke. Kommt es dennoch zu einem Anfall, ist ein Notfallplan hilfreich.

Der Asthma-Notfallplan soll den Patienten und den Angehörigen helfen, sich bei einem Anfall richtig zu verhalten. Dazu füllen die Patienten den Plan gemeinsam mit dem behandelnden Arzt aus. In den Plan wird eingetragen, was bei einem leichten bis mittelschweren oder einem schweren Asthma-Anfall zu tun ist. Den Plan sollten Patienten zusammen mit den Notfallmedikamenten so aufbewahren, dass er bei einem Anfall schnell griffbereit ist. Willenborg rät Asthma-Patienten außerdem: „Informieren Sie zur eigenen Sicherheit auch Angehörige und Freunde, wo sich Notfallplan und Medikamente befinden.“

Transparentere Qualitätsregeln für ambulante Pflege-WGs

Neue Lebensformen und Haushaltstypen lösen traditionelle Wohnformen ab. Dort, wo früher familiäre Beziehungen und intakte soziale Netze dem Einzelnen Schutz und Halt im Falle von Krankheit boten, sind neue Antworten gefragt. Das Pflege-Neuordnungsgesetz (PNG) von 2012 hat Möglichkeiten geschaffen, neue Wohnformen wie etwa ambulant betreute Wohngemeinschaften zu fördern.

© Foto: AOK
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Die Studie eines Forscherteams um die Berliner Pflegewissenschaftlerin Professor Karin Wolf-Ostermann schätzt die Zahl solcher Pflege-WGs auf mindestens 1.420 mit rund 10.600 Betreuungsplätzen. Da diese WGs nicht zwingend gemeldet werden müssen, gibt es keine verlässliche Datenbasis. Die ermittelten Zahlen beziffern eine Untergrenze.

Für die Sicherung der Pflegequalität ambulant betreuter Wohngemeinschaften gibt es in der Praxis nichts. Hintergrund: Die Gesetzgebungskompetenz für diesen Bereich liegt bei den Bundesländern. Die Folge: 14 Bundesländer haben jeweils eigene Gesetze erlassen. Selbstbestimmte Wohngemeinschaften werden hierin oft als privates Wohnen gewertet und bleiben ohne Aufsicht und konkrete Qualitätsanforderungen. Nicht-selbstbestimmte und von festen Trägern verantwortete WGs wiederum müssen formal Qualitätskriterien erfüllen, eine Überprüfung findet jedoch nicht statt. Auf dem Deutschen Pflegetag diskutiert der AOK-Bundesverband mit Vertretern der Pflegewissenschaft, der Träger, des Verbraucherschutzes und der Kostenträger darüber, wie der Patientenschutz gestärkt und die Pflegequalität neuer Wohnformen gesichert werden kann.

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