Schlagwort-Archiv: Gesund

Rohkost mit Paprikadip

Rohkost mit Paprikadip Foto: Hensel/Wirths PR
Rohkost mit Paprikadip
Foto: Hensel/Wirths PR

Rohkost mit Paprikadip
(für 4 Personen)

1 Staude Chicorée
8 Stängel Staudensellerie
2 große Möhren
1 gelbe Paprikaschote
1 rote Paprikaschote
250 g Magerquark
150 g Joghurt
25 g Hensel Vegi-Kost Bio-Soja-Flakes (Reformhaus)
1 EL Avocadoöl
1 kleine Chilischote
1 TL Paprikapulver
Meersalz
Hensel Weisswein Essig
200 g Vollkorn-Baguette
800 ml Tomatensaft
80 ml Schoenenberger Artischocken-Presssaft

Das Gemüse putzen und waschen. Chicorée in einzelne Blätter zerlegen, die Staudensellerie halbieren, Möhren längs vierteln, Paprikaschoten in Streifen schneiden. Für den Dip Quark, Joghurt, Soja-Flakes und Avocadoöl cremig rühren. Die Chilischote in Ringe schneiden, dabei die Kerne entfernen. Den Dip kräftig mit Paprika und Chili würzen und mit Salz und Weisswein Essig abschmecken. Mit Rohkost und Baguette servieren. Tomatensaft mit Artischockensaft mischen und dazu trinken.

Pro Person: 326 kcal (1365 kJ), 21,4 g Eiweiß, 7,5 g Fett, 39,5 g Kohlenhydrate

Zarte Flocken mit viel Kraft

Bio-Soja-Flakes (von Hensel Vegi-Kost, erhältlich im Reformhaus) werden aus der vollen Sojabohne gewonnen. Sie enthalten viel hochwertiges, pflanzliches Eiweiß, das den Körper mit allen notwendigen Aminosäuren versorgt. Die zarten Flocken stecken voller Power-Nährstoffe und können mit ihrem hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen und lebensnotwendigen ungesättigten Fettsäuren punkten. Nicht nur für Vegetarier und Veganer ist die Extraportion an wertvollem, leicht verdaulichem Eiweiß zu empfehlen. Um Ihre Gesundheit zu optimieren, können Sie ganz einfach einige EL der geschmacksneutralen Flocken über Müslis, Eintöpfe oder Aufläufe streuen. Gleichzeitig eignen sie sich hervorragend zum Andicken schmackhafter Soßen und Suppen.

Laktosefrei essen ist oft unnötig

Viele Laktoseintolerante litten oft lange Zeit unter ihren ständigen Bauchschmerzen und Durchfällen, bevor sie den Grund dafür erfuhren. Um solche Beschwerden nicht noch einmal durchleben zu müssen, meiden sie kategorisch sämtliche Lebensmittel und Produkte, die Laktose enthalten. Die „Übervorsicht“ reicht mitunter bis hin zum Verzicht auf laktosehaltige Zahnpasta, obwohl sie diese gar nicht essen.

Doch Laktoseintoleranz ist keine Allergie. Die Ursache für die Symptome ist keine Immunreaktion, sondern im Darm gebildete Gase und Ausscheidungsprodukte, die beim Abbau des Milchzuckers durch die dort ansässigen Darmbakterien entstehen. Die Auswirkungen sind folglich dosisabhängig. Ein penibler Verzicht auf alle laktosehaltigen Lebensmittel ist in den meisten Fällen unnötig. In der Regel sind kleinere Mengen Milchzucker unproblematisch und gut verträglich. Je nachdem, wie belastend die Beschwerden für den Darm waren, ist es hilfreich, nach der Diagnose erst einmal auf Laktose zu verzichten. Hat sich der Darm erholt, können sich Betroffene jedoch langsam an die für sie verträgliche Laktosemenge herantesten. Mitunter wird ein kleiner Becher Joghurt vertragen.

Auch der Genuss vieler Käsesorten bleibt meist folgenlos, da durch die Reifung bereits ein Großteil des Milchzuckers abgebaut wurde. Teure laktosefreie Ersatzprodukte sind an dieser Stelle oft unnötig. Teilweise hilft auch ein Blick auf südländische Produktpaletten. Da Laktoseintoleranz jenseits der Alpen wesentlich verbreiteter ist als bei uns, sind die dort hergestellten Milchprodukte weitgehend laktosefrei. Feta, Mozzarella oder griechischer Joghurt sind oft gute Alternativen. Wer dennoch kleinste Mengen schlecht verträgt, leidet möglicherweise noch an einer anderen Unverträglichkeit oder an einer unerkannten Darmerkrankung. Der Darm ist dann sensibler und reagiert selbst auf kleinste Reize empfindlich.

Mehr zur Ernährung bei Laktoseintoleranz verrät der Ratgeber „Milchzuckerunverträglichkeit“, der im Onlineshop unter www.fet-ev.eu erhältlich ist.

Redaktion: Dipl.troph. Christine Langer

Die Zwiebel als Heilpflanze

(aid) – Die Zwiebel ist die Heilpflanze des Jahres 2015. Der Naturheilverein Theophrastus möchte mit dieser Wahl die heilenden Aspekte des Gemüses herausstellen. Ob als Sirup, Saft, Tee oder Tinktur – die Zwiebel hilft zum Beispiel beim ersten Frühlingsschnupfen und bei Ohrenschmerzen, löst Schleim in den Bronchien und bekämpft Appetitlosigkeit.

Seit Jahrtausenden wird die Zwiebel als Heil-, Gewürz- und Gemüsepflanze kultiviert. Für die Pyramidenarbeiter in Ägypten und die römischen Legionäre waren Zwiebeln ein Hauptnahrungsmittel. In Deutschland begann der Anbau der Pflanze im zwölften Jahrhundert. Sie gehört zur Gattung Allium aus der Familie der Liliengewächse. Heute ist die Zwiebel nach der Tomate das beliebteste Gemüse der Deutschen und wird auf einer Fläche von 9.000 Hektar angepflanzt. Im Jahr isst jeder Bürger rund sieben Kilogramm.

Die Zwiebel ist ein bewährtes Mittel in der Naturheilkunde. Gekocht wirkt das Gemüse regulierend auf den Magen-Darm-Trakt und beugt altersbedingten Gefäßveränderungen vor. Gegen Husten helfen Zwiebeln als Sirup mit Zucker und Honig.

Zwiebeln sind eine Bereicherung für den Speiseplan und sie enthalten viele positive Inhaltsstoffe. Dazu gehören Vitamin C, aber auch Vitamin A, B-Vitamine und E sowie Mineralien und Spurenelemente wie zum Beispiel Kalium, Phosphor, Zink und Mangan. Wertvolle Senföle wirken zudem antibakteriell und unterstützen das Verdauungssystem.
Heike Kreutz, www.aid.de

Weitere Informationen zum Anbau von Zwiebeln:

www.was-wir-essen.de/hobbygaertner/kulturen_gemuese_speisezwiebel.php

Laktoseintoleranz: Zurück zum Normalzustand

Der Genuss von Milchprodukten kann für laktoseintolerante Menschen belastend und schmerzhaft sein. Häufig fühlen sie sich richtig krank. Doch auch wenn es viele Betroffene glauben: Laktoseintoleranz ist keine Krankheit und hat – solange sie einige Grundsätze bei der Nahrungsmittelauswahl beachten – keine Auswirkungen auf den Gesundheitszustand. Evolutionär betrachtet, sind Menschen mit Milchzuckerunverträglichkeit sogar „völlig normal“, denn dass ein Erwachsener Milch trinkt, war von der Natur nicht geplant. Vielmehr ist die Fähigkeit, Milchzucker auch noch nach dem Säuglingsalter verwerten zu können, ein Anpassungsschritt an unsere sonnenarmen Breitengrade. Die Ursprünge der Menschheit liegen in den sonnenreichen Regionen Afrikas. Bei intensiver UV-Einstrahlung bildet der Körper ausreichend Vitamin D, um die Kalziummenge aus Pflanzen voll auszuschöpfen. Mit der Wanderung über die Alpen wurde es wichtig, sich die kalziumreiche Milch als Kalziumquelle zunutze zu machen.

Wie normal eine Milchzuckerunverträglichkeit ist, zeigt auch heute noch ein Blick in den Süden. In den meisten Gebieten Afrikas, Südasiens und Südamerikas fehlen Milchprodukte bis auf wenige Ausnahmen auf dem Speisezettel. Entsprechend hoch ist auch der Anteil Laktoseintoleranter in der Bevölkerung. Insbesondere in Afrika verträgt nur etwa jeder Zehnte Milch. Unsere wohlbekannten Empfehlungen, Milch für gesunde Knochen zu trinken, würde hier wohl auf Unverständnis stoßen.

Nach der Diagnose Laktoseintoleranz muss folglich niemand Angst haben, sich kaum noch gesund ernähren zu können. Wie andere Kulturen beweisen, kommt es nur auf die besonnene Nahrungsmittelauswahl an. Wem die Ideen fehlen, der kann sich beispielsweise Anregungen in der mediterranen, asiatischen oder afrikanischen Küche holen, die bestens auf die Laktoseintoleranz ihrer Köche angepasst ist.

Weitere Tipps, wie es sich trotz Laktoseintoleranz beschwerdefrei leben lässt, verrät der Ratgeber „Milchzuckerunverträglichkeit“. Einen schnellen Überblick über empfehlenswerte und ungünstige Nahrungsmittel gibt die dazugehörige Lebensmittelliste. Beide Artikel sind im Onlineshop unter www.fet-ev.eu erhältlich.

 Redaktion: Dipl.troph. Christine Langer

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...