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Regeln für das Silvesterfeuerwerk

Viele Menschen begrüßen das neue Jahr mit Böllern und Raketen. Dabei ist es in der Vergangenheit immer wieder zu Bränden gekommen. Deshalb dürfen Feuerwerks- und Knallkörper nicht in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie Fachwerkhäusern abgebrannt werden. In Wertheim betrifft das vor allem den Bereich der historischen Altstadt. Darauf weist die Stadtverwaltung Wertheim hin.

© Foto: Stadt Wertheim
© Foto: Stadt Wertheim

Generell dürfen Feuerwerks- und Knallkörper nur am 31. Dezember und 1. Januar abgebrannt werden. Verboten ist das Verschießen von Feuerwerksmunition zu Silvester aus Schreckschuss- oder Signalwaffen außerhalb von Privatgrundstücken. Personen unter 18 Jahren dürfen überhaupt keinen Umgang mit Feuerwerksartikeln haben, sie also weder aufbewahren noch abbrennen. Der Verkauf ist nur von 28. bis 31. Dezember erlaubt.

Weitere Informationen dazu gibt das Referat Öffentliche Ordnung der Stadtverwaltung unter Telefon 09342/301-253.

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Wertheim – Bücher und andere Produkte
Silvester – Bücher und andere Produkte

Hessen: Die geheimnisvollsten Orte

Geheimnisvolle Orte Foto: hr
Geheimnisvolle Orte
Foto: hr

Burg Frankenstein oder die Gruft des Kurfürsten in der Kasseler Löwenburg, der Hexenturm in Marburg oder die Richtstätte von Beerfelden, der Wolkenbruch bei Trendelburg oder das Felsenmeer im Odenwald – Hessen hat eine ganze Menge an geheimnisvollen Orten und Phänomenen zu bieten, egal, ob Spukgeschichte oder realer Hintergrund, ob Gruselmärchen oder historische Tatsache.

Unter dem Titel „Die geheimnisvollsten Orte in Hessen“ stellt das hr-fernsehen am Mittwoch, 1. Januar, um 16.30 Uhr insgesamt 40 faszinierende Phänomene und Orte vor, kürt die mit Spannung erwarteten vorderen Plätze – und lüftet vielleicht sogar das eine oder andere jahrhundertealte Geheimnis. Zuvor hatten die Hessen im Internet die Qual der Wahl, konnten hier ihre Favoriten wählen.

Kabarettist Michael Quast, Lottofee Franziska Reichenbacher, Schauspielerin Anke Sevenich, Hessens oberster Denkmalpfleger Prof. Gerd Weiß, die hr-Moderatoren Barbara Siehl, Roberto Cappelluti und Andreas Gehrke sowie Reporter Gerd Bauer, im hr ein ausgewiesener Spezialist für geheimnisvolle Orte, kommentieren das Ranking.

Alle geheimnisvollen Phänomene und Orte aus der Sendung im Überblick – sortiert von Nord nach Süd:

Hessen allgemein
Kornkreise in Hessen

LK Waldeck-Frankenberg
Waldecker Kerker
Edersee-Atlantis

Kassel
Der schwarze Ritter von der Kasseler Löwenburg
Skelettfunde in Kassel

LK Kassel
Das Wunder von Gottsbüren
Die Wichtelkirche am Dörnberg

Wichtelkirche am Doernberg Foto: hr/Stadtverwaltung Zierenberg
Wichtelkirche am Doernberg
Foto: hr/Stadtverwaltung Zierenberg

Die „Wolkenbrüche“ bei Trendelburg
Das Schlachtfeld von Wilhelmsthal

Werra-Meißner-Kreis
Frau-Holle-Teich am Meißner
Stinksteinwand am Meißner
Burggespenst auf Burg Brandenfels
Das unheimliche Licht von Wanfried und Datterode
Die Schüsse an der Werra bei Wahlhausen
Die „Weiße Frau“ von Bad Homburg, Dreieich und Eschwege

Schwalm-Eder-Kreis
Felsenkeller von Besse
Mader Heide
Das Steinkammergrab von Züschen

LK Hersfeld-Rotenburg
Die Saurierfährten von Eiterfeld

LK Fulda
Milseburg
Rotes Moor

Rotes Moor in Fulda Foto: hr
Rotes Moor in Fulda
Foto: hr

LK Limburg-Weilburg
Schinderhannes-Verhaftung bei Wolfenhausen

Lahn-Dill-Kreis
Dillenburger Kasematten

LK Marburg-Biedenkopf
Das Anatomicum in Marburg
Der Marburger Hexenturm

Marburger Hexenturm Foto: hr
Marburger Hexenturm
Foto: hr

Schweinsberger Moor
Der Jungfrauenbrunnen bei Buchenau
Der Postraub in der Subach

LK Gießen
Die Kelten am Dünsberg
Grabhügelfelder im Laubacher Forst

Vogelsbergkreis
Der Teufel im Vogelsberg

Rheingau-Taunus-Kreis
Das Rheingauer Gebück

Hochtaunuskreis
Die „Weiße Frau“ von Bad Homburg, Dreieich und Eschwege

Wetteraukreis
Der Keltenfürst vom Glauberg

Main-Kinzig-Kreis
Gelnhausen – Die Stadt des Hexenwahns
Die Teufelshöhle von Steinau

LK Offenbach
Die „Weiße Frau“ von Bad Homburg, Dreieich und Eschwege

LK Bergstraße
Steinrelief der Waldbrudershütte Hirschhorn

Odenwaldkreis
Richtstätte Beerfelden
Burg Frankenstein
Das Geisterheer der Rodensteiner
Felsenmeer im Odenwald

Felsenmeer im Odenwald Foto: hr
Felsenmeer im Odenwald
Foto: hr

Raclette mit Tomaten und Thymian

Raclette mit Tomaten und Thymian Foto: Wirths PR
Raclette mit Tomaten und Thymian
Foto: Wirths PR

Raclette mit Tomaten und Thymian
(ausreichend für 4 Pfännchen)

60 g Mozzarella (oder ein anderer milder Käse)
1 große Tomate
Salz
schwarzer Pfeffer
frischer Thymian

Den Mozzarella in vier Scheiben schneiden. Die Tomate waschen und in 8 Scheiben schneiden. Die Tomatenscheiben auf vier Pfännchen verteilen und jeweils mit einer Scheibe Käse belegen. Im heißen Raclette-Gerät 2-3 Minuten garen, bis der Käse leicht zerläuft. Mit frisch gemahlenem Pfeffer und Salz würzen und mit Thymianblättchen bestreuen.

Pro Pfännchen: 43 kcal (179 kJ), 3,5 g Eiweiß, 3,0 g Fett, 0,5 g Kohlenhydrate

Ohne Flachs und Krümel: Lein als Öl- und Faserpflanze

Beim Lein (Linum usitatissimum) – auch Flachs genannt – handelt es sich um eine einjährige krautige Pflanze. Die lateinische Bezeichnung „usitatissimum“ ist Programm, denn sie bedeutet so viel wie „nützlich“. Und nützlich ist Lein allemal: Unter anderem wird er zur Fasergewinnung genutzt. Die Geschichte reicht dabei bis 10.000 Jahre zurück, womit Lein eine der ältesten Kulturpflanzen der Menschheitsgeschichte sein dürfte. Neben der Verwendung für Textilien kommen Leinarten auch als technische Fasern, als Heilpflanzen, als Lebensmittel (Leinsamen) und zur Gewinnung des Leinöls zum Einsatz.

Das Leinöl wird aus den reifen Samen von Öllein gewonnen. Das kaltgepresste Leinöl ist von goldgelber Farbe, während warm gepresstes Öl gelblich bis braun ist. Das Öl riecht würzig mit einer gewissen Heunote. Manches Mal wird der Geruch auch als krautig und leicht röstig beschrieben, teilweise kann das Öl auch eine fischige Note aufweisen. Frisches Öl schmeckt leicht nussig und heuartig. Bei der Lagerung wird es aber schnell bitter und ranzig.

Die Fettsäurezusammensetzung des Leinöls ist sehr auffällig, erklärt aber gleichzeitig seine ernährungsphysiologisch positiven Eigenschaften. Es enthält zu 90 Prozent und mehr ungesättigte Fettsäuren und hat insbesondere einen hohen Anteil an der Omega-3-Fettsäure alpha-Linolensäure von 45 bis 71 Prozent. Weitere ungesättigte Fettsäuren in Leinöl sind Ölsäure (etwa 17 bis 23 %) sowie Linolsäure (12 bis 24 %). Leinöl ist ebenfalls reich an Vitamin E mit etwa 1,2 mg/100 g alpha-Tocopherol.

Da Leinöl sehr empfindlich auf Sauerstoff reagiert, sollte es nach dem Öffnen kühl und dunkel aufbewahrt werden. Selbst bei Kühlschranktemperaturen um 4 °C entsteht nach einigen Tagen ein bitterer Geschmack. Da Leinöl einen sehr niedrigen Schmelzpunkt von etwa -16 bis -20 °C aufweist, kann es aber ohne Geschmackseinbußen auch über mehrere Wochen im Tiefkühlfach aufbewahrt werden, wobei es nicht fest wird.

Dr. Jörg Häseler, www.aid.de

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