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In der Sonne blitzt das Chrom

Beim "Tankstellen-Treff" können Besucher im LWL-Freilichtmuseum Detmold am kommenden Samstag und Sonntag blitzende Oldtimer sehen. Foto: LWL/Jähne
Beim „Tankstellen-Treff“ können Besucher im LWL-Freilichtmuseum Detmold am kommenden Samstag und Sonntag blitzende Oldtimer sehen.
Foto: LWL/Jähne

Eine Tankstelle aus den 1960er-Jahren und Oldtimer: dass diese Kombination außerordentlich gut funktioniert, hat sich im vergangenen Jahr im LWL-Freilichtmuseum Detmold gezeigt. Daher gibt es in diesem Jahr eine Fortsetzung im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). Am Samstag und Sonntag, 26. und 27. Juli, präsentieren Oldtimerbesitzer ihre alten Schätzchen für Besucher im Siegerländer Weiler des LWL-Museums beim „Tankstellen-Treff“.

Käfer, Cadillac & Co. zeigen ihre chromblitzende Seite an beiden Tagen ab 13 Uhr. Der Samstag steht ganz im Zeichen des VW Käfers, denn für diesen Tag hat sich ein Käferclub aus Gütersloh angesagt. Von Volvo Amazon bis zum Mercedes Coupé 250 SE reicht die Bandbreite der Oldtimer dagegen am Sonntag. So gibt beispielsweise ein britischer Militärangehöriger mit seinem 1959er Morris Minor 1000 seine Abschiedsvorstellung, denn es ist sein letzter Tag in Lippe.

Wer sich für „Tankstellenarchitektur im 20. Jahrhundert“ interessiert, kann zudem an beiden Tagen an einer kostenlosen Führung teilnehmen. Die Rundgänge starten am Samstag um 14 Uhr, am Sonntag um 15 Uhr an dem Baustellenschild neben der Tankstelle. Für die Verpflegung der Oldtimerbesitzer und Besucher sorgt Museumsgastronom Marcus Schuster.

LWL-Einrichtung:
LWL-Freilichtmuseum Detmold
Westfälisches Landesmuseum für Volkskunde
Krumme Str.
32760 Detmold
Karte und Routenplaner

Gesundes Essen darf auch schmecken

Essen soll in erster Linie gut schmecken. Der Gesundheitsfaktor spielt für den überwiegenden Teil der Deutschen nur eine untergeordnete Rolle, wie auch eine Umfrage der Techniker Krankenkasse erst kürzlich bestätigte [1]. Doch kann Essen nicht beides sein: gesund und lecker? Zugegeben, in vielen Artikeln zur gesunden Ernährung spürt der Leser in erster Linie einen mahnenden Zeigefinger anstatt das Bedürfnis, das Empfohlene in die Tat umzusetzen. Dort heißt es, dass Essen gesund sein und Lebensmittel uns vor Krankheiten schützen müssen.

Die Erwähnung, dass Gesundes auch gerne den Gaumen kitzeln darf, sucht der Leser oft vergeblich. Dabei spielt der Genuss beim Essen seit Menschengedenken eine zentrale Rolle. Doch Empfehlungen zur „ausgewogenen Mischkost“ dürften bei den wenigsten Verbrauchern den Appetit anregen. Und Hand aufs Herz: Welchem Ernährungsexperten schweben bei der Überlegung, was es heute zum Mittag gibt, Gesichtspunkte wie „ausgewogen“, „vollwertig“ oder „gefäßschützend“ durch den Kopf?

Mit Schlagworten wie diesen lassen sich wohl die wenigsten zu einer bewussteren Ernährungsweise motivieren. Damit Empfehlungen fruchten können, sollte neben dem Nutzen für die Gesundheit vor allem der Genusswert im Vordergrund stehen. Besonders hilfreich sind Rezeptvorschläge, denn den meisten Menschen mangelt es schlichtweg an Kochideen. Jede noch so gutgemeinte Empfehlung verpufft rasch im Angesicht der Frage: „Was soll ich nun kochen?“ Zum einen unterstreichen Rezeptvorschläge das kulinarische Potenzial einer gesünderen Ernährungsweise. Zum anderen zeigen diese auch gleich das Verwendungs- und Kombinationspotenzial bislang stiefmütterlich betrachteter Lebensmittel. So lassen sich scheinbar „ungesunde“ Gerichte mit den richtigen Zutaten oft zu gesünderen aufpolieren.

Schnell umsetzbare Praxistipps greifen zudem noch einen weiteren Punkt auf, der einer bewussteren Ernährungsweise oft im Wege steht: Zeitmangel. Wie auch die Umfrage der Techniker Krankenkasse verdeutlicht, boykottiert dieser nicht nur das Selberkochen. Vielen Deutschen fehlt schlichtweg der Wille, Zeit in eine tiefgründige Auseinandersetzung mit ihrem Essverhalten zu setzen. Werden Empfehlungen direkt mit Praxistipps und Rezepten gespickt, steigt sicher auch bei Ernährungsmuffeln die Bereitschaft, den einen oder anderen Vorschlag im Alltag auszuprobieren.

1) Techniker Krankenkasse: Ernährung im Norden: Hauptsache lecker statt gesund. Hamburg, 2. Mai 2014; abrufbar unter www.tk.de

Redaktion: Dipl.troph. Christine Langer, www.fet-ev.eu

Berufsunfähigkeitsversicherung: Wichtige Versicherung nur schwer zu bekommen

Den Verlust der Arbeitskraft finanziell abzusichern, ist sehr wichtig. Dafür privaten Schutz zu bekommen, ist für viele Menschen jedoch sehr schwer, wenn nicht unmöglich. Das ist das Ergebnis von Leserumfragen der Stiftung Warentest zu den Erfahrungen bei der Suche nach Berufsunfähigkeitsschutz.

In 75 Prozent der über 400 gesammelten Fälle gab es entweder keinen oder nur einen schlechteren Vertrag als gewünscht. Gerade wenn es um psychische Erkrankungen geht, reagieren die Versicherer drastisch. Nur in 25 Prozent der Fälle hatten die Leser keine Probleme und konnten ihren Vertrag wie gewünscht abschließen.

Ohne diese Absicherung kann im schlimmsten Fall der finanzielle Ruin drohen, da immer mehr Menschen inzwischen auch praktisch keine staatliche Absicherung mehr für den Fall von Berufsunfähigkeit haben. Denn die gesetzliche Rentenversicherung zahlt Personen, die ab 1961 geboren sind, nur noch dann eine Invaliditätsrente, wenn sie in gar keinem Beruf mehr tätig sein können.

Auf dem Papier hat sich das Angebot der privaten Versicherer in den vergangenen Jahren immer weiter verbessert. Gut ausgebildete, gesunde Interessenten können sich meistens ausreichend versichern. Kunden mit Vorerkrankungen, risikoreichen Berufen oder gefährlichen Hobbys haben es dagegen schwer. Wer eine psychische Vorerkrankung hat, erhält meist gar kein Angebot. Häufig führt schon eine einzige Sitzung beim Psychologen zur Ablehnung.

Wer nicht zu schnell aufgibt, kommt manchmal doch noch zum gewünschten Schutz. Wie Kunden vorgehen sollten, zeigt Finanztest in einem ausführlichen Artikel zum Thema, der in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest erscheint. Unter www.test.de/thema/berufsunfaehigkeitsversicherung ist er bereits abrufbar.

Text:  Stiftung Warentest

Schlank werden und dauerhaft bleiben – neue Rezepte zur Diät

Das Prinzip ist einfach: kleine, aber wirksame Schritte führen zu langfristigem Erfolg. Das dabei der Genuss nicht auf der Strecke bleiben darf, ist selbstverständlich. Ich bin dann mal schlank – das Kochbuch ist für alle diejenigen bestimmt, die gutes Essen lieben und trotzdem ein paar Pfunde loswerden möchten. Wie das funktioniert zeigt Ernährungsexperte Patric Heizmann anhand eines einfachen Prinzips: Die Nährstoffe sind so auf den Tag verteilt, dass sie die Fettverbrennung verstärken. Dafür sind keine radikalen Einschnitte notwendig – Patric Heizmann setzt auf kleine Veränderungen im Alltag, die die Pfunde nach und nach, dafür aber dauerhaft purzeln lassen

Heizmann_DasKochbuch_Cover.inddDie Heizmann-Uhr zeigt, zu welcher Tageszeit welche Lebensmittel auf den Teller kommen. Und der ist gut gefüllt: Den Start in den Tag versüßen Bananen-Schoko-Shake, Blaubeermuffin oder Birnen-Ricotta mit Schinken auf Kürbiskernbrot. Mittags wird‘s deftig. Es locken etwa Bratwurstschnecken mit Currycreme und Ananas, Ratatouille-Tarte oder Hähnchenkeulen mit Senfsauce. Am Nachmittag und abends gibt’s eine kleine Umstellung: Ab spätestens 16 Uhr möglichst keine Kohlenhydrate mehr essen. Dafür stehen aber leckere Abendessenvarianten zur Auswahl, wie Gemüse-Gyros mit Pute oder Seelachsröllchen in Weißweinsauce. Und das Beste: Snacks sind erlaubt, vormittags zum Beispiel Johannisbeerküchlein und nachmittags Tomaten-Dickmilch oder Datteln im Serranomantel.

Das Besondere sind die wirklich einzigartigen Rezepte – nichts lässt hier an eine Diät denken, die Gerichte sind pfiffig, abwechslungsreich und dennoch einfach zuzubereiten. Snacks lassen kein Hungergefühl aufkommen. Durchhalten ist damit kein Problem mehr. So macht „Diät“ richtig Spaß.

Patric Heizmann, diplomierter Sportmanager und Personal Trainer, beschäftigt sich als Ernährungsund Fitnessexperte seit Jahren mit dem Zusammenhang von guter Ernährung und effektiver Bewegung. Als einer der erfolgreichsten deutschen Gesundheits-Motivatoren begeistert er mit seinen Bühnenshows und Seminaren jedes Jahr tausende Menschen und unterstützt als Referent und Coach Unternehmen und Initiativen im Gesundheitsbereich. Sein Erfolgsgeheimnis: Profundes Wissen mit bildhafter Sprache und komödiantischem Talent zu verbinden. Das Erfolgsteam wird – wie schon im Vorgänger-Titel – von Heizmann-Fitnesskoch Sebastian Benthe vervollständigt, der schmackhafte und gesunde Rezepte kreiert.

Patric Heizmann, Sebastian Benthe, Antje Klein
Ich bin dann mal schlank – das Kochbuch
176 Seiten, mit ca. 160 Farbfotos.
Format: 17,0 x 23,5 cm, Softcover.
19,99 € (D) / 20,60 € (A) / 28,90 sFr
ISBN: 978-3-8338-2607-8

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