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Internetportal für außerschulische Lernorte

Eine Schulklasse des Gymnasiums Nottuln auf einer naturkundlichen Exkursion der "Biologischen Station Heiliges Meer" (Außenstelle des LWL-Museums für Naturkunde, Münster). Foto: LWL/Sagurna
Eine Schulklasse des Gymnasiums Nottuln auf einer naturkundlichen Exkursion der „Biologischen Station Heiliges Meer“ (Außenstelle des LWL-Museums für Naturkunde, Münster).
Foto: LWL/Sagurna

Biologie im Kompostwerk, Erdkunde im Eine-Welt-Laden, Chemie im Industriebetrieb oder Latein in der Klosterbibliothek: Außerhalb der Schule zu lernen, das ist an vielen Orten möglich und sinnvoll. Aber wie findet man sie? Die Zeit der mühsamen Internet-Recherche ist für die Lehrer in Westfalen-Lippe vorbei: Sie können schon rund 700 Lernangebote an über 400 außerschulischen Lernorte unter der Adresse http://www.paedagogische-landkarte.lwl.org im neuen Internetservice „Pädagogische Landkarte Westfalen-Lippe“ finden. LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch hat am Mittwoch (29.01.) das neue Angebot des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Ennigerloh (Kreis Warendorf) freigeschaltet.

Gaben den offiziellen Startschuss für die Pädagogische Landkarte des LWL (v.l.): Dr. Wolfgang Kirsch, LWL-Direktor, Dr. Olaf Gericke, Landrat des Kreises Warendorf, Sven-Georg Adenauer, Landrat des Kreises Gütersloh, Dr. Barbara Rüschoff-Thale, LWL-Kulturdezernentin und Prof. Dr. Markus Köster, Leiter des LWL-Medienzentrums.
Gaben den offiziellen Startschuss für die Pädagogische Landkarte des LWL (v.l.): Dr. Wolfgang Kirsch, LWL-Direktor, Dr. Olaf Gericke, Landrat des Kreises Warendorf, Sven-Georg Adenauer, Landrat des Kreises Gütersloh, Dr. Barbara Rüschoff-Thale, LWL-Kulturdezernentin und Prof. Dr. Markus Köster, Leiter des LWL-Medienzentrums.

„Das Besondere an diesem neuen Online-Portal ist, dass Schulen hier neben den „klassischen“ Lernorten wie Museen auch eher ungewöhnliche Orte und Einrichtungen finden können“, sagte Kirsch bei der Vorstellung des neuen Portals. Ein Beispiel dafür ist das „Entsorgungszentrum Ecowest“ in Ennigerloh mit seinem praxisnahen Schulangebot zur Abfallwirtschaft, das deshalb als Auftaktort ausgewählt wurde. „Wichtig ist uns, dass die Einrichtungen Schülern praktische, konkrete und wirklichkeitsnahe Lernwege und Kulturerfahrungen eröffnen“, beschrieb Kirsch das grundlegende Aufnahmekriterium für die Lernorte auf der pädagogischen Landkarte.

Jeder Lernort präsentiert sich im neuen Internetangebot übersichtlich mit den unverzichtbaren Angaben für einen reibungslosen Besuch. Verschiedene Suchmöglichkeiten führen ans Ziel: über eine interaktive Karte, ein Stichwort, die Auswahl nach Orten, Rubriken, Schulfächern oder Klassenstufen.

Erstellt wurde die „Pädagogische Landkarte“ vom LWL-Medienzentrum für Westfalen in Zusammenarbeit mit den Kreisen und kreisfreien Städten in Westfalen-Lippe – „alle 27 Gebietskörperschaften sind dabei“, wie Kirsch betonte. Auch wegen dieser vorbildlichen westfalenweiten Vernetzung wurde das Projekt mit 180.000 Euro von der LWL-Kulturstiftung gefördert.

Mit dem Online-Start geht die „Pädagogische Landkarte“ in den Regelbetrieb – und wird weiter wachsen, kündigte LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale an: „Die außerschulischen Einrichtungen profitieren von der Möglichkeit, sich als attraktive Lernorte in einem gut vernetzten Portal zu präsentieren und sich so neue Besuchergruppen zu erschließen.“

Einrichtungen, die sich dafür interessieren, als Lernort auf die „Pädagogischen Landkarte“ aufgenommen zu werden oder Interessierte, die einen geeigneten Lernort vorschlagen möchten, können dies direkt auf der Internetseite tun.

Museumspädagogisches Kinderprogramm zur Handweberei in der Museumsfabrik des LWL-Textilwerkes Bocholt. Foto: LWL/Sagurna
Museumspädagogisches Kinderprogramm zur Handweberei in der Museumsfabrik des LWL-Textilwerkes Bocholt.
Foto: LWL/Sagurna

In den nächsten Monaten wird die „Pädagogische Landkarte“ auch mit anderen Kultur- und Bildungsplattformen vernetzt – insbesondere mit der zentralen Bildungssuchmaschine learn:line NRW des Schulministeriums.

LWL-Medienzentrum für Westfalen
Fürstenbergstr. 14
48147 Münster
Karte und Routenplaner

Der Startschuss für die Pädagogische Landkarte des LWL fiel in der Wertstoffwerkstatt im Entsorgungszentrum ECOWEST (hinten, v.l.): Michael Dierkes vom Entsorgungszentrum, Dr. Olaf Gericke, Landrat des Kreises Warendorf, Dr. Barbara Rüschoff-Thale, LWL-Kulturdezernentin, Dr. Wolfgang Kirsch, LWL-Direktor, Sven-Georg Adenauer, Landrat des Kreises Gütersloh, mit Schülern der Klasse 6 der Gesamtschule Ennigerloh-Neubeckum.
Der Startschuss für die Pädagogische Landkarte des LWL fiel in der Wertstoffwerkstatt im Entsorgungszentrum ECOWEST (hinten, v.l.): Michael Dierkes vom Entsorgungszentrum, Dr. Olaf Gericke, Landrat des Kreises Warendorf, Dr. Barbara Rüschoff-Thale, LWL-Kulturdezernentin, Dr. Wolfgang Kirsch, LWL-Direktor, Sven-Georg Adenauer, Landrat des Kreises Gütersloh, mit Schülern der Klasse 6 der Gesamtschule Ennigerloh-Neubeckum.

Pürierte Kräuterrahmsuppe (laktosefrei)

Pürierte Kräuterrahmsuppe (laktosefrei) Foto: Wirths PR
Pürierte Kräuterrahmsuppe (laktosefrei)
Foto: Wirths PR

Pürierte Kräuterrahmsuppe (laktosefrei)
(Für 4 Personen)

1 Knoblauchzehe
3 EL Sonnenblumenöl
40 g Mehl
800 ml Gemüsebrühe (achten Sie auf laktosefreie Gemüsebrühe)
200 ml laktosefreie Sahne
1 Scheibe Weißbrot
2 Bund frische Kräuter (z.B. Petersilie, Schnittlauch, Basilikum, Kerbel, Kresse)
Salz
Pfeffer

Knoblauchzehe fein hacken. Das Öl in einem Topf erhitzen und den Knoblauch darin andünsten. Mehl darüber streuen und unter Rühren an-schwitzen, mit Gemüsebrühe und Sahne ablöschen. Aufkochen und einige Minuten ziehen lassen. Die Brotscheibe rösten und in Würfel schneiden. Die frischen Kräuter hacken und unter die Suppe geben, etwas Petersilie aufbewahren. Suppe mit dem Pürierstab pürieren, mit Salz und Pfeffer würzen. Kurz vor dem Servieren die Suppe mit den Croutons bestreuen und mit Petersilie-Blättern garnieren.

Pro Person: 118 kcal (494 kJ), 4,2 g Eiweiß, 3,4 g Fett, 17,5 g Kohlen-hydrate

Blick hinter die Kulissen

Martin Schmidt bietet einen Blick hinter die Kulissen der Museumsarbeit im LWL-TextilWerk Bocholt. Foto: LWL
Martin Schmidt bietet einen Blick hinter die Kulissen der Museumsarbeit im LWL-TextilWerk Bocholt.
Foto: LWL

Einen exklusiven Blick hinter die Kulissen der Museumarbeit bietet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Interessierten am Dienstag, 4. Februar, um 20 Uhr. Martin Schmidt vom LWL-TextilWerk Bocholt, stellt Schätze aus der Kleidersammlung des LWL-Industriemuseums vor, die demnächst in der Ausstellung „Reiz & Scham – Kleider, Körper und Dessous“ (ab 4. April 2014) in der Spinnerei zu sehen sind. „Wenn man Kleider richtig liest, erzählen sie viel vom Leben“, so der Wissenschaftler. An ausgewählten Beispielen der Sammlung aus der Zeit zwischen 1860 und 1930 erläutert er, was das bedeutet. Die Teilnehmer treffen sich um 20 Uhr auf dem Vorplatz der Spinnerei an der Industriestraße in Bocholt.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung ist erforderlich unter Tel. 02871 216111-0. Kosten: 3 Euro.

Datum: 4.2.2014 / 20 Uhr
Treffpunkt: LWL-Industriemuseum, TextilWerk Bocholt, Spinnerei
Industriestraße 5, 46395 Bocholt
Anmeldung: Tel. 02871 216111-0 oder im Museumsfoyer Weberei/Uhlandstraße
Eintritt: 3 Euro

LWL-Industriemuseum – TextilWerk Spinnerei
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Industriestraße 5
46395 Bocholt
Karte und Routenplaner

Alkohol- und Tabakwaren-Testkäufe zeigen Wirkung

Mitarbeiter des Stadtordnungsdienstes Magdeburg haben gestern wieder Testkäufe zur Einhaltung der Vorschriften des Jugendschutzes vorgenommen. Dabei wurden Minderjährigen in vier von sechs kontrollierten Geschäften diesmal keine Zigaretten oder alkoholischen Getränke verkauft. Damit zeigen die regelmäßigen Testkäufe des Stadtordnungsdienstes Wirkung, nachdem 2013 bei fast allen Kontrollen gegen den Jugendschutz verstoßen wurde.

Mit den Testkäufen kontrolliert die Verwaltung seit 2010, ob die Verkäufer in den Geschäften die Vorschriften des Jugendschutzgesetzes zur Abgabe von alkoholischen Getränken und Tabak beachten. Nach dem Jugendschutzgesetz dürfen Verkaufsstellen hochprozentige (branntweinhaltige) Alkoholika oder Lebensmittel, die solche in größeren Mengen enthalten sowie Tabak nicht an Personen unter 18 Jahren verkaufen.

Die Mitarbeiter des Stadtordnungsdienstes wurden darum bei ihren gestrigen Kontrollen von zwei minderjährigen Jugendlichen als Testkäufer unterstützt. Nur zwei der sechs kontrollierten Verkaufsstellen, ein Discounter und ein Kiosk, handelten bei der Testaktion ordnungswidrig. Kontrolliert wurden gestern zudem drei weitere Kioske sowie ein Spätshop. Darunter war auch ein Kiosk, bei dem in der Vergangenheit schon mehrfach gegen das Verkaufsverbot verstoßen und entsprechende Bußgelde jedes Mal erhöht worden waren. Diesmal wurde dort jedoch nach dem Ausweis gefragt.

Das Ergebnis der gestrigen Testkaufaktion zeigt, dass ein Teil die Händler inzwischen für die Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes sensibilisiert ist. Entscheidend ist dabei immer das Verhalten des Personals an der Kasse. Jeder Gewerbetreibende hat die Pflicht, ggf. durch die Kontrolle eines Ausweisdokumentes zu sichern, dass der Verkauf von Alkohol nur an die entsprechende Altersgruppe erfolgt. In diesem Zusammenhang weist das Ordnungsamt darauf hin, dass nach dem neuen Personalausweisgesetz auch Personen unter 16 Jahren bereits im Besitz eines Bundespersonalausweises sein können.

Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz werden je nach Art und Weise als fahrlässige, grob fahrlässige oder sogar vorsätzliche Handlung mit einem Bußgeld geahndet. Sofern der Verkäufer aus Gewinnsucht handelt, ist die Handlung auch als Straftat einzustufen. Die Höhe des Bußgeldes wird anhand des mit der Ordnungswidrigkeit verbundenen oder des dadurch zu erwartenden wirtschaftlichen Vorteils festgelegt.

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