Spargel mit Schinken, Lachs und Dips

Spargel mit Schinken, Lachs und Dips Foto: Wirths PR
Spargel mit Schinken, Lachs und Dips
Foto: Wirths PR

Spargel mit Schinken, Lachs und Dips
(für 4 Personen)

750 g nicht zu dicker Spargel
1 TL Butter
Zucker
Salz
60 g roher Schinken
150 g Räucherlachs
200 g Kräuterquark
1 gekochtes Ei (Gew.-Kl. M)
Petersilie
Dill
1 Flasche Grauer Burgunder (Deutsches Weintor eG)

Spargel vom Kopf bis zum Fußende mit einem scharfen Messer dünn schälen und die Endstücke großzügig abschneiden. In einem hohen Spargeltopf Wasser mit 1 TL Butter, Zucker und etwas Salz erhitzen und die Spargelstangen hineinstellen. Darauf achten, dass die Köpfe gerade aus dem Wasser ragen. Je nach Dicke der Stangen 12 bis 15 Minuten kochen. Inzwischen Schinken und Lachs in dünne Scheiben schneiden und das hart gekochte Ei fein hacken. Den Spargel abtropfen lassen und auf Tellern anrichten. Mit Schinken, gehacktem Ei und Petersilie beziehungsweise mit Lachs und Dillfähnchen und dem Kräuterquark anrichten. Dazu schmeckt ein kühles Glas Grauer Burgunder.

Pro Person: 212 kcal (887 kJ), 19,9 g Eiweiß, 12,7 g Fett, 4,3 g Kohlenhydrate

Der richtige Wein zum Spargel

Der Graue Burgunder aus der Erfolgsserie „Exclusiv trocken“ der Pfälzer Winzergenossenschaft Deutsches Weintor eG ist ein idealer Wein für Frühling und Sommer. Die Trauben dieses eleganten, trockenen Weines wachsen begünstigt vom mediterranen Klima der Pfalz und werden in Ilbesheim zu charaktervollen trockenen Weinen in besonderer Qualität veredelt. Der Graue Burgunder von Deutsches Weintor ist ein gehaltvoller, würziger Wein mit voller Frucht und geschmeidiger Note. Sein Bukett erinnert an süße Honigmelonen. Probieren Sie den samtigen und charmanten Pfälzer zu Spargelgerichten!
Der Graue Burgunder von Deutsches Weintor eG ist im Lebensmitteleinzelhandel, in Kauf- und Warenhäusern erhältlich. Linktipp: www.weintor.de

Spargel mit Steaks, Kartoffelplätzchen und Bernaise

Spargel mit Steaks, Kartoffelplätzchen und Bernaise Foto: Wirths PR
Spargel mit Steaks, Kartoffelplätzchen und Bernaise
Foto: Wirths PR

Spargel mit Steaks, Kartoffelplätzchen und Bernaise
(für 4 Personen)

1 kg Kartoffeln
1 kleine Zwiebel
7 EL Sonnenblumenöl
75 g durchwachsener Speck
150 g Mehl
1/2 TL Salz
1 EL fein gehackte Petersilie
1 Ei
1 kg Spargel
1 TL Butter
1 TL Zucker
1 Prise Salz
4 Lendensteaks (à 200 g)
Pfeffer
3 Schalotten
100 g Butter
3 EL Hensel Weisswein Essig
1 Prise Salz
weißer Pfeffer
4 Eigelb
5 EL Weißwein
1 Zweig Estragon
1 TL fein gehackter Kerbel
1 Flasche Dornfelder trocken (Deutsches Weintor eG)

Die Kartoffeln waschen und in der Schale in Salzwasser kochen. Für die Kartoffelplätzchen die Zwiebel schälen, fein hacken und in 1 EL Öl andünsten, den Speck fein würfeln und kurz mitdünsten. Die Kartoffeln schälen, durch die Presse drücken, in eine Schüssel geben und mit Zwiebeln, Speck, Mehl, 1/2 TL Salz, Petersilie und dem Ei gut vermengen. Aus dem Teig eine 5 cm dicke Rolle formen und diese in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden. 3 EL Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Kartoffelplätzchen darin ausbacken. Inzwischen den Spargel vom Kopf bis zum Fußende mit einem scharfen Messer dünn schälen und die Endstücke großzügig abschneiden. In einem hohen Spargeltopf Wasser erhitzen, Butter, Zucker und 1 Prise Salz zugeben und die Spargelstangen hineinstellen.

Darauf achten, dass die Köpfe gerade aus dem Wasser ragen. Je nach Dicke der Stangen 15 bis 20 Minuten kochen. Die Lendensteaks kalt abbrausen und trocken tupfen. 3 EL Öl in einer Pfanne erhitzen und die Rumpsteaks darin auf jeder Seite 3 Minuten braten. Anschließend salzen und pfeffern. Für die Sauce die Schalotten abziehen und ganz fein würfeln und in 1 TL Butter einige Minuten dünsten. Weisswein Essig, Salz und Pfeffer zugeben und die Flüssigkeit auf etwa 1 EL einkochen. Etwas abkühlen lassen. Die Eigelbe zugeben und unter ständigem Rühren mit dem Schneebesen im Wasserbad vorsichtig erhitzen, bis die Masse cremig wird. Nach und nach die in Stücke gehackte Butter und den Wein zugeben und die Sauce mit etwas Estragon und Kerbel würzen. Die Steaks mit dem Spargel und den Kartoffelplätzchen auf Tellern anrichten und die Sauce dazu servieren. Dazu schmeckt ein Glas Dornfelder trocken von Deutsches Weintor eG.

Pro Person: 1093 kcal (4575 kJ), 66,2 g Eiweiß, 61,3 g Fett, 68,0 g Kohlen-hydrate

Gesundheits-Tipp:
Artischocke verbessert die Verdauung

Es heißt zwar immer wieder, Spargelrezepte seien besonders leicht, in der Spargelküche wird jedoch selten mit Butter gegeizt. Und das kann ganz schön auf den Magen schlagen. Hier hilft ein Verdauungscocktail aus 200 ml Tomatensaft und 2 EL Artischocken-Presssaft, z. B. von Schoenenberger, gibt es im Reformhaus. Die Wirkstoffe der Artischocke verbessern die Fett-verdauung und regen den Gallenfluss an. Da Artischocken-Presssaft etwas bitter schmeckt, mischt man ihn am besten mit Gemüsesaft. Damit dieser Gesundheitscocktail am besten wirkt, sollte er kurz vor dem Essen getrunken werden.

Berufliche und akademische Bildung zukunftsfähig?

(aid) – „Akademische Freiheit versus berufsständische Autonomie – Entwicklungen im Berufsfeld Agrarwirtschaft“ lautete der Titel der Fachtagung Agrarwirtschaft, die Ende März 2015 an der Technischen Universität Dresden stattfand. Die Teilnehmenden diskutierten über Vor- und Nachteile einer stetig ansteigenden Akademisierung in der beruflichen Bildung.

Berufliche Bildung hat mit der dualen Ausbildung in Mitteleuropa ein Alleinstellungsmerkmal, betonte Dr. Gudrun Kammasch von der Beuth Hochschule für Technik in Berlin. Dieses System kann aber nur erhalten bleiben, wenn die berufliche Bildung aktiv von allen Beteiligten im Bildungssystem unterstützt wird. Dafür ist ein intensiver Dialog zwischen Hochschulen, Schulen und der beruflichen Praxis wichtig. Ein Beispiel für eine funktionierende Zusammenarbeit aus der akademischen und beruflichen Bildung stellte Professorin Ines Maria Rohlfing, ebenfalls Beuth Hochschule, vor: ein dualer Studiengang, der von der Hochschule und der beteiligten beruflichen Schule, der Peter-Lenné-Schule in Berlin, gemeinsam entwickelt und umgesetzt wird.

Duale Studiengänge sind aber nur ein Weg der Annäherung zwischen beiden Bildungstypen. Wichtig ist es vor allem, zu akzeptieren, dass jede Bildungsstufe ihre Stärken hat. Diese müssen erkannt, klar definiert und immer wieder kritisch reflektiert werden, so Professor Roland Stähli von der Berner Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften in der Schweiz. Auf dieser Basis kann und soll dann eine konstruktive gemeinsame Arbeit an einer zukunftsfähigen Struktur der beruflichen und akademischen Bildung entstehen.

Die Organisatoren der Tagung, Professor Marcel Robischon von der Humboldt Universität in Berlin und Katja Svensson von der Technischen Universität Berlin haben es in einem Beitrag für die Fachzeitschrift B&B Agrar (Ausgabe 2-2015) so zusammengefasst: „Die Grenzziehung zwischen akademischer und nicht-akademischer Qualifizierung schwindet… Ein zeitgemäßes und zukunftsweisendes Gesamtgefüge der Qualifizierungsprozesse über alle Ebenen hinweg ist erforderlich und trägt wesentlich dazu bei, den Agrarsektor in Deutschland zukunftsfähig zu machen.“
Bärbel Brettschneider-Heil, www.aid.de

Weitere Informationen:

B&B Agrar – die Fachzeitschrift für Bildung und Beratung, Ausgabe 2-2015

http://www.bub-agrar.de

www.aid.de/shop/shop_detail.php?bestellnr=5502

Von Stadtgärtnern selbst gedreht

(aid) – In Deutschland gibt es mittlerweile gut 400 urbane Gemeinschaftsgärten. „Urbane Landwirtschaft“ ist die Nutzung von Land in Ballungsräumen zum Anbau von Lebensmitteln in der Regel für den Eigenbedarf und eng mit dem Sozialleben, den ökologischen und wirtschaftlichen Kreisläufen der Stadt verbunden. Den Initiatoren geht es dabei um die Schaffung von Begegnungsstätten, Räumen des Lernens und des Austausches – frei von Kommerz. Was für Profi- Gemüsegärtner aussehen mag wie eine Spielzeugkiste mit Gemüsepflänzchen, ist für viele Gemeinschaftsgärtner Teil einer neuen Stadt und Lebenskultur. Denn die Produktion von normgerechtem, makellosem Gemüse steht hier nicht im Vordergrund. Hier wächst aber nicht nur Gemüse sondern auch Erholung, Respekt vor Lebensmitteln, Verbindung zu anderen Menschen und zur Natur.

Die Stadtgärtner und -gärtnerinnen der beiden großen Gemeinschaftsgärten „NeuLand“ in Köln-Bayenthal und „Allmende-Kontor“ in Berlin-Tempelhof haben kurz den Spaten beiseitegelegt und die Kamera in die Hand genommen. Zusammen mit dem aid infodienst in Bonn entstanden zwei Filme aus der Mitte der Gärten, die neue Wege der Ernährungskommunikation beschreiten. Sie wurden als partizipative Videos gedreht, eine filmpädagogische Methode, bei der sich Akteure, Redakteure und Regisseure gemeinsam auf eine Entdeckungsreise begeben: Was ist uns wichtig? Was sind unsere Erfahrungen, was unsere Hoffnungen? Und wie können wir das darstellen? Nicht „Experten“ erklären „Laien“, wie das Gärtnern funktioniert, sondern umgekehrt.

Die Menschen, die Gemeinschaftsgärten gründen und pflegen, ob sie nun Psychologinnen, Redakteure, Wissenschaftler oder engagierte Unruheständler sind, erzählen von ihren Erfahrungen, den Herausforderungen und der Faszination des Gemeinschaftsgärtnerns. Sie berichten von ihrem Wunsch, die Allmende wieder lebendig zu machen; dem Versuch, gute Wege zu finden, um die vorhandenen Ressourcen wie Raum, Boden, Wasser, Werkzeuge und Wissen zu teilen und zu nutzen. Sie sprechen mit Begeisterung über die eigenen Bienen, die Ernte von Senf oder Weintrauben und über den Kompost als Sinnbild für eine funktionierende Wirtschaft, die Produktion und Reproduktion vereint. Hinter all dem Engagement schwebt auch immer die Frage, was es für die Menschen und die Kultur eines Stadtviertels bedeutet, wenn die Gärten irgendwann wieder weiterziehen müssen, weil die Zwischennutzung beendet ist.
Gesa Maschkowski und Anne Staeves, www.aid.de

Die Filme

Allmende-Kontor – Mehr als ein Garten:
http://youtu.be/W4KTOUpfJ_Y NeuLand – Garten findet Stadt:
http://youtu.be/FTnYMcyX3ng

Links:

Thema urbanes Gärtnern beim aid:

www.aid.de/verbraucher/urban_gardening.php
Gartenmedien und -infos vom aid: www.aid.de/verbraucher/garten.php

NeuLand-Garten: www.neuland-koeln.de/
Allmende-Kontor: www.allmende-kontor.de/

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...