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Karl-May-Festspiele Elspe: „Der Schatz im Silbersee“

Western live in freier Natur: Das ist gleichsam Basis und Erfolgsrezept für die Karl-May-Festspiele im sauerländischen Elspe.  Der Fokus auf Menschen, Tiere und auf die Natur begeisterte bereits mehr als 12 Millionen Menschen in den vergangenen 58 Jahren. Erlebnis mit allen fünf Sinnen bedeutet, Darsteller in einer prächtigen Naturkulisse zu sehen und zu hören, untermalt von mal spannender, mal gefühlvoller Musik, das Feuer der Explosionen auf der Haut zu spüren, die mehr als 40 Pferde zu riechen und den Pulverdampf auf der Zunge zu schmecken. Das macht die Karl-May-Festspiele in Elspe unverwechselbar.
 
 
Die Story
Lange herrschte Frieden zwischen den Weißen und den Utah-Kriegern. Doch eines Tages dringt eine Bande weißer Tramps in das Gebiet am Colorado-River ein. Sie sind auf der Suche nach dem legendären Schatz im Silbersee. Morde an Indianern und Weißen kennzeichnen ihren Weg. Der Große Wolf, der Häuptling der Utahs, führt seinen Stamm in einen erbitterten Kampf gegen alle Weißen. Selbst Winnetou und Old Shatterhand werden beinahe Opfer seiner furchtbaren Rache. Hoch oben in den Bergen am Silbersee fällt die Entscheidung.
 

Das neue Dach
Nein, es waren nicht die Vorzeichen einer neuen Eiszeit und auch keine Wetterkapriolen des diesjährigen Winters im Sauerland, die den Elspern kurz nach Weihnachten und nochmals Anfang Februar ein seltenes Naturschauspiel bescherten. Schnee im Zuschauerraum der Karl-May-Festpiele. Was war geschehen? Die Erklärung ist einfach. Die Elsper Naturbühne geht seit mehr als 38 Jahren erstmals wieder ohne Überdachung in die kalte Jahreszeit. Die große Zeltkonstruktion, die über Jahrzehnte immer wieder Tonnen von Schnee- und Eislast mühelos getragen, insgesamt mehr als 80 Millionen Liter Regen abgeschirmt hat und als Sonnenschirm bei mehr als 50.000 Sonnenstunden diente, wird zur Zeit runderneuert.

Selbst Kyrill, der im Januar 2007 mit mehr als 225 Stundenkilometern eine Schneise der Verwüstung in weiten Teilen Deutschland hinterließ, konnte dem Elsper  Dach nur ein müdes Zucken abringen. Aber im Oktober 2014 war es dann doch soweit. Die Membrane, die ursprünglich mit einer Haltbarkeit von ca. 15 Jahren angegeben war, wurde aus der Stahlkonstruktion heraus getrennt. Regelmäßige Sicherheits- und Reißtests hatten bis dahin immer wieder bestätigt, dass das Material in einwandfreiem Zustand war. Vermutlich liegt es an der guten Luft im Sauerland, die schädliche Umwelteinflüsse  in Grenzen hält und an der regelmäßigen Wartung, dass das Dach solange gehalten hat. Die Besucher der kommenden Inszenierung 2015 „Der Schatz im Silbersee“ müssen aber nicht fürchten, künftig schutzlos allen Wettervarianten ausgesetzt zu sein. Spätesten im Mai diesen Jahres ist die neue Überdachung fertig und der Winter muss vermutlich wieder lange warten, bis er erneut im Zuschauerraum zuschlagen kann.

Das Rahmenprogramm
An allen Aufführungstagen öffnet das Elspe Festivals bereits ab 10.00 Uhr. Dann haben die Besucher die Möglichkeit, sich mit einem internationalen Rahmenprogramm auf die Karl-May-Festspiele einzustimmen, sich in einem der Restaurants oder im Imbiss- und Picknick-Bereich zu stärken oder einfach nur bei handgemachter Country-Musik zu entspannen.

Die Stuntshow „Goldrush“
Der etwas schusselige Goldsucher „Yosemite Joe“ und sein indianischer Freund haben eine reiche Goldader entdeckt. Doch das bleibt nicht geheim und schon bald kommt es zu Angriffen, Schlägereien und Explosionen. Wie das Ganze vor sich geht, ohne dass unsere Akteure dabei auch nur eine Schramme abbekommen, erklären wir Ihnen in unserer neu inszenierten Stunt- und Pyrotechnikshow.

Die Greifvogelshow „Hawks & Falcons“
Schon in der Antike wurden Falken zur Jagd eingesetzt, den Indianern galt der Adler als heiliges Tier. Erleben Sie die Welt der Greifvögel, der Adler, der Falken, der Milane. Und erleben Sie, dass jede Art ihre faszinierende Besonderheit hat.

Die „American Musikshow“
Mit den bekanntesten Songs aus der amerikanischen Country-, Rock- und Popgeschichte, auch 2015 wieder von Holly Shepherd aus Nashville, Tennessee inszeniert, mit Sängern und Tänzern aus den ganzen USA.

Die „Backstage Tour“
Im Anschluss an die Karl-May-Festspiele bietet Elspe Festival geführte Backstage-Touren an, bei denen Wissenswertes am Rande, ein ausgiebiger Blick hinter die Kulissen und ein Besuch im Pferdestall auf dem Programm stehen.

Das Ensemble
Winnetou, Häuptling der Apatschen = Jean-Marc Birkholz                 
Old Shatterhand = Kai Noll                                  
Sam Hawkens = Stephan Kieper                     
Brinkley, Anführer der Tramps = Rolf Schauerte                      
Knox = Markus Lürick
Hilton Tramps = Sebastian Tigges                    
Woodward = Marco Kühne
Der Große Wolf, Häuptling der Utahs = Moritz Bürkner
Para angare, sein Sohn = Silas Duwe
Der Kleine Bär, Krieger der Tankawa = Sebastian Kolb                      
Mrs.Butler, Saloonwirtin  = Jennifer Ehnert
Patterson, Ingenieur = Wolfgang Kirchhoff             
Ellen, seine Tochter = Zoe Howard                                    

Kai Noll
Für Kai Noll bedeutet das Engagement  in Elspe ein Wiedersehen mit seiner alten Wirkungsstätte, denn bereits von 2005 bis 2007 spielte er auf der Elspe Naturbühne seine „Traumrolle, den Old Shatterhand“.
In der Rolle eines anderen Schriftstellers – schließlich ist „Old Shatterhand“ ein Pseudonym, das sich Karl May selbst gegeben hat – ist  Kai Noll seit Jahren als Schriftstellers „Rufus Sturm“  einer der Protagonisten der RTL-Serie „Unter uns“.  Begonnen hatte seine Karriere als Sänger von Bands wie „Us Best“ oder „Herbert Müller Maffay“. Kai war mit seiner Musik schon vor „BAP“ in China und trat dort vor zehntausend Menschen auf. Zurück in der Heimat gab es Hauptrollen in Musicals wie „Pico“, der Geschichte des legendären Hamburger Starclubs, und der „Rocky Horror Show“. Schließlich stieg Kai in Folge 2036 am 26. Februar 2003 bei „Unter uns“ ein. In den letzten Jahren hat sich Kai Noll neben „Unter Uns“ auf die Musik konzentriert.                                               
– 2009 Veröffentlichung Album „The Younger Tapes“ mit Crush Zac Begg and a Friend
– anschließende Club-Tour durch Deutschland, Schweiz und Holland
– 2012 Veröffentlichung des Albums „Gemeingefährlich“ mit der Band NOLL
– 2013 Verfilmung der „Kaffeekantate“ von Johann Sebastian Bach als Bankdirektor
– 2014 Start des musikalischen Projekts „Soaphusche“

Jean-Marc Birkholz
Jean-Marc Birkholz übernimmt im Jahr 2015 zum vierten Mal die Rolle des Apatschen-Häuptlings Winnetou. Birkholz wuchs in Berlin-Friedrichshain auf und studierte von 1996 bis 1999 an der Berliner Fritz-Kirchhoff-Schauspielschule „Der Kreis“. Erste Auftritte hatte er am Renaissance-Theater und am carrousel Theater (heute Theater an der Parkaue) in Berlin.
Von 2001 bis 2006 verkörperte er die Rolle des Winnetou auf der Felsenbühne Rathen.
Daneben begann er für Film und Fernsehen zu arbeiten (z.B. Polizeiruf 110, GZSZ,
Das Verhör, Siebenstein, Verliebt in Berlin). 2009/2010 übernahm er in der internationalen Kino-Produktion „Connected by Time“ (Связь времен / Verbindung der Zeiten) die Hauptrolle, einen jungen Veterinär, der an Krebs erkrankt. Der Film wurde weltweit auf verschiedenen Festivals gezeigt. Eine weitere Hauptrolle in der russischen Fernsehserie „Smersch“ folgte 2012.

Als Sprecher wirkte er in diversen Karl-May-Hörspiel-Produktionen mit. Er synchronisiert stetig Fernseh- und Kinofilme, die in den deutschen Verleih kommen und lieh unter anderem der Figur Carlos aus der Fernsehserie „Prinzessin Lillifee“ seine Stimme.

Moritz Bürkner
Moritz Bürkner spielt die Rolle des „Großen Wolf“, also des Utah-Häuptlings, dessen Sohn von der Brinkley-Bande getötet wurde. Nach dem Besuch der  Schule des Theaters im Theater der Keller, Köln erhielt er ein Engagement an den Städt.Bühnen Bonn, und nach einem weiteren Engagement am Stadttheater Oberhausen ist er bis heute regelmäßig im Kleinen Theater Bad Godesberg zu sehen. „Herzflimmern – die Klinik am See“, „Alarm für Cobra 11“  „Lena –Liebe meines Lebens“ sind nur einige der Filme, die er in den letzten Jahren drehte. Seine Freilichtbühnenfähigkeiten demonstrierte er bei dem „Piraten-Open-Air“ in Grevesmühlen überzeugend, was ihm letztendlich das diesjährige Engagement in Elspe einbrachte.

Stephan Kieper
Stephan Kieper gehört seit Jahren zum Stammensemble der Karl-May-Festspiele in Elspe. Er agiert hier als Schauspieler, Reiter und Stuntman, ist daneben aber auch der Chef der Pyrotechniker mit allen Zeugnissen und Erlaubnissen, die man für Film und Freilichtbühnen haben muss. Ins komische Fach wechselt er in diesem Jahr zum ersten Mal. Nachdem ihn Regisseur Jochen Bludau in der letztjährigen Dinnershow als originellen Koch Pachulke gesehen hatte, war der Wechsel von der üblichen Gangsterrolle in die Rolle des Sam Hawkens eigentlich vorprogrammiert.

Weitere Rollen:

Markus Lürick
Markus Lürick ist nach einer Ausbildung zum Schauspieler und Stuntman seit 1994 als Schauspieler, Moderator, Sprecher und Sänger im Beruf. Sein Weg  führte ihn durch diverse TV-Formate wie „Verbotene Liebe“, „Alles was zählt“ , „Frei Schnauze“ , „Mirco Mania“, „Big Brother Nachtfalke“ (Tele 5),  „Next Door“ (Pro 7) und zahlreiche Bühnenproduktionen wie „Springmaus Improvisationstheater“, „Rheinfelssaga“, das Dinnershow-Musical „Traumschiff ahoi“ und  das Musical „Rhein vom Gefühl“

Bis heute spielt er für das Elspe Festival Helden, Schurken und komische Charakterrollen. Im vergangenen Jahr erheiterte er als englischer Lord Sir David Lindsay, in diesem Jahr wechselt er als rechte Hand von Gangsterboss Brinkley (Rolf Schauerte) auf die ganz dunkle Seite. Wie im vergangen Jahr auch moderiert er zusätzlich an der Seite von Marco Kühne  die Stuntshow „Goldrush“. Ebenfalls schreibt und spielt Lürick erneut die diesjährige Dinnershow “ Besuch aus good old Germany“.

Jennifer Ehnert
Jennifer Maria Ehnert ist eine ungewöhnlich vielseitige Schauspielerin und den langjährigen Elspe-Fans noch in bester Erinnerung. Schon 2006 eroberte sie hier als Winnetous Schwester Nscho-tschi die Herzen der Zuschauer und in der Rolle der verruchten Mexikanerin Miranda konnte sie sich 2010 von einer ganz anderen Seite zeigen. In diesem Jahr tritt sie in der Rolle der Saloonwirtin Mrs. Butler auf. Wie kaum eine andere Darstellerin ist sie in zahlreichen Bereichen des Schauspiels zu Hause. Auf der Bühne, im Film und im Fernsehen: Sie stand in US-Filmen wie „Howard Stern’s Private Parts“ vor der Kamera. Sie war im „Tatort“ und mehrfach in der ZDF-Serie „Da kommt Kalle“ zu sehen. Seit 2011 tourt sie mit ihrem Mann Michael Ehnert mit den Programmen “Küss langsam” und “Zweikampfhasen” durch Deutschlands Kulturarenen. Mit ersterem brachte sie es sogar zu einem Auftritt in New York.

Sebastian Kolb
Sebastian Kolb, geboren und aufgewachsen in Siegen, lernte bereits in jungen Jahren Reiten.  Nach dem Abitur ging er nach Köln, um dort von 2005 bis 2008 an der Schauspielschule „Theater der Keller“ eine klassische Schauspielausbildung zu absolvieren. Im letzten Jahr stand er zum ersten Mal in Elspe als Bloody Fox in „Unter Geiern“ auf der Bühne, in diesem Jahr spielt er den Tonkawa-Indianer “Kleiner Bär”. Schon während der Schauspielausbildung war Sebastian vor allem auf Theaterbühnen aktiv und spielte regelmäßig auf der Bühne des Stadt-Theaters Hagen. Im vergangenen Jahr drehte er in Köln den Kinospielfilm „Voll Paula“, welcher 2015 erscheint. Außerdem war er zwei Staffeln lang in der Internet-Serie „Dämmerung“ zu sehen, der Kurzfilm „Libido“ mit ihm in der Hauptrolle erschien 2010 auf DVD (Universal).

Zoe Howard
Seit ihrer Kindergartenzeit liebt sie die Schauspielerei. Schon in der 2. Klasse sang und spielte sie in einem Theaterprojekt ihrer Schule die Titelpartie „Der kleine Tag“ im gleichnamigen Musical von Rolf Zuckowski. Film- und Fernsehauftritte, wie zum Beispiel bei der ZDF-Vorabendserie „Samt und Seide“, aber auch Filme, wie „Der falsche Mann“ (2011), ermöglichten Zoë Howard einen Einblick in die Film- und Fernsehwelt.
Seit ihrem 4. Lebensjahr nimmt Zoë Howard Klavier- (Private Klavierakademie Kopp-Liebl, Franziska Halter), ModernJazz- (DaFunk) und Ballettunterricht (Ballettakademie Payer, Ballettzentrum Otevrel) und hat bei zahlreichen öffentlichen Konzerten im Raum Augsburg – München mitgewirkt. Im vergangenen Jahr setzte Regisseur Jochen Bludau die sympathische Darstellerin als Farmersfrau Sara ein. In diesem Jahr wird sie die Tochter des Ingenieurs Patterson spielen, die sich schließlich in den “Kleinen Bären” verliebt.

http://elspe.de/ 

 

Umweltministerium startet Verbändebeteiligung zur Novellierung des Windenergieerlasses

Die Landesregierung NRW will die Kommunen und Genehmigungsbehörden bei der Windenergie-Planung unterstützen. Deshalb hat die Landesregierung den Windenergieerlass von 2011 überarbeitet. Heute wurde der Entwurf zum Start der Verbändebeteiligung veröffentlicht.

Mit dem Windenergieerlass 2011 wurden eine Neuausrichtung der Erlasslage für den Windenergieausbau vorgenommen und Hürden bei  Planung und Genehmigung abgebaut. Dies hat zu einer dynamischen Entwicklung des Windenergieausbaus in den letzten vier Jahren beigetragen, der sich in dieser Zeit mehr als verdreifacht hat. Die zunehmenden Fallzahlen haben zu vielfältiger neuer Gesetzgebung, Planung und Rechtsprechung geführt, die eine Überarbeitung des Erlasses erfordern. Der Entwurf der Neufassung zeigt unter Berücksichtigung der aktuellen Rahmenbedingungen auf, unter welchen Voraussetzungen der Ausbau der Windenergie planerisch gesteuert werden kann.

Mehr als 30 Verbände (unter anderem Energiewirtschaftsverbände, Grundbesitzerverbände, Heimatverbände, Landwirtschaftsverbände, kommunale Spitzenverbände, Naturschutzverbände) sowie die Bezirksregierungen und Regionalplanungsbehörden und Landesbetriebe sind zur Stellungnahme bis zum 26. Juni 2015 aufgefordert. Gleichzeitig werden die selben Verbände und Fachbehörden jeweils zu einer Anhörung eingeladen und der Landtag informiert. Anschließend werden die Stellungnahmen von den Ressorts ausgewertet, bevor eine ggf. überarbeitete Fassung in Kraft tritt.

Den geltenden Winderlass und den neuen Entwurf finden Sie mit weitergehenden Informationen unter:

Studieren ohne Abitur muss eine Selbstverständlichkeit werden

Immer mehr Menschen ohne Abitur studieren. So gibt es in NRW einen kontinuierlichen Anstieg bei der Zahl der an den nordrhein-westfälischen Hochschulen eingeschriebenen Studierenden, die statt eines Abiturs eine anerkannte berufliche Qualifikation haben. Zum Wintersemester 2014/15 haben bereits 1.260 Studienanfängerinnen und -anfänger mit beruflicher Qualifikation ein Studium begonnen. NRW nimmt somit in diesen Bereich bundesweit die Spitzenposition ein.

Die Gesamtzahl dieser Studierenden an den Fachhochschulen stieg im Zeitraum vom Wintersemester 2010/11 zum Wintersemester 2014/15 von 487 auf 842 Personen. An den Universitäten ist die Zahl um mehr als das doppelte von 190 auf 417 Personen angewachsen. Die Vergleichswerte für Frauen wie Männer stiegen dabei etwa gleich stark an. Berücksichtigt man in der Statistik auch die Fernuni Hagen, liegt die Gesamtzahl noch einmal im vierstelligen Bereich höher.

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze will diesen positiven Trend auch zukünftig fortsetzen. „NRW braucht alle Talente. Mit einer größeren Durchlässigkeit zwischen den Systemen müssen wir allen, die sich weiterqualifizieren wollen, dies auch ermöglichen. Studieren ohne Abi muss daher schlicht eine Selbstverständlichkeit werden.“

So hat die Ministerin bereits vor einiger Zeit die Patenschaft über ein Modellprojekt übernommen, das helfen soll, die Berührungsängste beruflich Qualifizierter mit dem akademischen Sektor abzubauen. An diesem Stipendienprogramm der Hans-Böckler-Stiftung für insgesamt

90 beruflich Qualifizierte sind die Universität Duisburg-Essen und die FH Niederrhein als Kooperationspartner beteiligt.

Drei Varianten gibt es beim „Studieren ohne Abitur“:

  1. Meister oder Personen mit einer vergleichbaren Aufstiegsfortbildung können direkt ins Studium durchstarten. Es besteht direkter Zugang zu allen Studiengängen an sämtlichen Universitäten und Fachhochschulen in NRW.
  2. Studierwillige, die eine mindestens zweijährige Berufsausbildung abgeschlossen haben und mindestens drei Jahre in ihrem erlernten Beruf tätig waren, können direkt und ohne Zugangsprüfung Studiengänge beginnen, die fachlich ihrer Ausbildung und Berufspraxis entsprechen. Hierüber entscheidet im Einzelfall die jeweilige Hochschule.
  3. Mit einer abgeschlossenen, mindestens zweijährigen Berufsausbildung und drei Jahren Berufspraxis können Studieninteressierte ohne Abitur auch Fächer studieren, die nicht ihrem bisherigen Berufsweg entsprechen. Dies gilt auch, wenn sie nach der Ausbildung Kinder erzogen oder Angehörige gepflegt haben. Diese Zeit wird als Berufspraxis anerkannt. Mit diesen Qualifikationen haben sie die Wahl zwischen einem Probestudium (nichtzulassungsbeschränkte Studiengänge) oder einer Zugangsprüfung an der jeweiligen Hochschule.

Urlaub in Nordrhein-Westfalen

Nordrhein-Westfalen als Urlaubsland? Aber ja doch! MERIAN hat eine Destination entdeckt, die sich zum Ferienziel gemausert hat. Mit über 250 Tipps für Wochenenden und Kurzurlaube, den besten Hotels und den sehenswertesten Zielen aus Kultur und Natur.

Die wichtigsten Themen im Heft auf einen Blick:

   - Natur erleben NRW hat viel mehr zu bieten als quirlige urbane 
     Zentren. MERIANs Fotografen und Autoren fanden die stillen 
     Winkel, die urigen Wälder, die verträumten Städte, die grünen 
     Höhen und die üppigen Gärten zwischen Eifel, Sauerland und 
     Teutoburger Wald, an Ruhr, Sieg und Lippe.
   - Sportliche Menschen aller Altersklassen kommen in NRW auf ihre 
     Kosten:  Aktiver Urlaub auf Radwegen an Rhein, Ruhr und Sieg, 
     beim Reiten im Münsterland und in der Eifel, beim Wandern - 
     nicht nur in Wald und Feld, sondern auch entlang historischer 
     oder kunstgeschichtlicher Routen. MERIAN hat alles ausprobiert.
   - »Das Rheinland ist ein Glücksfall für die Kunst«, sagt der 
     Düsseldorfer Galerist Hans Mayer und zählt allein 28 Kunstmuseen
     in seiner Nachbarschaft auf. MERIAN traf den Mann, der 50 Jahre
     lang Künstler begleitete und eine Szene mit formte, die sich auf
     Augenhöhe mit New York und Paris bewegt.
   - Nirgendwo in Deutschland und vielleicht auch in der Welt ist 
     Fußball so wichtig wie hier. Jeder zehnte Bewohner des Landes 
     ist Mitglied eines Fußballvereins, Zigtausende sind aktiv. Und 
     das bei weiten nicht nur bei den Großen zwischen Köln und 
     Dortmund. MERIAN beobachtet drei Generationen und drei Vereine.
   - Kohle, Stahl und Schlotbarone haben 200 Jahre lang das Land 
     geprägt - in wenigen Jahren wird die letzte Schicht gefahren. 
     Was bleibt, sind Monumente der Industriekultur. Viele Anlagen 
     sind heute zu neuem Leben erblüht. MERIAN zeigt, wie aus Zechen 
     und Stahlwerken lebenswerte Wohngebiete, Musentempel, 
     Freizeitanlagen und ein Unesco-Welterbe wurden.
   - Und auch dies ist NRW: Wiege des späteren Deutschland. Karl der 
     Große schuf die Urform Nordrhein-Westfalens, errichtete Pfalzen,
     gründete Klöster. MERIAN reist auf seinen Spuren von Aachen über
     Köln nach Paderborn und Corvey.

Außerdem: Alle dreizehn Regionen im Überblick. Vom Siegerland bis zum Niederrhein. MERIAN zeigt die schönsten Burgen, Schlösser und Museen, testet die originellsten Hotels und Restaurants, zeigt die kulinarischen Spezialitäten der Regionen und die Erlebnismeilen der Großstädte.

Alles in großen Reportagen von MERIAN-Autoren erzählt, exklusiv fotografiert von den besten MERIAN-Fotografen. Das neue MERIAN-Heft Nordrhein-Westfalen ist in einer in einer Auflage von rund 100.000 Exemplaren erschienen. Die Ausgabe hat 180 Seiten, davon über 40 Seiten Infoteil mit großer ausfaltbarer MERIAN-Karte.

MERIAN ist im Buch- und Zeitschriftenhandel sowie unter merian.de erhältlich und kostet 8,95 Euro.

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