Gefüllte Kartoffeln mit Kräuterquark (cholesterinarm)

Gefüllte Kartoffeln mit Kräuterquark (cholesterinarm) Foto: Wirths PR
Gefüllte Kartoffeln mit Kräuterquark (cholesterinarm)
Foto: Wirths PR

Gefüllte Kartoffeln mit Kräuterquark
(für 4 Personen)

8 große Kartoffeln (à 200 g)
500 g Magerquark
5 EL Sonnenblumenöl (oder Leinöl)
Pfeffer
Salz
2-3 EL fein gewiegte Kräuter (z.B. Petersilie, Schnittlauch, Dill)
1/2 TL Kümmel
1 Stück rote Paprikaschote
1 Stück gelbe Paprikaschote

Kartoffeln als Pellkartoffeln zubereiten. Inzwischen Quark mit dem Öl cremig rühren, mit Salz und Pfeffer pikant abschmecken. Nach Belieben mit Kräutern, Kümmel oder fein gehacktem Paprika vermengen. Den oberen Teil der Kartoffeln abschneiden, die Kartoffeln mit einem Löffel leicht aushöhlen und je nach Geschmack mit Kräuter-, Kümmel- oder Paprikaquark füllen.

Pro Person: 484 kcal (2.025 kJ), 25,0 g Eiweiß, 12,9 g Fett, 63,4 g Kohlenhydrate, 1 mg Cholesterin

Hochzeitsfotos von 1910-1913

Victoria und Ernst August Hochzeit 1913 Foto: Städtisches Museum Braunschweig
Victoria und Ernst August Hochzeit 1913 Foto: Städtisches Museum Braunschweig

Am 24. Mai 1913 gaben sich Ernst August von Braunschweig-Lüneburg und die Kaisertochter Victoria Luise im Berliner Schloss das Jawort. Vier Tage Hochzeitstrubel mit Gästen aus der Welt des Hochadels fanden in Berlin statt. Das Städtische Museum Braunschweig stellt in einer Sonderausstellung zum Einzug des Regentenpaares in Braunschweig, am 3. November vor 100 Jahren, die wilhelminische Gesellschaft am Vorabend des Ersten Weltkriegs vor.

Für die Ausstellung wurden jetzt Hochzeitsfotos zwischen 1910 und 1913 aus Braunschweig gesucht. Geeignete Bilder werden Teil der Ausstellung, die das Haus am Löwenwall vom 3. November bis zum 5. Januar nächsten Jahres präsentiert.

Ambrosie – Allergenes Ackerunkraut über Fernstraßen verbreitet

Vor rund 170 Jahren gelangte die Beifußblättrige Ambrosie (Ambrosia artemisiifolia) über eine Wiesenmischung aus Amerika nach Europa. Aber erst seit etwa 20 Jahren erhält das Traubenkraut größere Aufmerksamkeit. Die starke Ausbreitung der Ambrosie geht einher mit einer Zunahme von Allergien, die durch das Hauptallergen Amb a1 ausgelöst werden.

In Ungarn steht die Beifußblättrige Ambrosie allerdings auch als Problemunkraut im Ackerbau auf der Tagesordnung. Auf 80 Prozent der Felder muss das einjährige Kraut regelmäßig bekämpft werden. In Deutschland ist es noch nicht so weit, aber das Julius Kühn-Institut lud zu einer Konferenz nach Berlin ein mit der Frage: „Ambrosia in Deutschland – lässt sich die Invasion aufhalten?“

In Bayern und Baden-Württemberg breitet sich die Pflanze entlang der Fernstraßen aus. Hohes Verkehrsaufkommen verdichtet Einzelpflanzen zu kilometerlangem Bankettgrün. Stefan Nawrath von der Projektgruppe Biodiversität und Landschaftsökologie in Freiburg vermutet Transportverluste nach der Ernte und Verschleppung von Samen über Mähmaschinen der Straßenmeistereien als Hauptursache dieses Verbreitungsmusters.

In Brandenburg sieht es anders aus. Da wurde die Ambrosie mit verunreinigtem Saatgut für Sonnenblumen bereits in den 1970er Jahren in die Niederlausitz eingeschleppt und hat sich auf den Ackerflächen endemisch eingenistet. Seit 2010 gibt es nach Gerhard Schröder vom Brandenburger Landesamt für ländliche Entwicklung mehr als 150 Meldungen „Befall der Ackerfläche“. Die Ambrosie fühlt sich vor allem in Mais, Lupinen, Ackerbohnen, Futtererbsen aber auch Soja wohl und kann zu erheblichen Ertragseinbußen führen. Wintergetreide und Winterraps hingegen können das Auskeimen unterdrücken. Die Landwirte haben bereits ihre Anbauplanung umgestellt.

Vor allem für Mais steht eine wirksame Herbizidpalette zur Verfügung. Ergebnisse aus zahlreichen Parzellenversuchen fließen nach Ewa Meinlschmidt vom Sächsischen Landesamt für Landwirtschaft in die Praxis. Hier bahnt sich ein Konflikt an, denn die Ambrosie fühlt sich genau in den Kulturen wohl, die Träger für eine heimische Eiweißstrategie sein sollen.

Noch schwerer hat es der Ökolandbau. Landwirte, deren Flächen mit Ambrosien befallen sind, versuchen durch eine dichtere Aussaat das Unkraut zu unterdrücken. Oder, so Schröder, sie weichen gleich ganz auf mehrjährigen Feldfutterbau aus.

Leichter wäre es, wenn die Beifußblättrige Ambrosie wegen ihrer Allergenität als gesundheitsgefährdende Pflanze eingestuft würde. Dann gäbe es eine Meldepflicht und eine Weisungsbefugnis an die Kommunen, diese zu bekämpfen. Die Mahdpraxis an den Straßenbanketten orientiert sich nicht am optimalen Schnittzeitpunkt vor der Samenreife im September. Zudem kann sie bei Schnitthöhen über zehn Zentimeter eine Notblüte über horizontale Seitentriebe einleiten.

Über eine neue Gefahr berichtete Thomas Dümmel vom Meteorologischen Institut der FU Berlin. In Ostberlin breitet sich mit Ambrosie psilostachya eine mehrjährige Ambrosiastaude aus, die an ihren Fundstellen bislang nicht ausgerottet werden konnte.
Roland Krieg, www.aid.de

Weitere Informationen:
http://pflanzengesundheit.jki.bund.de/index.php?menuid=60&reporeid=73 www.aid.de/presse/archiv.php?mode=beitrag&id=5855

Lifestyle-Getränk: Jeder Deutsche trinkt rund 27 Liter Tee im Jahr

Tee ist ein beliebtes Getränk und Genussmittel. Im Jahr 2012 hat jeder Deutsche rund 27 Liter Schwarzen und Grünen Tee getrunken, informiert der Deutsche Teeverband in Hamburg. Der Konsum ist im Vergleich zum Vorjahr um mehr als zwei Prozent auf 18.960 Tonnen gestiegen, davon 76,5 Prozent Schwarztee und 23,5 Prozent Grüntee. Die Teetrinker-„Nation“ Nummer 1 ist nach wie vor Ostfriesland mit einem Verbrauch von 300 Litern pro Kopf und Jahr.

Tee entwickelt sich zu einem Lifestyle-Getränk für alle Generationen. Immer mehr junge Menschen, vor allem Frauen, schätzen das Genussmittel. Knapp die Hälfte der Teetrinker ist inzwischen unter 50 Jahre alt. Tee wird vor allem im Lebensmitteleinzelhandel und in Discountern (54 Prozent) eingekauft, während Teefachgeschäfte nur einen Anteil von knapp 19 Prozent haben. Rund 60 Prozent des Tees konsumieren die Verbraucher als lose Ware und 40 Prozent in Teebeuteln.

Ein Großteil der Teeimporte wird in der Hafenstadt Hamburg abgewickelt. Insgesamt hat Deutschland im Jahr 2012 rund 56.430 Tonnen Tee eingeführt. China ist weiterhin der größte Lieferant mit rund 11.020 Tonnen, gefolgt von Indien (9.970 t) und Sri Lanka (8.220 t). Die hochwertigen Tees werden hierzulande veredelt und vor allem in die EU und USA ausgeführt. Der Export ist leicht auf 26.560 Tonnen zurückgegangen, aber weiterhin stabil.

Die Zahlen beziehen sich ausschließlich auf Tee im eigentlichen Sinne (Camellia sinensis), also Schwarzer und Grüner Tee. Sogenannte Kräuter- und Früchtetees sind nach gesetzlicher Definition „teeähnliche Erzeugnisse“ und wurden statistisch in dieser Erhebung nicht erfasst.

Heike Kreutz, www.aid.de

Weitere Informationen:

aid-Heft „Kaffee, Tee und Kakao“, Bestell-Nr. 1310, Preis: 3,50 Euro, www.aid-medienshop.de, www.was-wir-essen.de, Lebensmittel von A-Z, Tee

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