Kim Kardashian enthüllte, dass sie 20 kg abgenommen hat

Kim Kardashian öffnet sich über die Babykilos die sie verloren hat während Kanye West seiner Verlobten einen Song in San Jose widmet.

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Tiergerechte Haltung am Tier erkennen

93 Prozent der Verbraucher wünschen sich eine möglichst artgerechte Haltung von Nutztieren. Die Richtlinien des ökologischen Landbaus und aktuelle Fördermaßnahmen, die solche Haltungsformen unterstützen sollen, sind zurzeit ausschließlich handlungsorientiert. Das heißt, es gibt konkrete Vorgaben, etwa zu Weidegang, Einstreu oder Boxengröße, die Landwirte umsetzen müssen, um in den Genuss von Prämien zu kommen oder als Biobetrieb anerkannt zu werden. Bei Betriebskontrollen wird nur die Einhaltung dieser Vorgaben geprüft, die Tiere selbst bleiben jedoch unberücksichtigt.

Ein Forschungsprojekt des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) untersucht, inwieweit sich Kontrollen direkt am Tier orientieren können. Ein solcher tierbezogener bzw. ergebnisorientierter Ansatz könnte in Zukunft die bisherige Form der Kontrollen ergänzen. Wissenschaftler des Thünen-Instituts in Braunschweig haben dazu für den Bereich Milchviehhaltung die wichtigsten tierbezogenen Indikatoren herausgearbeitet, die eine verbindliche Einschätzung einer tiergerechten Haltung ermöglichen sollen.

Etwa 30 Berater, Praktiker und weitere Experten aus dem Bereich Milchviehhaltung haben diese Indikatoren in einem Workshop Mitte Mai 2013 auf ihre Aussagekraft und Anwendbarkeit hin diskutiert und eine vorläufige Liste geeigneter Kriterien erarbeitet. Dabei kristallisierten sich vor allem die Bereiche Eutergesundheit (Zellzahlen und Mastitishäufigkeit) und Stoffwechsel (Fett/Eiweiß-Quotient) heraus. Nach Meinung der Experten haben diese Indikatoren auch den Vorteil, dass sie ohnehin auf fast allen Betrieben vorliegen, da sie Teil der monatlichen Milchleistungsprüfung sind. Als weitere zentrale Kriterien wurden die Häufigkeit von Lahmheiten und Gelenkveränderungen sowie äußere Verletzungen an Flanke, Rücken, Nacken und Hinterbein gesehen. Auch das Liegeverhalten (Cow-Comfort-Index) und die Nutzungsdauer der Tiere sahen die Teilnehmer als aussagekräftige Indikatoren an.

Die Experten waren sich einig, dass für alle Kriterien konkrete Ziel- bzw. Grenzwerte definiert und Mindestanforderungen festgelegt werden müssen, um praxistaugliche Kontrollstandards zu schaffen. Im weiteren Verlauf der BÖLN-Studie sollen u. a. diese Ziel- und Grenzwerte gemeinsam mit Wissenschaftlern und Praktikern erarbeitet und anschließend auf etwa 150 Praxisbetrieben getestet werden. Für Dr. Jan Brinkmann, Mitglied des Projektteams am Thünen-Institut für Ökologischen Landbau, ist das Projekt ein erster Schritt zu einer ergebnisorientierten Honorierung von Tierschutzleistungen. „Wir betreten mit diesem Ansatz, der sich direkt am Wohlbefinden der Tiere orientiert, absolutes Neuland. Bis zur praktischen Anwendbarkeit in der Kontrolle wird es deshalb sicherlich noch einige Jahre dauern“.

Jürgen Beckhoff, www.aid.de

Weitere Informationen:
Max-Planck-Institut für chemische Ökologie, www.ice.mpg.de

aid-Broschüre „Nützlinge im Garten“, Bestell-Nr. 61-1536, Preis: 7,00 Euro,
www.aid-medienshop.de

Auf dem Vormarsch: Der Westliche Maiswurzelbohrer

Auch 2013 sind in Deutschland wieder Schäden durch den Westlichen Maiswurzelbohrer zu erwarten. Insbesondere Baden-Württemberg und Bayern sind stark betroffen. Mittlerweile hat sich der Westliche Maiswurzelbohrer (Diabrotica virgifera virgifera) zum wirtschaftlich bedeutendsten Schädling im Maisanbau entwickelt. Die Käfer und deren Larven verursachen weltweit einen Schaden von jährlich rund 1 Mrd. Dollar, weswegen sie auch die Eine-Milliarden-Dollar-Käfer genannt werden. Die größten Schäden entstehen in Regionen mit Monomaisanbau und hoher Maisanbaudichte.

In Europa wurde der Käfer erstmals 1992 in Serbien entdeckt, seither breitet er sich immer weiter aus. In Deutschland traten 2007 die ersten Käfer in Bayern und Baden-Württemberg auf, 2010 entdeckte man den Schädling auch in Nordrhein-Westfalen. Seit 1996 gilt der Maiswurzelbohrer in allen EU-Mitgliedsstaaten als Quarantäneschädling.

Ab Juni fressen die Larven des Maiswurzelbohrers an den Wurzeln der Maispflanzen und führen damit zu Ertragsverlusten von 20 bis 30 Prozent, bei starkem Befall sogar bis zu 80 Prozent. Die ersten erwachsenen Käfer erscheinen ab Mitte Juli. Sie ernähren sich von den Narbenfäden und den Pollen, mit der Folge, dass der Mais weniger Körner ausbildet. Da die ausgewachsenen Käfer in der Lage sind, große Flugdistanzen zurückzulegen, sind in Gebieten mit intensivem Maisanbau Ausbreitungsraten von 80 km im Jahr zu erwarten.

Die wirksamste Methode zur Bekämpfung des Maiswurzelbohrers ist die konsequente Einhaltung der Fruchtfolge. Das heißt, kein Anbau von Mais nach Mais. Finden die frisch geschlüpften Larven nach dem Schlüpfen keinen Mais als Nahrungsquelle, sterben sie ab. Die Bekämpfung der Larven mit Saatgutbeizmitteln ist nicht mehr zulässig, da die in der insektiziden Beize enthaltenen Wirkstoffe (Neonikotinoide) seit 2008 als bienengefährlich eingestuft werden. Seit einigen Jahren werden in den USA gentechnisch veränderte Maissorten angebaut, die in ihren Wurzeln eine bestimmte Variante des Bacillus thuringiensis-(Bt)-Proteins bilden, das gezielt gegen den Maiswurzelbohrer gerichtet ist. In Europa ist Bt-Mais mit Wurzelbohrer-Resistenz (MON88017) nicht zugelassen.

Jörg Planer, www.aid.de

Weitere Informationen:
Mehr zur Biologie des Käfers erfahren Sie in dem aid-Film „Der Westliche Maiswurzelbohrer“, der in einer Kombination aus Makro-Videoaufnahmen und 3D-Animationen eindrucksvoll den Lebenszyklus des Schädlings veranschaulicht. Bestell-Nr. 7521, 25,00 Euro,
www.aid-medienshop.de

Rihanna posiert für mehr sexy Selfies in Griechenland

Rihanna ist zwar auf ihrer Diamonds Welttour, aber es scheint manchmal lediglich ein Fotoshooting für die Sängerin zu sein.

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