Völler glaubt an Kießling im DFB-Team

In Sky90 – die KIA Fußballdebatte debattierten u.a. der Sportdirektor von Bayer Leverkusen, Rudi Völler, und Sky Experte Christoph Metzelder über das Geschehen in der Fußball-Bundesliga.

Rudi Völler (Sportdirektor Bayer Leverkusen)…

…was er seinem Ex-Klub Bremen wünscht: „Ich habe fünf tolle Jahre in Bremen erlebt, die möchte ich nicht missen, die waren für meine Karriere sehr wichtig. Natürlich möchte ich, das es Werder gut geht, nach Bayer Leverkusen.

…über seine emotionale Pressekonferenz nach dem 0:5 gegen Manchester United: „Ich war damals eigentlich relativ ruhig. Es ist doch klar, dass ich als Figur für diesen Verein einspringen und ihn verteidigen muss. Das war mir an dem Tag wichtig. Wir dürfen uns nicht runterziehen lassen. Wir machen uns oftmals kleiner, als wir sind.

…über die Folgen des Hoffenheimer Phantomtores: „Es war damals eine sehr schwierige Phase. Es war mir klar, dass wir sehr viel Gegenwind bekommen. Dann muss man auch offensiv mit so einer Geschichte umgehen. Ich fand uns auch ungerecht behandelt.“

…über das Thema Nationalmannschaft und Stefan Kießling: „Wir hatten das Gespräch mit Jogi Löw bei uns in Leverkusen, in meinem Büro. Jogi hat es sehr offen erklärt. Im Moment ist er nicht dabei. Für Stefan ist relativ klar, dass er nie Nein sagen würde, wenn Not am Mann wäre.“

…über eine Vertragsverlängerung mit Trainer Hyypiä: „Sami fühlt sich unwahrscheinlich wohl bei uns. Er macht das bis jetzt hervorragend. Er ist der etwas andere Trainer. Viele Trainer sind so halbe Entertainer. Das macht der Sami anders, auf seine Weise und er macht es sehr gut. Er weiß, was er an uns hat, wir wissen, was wir an ihm haben. Ich bin ziemlich sicher, dass wir uns bald zusammensetzen. Wir haben keinen fixen Termin.“

Christoph Metzelder…

…über die aktuelle Situation beim Hamburger SV: „Es ist schon ungewöhnlich, wenn ich als Trainer meinen Vorstand frage ‚Wie sieht es aus‘ und der sagt ‚Nächste Woche sind Sie auf der Bank‘. Und am nächsten Tag ist der Vorstand gar nicht mehr da. Das ist eine Dimension, die wir so aus der Bundesliga nicht kennen.“

Die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft in Brasilien erleben

Dertour live, Deutschlands führender Reiseveranstalter für Sportevents, bietet ab sofort Reisepakete zur FIFA Fussball-WeltmeisterschaftTM in Brasilien an. Insgesamt stehen sechs Arrangements zu den unterschiedlichen Vorrundenspielen der deutschen Mannschaft zur Verfügung. Die Reisepakete beinhalten die Hotelübernachtungen inklusive Verpflegung, die Flughafen- und Stadiontransfers und eine deutsch sprechende Reiseleitung vor Ort. Sie können mit und ohne Flug gebucht werden. Ausflüge sind bei den Kombinationen mehrerer Spiele bereits eingeschlossen. Flugpartner ist die renommierte Fluggesellschaft TAP Portugal. Die Hotels der Dertour-Reisepakete liegen in den Spielorten oder in deren Nähe, so dass die Gäste bequem und komfortabel in die entsprechende Stadt in Brasilien fliegen können.

VIP-Eintrittskarten können über den Kooperationspartner UFA Sports bezogen werden. Dertour übernimmt als offizieller Subagent von Ufa Sports die Weiterleitung der Wünsche und Daten an UFA Sports. Weitere offizielle Karten gibt es ausschließlich direkt bei der FIFA.

Computern das Lernen lehren

Die Doktoranden Alexander Freytag (l.) und Paul Bodesheim von der Universität Jena justieren den Obj ... Foto: Jan-Peter Kasper/FSU
Die Doktoranden Alexander Freytag (l.) und Paul Bodesheim von der Universität Jena justieren den Obj …
Foto: Jan-Peter Kasper/FSU

Ein Roboter erledigt die lästigen Arbeiten im Haushalt – vom Staubsaugen bis zum Aufräumen – und serviert dazu sogar noch den Kaffee aus der Lieblingstasse bis zum Sofa. Was wie ein kühner Traum klingt, ist eine Zukunftsvision, an der Wissenschaftler ernsthaft tüfteln. „Roboter sind wie Menschen. Auch die Maschinen müssen zunächst die Objekte im Haushalt, ihre Verwendung und ihren Bestimmungsort lernen“, erklärt Prof. Dr. Joachim Denzler von der Friedrich-Schiller-Universität Jena. „Ändert sich jedoch die Umgebung oder die Aufgabenstellung, so sind heutige Roboter schnell überfordert“, weiß der Lehrstuhlinhaber für Digitale Bildverarbeitung.

Joachim Denzler und sein Team entwickeln daher schon seit längerem lernfähige Computersysteme, die ihre Datenbank und die sich daraus ergebenden Fertigkeiten schrittweise erweitern und verbessern können – ohne Update, Werkstattbesuch oder gar Neuanschaffung. Denn solche Maschinen könnten künftig nicht nur als Service-Roboter im Haushalt helfen, sondern beispielsweise auch in der Alten- und Krankenpflege oder im Straßenverkehr.

Die Forschungen der Informatiker von der Uni Jena können dank einer Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) nun fortgesetzt werden: Die DFG unterstützt das Projekt „Inkrementelles Lernen von Objektkategorien“ in den kommenden drei Jahren mit rund 240.000 Euro. Damit kann auch eine Doktorandenstelle finanziert werden. „Die erneute Förderung ist für uns ein wichtiger Meilenstein, welcher zudem die Bedeutung unserer Forschungsergebnisse der letzten Jahre auf dem Gebiet des lebenslangen Lernens unterstreicht“, sagt Projektleiter Denzler.

Das neue Forschungsvorhaben baut auf den Ergebnissen von Dr. Erik Rodner sowie den Dissertationsprojekten von Paul Bodesheim und Alexander Freytag auf. In dem neuen Projekt wollen die Forscher nun weitere notwendige Grundlagen für lebenslang lernende Computer schaffen. „Eine wichtige Rolle dabei spielt das Anlernen des Computers. Das heißt, wir müssen ihm beibringen, welche Objekte es gibt und wie er sie voneinander unterscheiden kann“, erläutert Prof. Denzler. „Das funktioniert ähnlich wie bei Kleinkindern, denen man Tierbilder zeigt und ihnen dann die zugehörigen Namen nennt“, so der Informatiker. Das Kind nimmt schrittweise immer mehr Tiere in seinen Wissensspeicher auf, kann sie später wiedererkennen und darauf aufbauend neue Tiere entsprechend einordnen. „Diese Leistungsfähigkeit wollen wir auch für das maschinelle Lernen erreichen“, so Denzler.

Eine hohe Hürde dabei ist die Größe der entstehenden Datenmengen. „Die Datenbank innerhalb eines Systems wächst durch das schrittweise Lernen natürlich stetig an und kann schnell bis zu 20.000 Objekte umfassen, so dass die Unterscheidung von einzelnen Objekten immer schwieriger wird“, sagt Denzler. In dem neuen Projekt wollen die Forscher dieses Problem überwinden und sich zudem damit beschäftigen, wie Computer möglichst effizient angelernt werden können. „Ein Ziel ist, bestehende Datensammlungen – etwa Online-Bilddatenbanken – besser auszunutzen, denn die Erhebung von eigenen Beispieldaten ist sehr aufwendig und teuer“, sagt Prof. Denzler. „Außerdem geht es darum, den Computer mit möglichst wenig Beispielen zu trainieren und dennoch eine hohe Erkennungsrate von nicht gelernten Objekten zu erreichen“, erläutert der Jenaer Informatiker.

Noch ist viel Forschungsarbeit gefragt, um aus Computern selbstlernende Maschinen zu machen, die sich an ändernde Umgebungen anpassen und neue Aufgaben lösen können. Noch ist der automatische Haushaltshelfer, der auch nach einem Umzug problemlos die richtige Kaffeetasse findet, eine Vision. Doch Prof. Denzler und sein Team arbeiten an einer kontinuierlichen Realisierung.

Weitere Informationen:
www.uni-jena.de

Mit Brückentagen den Urlaub verdreifachen

Gran Canaria. Maspalomas. 4-Sterne Hotel Calimera Esplendido © Foto: DER Touristik
Gran Canaria. Maspalomas. 4-Sterne Hotel Calimera Esplendido
© Foto: DER Touristik

Raffinierte Urlaubsplanung

Auch 2014 können Arbeitnehmer mit geschickter Planung rund um die Brückentage viel zusätzliche Freizeit gewinnen – ideal für eine Urlaubsverlängerung oder einen zusätzlichen Kurzurlaub. Mit diesen Tipps bauen Urlauber die besten Brücken:

Ostern: Da Ostern diesmal erst in der zweiten Aprilhälfte ist, kann man auf Frühlingstemperaturen hoffen. Wer vier Urlaubstage einreicht vom 14. bis 18. April hat zehn Tage frei. Wer sich für acht Urlaubstage zwischen dem 14. und 25. April entscheidet, bekommt 16 freie Tage am Stück. Aus acht Urlaubstagen lässt sich ab Karfreitag (18. April) sogar mehr als doppelt so viel freie Zeit herausholen. Denn der 1. Mai-Feiertag ist in diesem Jahr bereits in der Woche nach Ostern. Beste Voraussetzungen für einen längeren Urlaub, vielleicht auch im Süden.

Lange Frühlings-Wochenenden: Weiter geht es am 29. Mai mit Christi Himmelfahrt – einem Donnerstag. Ein Urlaubstag bringt hier vier freie Tage. Das gleiche gilt drei Wochen später am Fronleichnams-Donnerstag (19. Juni), allerdings nur für Brückenbauer in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland. Oder man reicht in diesen Bundesländern vom 10. bis 20. Juni acht Urlaubstage ein und hat durch den Pfingstmontag (9. Juni) wieder 16 Tage am Stück frei.

Tag der Deutschen Einheit: Auch zum Tag der Deutschen Einheit funktioniert wie zu Ostern die Formel 4 = 10. Wer sich vom 29. September bis 2. Oktober Urlaub genehmigen lässt, hat vom 27. September bis einschließlich 5. Oktober zehn Tage Zeit, einen Herbsturlaub zu genießen. Die Sachsen freuen sich im November noch über ein extra langes Wochenende. Ab dem Buß- und Bettag (19. November) haben sie mit nur zwei Urlaubstagen fünf Tage frei.

Weihnachten: Weihnachten hält für eifrige Brückenbauer in diesem Jahr ein besonderes Geschenk bereit: Heiligabend ist ein Mittwoch, dann folgen die beiden Feiertage und schon ist wieder Wochenende. Mit nur fünf Urlaubstagen gibt es Weihnachtsferien vom 20. Dezember bis zum 4. Januar des kommenden Jahres. Besonders gut haben es drei Bundesländer: Wer in Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt für seinen Winterurlaub noch den 5. Januar 2015 als Urlaubstag einreicht, kann mit sechs Urlaubstagen seine freie Zeit durch den Feiertag Heilige Drei Könige (6. Januar) sogar verdreifachen.

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