Frankfurt feiert Albrecht Dürer

Mit einer umfassenden Sonderausstellung würdigt das Frankfurter Städel Museum vom 23. Oktober bis 2. Februar den wohl bedeutendsten deutschen Renaissancekünstler Albrecht Dürer (1471–1528). Der Hessische Rundfunk begleitet das ehrgeizige Projekt, bei dem etwa 200 Werke Dürers und weitere 80 Arbeiten von Vorläufern, Zeitgenossen und Schülern aus aller Welt zu sehen sind, mit zahlreichen Sendungen im Fernsehen, im Radio und mit einem Webspecial auf hr-online.

Albrecht Dürers Bildnis der Elsbeth Tucher, geb. Putsch, aus dem Jahr 1499 Foto: HR/Städel Museum/Museumslandschaft Hessen Kassel, Gemäldegalerie Alte Meister, Kassel
Albrecht Dürers Bildnis der Elsbeth Tucher, geb. Putsch, aus dem Jahr 1499
Foto: HR/Städel Museum/Museumslandschaft Hessen Kassel, Gemäldegalerie Alte Meister, Kassel

Auf www.duerer.hr-online.de porträtiert das Webspecial von hr-online Albrecht Dürer. Es zeichnet das Bild eines Mannes, der seiner Zeit in Vielem voraus war und in der Kunst neue Maßstäbe setzte. Fünf Reisen des Künstlers vollzieht das Webspecial nach: die Gesellenreise an den Oberrhein, die beiden Italienreisen, seine letzte große Reise in die Niederlande – und eine kleinere nach Frankfurt am Main.

Neben der aktuellen Berichterstattung zum Beispiel in der „Hessenschau“ ist die Albrecht-Dürer-Ausstellung im Frankfurter Städel Museum am Montag, 28. Oktober, Thema im hr-fernsehen. Um 16 Uhr ist Max Hollein, erfolgsverwöhnter Chef der Schirn Kunsthalle, des Städel Museums und der Liebieghaus Skulpturensammlung Gast des Tages bei „Hallo Hessen“. Bereits am Donnerstag, 24. Oktober, sendet „Hauptsache Kultur“ um 22.45 Uhr unter dem Titel „Dürer – Deutscher Meister“ einen Ausstellungsbericht.

Erste Einschätzungen aus dem „Städel“ erhalten Radiohörerinnen und -hörer in hr2-kultur schon am 23. Oktober um 7.30 Uhr in der Frühkritik im Morgenmagazin „Mikado“. Ebenfalls ab 23. Oktober sind dort gegen 8.20 Uhr unter dem Titel „Holleins Highlights“ fünf Dürer-Bekenntnisse von Max Hollein zu hören oder online auf www.hr2-kultur.de abrufbar. Der Städeldirektor stellt fünf seiner Lieblingswerke aus der Ausstellung vor, macht mit ihren Geheimnissen vertraut und erklärt, warum diese Bilder so einmalig sind.

Unter dem Titel „Dürer, das Netz und was daraus wurde“ beleuchtet die profilierte Hintergrundsendung „Der Tag“ am Freitag, 25. Oktober (18.05 Uhr hr2-kultur, Wdh. hr-iNFO, 22.05 Uhr), das Thema Netzwerken. Dass Albrecht Dürer auch für musikalische Reize sehr empfänglich war, wird in der Sendung „Kaisers Klänge“ am 13. November näher ergründet. Dazu gibt es seltene Hörgenüsse: Musik aus Dürers Lebenszeit und Kompositionen, die sich auf Dürerwerke beziehen. Um den vielschichtigen Charakter des genialen Künstlers geht es auch in einer dreiteiligen Reihe, in der Albrecht Dürer als „Der Reisende“, „Der Mathematiker“ und „Der Geschäftsmann“ vorgestellt wird (25. bis 27. November, jeweils 8.40 Uhr, hr2-kultur).

hr1 widmet am Dienstag, 22. Oktober, sein Vormittagsprogramm der Dürer-Ausstellung. Zunächst stehen in der Morgensendung „Start“ unter anderem Gespräche mit Max Hollein und Audio-Guide-Sprecher Heino Ferch auf dem Programm. Um die „Blockbuster“ der Museumsgeschichte in Hessen geht es anschließend in der Sendung „Vita“.

hr-iNFO sendet am Mittwochnachmittag, 23. Oktober, einen Programm-Schwerpunkt zur Frankfurter Dürer-Ausstellung, unter anderem zum Thema „Albrecht Dürer und die Marke Kunst“. Bei einem akustischen Rundgang durch das Städel vermittelt hr-iNFO seinen Hörern einen ersten Eindruck von der großen Werkschau. Im Städel Museum bieten hr-iNFO und hr2-kultur exklusive Hörerführungen an.

Cholesterin: Ballaststoffreiche Lebensmittel

Zu einer ausgewogenen, gesunden Ernährung gehören reichlich Obst und Ge­müse. Das lernen wir schon in Kindertagen, denn so versorgen wir unseren Kör­per mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen, welche uns fit und gesund halten. Zusammen mit Getreideprodukten sind Obst und Gemüse auch Hauptlieferanten für Ballaststoffe. Die Ballaststoffe werden auch Faserstoffe, Rohfasern oder un­verdauliche bzw. nicht verwertbare Kohlenhydrate genannt. Der Begriff „Bal­laststoff“ stammt noch aus der Zeit, in der die nicht direkt verwertbaren Nah­rungsbestandteile als „überflüssiger Ballast“ angesehen wurden. Ballaststoffe enthalten keine Kalorien, erfüllen aber wertvolle Aufgaben im Rahmen einer gesunden Ernährung.

Besonders wirksam sind Indische Flohsamen (Plantaginis ovatae semen). Sie können mehr als das 30fache ihres Volumens an Wasser binden. So sorgen sie für ein erhöhtes Stuhlvolumen.  Schlacken, Giftstoffe und nicht zuletzt Gallensäuren werden gebunden und vermehrt über den Kot ausgeschieden. Das erklärt die Ergebnisse wissenschaftlicher Untersuchungen in den USA. Hier zeigte sich, dass sich eine regelmäßige Einnahme von Flohsamen  positiv auf die Blutcholesterin- und Blutfettwerte sowie auf die gesamte Fettverdauung aus­wirkt. Indische Flohsamen gibt es in Reformhäusern und Apotheken. Quelle: www.wirthspr.de

Cholesterinarme-Rezepte

 

 

Hühnersuppe mit Reis (cholesterinarm)

Hühnersuppe mit Reis Foto: Wirths PR
Hühnersuppe mit Reis Foto: Wirths PR

Hühnersuppe mit Reis
(für 4 Personen)                           

450 g Suppengemüse (Möhre, Lauch, Sellerie)
3 EL Sonnenblumenöl
1.200 ml Gemüsebrühe
125 g Reis
400 g Hühnerfleisch (am besten Brustfleisch)
Petersilie
80 ml Schoenenberger Artischocken-Presssaft
800 ml Tomatensaft
Pfeffer
Salz

Gemüse putzen, waschen und Julienne schneiden. In etwas Sonnenblumenöl kurz andünsten. Mit Gemüsebrühe aufgießen und zum Kochen bringen. Den Reis und das klein geschnittene Hühnerfleisch zugeben und das Ganze im geschlossenen Topf 20 Minuten leise kochen lassen.

Mit Petersilie bestreut servieren. Den Artischocken-Presssaft mit dem Tomatensaft mischen, mit Pfeffer und Salz abschmecken. Am besten eine Viertelstunde vor dem Essen trinken.

369 kcal (1.545 kJ), 29,5 g Eiweiß, 10,5 g Fett, 38,0 g Kohlenhydrate, 62 mg Cholesterin

 

Cholesterinkiller Artischocke

Die Inhaltsstoffe der Artischocke können den Cholesterinspiegel senken.    Es handelt sich dabei um Bitterstoffe, Flavonoide und Cynarin. Sie steigern die  Gallenproduktion und den Gallenfluss. Dies hat eine günstige Wirkung auf den Cholesterin- und Fettstoffwechsel, denn für die Bildung der Gallensäfte wird Cholesterin aus dem Blut verbraucht. Außerdem wird Fett besser verdaut und vermehrt ausgeschieden – und damit auch Cholesterin. Gleichzeitig wird durch die Artischocke die Entstehung von neuem Cholesterin gehemmt.                            

Besonders wirksam ist Artischocken-Presssaft. Er wird aus frischen Artischockenblättern und -knospen gewonnen und schmeckt herb-aromatisch (erhältlich in Apotheke und Reformhaus). Der besseren Wirkung wegen sollte er bereits eine Viertelstunde vor dem Essen getrunken werden, am besten mit etwas Wasser oder Gemüsesaft verdünnt.

Birkenblätter – Inhaltsstoffe und Wirkung

Birkenblätter

Allgemeines

Die Birke ist unter zahlreichen Volksnamen wie Frühlings- und Maibaum, Hänge-, Moor-, Sand- und Weißbirke bekannt. Im Jahre 2000 war sie sogar „Baum des Jahres“. Es existieren zwei Birkenarten, die Hänge- und die Moorbirke. Beide Arten werden arzneilich genutzt. Die Hängebirke ist größer und an trockenen Standorten zu finden, die Moorbirke bevorzugt feuchte Wälder, Moore und Sümpfe.

In der Naturheilkunde werden Birkenblätter bei Harnstein- und Nierengrießbildung und auch bei Gicht und Wassersucht empfohlen. Foto: Wirths PR / Schoenenberger
In der Naturheilkunde werden Birkenblätter bei Harnstein- und Nierengrießbildung und auch bei Gicht und Wassersucht empfohlen. Foto: Wirths PR / Schoenenberger

Inhaltsstoffe und Wirkung

Arzneilich bedeutsam sind v. a. die jungen Birkenblätter, die in den Monaten Mai und Juni gesammelt werden. Sie enthalten eine Vielzahl sekundärer Pflanzenstoffe wie Flavonoide, Saponine, Gerbstoffe und ätherisches Öl. Diese Inhaltsstoffe machen Birkenblätter zu einem der besten Mittel zur Wasserausscheidung, indem sie die Harnbildung steigern ohne dabei die Nieren zu reizen. Sie eignen sich deshalb hervorragend zur Durchspülung der ableitenden Harnwege, z. B. bei Blasenentzündung.

Verwendung und Darreichung

Den aus den frischen Blättern gepressten Heilpflanzensaft Birke gibt es in Reformhäusern und Apotheken, beispielsweise von Schoenenberger. Birkenblätter finden auch Anwendung in Entschlackungstee oder entwässernden Harntees, wo sie oft mit anderen Heilpflanzen wie Orthosiphonblättern, Hauhechelwurzel oder Goldrutenkraut kombiniert werden.

Sonstiges

In der Naturheilkunde werden Birkenblätter bei Harnstein- und Nierengrießbildung und auch bei Gicht und Wassersucht empfohlen, besonders empfehlenswert sind diese bei rheumatischen Beschwerden. Achtung: Nicht geeignet sind Birkenblätter bei Wasseransammlungen (Ödeme) infolge eingeschränkter Herz- und Nierentätigkeit.

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