Im Nordwesten Chinas fand am Wochenende ein denkwürdiges Sportereignis statt: das größte Kamelrennen der Welt.
Archiv für den Monat: Oktober 2013
Offensive Junge Christen weiterhin Träger des Freiwilligen Sozialen Jahres
Die Offensive Junger Christen (OJC) im südhessischen Reichelsheim darf Jugendlichen und jungen Erwachsenen weiterhin das Freiwillige Soziale Jahr anbieten. Das haben nach hr-iNFO-Informationen das Bundesfamilienministerium und die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland beschlossen. Grundlage war eine bundesweit bisher einmalige Sonderprüfung der OJC. Dabei ging es um die Frage, ob und wie sehr die jungen Freiwilligen mit umstrittenen Thesen zur Heilung Homosexueller in Berührung kommen.
Diese umstrittenen Thesen werden im Deutschen Institut für Jugend und Gesellschaft vertreten. Das Institut ist Teil der OJC und steht immer wieder in der Kritik, weil es eine mögliche „Heilung“ von Homosexualität propagiert.
Das Familienministerium und die evangelische Jugend sehen in dieser Haltung des Instituts keinen Grund, die Trägerschaft der OJC für das Soziale Jahr grundsätzlich in Frage zu stellen. Sie machen der OJC aber Auflagen: Die Arbeit der Offensive junger Christen und die Arbeit des Instituts müssten deutlicher getrennt werden, heißt es in dem Prüfungsbericht. Unter anderem dürften bei Seminaren für die Freiwilligen keine Referenten des umstrittenen Deutschen Instituts für Jugend und Gesellschaft mehr eingesetzt werden.
Die pädagogische Begleitung des Sozialen Jahres in der OJC soll von nun an kontinuierlich überprüft werden. „Das zeigt der Offensive, dass sie unter Beobachtung steht“, sagte Jens Kreuter, Leiter des Arbeitsstabes Freiwilligendienste im Bundesfamilienministerium, hr-iNFO.
Glocken, Fahne und Historienspiel am Tag des Westfälischen Friedens
Am Donnerstag und Freitag, 24./25. Oktober, erinnert Münster an den Friedensschluss des Jahres 1648. Am 24. Oktober wurde seinerzeit der Vertrag zum Westfälischen Frieden unterzeichnet, am 25. Oktober wurde er öffentlich verkündet und durch Meldereiter den Heerführern bekannt gemacht.
An beiden Tagen hängt am Stadtweinhaus die Stadtfahne. Am Freitag, 25. Oktober, 16 Uhr, spielt Manfred Schneider auf dem Glockenspiel im Stadthausturm ein Konzert mit Chorälen, Hymnen und klassischen Musikstücken; Konzertprogramme werden auf dem Platz des Westfälischen Friedens (Rathausinnenhof) verteilt. Dort schließt sich am Freitag um 16.48 Uhr auch das traditionelle Historienspiel mit der Aussendung der Friedensreiter an.
„Es gibt unheimlich viel Kraft und Energie, wenn man zu zweit läuft“
„Wir versuchen, so lange wie möglich gemeinsame Sache zu machen“, so Marathonläuferin Lisa Hahner am Montagabend in der hr-Sportsendung „Heimspiel!“ über ihren Start beim Frankfurt-Marathon zusammen mit ihrer Zwillingsschwester Anna. Am Sonntag, 27. Oktober laufen die Hünfelderinnen erstmals gemeinsam das Rennen: „Es gibt unheimlich viel Kraft und Energie, wenn man zu zweit läuft“, erklärte Lisa Hahner im hr-fernsehen.
Lisa Hahner sagte im „Heimspiel!“: „Es pusht mehr, als wenn man alleine unterwegs ist.“ Ihre Schwester Anna musste nach einem Ermüdungsbruch im Fuß monatelang Reha-Training absolvieren, um beim Frankfurt-Marathon starten zu können: „Da sind die Kilos gepurzelt“, sagte sie. Sie hat sich mit Schokolade und Nüssen wieder auf ihr Kampfgewicht „hochgefuttert“.
Im Unterschied zu Trainingswettkämpfen, bei denen die Schwestern gerne gemeinsam durchs Ziel laufen, begeben sich beide am Wochenende in den gegenseitigen Wettkampf: „Das Ziel ist für jede die bestmögliche Zeit herauszuholen“, so Lisa Hahner. „Möge die Schnellere gewinnen.“
Andree Wiedener: „Kießling zu verurteilen ist fatal“
„Kießling zu verurteilen ist fatal“, verteidigte Ex-Einracht-Profi Andree Wiedener das Verhalten des Leverkuseners nach seinem Phantomtor im Spiel gegen Hoffenheim am Wochenende. „Die Situation hätte man durch einfache technische Mittel klären können.“
Außerdem sagte Ex-Fußballprofi Michael Schulz im hr-fernsehen zu den häufigen Gegentoren von Eintracht Frankfurt in den letzten Minuten der vergangenen Partien: „Natürlich ist es ein Kopfproblem. […] Es kommt automatisch dazu, dass Du im Spiel defensiver denkst.“ Die Frankfurter haben nach Führungstreffern gegen Hamburg, Freiburg und Nürnberg jeweils am Ende „nur“ Unentschieden gespielt.
Eintracht Frankfurt gegen Makkabi Tel Aviv im Social TV
Im Hinblick auf das Europa League-Spiel der Frankfurter gegen Makkabi Tel Aviv am Donnerstag, 23. Oktober, sagte Alon Meyer, Präsident des Frankfurter Fußballvereins TuS Makkabi: „Es war in der Synagoge Gesprächsthema Nummer eins. Es ist eine tolle Sache. Wir freuen uns das Makkabi Tel Aviv nach Frankfurt kommt. […] Wir hoffen das beide Teams in der Gruppe weiterkommen.“
Eine Live-Reportage des Spiels auf hr-iNFO können Fans am Donnerstag von 21 Uhr an als Radio-Livestream unter www.sport.hr-online.de verfolgen und kommentieren. Die Radio-Kommentatoren Sven Litzenberg und Martina Knief werden live darauf eingehen und Ihre Eindrücke vor Ort schildern.