Onlineportale für Ferienwohnungen: Bei der Beratung noch Potenzial

Weniger als die Hälfte der untersuchten Ferienwohnungsportale war „gut“, und das auch nicht in jeder Disziplin. Manchmal haperte es bei der Buchung und Stornierung, einmal gab es sehr deutliche Mängel in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Auch Suchfunktion und Trefferliste könnten zum Teil besser sein. Besonders ärgerlich, wenn einem beim Buchen durch Voreinstellungen auch noch eine überflüssige Versicherung angedreht wird, schreibt die November-Ausgabe der Zeitschrift test.

Untersuchungsgegenstand waren acht Buchungs- und zwei Informationsportale für Ferienwohnungen und -häuser. Die Tester hatten fünf fiktive Reisen entworfen, um die Portale vergleichbar zu machen. So versuchten sie, die Portale per E-Mail oder Anruf zu erreichen. Mit mehr oder weniger Erfolg: Manchmal wurden E-Mails einfach ignoriert. Geprüft wurden Suche, Beratung, Buchung und Stornierung, Website und die AGB. Das ausgeglichenste Ergebnis erreichte interhome, die beste Suche bot E-domizil, und Interchalet hatte beim Buchen und Stornieren die Nase vorn. Interchalet und Interhome sind Reiseveranstalter und haben ein vergleichsweise begrenztes Angebot. Bei Touristonline und Novasol kann man schnell eine Versicherung buchen, ohne eine zu brauchen oder zu wollen, kritisiert test weiter.

test empfiehlt Usern, mehrere Portale zu nutzen und Fragen lieber per Telefon zu stellen als per E-Mail. Wer spezielle Wünsche hat, sollte zudem möglichst früh buchen, weil Ferienhäuser und -wohnungen meistens schon sehr früh weggehen. Wer flexibel ist, kann aber auch Last Minute noch Glück haben.

Der ausführliche Test Onlineportale für Ferienwohnungen ist unter www.test.de/thema/reisebuchung abrufbar.

Weihnachts-Menü: Festtagsrouladen mit Rotkohl und Kartoffelklößen

Weihnachts-Menü: Festtagsrouladen mit Rotkohl und Kartoffelklößen Foto: Wirths PR
Weihnachts-Menü: Festtagsrouladen mit Rotkohl und Kartoffelklößen
Foto: Wirths PR

Weihnachts-Menü: Festtagsrouladen mit Rotkohl und Kartoffelklößen
(für 4 Personen)

Salat mit gebratener Entenbrust
250 g Salat (Eichblattsalat, Feldsalat, Endivie)
1 Entenbrust (ca. 400 g)
Pfeffer
Salz
6 EL Sonnenblumenöl
2 EL weißer Balsamico
1 Prise Zucker
1 EL Kürbiskerne

Die Salate putzen, waschen, trocken schleudern und in mundgerechte Stücke zupfen. Entenbrust mit kaltem Wasser abbrausen, mit Küchenkrepp trocken tupfen, pfeffern, salzen und in 3 EL heißem Öl rundherum schön knusprig anbraten. Aus 3 EL Öl und weißem Balsamico ein Dressing anrühren, mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken. Die Entenbrust tranchieren. Den Salat mit der Entenbrust auf Tellern anrichten, mit dem Sonnenblumenöl-Dressing beträufeln und mit Kürbiskernen bestreut servieren.

Pro Person: 319 kcal (1333 kJ), 19,8 g Eiweiß, 26,1 g Fett, 0,8 g Kohlenhydrate

 

Festtagsrouladen
4 große Rindsrouladen (à 200-250 g)
2 Zwiebeln
6 EL Sonnenblumenöl
250 g Hackfleisch (halb und halb)
1 Ei
50 g grob gehackter Spinat
2 EL Petersilie
100 g geriebener Lebkuchen
2 EL Rumrosinen
Salz
Pfeffer
1 TL abgeriebene Orangenschale
Zimt
2 Möhren
1/2 Knollensellerie
1/2 l Fleischbrühe
2-3 Schalotten
2 Knoblauchzehen
7 Gewürznelken
1 Stange Zimt
8 Körner Piment
12 Pfefferkörner
1-2 TL Thymian
4 Zweige Rosmarin
2 EL Zuckerrübensirup
600 g Rotkohl
1 Apfel
1 Zwiebel
2 EL Öl
Muskat
3-4 Nelken
1/2 Stange Zimt
1 EL Essig
8 Kartoffelklöße (Fertigprodukt)
Weizenstärke
50 g Preiselbeerkompott

Die Rouladen kalt abbrausen, mit Küchenkrepp trocken tupfen und leicht in die Breite klopfen und auf der Arbeitsfläche flach nebeneinander ausbreiten. Für die Rouladenfüllung Zwiebeln schälen und fein würfeln und in 3 EL Öl glasig dünsten. In eine Schüssel geben. Hackfleisch, Ei, grob gehackter Spinat, Petersilie, Lebkuchen, Rumrosinen zugeben und gut vermischen. Dabei herzhaft mit Salz, Pfeffer, Orangenschale und reichlich Zimt würzen.

Die Füllung auf die Rouladen geben und gut verteilen. Die Rouladen aufrollen, mit Küchengarn wie ein Paket fest zusammenbinden und rundherum mit Salz und Pfeffer würzen. In einem Bräter 3 EL Öl erhitzen. Die Rouladen darin anbraten. Möhren, und Knollensellerie in Stücke schneiden. Schalotten und Knoblauchzehen abziehen und in Würfel schneiden.

Das Gemüse zu den Rouladen geben und mit braten. ½ L Brühe angießen, die Gewürze und den Zuckerrübensirup zugeben und die Rouladen mit geschlossenem Deckel 70- 80 Minuten schmoren, dabei ab und zu mit Schmorfond begießen. Inzwischen Rotkohl und Kartoffelklöße zubereiten. Den Rotkohl fein hobeln, den Apfel in Stücke schneiden und die Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Zwiebel in etwas Öl andünsten, Rotkohl und Apfel zugeben und mit wenig Wasser angießen. Mit Muskat, Nelken, etwas Zimt und Essig würzen und bei mäßiger Hitze weich kochen. Die Kartoffelklöße nach Packungsanweisung zubereiten.

Die Rouladen aus dem Schmorfond nehmen und warm stellen. Den Schmorfond durch ein Sieb in einen Topf gießen, dabei das Gemüse fest durchdrücken. Den Fond etwas einkochen lassen. Weizenstärke mit wenig Wasser verrühren, die Sauce damit binden und mit Salz und Pfeffer würzen. Zum Schluss 50 g Preiselbeerkompott hineingeben und kurz erwärmen. Die Rouladen entfädeln und mit der Sauce servieren.

Pro Person: 1035 kcal (4330 kJ), 72,6 g Eiweiß, 41,2 g Fett, 92,6 g Kohlenhydrate

 

Apfelringe in Pfannkuchenteig
2 Äpfel
150 g Mehl
1 großes Ei
0,15 l Bier
1 Prise Salz
4 EL Öl
2 EL Zimt-Zucker

Äpfel schälen, das Kerngehäuse ausstechen und die Äpfel in ca. 1 cm dicke Ringe schneiden. Aus Mehl, Ei, Bier und einer Prise Salz einen festen Pfannkuchenteig zubereiten. Das Öl in einer Pfanne erhitzen, die Apfelringe in den  Pfannkuchenteig tauchen, ein wenig abtropfen lassen und in dem heißen Öl von beiden Seiten goldgelb backen. Mit Zimt-Zucker bestreut servieren.

Pro Person: 307 kcal (1284 kJ), 6,2 g Eiweiß, 12,4 g Fett, 39,9 g Kohlenhydrate

Gesamt pro Person: 1661 kcal (6950 kJ), 98,6 g Eiweiß, 79,7 g Fett, 133,3 g Kohlenhydrate

 

Salbei – Inhaltsstoffe und Wirkung

Salbei

Allgemeines

Salbei (lat. salvere = gesund sein) ist vor allem in Südeuropa heimisch. Der Halbstrauch hat graugrüne, gekräuselte, ovale Blätter und blüht im Juni und Juli. Die Heilpflanze der Jahre 1998 und 2003 wird seit Jahrhunderten ihrer kulinarischen und medizinischen Eigenschaften wegen angebaut. Eine überlieferte Lebensweisheit lautet auch: „Wie kann ein Mensch sterben, der Salbei in seinem Garten hat?“

Die bekannteste Anwendungsform ist Salbei-Tee Foto: Wirths PR / Schoenenberger
Die bekannteste Anwendungsform ist Salbei-Tee
Foto: Wirths PR / Schoenenberger

Inhaltsstoffe und Wirkung

Salbei ist ein richtiges Allheilmittel. Betrachtet man die Bandbreite seiner Inhaltsstoffe, erklärt sich sein vielfältiges Wirken fast von selbst. Die Blätter enthalten ätherisches Öl, insbesondere Thujon, Cineol und Campher. Dazu kommen weitere sekundäre Pflanzenstoffe dazu, v. a. Gerbstoffe, Bitterstoffe und Flavonoide. Salbei hilft bei Entzündungen von Zahnfleisch, Mund- und Rachenraum und wirkt auch lindernd bei Ohrenschmerzen.

Er beruhigt die Nerven und setzt die Schweißabsonderung herab. Das Kraut ist zudem bekannt für seine krampflösenden Eigenschaften, insbesondere bei Frauenleiden oder bei Magen-Darmbeschwerden. Untersuchungen bestätigen auch seine menstruationsfördernden Eigenschaften. Obendrein soll er das Abstillen erleichtern, da er neben der Schweißsekretion auch die Milchsekretion hemmt.

Verwendungsformen und Darreichung

Die bekannteste Anwendungsform ist Salbei-Tee. Salbei-Tee eignet sich sowohl zur innerlichen und äußerlichen Anwendung (auch Gurgeln oder Spülen) bei allen oben genannten Beschwerden. Daneben wird auch der aus frischem Salbeikraut gewonnene Presssaft angeboten. Er ist in Apotheken und Reformhäusern erhältlich, z. B. von Schoenenberger. In der Volksheilkunde verwendet man auch in Alkohol eingelegte Salbeiblätter, die z. B. bei Ohrenschmerzen vorsichtig in die Ohrmuschel eingebracht werden.

Sonstiges

Als Gewürz sollte man auf alle Fälle frische Blätter bevorzugen. Salbei passt in Salate, provenzalische Gemüsegerichte und Suppen. Fisch und Fleisch werden durch Salbei aromatischer und bekömmlicher. Geben Sie ihn erst kurz vor dem Anrichten dazu.

Kartoffel-Zucchini-Auflauf (cholesterinarm)

Kartoffel-Zucchini-Auflauf (cholesterinarm) Foto: Wirths PR
Kartoffel-Zucchini-Auflauf (cholesterinarm)
Foto: Wirths PR

Kartoffel-Zucchini-Auflauf
(für 4 Personen)

1000 g Kartoffeln
3-4 Zucchini (ca. 600 g)
500 g Tomaten
1 EL Olivenöl
4 Eier
100 ml Milch
Salz
Pfeffer
Muskat
100 g Reibekäse
80 ml Schoenenberger Artischocken-Presssaft
800 ml Tomatensaft

Kartoffeln schälen, in wenig Salzwasser ca. 15 Minuten vorgaren. Abkühlen lassen, in Scheiben schneiden. Zucchini der Länge nach in mehrere Scheiben schneiden, die Tomaten achteln. Das Gemüse in einer mit Öl ausgestrichenen, feuerfesten Form schichtweise anordnen.

Milch, Salz, Pfeffer und Muskat mit dem Ei verquirlen, über das Gemüse gießen. Den Auflauf mit Käse bestreuen im vorgeheizten Ofen bei 200 °C ca. 15-20 Minuten überbacken. Den Artischocken-Presssaft mit dem Tomatensaft mischen, mit Pfeffer und Salz abschmecken. Am besten eine Viertelstunde vor dem Essen trinken.

Pro Person: 442 kcal (1.850 kJ), 24,6 g Eiweiß, 13,6 g Fett, 57,1 g Kohlenhydrate, 231 mg Cholesterin

Cholesterinkiller Artischocke
Die Inhaltsstoffe der Artischocke können den Cholesterinspiegel senken. Es handelt sich dabei um Bitterstoffe, Flavonoide und Cynarin. Sie steigern die  Gallenproduktion und den Gallenfluss. Dies hat eine günstige Wirkung auf den Cholesterin- und Fettstoffwechsel, denn für die Bildung der Gallensäfte wird Cholesterin aus dem Blut verbraucht. Außerdem wird Fett besser verdaut und vermehrt ausgeschieden – und damit auch Cholesterin. Gleichzeitig wird durch die Artischocke die Entstehung von neuem Cholesterin gehemmt. Besonders wirksam ist Artischocken-Presssaft. Er wird aus frischen Artischockenblättern und -knospen gewonnen und schmeckt herb-aromatisch (erhältlich in Reformhaus und Apotheke). Der besseren Wirkung wegen sollte er bereits eine Viertelstunde vor dem Essen getrunken werden, am besten mit etwas Wasser oder Gemüsesaft verdünnt.

 

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